Hallo!
Der folgende Baum muß im Frühjahr ausgegraben werden. Er steht seit 3 Jahren in meinem Garten und nimmt zuviel Platz weg.
Ich bin mir aber nicht sicher um welche Art es sich genau handelt.
Deshalb meine Bitte an Euch mir zu helfen.
Der Baum ist ca 1,10m hoch, Stammumfang über dem Nebari ca. 20cm. Er ist sehr schnittverträglich. Ob er aber Bonsaitauglich ist ?
Liebe Grüße Eva Warthemann
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An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
vor ein paar Jahren habe ich die gleiche Sorte bei uns im Garten ausgegraben weil er zu groß geworden war. Mit dem anwachsen nach dem Ausgraben hatte ich keine Probleme, jedoch musst Du beim Drahten der Äste aufpassen, denn beim Absenken der Äste reißen diese sehr leicht vom Stamm ab.
Nach der botanischen Bezeichnung hatte ich auch schon mal geschaut, jedoch habe ich nichts rechtes gefunden.
Chamaecyparis lawsoniana var. 'Ellwoodii" wenn du es genau wissen möchtest für deine Baumliste .
Ich habe schlechte Erfahrungen damit gemacht. Zwei, die sehr groß geworden sind in meinem Garten, habe ich reduziert um sie zu großen Bonsai zu machen ... leider sind beide den Jordan herunter ... Das Nebari ist wunderbar bei diesen großen Exemplaren und ich dachte mir, wenn ich sie am Standort zurück schneide , würden sie aus unteren, noch grünen Teilen neu knospen ... war aber nichts. Also, ich würds nicht mehr machen .
Vielen Dank für Eure Hilfe.
An Chamaezyparis hatte ich auch schon gedacht, da sie ähnliche Eigenschaften wie die Chamezyparis pisifera 'Bouleward' hat und auch das Laub bei Lichtmangel absterben lässt.
Die hier Gezeigte ist einmal umgesetzt worden und problemlos wieder angewachsen. Der Wurzelballen war gerade mal 70cm im Durchmesser.
Mein Gedanke ist, sie als Gartenbonsai zu formen.
Beim Schnitt achte ich stets darauf, das noch etwas Grün vorhanden ist. Bis aufs blanke Holz schneide ich nicht.
Dennoch muß sie im Frühjahr ausgegraben werden. Mal schauen, wie sie es verkraftet.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
Hallo Eva
So ein Bäumchen habe ich vor ein paar Jahren grobgeformt
und es danach in den Garten gesetzt.
Trotz wiederholter Drahtung und Schnitt
konnte ich die stark aufwärts strebende Belaubung nicht in den Griff kriegen.
mfG Dieter
Beispiel: Efeu wächst kletternd, also gestaltet man ihm am Besten zu einer Kaskade.
Und... die Teile wachsen stark aufrecht. Warum versucht man dann die Äste runterzubringen, wenn sie doch in Natur gar nicht so wachsen?
Warum lässt man den Baum nicht 'ne Kopie von 'nem großen Baum seiner Art machen, sondern versucht ihn wie... z.B. 'ne Kiefer zu gestalten?
Beispiel: Efeu wächst kletternd, also gestaltet man ihm am Besten zu einer Kaskade.
Und... die Teile wachsen stark aufrecht. Warum versucht man dann die Äste runterzubringen, wenn sie doch in Natur gar nicht so wachsen?
Warum lässt man den Baum nicht 'ne Kopie von 'nem großen Baum seiner Art machen, sondern versucht ihn wie... z.B. 'ne Kiefer zu gestalten?
Vielleicht, weil ein Efeu gar kein Baum ist und es `ne Menge Leute gibt, die aus streng genommen ungeeignetem Material versuchen einen Bonsai zu formen. Wirklich überzeugt hat mich das noch nie. Ist halt Liebhaberei, da darf man schon mal. Was ähnliches mache ich bei Schalen auch. Der Mißerfolg gibt mir allerdings Recht.
Hallo Paulchen
"Kindermund tut Wahrheit kund"
Entschuldige das ich Kind schreibe, passt aber einfach gut der Spruch.
Du hast vollkommen recht !
Für mich gesprochen war es einfach meine Unfähigkeit
den Baum so zu formen wie es seiner Wuchsform entspricht.
Ich versuche mich zu bessern
mfG Dieter