schade, daß es mit dem Bier leider nix wird (ich hatte mich, so oder so, auf ein gutes belgisches Bier gefreut
Um zum Thema zurückzukommen, du hast recht, daß sie in Taiwan zwei Wachstumssaison im Jahr haben und die Bäume dementsprechend viel schneller wachsen als bei uns, usw.
Aber die Si-Diao Techniken beziehen sich nicht ausschlieslich auf Wacholder, sondern auch auf Kiefern und andere Baumsorten.
Und bei diesen Totholztechniken geht es nicht nur um das Entrinnen/Fasernziehen, sondern man arbeitet auch mit elektrischen Maschinen (für die "grobste" Arbeit).
Nur die Endarbeit (nach den Maschinen) geschieht mit Handwerkzeuge.
Aber das ist ein typisches Mißverständniss und da kannst du nix dafür.
Viele Leute denken Si-Diao wäre nur Fasern ziehen und nur bei Wacholder, obwohl das falsch ist. Si-Diao ist auch Totholzgestaltung mit Maschinen und auch für andere Baumsorten (Kiefern, usw.). Nur spricht man weniger darüber als vom Holzfasernziehen bei Wacholder... deshalb dieses typische Mißverständniss der Si-Diao Techniken.
D.h. es gibt Techniken, basierend auf das "Si-Diao-Prinzip", die auch an harten Hölzer angewendet werden.
Umso mehr ist es schade, daß du am Samstag nicht da bist, weil an dem Tag jemand mitkommt der diese Techniken seit 10 Jahren schon an sehr harten Hölzer angewendet hat, und ihr hättet euch darüber unterhalten können.
Zum Beispiel : an sehr altem Oxycedrus-Totholz (das schon seit mehrere Jahrzehnte tot ist) und, wie man weiß, ist Oxycedrusholz, wenn kein Saft mehr fließt, und es sehr alt ist, extrem hart wird und brüchig. Dagegen ist das trockene Totholz einer alten Kiefer fast schon ein Kinderspiel... Aber er hat es auch schon auf diverse andere Baumsorten angewendet, die teilweise auch sehr altes, hartes u. brüchiges Holz hatten, und das seit bereits 10 Jahren...
Vielleicht könnt ihr euch irgendwann mal treffen.
Oder du kommst mal her, wenn wir zusammen (er und ich) Totholz bearbeiten. Das machen wir mehrmals im Jahr.
Viele Grüße,
Thierry
gehabt.
