Ich habe diesen Winter 2 geschwächte Weißdorne frostfrei überwintern wollen. Im letzten Jahr hatte ich erstmals Probleme mit wiederlichen Raupen, die mir mehrmals einen Weißdorn kahlfrasen. Der zweite Weißdorn hatte einen üblen Trockenschaden (von Urlaubsvertretungsgiesdienst übersehen). Aus gut gemeinten Gründen habe ich die beiden in unsere Waschküche geholt, einziger kühler Raum im Haus, Minifenster, in der Regel 5 Grad plus oder weniger, seltenst mehr als 8Grad, da muss es schon sehr mild draußen sein. Die Überwinterung in diesem Raum klappt mit anderen heimischen Arten recht gut, nur Weißdorn fühlen sich da wohl wie im Frühling.
Ja und nun schwellen die Knospen und an Schnittstellen treiben im alten Holz schlafende! Augen aus, die schon zarte grüne Blattmasse erkennen lassen. Mein einziger Rettungsgedanke war jetzt ein mit Luftpolsterfolie abgedeckter Lichtschacht in dem sich mit belüften und gezieltem Abdecken die Temp. stets knapp über dem Gefrierpunkt hält. Solange es draußen kalt genug ist.
Wenn man die beiden so ansieht, sehen sie nicht mehr geschwächt sondern rotzfrech aus...
Hat jemand Ratschläge was jetzt das richtige wäre? Das überwintern sah ich bisher immer locker, hauptsächlich Schutz vor Sonne, mein einziger (Winter)Ausfall bisher, war im letzten Jahr ein Feuerdorn. Frostfrei überwinter ich nur Abmoosungen, Dreispitz und geschwächte Bäume.
Oder muss ich mich gar nicht unbedingt verrückt machen?
