Hallo liebe Bonsaifreunde,
auch bei meinem Ahorn bin ich mir unschlüssig, ob die bisherige Verzweigung deutlich zurückgeschnittet werden müsste, oder ob ich auch mit dem bisherigen Schnitt eine feinere Verzweigung erreichen werde. Zu beginn wollte ich eine klassische Besenform anstreben, die sich aber aus meiner Sicht nun nur noch schwer realisieren lässt, da sich der Hauptstamm in zwei recht starke Nebenäste teilt. Das Anlegen eines ungleichschenkligen Dreieckes, wie es in der Literatur ideal angegeben wird bekomme ich aber wohl auch nicht hin.
Vielen Dank für eure Ideen!
Gestaltung roter Fächerahorn
Re: Gestaltung roter Fächerahorn
Hallo Caschu,
wenn dieser Baum etwas vorgibt, dann eine Besenform! Wieso sollte aus ihm denn jetzt etwas anderes werden müssen?
Totes rausnehmen, die beiden übermäßig dicken, langen Äste stark kürzen und dann immer schön für die wachsende Verzweigung Triebe kürzen bzw. pinzieren, zu lange Internodien immer wieder konsequent wegschneiden. Dann wird das eine hübsche Besenform.
Viele Grüße,
Heike
wenn dieser Baum etwas vorgibt, dann eine Besenform! Wieso sollte aus ihm denn jetzt etwas anderes werden müssen?
Totes rausnehmen, die beiden übermäßig dicken, langen Äste stark kürzen und dann immer schön für die wachsende Verzweigung Triebe kürzen bzw. pinzieren, zu lange Internodien immer wieder konsequent wegschneiden. Dann wird das eine hübsche Besenform.
Viele Grüße,
Heike
Re: Gestaltung roter Fächerahorn
Ich dachte die "strenge" Besenform hätte nur einen Hauptstamm von dem aus dann gleichmäßig die Äste weggehen, das wäre hier eben nicht so - ich habe da immer die Zelkoven im Hinterkopf.Heike_vG hat geschrieben:Hallo Caschu,
Wieso sollte aus ihm denn jetzt etwas anderes werden müssen?![]()
Wie weit würdest du denn die beiden Äste einkürzen? Wie sicherlich viele Anfänger in der Gestaltung, habe ich Angst zu viel wegzunehmen.
Re: Gestaltung roter Fächerahorn
Hallo Caschu,
es gibt schon verschiedene Varianten der Besenform, neben der die einen durchgehenden Stamm in der Mitte hat, gibt es auch die, wo sich der Stamm in mehrere oder auch sehr viele Äste an einem Punkt aufteilt. Und natürlich gibt es auch die freie oder naturalistische Besenform.
Es gibt übrigens nur sehr selten einen Anfänger, der wirklich zu viel abschneidet, zwei oder drei haben mich hier im BFF mit ihren Zerstörungswerken schon mal richtig geschockt. Aber im großen und ganzen sollte man fast mehr Angst haben, zu wenig abzuschneiden, das kommt viel öfter vor und macht später immer stärkere Probleme, wenn die Verzweigung an viel zu langen, unverzweigten, unverjüngten Ästen viel zu weit außen ansetzt.
Ich habe mit Pink eingezeichnet, wo Du m.E. schneiden solltest. Die dicken langen Äste werden sonst immer unangenehm auffallen. Werden sie jetzt kurzgeschnitten, kommen an ihrer Basist wieder neue Triebe, jeweils mehrere wahrscheinlich. Davon behältst Du jeweils zwei und arbeitest dann daraufhin, dass es hier kürzere Internodien gibt. Also mit Dünger und Wasser zunächst nicht übertreiben und rechtzeitig wieder schneiden.
Viele Grüße,
Heike
es gibt schon verschiedene Varianten der Besenform, neben der die einen durchgehenden Stamm in der Mitte hat, gibt es auch die, wo sich der Stamm in mehrere oder auch sehr viele Äste an einem Punkt aufteilt. Und natürlich gibt es auch die freie oder naturalistische Besenform.
Es gibt übrigens nur sehr selten einen Anfänger, der wirklich zu viel abschneidet, zwei oder drei haben mich hier im BFF mit ihren Zerstörungswerken schon mal richtig geschockt. Aber im großen und ganzen sollte man fast mehr Angst haben, zu wenig abzuschneiden, das kommt viel öfter vor und macht später immer stärkere Probleme, wenn die Verzweigung an viel zu langen, unverzweigten, unverjüngten Ästen viel zu weit außen ansetzt.
Ich habe mit Pink eingezeichnet, wo Du m.E. schneiden solltest. Die dicken langen Äste werden sonst immer unangenehm auffallen. Werden sie jetzt kurzgeschnitten, kommen an ihrer Basist wieder neue Triebe, jeweils mehrere wahrscheinlich. Davon behältst Du jeweils zwei und arbeitest dann daraufhin, dass es hier kürzere Internodien gibt. Also mit Dünger und Wasser zunächst nicht übertreiben und rechtzeitig wieder schneiden.
Viele Grüße,
Heike
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- Köhler Rudolf
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Re: Gestaltung roter Fächerahorn
Hallo,
sorry, dass ich mich einmische.
Aber warum wollt ihr diesen Baum so drastisch schneiden?
Das wird weder eine klassische Besenform noch ein frei aufrechter Baum. Warum auch?
Ich würde einfach mit etwas Draht und/ oder Spanndrähten eine schöne Form ausarbeiten.
Die Spitzen etwas zurückschneiden. Gut ist.
Wenn Besenform, dann muss er direkt am Stamm bearbeitet werden
Wenn aufrechte Form muss er auch viel drastischer geschnitten werden.
Nur ein Vorschlag.
Grüße
Rudi K.
sorry, dass ich mich einmische.
Aber warum wollt ihr diesen Baum so drastisch schneiden?
Das wird weder eine klassische Besenform noch ein frei aufrechter Baum. Warum auch?
Ich würde einfach mit etwas Draht und/ oder Spanndrähten eine schöne Form ausarbeiten.
Die Spitzen etwas zurückschneiden. Gut ist.
Wenn Besenform, dann muss er direkt am Stamm bearbeitet werden
Wenn aufrechte Form muss er auch viel drastischer geschnitten werden.
Nur ein Vorschlag.
Grüße
Rudi K.
Grüße
Rudi K.
Rudi K.
Re: Gestaltung roter Fächerahorn
Ich dachte eben auch, dass ich die klassische Besenform nicht mehr realisieren kann. Und eben auch, weil ich mich als Anfänger nicht traue wirklich so drastisch zurückzuschneiden wollte ich gern einen konservativeren Weg gehen. Aber damit kann eben das passieren was Heike sagt, die Nebenäste werden zu stark und de Proportionen gehen vielleicht verloren.
Das schwierige daran ist die individuelle Lösung des Baumes zu finden und eben nicht die Idealabbildung des Buches nachzuahmen, auch wenn sie natürlich traumhaft anmuten mag. Ich befürchte dieser Form der Kreativität muss man sich wohl an "Versuchsbäumen" erarbeiten.
Das schwierige daran ist die individuelle Lösung des Baumes zu finden und eben nicht die Idealabbildung des Buches nachzuahmen, auch wenn sie natürlich traumhaft anmuten mag. Ich befürchte dieser Form der Kreativität muss man sich wohl an "Versuchsbäumen" erarbeiten.
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maschinenbauer
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- Registriert: 16.02.2010, 00:12
Re: Gestaltung roter Fächerahorn
-.- versuchsbäume....dann noch mit gänsefüßle....mit diesem denkansatz sehe ich schon die armen vertrockneten lebewesen in der dunklen tonne...Caschu hat geschrieben:Ich befürchte dieser Form der Kreativität muss man sich wohl an "Versuchsbäumen" erarbeiten.
mein vorschlag:
gut informieren - ist hier SUPER möglich - und nochmal darüber nachdenken, ob kreativität evtl. auf anderem wege (und lebewesenschonender) erarbeitet werden kann.
naja. sorry. wollte diese diskussion nicht wieder losreissen.
nichtsdestotrotz: gutes gelingen.
gruß
maschbauer
