Hallo Zusammen,
nachdem ich meine Bonsaisammlung am Wochenende dem Pfleger meines Vertrauens überlassen hatte, habe ich nach meiner Rückkehr einen kränkelnden Dreispitzahorn festgestellt. Da es den anderen Bäumen gut geht, muss bei diesem baum irgendetwas "vorgefallen" sein. Im Moment tappe ich noch im Dunkeln, aber vielleicht könnt ihr mir helfen.
Die Blätter fühlen sich vertrocknet an, obwohl sie Anfang Mai noch alle im Saft gestanden haben.
herzliche Grüße
Frank
Dreispitzahorn kränkelt
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Re: Dreispitzahorn kränkelt
Hallo Frank,
das Malheur ist ganz offensichtlich ziemlich einseitig ausgeprägt.
Da drängt sich der Gedanke, dass ein Wurzelschaden vorliegen könnte, auf. Bei Staunässe würde das gesamte Blattwerk betroffen sein.
Wann hast Du zuletzt umgetopft?
Einseitigkeit bei Wurzelschäden lässt natürlich auch den Gedanken auf Schädlinge im Wurzelbereich aufkommen. Ist der Stamm auf der betroffenen Seite 100%ig intakt, Bohrlöcher?, Holzmehl?
Du wirst den Wurzelballen kontrollieren und kranke Wurzeln entfernen müssen.
Beste Grüsse, Heiner
das Malheur ist ganz offensichtlich ziemlich einseitig ausgeprägt.
Da drängt sich der Gedanke, dass ein Wurzelschaden vorliegen könnte, auf. Bei Staunässe würde das gesamte Blattwerk betroffen sein.
Wann hast Du zuletzt umgetopft?
Einseitigkeit bei Wurzelschäden lässt natürlich auch den Gedanken auf Schädlinge im Wurzelbereich aufkommen. Ist der Stamm auf der betroffenen Seite 100%ig intakt, Bohrlöcher?, Holzmehl?
Du wirst den Wurzelballen kontrollieren und kranke Wurzeln entfernen müssen.
Beste Grüsse, Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Dreispitzahorn kränkelt
Vielleicht ist der Ballen auch einseitig ausgetrocknet (hat vielleicht dort mehr Sonne bekommen oder ist nur an der anderen Seite gegossen worden)?
LG, Heike
LG, Heike
Re: Dreispitzahorn kränkelt
ich würde heike recht geben....war auch mein erster gedanke.
lg
ladi
lg
ladi
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Re: Dreispitzahorn kränkelt
Hallo,
Heikes Ansicht hat was, bleibt aber immer noch wie vermutet: Wurzelproblem.
Hmm, einseitiges Giessen, verbunden mit massiver Sonneneinstrahlung auf die trockene Seite... mag sein.
Empfehle dringend das Studium des folgenden Artikel aus Fachwissensammlung: "Blattschnitt, allgemein, was muss man beachten", von Reiner (Vollmari) Ich glaube, W.P. schildert bei einigen Bäumen einen Trockenschaden, der aber jedenfalls nach Blattschnitt voll repariert werden konnte.
Beste Grüsse,
Heiner
Heikes Ansicht hat was, bleibt aber immer noch wie vermutet: Wurzelproblem.
Hmm, einseitiges Giessen, verbunden mit massiver Sonneneinstrahlung auf die trockene Seite... mag sein.
Empfehle dringend das Studium des folgenden Artikel aus Fachwissensammlung: "Blattschnitt, allgemein, was muss man beachten", von Reiner (Vollmari) Ich glaube, W.P. schildert bei einigen Bäumen einen Trockenschaden, der aber jedenfalls nach Blattschnitt voll repariert werden konnte.
Beste Grüsse,
Heiner
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Re: Dreispitzahorn kränkelt
Hallo Zusammen,
ich habe zwischenzeitlich Gelegenheit gehabt den Stamm und die Äste genauer zu untersuchen. Ein Schadbild ist dort nicht festzustellen. Also scheint es eher in Richtung Trockenschaden zu gehen.
Staunässe möchte ich auch ausschließen, weil das Wasser sehr gut abzufließen scheint. Zumindest tritt es aus den Öffnungen der Schale heraus.
Ich neige jetzt dazu den Baum aus der Schale herauszuholen um mir die Wurzeln einmal unter die Lupe zu nehmen. Die Zeit zum umtopfen ist denkbar schlecht, aber vielleicht kann man evtl. Wurzelschäden erkennen und beheben. Umgetopft wurde der Baum erst vor etwa einem Jahr - ist also noch nicht soooo lange her.
Ich mache mich heute Abend einmal an die Arbeit und werde euch auf dem Laufenden halten.
Vorerst einmal vielen Dank für eure Einschätzungen. Hat mir doch ein wenig Sicherheit für die ein oder andere Theorie gegeben.
herzliche Grüße
Frank
ich habe zwischenzeitlich Gelegenheit gehabt den Stamm und die Äste genauer zu untersuchen. Ein Schadbild ist dort nicht festzustellen. Also scheint es eher in Richtung Trockenschaden zu gehen.
Staunässe möchte ich auch ausschließen, weil das Wasser sehr gut abzufließen scheint. Zumindest tritt es aus den Öffnungen der Schale heraus.
Ich neige jetzt dazu den Baum aus der Schale herauszuholen um mir die Wurzeln einmal unter die Lupe zu nehmen. Die Zeit zum umtopfen ist denkbar schlecht, aber vielleicht kann man evtl. Wurzelschäden erkennen und beheben. Umgetopft wurde der Baum erst vor etwa einem Jahr - ist also noch nicht soooo lange her.
Ich mache mich heute Abend einmal an die Arbeit und werde euch auf dem Laufenden halten.
Vorerst einmal vielen Dank für eure Einschätzungen. Hat mir doch ein wenig Sicherheit für die ein oder andere Theorie gegeben.
herzliche Grüße
Frank
