Hainbuchenwiese...
Hainbuchenwiese...
... aber nicht die Wiese, sondern die Bäume will ich euch zeigen, die ich in den letzten 3 Jahren dort gesammelt habe.
Alle Bäume stehen noch in großen Anzuchtschalen, ich bearbeite sie i.d.R. nach dem 1., danach alle 2 Jahre, bis ich mit Ästen und Wurzelansatz so weit zufrieden bin, dass an die Verfeinerung zu denken ist. Ich denke, dass man mit Yamadoris nicht zwangsläufig schneller, aber dafür zu einem besseren Ergebnis gelangt. Gilt vor allem für den Baum, den ich als letztes zeige.
In umgekehrter chronologischer Reihenfolge des Ausgrabens:
Alle Bäume stehen noch in großen Anzuchtschalen, ich bearbeite sie i.d.R. nach dem 1., danach alle 2 Jahre, bis ich mit Ästen und Wurzelansatz so weit zufrieden bin, dass an die Verfeinerung zu denken ist. Ich denke, dass man mit Yamadoris nicht zwangsläufig schneller, aber dafür zu einem besseren Ergebnis gelangt. Gilt vor allem für den Baum, den ich als letztes zeige.
In umgekehrter chronologischer Reihenfolge des Ausgrabens:
- Dateianhänge
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- geerntet 2005, Höhe 51 cm
- Pneu81.JPG (63.96 KiB) 8711 mal betrachtet
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- geerntet 2005, Höhe 41 cm
Die Krone werde ich im Herbst noch stark auslichten müssen, leider - Pneu80.JPG (69.51 KiB) 8711 mal betrachtet
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- geerntet 2005, Höhe 43 cm
Die Basis eines vorher ca. 3 m hohen Baumes - Pneu79.JPG (57.78 KiB) 8711 mal betrachtet
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- geerntet 2005, Höhe 45 cm
An der Vorderseite kann man noch drehen... - Pneu78.JPG (53.49 KiB) 8711 mal betrachtet
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Joerg
Hi Harry,
warum machst du es dir so schwer? Schneide die Dinger doch jetzt gleich so wie du sie haben willst. Hainbuchen treiben doch aus allen Ritzen. Im Gegenteil, wenn du sie gleich schneidest wirst du wohl mehr Austrieb am Stamm und weiter innen haben, als wenn du nach und nach zurücksetzt.
Wurzeln ist was anderes aber auch da nie zuuuuu zaghaft sein.
warum machst du es dir so schwer? Schneide die Dinger doch jetzt gleich so wie du sie haben willst. Hainbuchen treiben doch aus allen Ritzen. Im Gegenteil, wenn du sie gleich schneidest wirst du wohl mehr Austrieb am Stamm und weiter innen haben, als wenn du nach und nach zurücksetzt.
Wurzeln ist was anderes aber auch da nie zuuuuu zaghaft sein.
Und keine Sorge, Jörg, sooo zaghaft bin ich auch nicht. Es ist maximal 1 Jahr, das ich dadurch verliere, aber dafür sehe ich auch, was wirklich übrig bleibt. Und wenn die Triebe allzu sehr schießen, wird das Ergebnis auch nicht besser.
- Dateianhänge
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- geerntet 2004, Höhe 46 cm
- Pneu68.JPG (56.18 KiB) 8692 mal betrachtet
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- geerntet 2004, Höhe 50 cm
- Pneu77.JPG (68.52 KiB) 8692 mal betrachtet
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- geerntet 2002, Höhe 41 cm
- Pneu75.JPG (64.1 KiB) 8692 mal betrachtet
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- geerntet 2002, Höhe 51 cm
- Pneu71.JPG (54.49 KiB) 8692 mal betrachtet
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- geerntet 2002, Höhe 47 cm
Der Stammfuß ist etwas dünn, aber das wächst sich noch aus - Pneu73.JPG (64.29 KiB) 8692 mal betrachtet
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- geerntet 2002, Höhe 47 cm
Wegen des Wurzelansatzes aufrechter gepflanzt als vorher, aber ich glaube, er braucht etwas mehr Neigung nach rechts - Pneu74.JPG (66.6 KiB) 8692 mal betrachtet
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- geerntet 2002, Höhe 33 cm (ohne den linken Zweig)
- Pneu69.JPG (58.69 KiB) 8692 mal betrachtet
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- Pneu70.JPG (62.03 KiB) 8693 mal betrachtet
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- Pneu76.JPG (69.13 KiB) 8693 mal betrachtet
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Franz aus Wien
- hat Hausverbot
- Beiträge: 88
- Registriert: 11.02.2005, 09:22
Hallo KHarry !
Da stehen ein paar recht vielversprechende Stücke auf " deiner Hainbuchenwiese ".
Mir persönlich gefällt die Nr. 69 am besten.
Wäre interessant wenn du uns nach geraumer Zeit wieder zeigst, was du draus gemacht hast.
Viele Grüsse aus Wien,
Franz
Da stehen ein paar recht vielversprechende Stücke auf " deiner Hainbuchenwiese ".
Mir persönlich gefällt die Nr. 69 am besten.
Wäre interessant wenn du uns nach geraumer Zeit wieder zeigst, was du draus gemacht hast.
Viele Grüsse aus Wien,
Franz
Ich verzichte auf eine weitere Teilnahme im Forum / 13. Sept. 2005
Hallo KHarry,
schönes Ausgangsmaterial, läßt sich bestimmt etwas daraus machen. Habe bei mir gerade eine Rotbuchen-Wiese mit Rehverbiss entdeckt und ein paar Pflanzen geerntet. Nach Hainbuchen suche ich noch. Ich habe jedoch gleich nach Ernte und Topfen mit der Grundgestaltung begonnen. Die Pflanzen halten so einiges aus und der Neuaustrieb wird kräftig angeregt.
Viel Spass mit Deinen Pflanzen, berichte mal von der Weiterentwicklung.
Gruß, Joachim
schönes Ausgangsmaterial, läßt sich bestimmt etwas daraus machen. Habe bei mir gerade eine Rotbuchen-Wiese mit Rehverbiss entdeckt und ein paar Pflanzen geerntet. Nach Hainbuchen suche ich noch. Ich habe jedoch gleich nach Ernte und Topfen mit der Grundgestaltung begonnen. Die Pflanzen halten so einiges aus und der Neuaustrieb wird kräftig angeregt.
Viel Spass mit Deinen Pflanzen, berichte mal von der Weiterentwicklung.
Gruß, Joachim
Update - 2 Jahre weiter.
Die letzten beiden Stellen der Bildnummern behalte ich mal zur leichteren Identifikation bei.
2005 war nicht mein Glücksjahr bei diesem Standort: Die Bäume Nr. 78, 80 und 81 haben nicht mehr ausgetrieben. Warum, schwer zu sagen - vielleicht hatte sich der Verbissdruck auf die verbliebenen Exemplare erhöht, und sie waren nicht mehr so vital. Zudem war es nicht so leicht, genügend Wurzeln mitzunehmen. Die starke Wurzelkonkurrenz durch Gräser ließ kaum die Entwicklung eines oberflächennahen Wurzelsystems zu. Ich hätte wohl tiefer graben müssen. Andererseits sind mir aber auch schon Bäume mit weniger Wurzeln angewachsen.
Den übrigen geht es aber gut. Ich zeige erstmal die, an denen größere Veränderungen sichtbar sind.
Die letzten beiden Stellen der Bildnummern behalte ich mal zur leichteren Identifikation bei.
2005 war nicht mein Glücksjahr bei diesem Standort: Die Bäume Nr. 78, 80 und 81 haben nicht mehr ausgetrieben. Warum, schwer zu sagen - vielleicht hatte sich der Verbissdruck auf die verbliebenen Exemplare erhöht, und sie waren nicht mehr so vital. Zudem war es nicht so leicht, genügend Wurzeln mitzunehmen. Die starke Wurzelkonkurrenz durch Gräser ließ kaum die Entwicklung eines oberflächennahen Wurzelsystems zu. Ich hätte wohl tiefer graben müssen. Andererseits sind mir aber auch schon Bäume mit weniger Wurzeln angewachsen.
Den übrigen geht es aber gut. Ich zeige erstmal die, an denen größere Veränderungen sichtbar sind.
- Dateianhänge
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- von halbrechts, vielleicht auch eine Vorderseite?
- 07 Hainbuche 69-3 k.jpg (65.88 KiB) 8225 mal betrachtet
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- Und noch der Publikumsliebling ;-) - meiner aber auch, keine Frage!
- 07 Hainbuche 69-1 k.jpg (69.04 KiB) 8226 mal betrachtet
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- Könnte bald vorzeigbar werdén, wenn das Loch im Wurzelansatz nicht wäre. Vielleicht mit Wurzelpfropfung?
- 07 Hainbuche 74 k.jpg (66.44 KiB) 8226 mal betrachtet
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- ... diese? Vorschlag von Jimmy, die könnte es werden.
- 07 Hainbuche 73-2 k.jpg (69.85 KiB) 8226 mal betrachtet
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- Neue Vorderseite - diese oder...
- 07 Hainbuche 73-1 k.jpg (69.28 KiB) 8226 mal betrachtet
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- Der Hauptast rechts unten ist ein Sorgenkind. Bis jetzt noch nicht geschnitten, außer was abgestorben ist.
- 07 Hainbuche 68 k.jpg (63.59 KiB) 8226 mal betrachtet
- Martin_S
- Beiträge: 11869
- Registriert: 05.01.2004, 20:26
- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
Hmmm.
Mal ganz ehrlich?
Sorry to say: aber wenn der kleine Dicke da 2002 geerntet wurde und das der Zuwachs der vergangenen Jahre sein soll (immerhin 4), waren das aber keine fetten Jahre für den Baum, gell? Kann sein das es täuscht.
Gruß
Martin S
Mal ganz ehrlich?
Sorry to say: aber wenn der kleine Dicke da 2002 geerntet wurde und das der Zuwachs der vergangenen Jahre sein soll (immerhin 4), waren das aber keine fetten Jahre für den Baum, gell? Kann sein das es täuscht.
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin,
jein. Der Austrieb am linken Hauptast hat tatsächlich ziemlich geschwächelt und kommt erst allmählich in die Gänge. Weil ich den Ast nun auf keinen Fall verlieren wollte, musste ich den Rest schon etwas ausbremsen. Die neue Spitze an der rechten Stammgabel hat aber schon über 1 cm Durchmesser. Natürlich könnte sie noch dicker sein, aber, wie gesagt, da musste ich bremsen. Die nächsten Jahre sollte er aber einen Zahn zulegen.
jein. Der Austrieb am linken Hauptast hat tatsächlich ziemlich geschwächelt und kommt erst allmählich in die Gänge. Weil ich den Ast nun auf keinen Fall verlieren wollte, musste ich den Rest schon etwas ausbremsen. Die neue Spitze an der rechten Stammgabel hat aber schon über 1 cm Durchmesser. Natürlich könnte sie noch dicker sein, aber, wie gesagt, da musste ich bremsen. Die nächsten Jahre sollte er aber einen Zahn zulegen.
ich wollte mal fragen wie Ihr vorgeht um solchen "wiesen" zu entdecken. Ich halte mich im Moment, da eher im Flachland hier, an Wildwechsel. Da sehe ich auch immer wieder interessante Exemplare (Rotbuchen und Eichen hauptsächlich) aber so ne Dinger wie auf diesen Fotos sind mir noch nicht begegnet, leider...
danke für einen guten Tipp
Ralph
danke für einen guten Tipp
Ralph
Ralph,
so eine Stelle zu finden, ist schon Glückssache. Das hier war eine anscheinend schon lange nicht mehr gepflegte Obstwiese am Waldrand, an einem wenig begangenen Weg. Vielleicht wird auch Wild angefüttert. Eine andere Stelle, die ich gefunden hatte, war nicht so abgelegen und ohne Wildfütterung, aber auch am Waldrand und nicht mehr genutzt. Also Übergang zwischen Wald und Kulturland, spezieller kann ich da auch nicht raten.
Martin,
mit 'ausbremsen' meine ich nur, dass ich einen Teil schneide und die geschwächten Bereiche ungeschnitten lasse. Als der linke Ast noch sehr zurückhing, habe ich die restliche Krone einmal im Sommer zurückgeschnitten. '05 nur noch am Ende des Jahres, während der Problemast weiter unbeschnitten blieb. Ähnliches Vorgehen bei Nr. 68.
Blattschnitt habe ich überhaupt noch nicht gemacht. Die meisten lasse ich noch jeweils 2 Jahre am Stück durchwachsen, die Nr. 74 zuletzt jährlich, was sich in meinen Augen aber noch nicht bewährt hat. Wenn ich zu sehr reduziere, entstehen immer wieder starke, gerade Triebe mit langen Internodien statt feiner.
so eine Stelle zu finden, ist schon Glückssache. Das hier war eine anscheinend schon lange nicht mehr gepflegte Obstwiese am Waldrand, an einem wenig begangenen Weg. Vielleicht wird auch Wild angefüttert. Eine andere Stelle, die ich gefunden hatte, war nicht so abgelegen und ohne Wildfütterung, aber auch am Waldrand und nicht mehr genutzt. Also Übergang zwischen Wald und Kulturland, spezieller kann ich da auch nicht raten.
Martin,
mit 'ausbremsen' meine ich nur, dass ich einen Teil schneide und die geschwächten Bereiche ungeschnitten lasse. Als der linke Ast noch sehr zurückhing, habe ich die restliche Krone einmal im Sommer zurückgeschnitten. '05 nur noch am Ende des Jahres, während der Problemast weiter unbeschnitten blieb. Ähnliches Vorgehen bei Nr. 68.
Blattschnitt habe ich überhaupt noch nicht gemacht. Die meisten lasse ich noch jeweils 2 Jahre am Stück durchwachsen, die Nr. 74 zuletzt jährlich, was sich in meinen Augen aber noch nicht bewährt hat. Wenn ich zu sehr reduziere, entstehen immer wieder starke, gerade Triebe mit langen Internodien statt feiner.
Aber genau das benötigst Du doch im momentanen Entwicklungsstadium. Kräftigung der Pflanzen durch kräftigen Neuaustrieb. V.a. die Hainbuchen treiben doch aus jedem Knopfloch. Starker Austrieb=viele Blätter=viele Wurzeln, usw.KHarry hat geschrieben: Wenn ich zu sehr reduziere, entstehen immer wieder starke, gerade Triebe mit langen Internodien statt feiner.
Die Verfeinerungsphase der Krone kommt erst zu einem späteren Zeitpunkt und dort ist ständiges Pinzieren angesagt.
Gruß, Joachim
