Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Chlorobium
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Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir einer von euch weiterhelfen. Folgendes Problem, meine Buchen (Hain- aber vor allem Rotbuche) schauen gar nicht gut aus. Die Blätter werden vom Rand her braun, rollen sich ein und sind schlussendlich gänzlich trocken. Bei der Rotbuche (Bild 1) ist der ganze Baum betroffen, bei den Hainbuchen sind es nur einzelne Bereiche. Ich dachte zunächst an "Sonnenbrand", habe die Rotbuche in den Schatten verfrachtet allerdings hat das wenig gebracht.

Kann es sich um einen Schädling handeln? Auf dem Bild sieht man das zwar nicht sonderlich gut aber ich habe weiße "Fusselbchen" entdeckt....Buchenblattlaus, vielleicht? Habe bereits gesprüht.

Ist der Baum hin?

Wäre für Hilfe dankbar!


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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein
Kanna
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Kanna »

Hi

Seid wann hast du denn die Pflanzen?

Schau mal hier:
http://www.arbofux.de/buchenblattlaus.html

und hier

http://www.arbofux.de/buchenblattbraeune.html

hier die eigentliche website. da kannst du noch mal genauer stöbern.

http://www.arbofux.de/datenbank_diagnose_schluessel.php

wenn die Viehcher so aussehen wie beim ersten link dann werden es wohl Läuse sein. Hatte auch Probleme mit dem Viehzeug dieses Jahr an meinen Rotbuchen. Musste drei mal sprühen bevor sie alle dahin waren. Muss aber dennoch öfters nachschauen, weil teilweise wieder neue lausbestände auftreten. diese halten sich aber in grenzen, so das ich sie einfach abstreifen kann.
Glaube bei deiner rotbuche auch etwas derartiges zu sehen. aber bei der hainbuche fällt mir nichts lausiges auf :O...guck also noch mal sehr sehr genau nach. vorallem blattunterseite und in den eingerollten blättern. vl befinden sich schädlinge dort drin.

grüße und ich drück dir die daumen
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manuu29
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von manuu29 »

evtl spinnmilben


leg dich mal mit ner lupe auf die lauer

manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
cryptomeria
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von cryptomeria »

Für mich sieht das nach Kaliummangel aus.
Vom Rand an braun werdende, sich zusammenrollende Blätter sind da das typische Symptom.

Die weißen "Fusselchen" schätze ich auch als Läuse ein.
Chlorobium hat geschrieben:Kann es sich um einen Schädling handeln? Auf dem Bild sieht man das zwar nicht sonderlich gut aber ich habe weiße "Fusselbchen" entdeckt....Buchenblattlaus, vielleicht? Habe bereits gesprüht.
Womit gesprüht? Insektizid, hoffe ich.

Zur Not hilft auch absammeln, ist aber sehr zeitaufwändig.


lg
Chlorobium
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

Danke für die Antworten.

Gesprüht mit Bayer Calypso, wenn ich mich nicht irre.

Kaliummangel, hmm...gedüngt habe ich aber eigentlich ausreichend, naja mal sehen ;)
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jonesbonsai
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von jonesbonsai »

Auf dem ersten Bild könnten auch weiße Fliegen sein.
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navi
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von navi »

Hey,

Das selbe problem habe ich auch an meiner hainbuche. Nur ohne fluselchen. Allerdings ist der neuaustrieb nicht davon befallen. Dachte evt. an ein trockenschaden? Was macht denn bei dir der neuaustrieb. Sieht der ebenfalls so aus?

Lg
Chlorobium
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

Hi,

leider Gottes treibt bei der Rotbuche nicht wirklich etwas. Ein Trockenschaden sieht meiner Ansicht nach aber auch anders aus und den kann ich eigentlich ausschließen zumindest bei den beiden Hainbuchen. Mal sehen ob sich die Rotbuche noch einmal fängt, habe aber wenig Hoffnung.
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camaju +
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von camaju + »

Viel. blamier ich mich jetz oder fall komplett auf's M....

Mal so ein ungarer Gedanke. Soweit ich weiß, sind doch eigentlich alle recht Salzempfindlich und wir hatten ja auch mal wieder ne relativ frühe Hitzeperiode. Dann überleg ich mir

- wo steht der Baum
- wie ,wie oft und mit was (Regen- / Leitungswasser mir allem was da dran hängt) gieße ich
- welchen Dünger verwende ich und wie oft wende ich den an

Nur mal so eingeworfen, wie gesagt, ungar. Nur ein Gedanke.

Ne Beobachtung von mir, dahin gehend. Ich hab ne Hainbuche, die während dieser Hitzeperiode den Betrieb eingestellt hat und erst wieder "gearbeitet" hat als es wieder kühler wurde.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Chlorobium
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

...sicher, alles schon überlegt. Versalzung ist bei dem Substrat gänzlich ausgeschlossen, ebenso wie Überdünnung. Wasser...mal Leitungswasser, mal Regenwasser, meist Brunnenwasser (hab ne Pumpe). Dass es das Wasser ist kam mir auch schon in den Sinn aaaber die anderen Bäume und vor allem auch meine Azalee schauen tip top aus und gerade letztere ist ja angeblich sehr empfindlich was das Wasser angeht.

Who knows ;-)
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Heike_vG »

Hallo,

oft reicht es schon, wenn direkt nach dem Düngen mit chemischem Dünger ein paar heiße Tage kommen und die Bäume dann einmal richtig trocken werden.
In solchen Situationen bzw. überhaupt bei temporärer Trockenheit sind Rotbuchen besonders anfällig für diese Art Läuse.

Dass andere Bäume bzw. andere Baumarten hier nicht betroffen sind, beweist nichts. Die jeweilige Vitalität, Empfindlichkeit und der Wurzelzustand etc. ist von Baum zu Baum unterschiedlich. Länger nicht umgetopfte, mit stark durchwurzelten Ballen und kleinen Schalen sind z.B. gefährdeter als im selben Jahr umgetopfte oder in großen Trainingsschalen stehende Bäume. Hainbuchen und Rotbuchen sind empfindlicher als viele andere Arten.

LG, Heike
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Georg
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Georg »

Ein ähnliches Schadbild habe ich bei einer Hainbuche.
Da ist es definitiv ein Salzschaden, wie es Heike beschrieben hat.
Die Hainbuche hat aber vom aktuellen Klima sehr profitiert und treibt wieder aus.
Bei Buchen kenne ich aus eigener Erfahrungdas Problem auch.
Nur treiben diese dann später kaum noch aus; es lohnt sich aber, sie über den Winter zu bringen; meine haben immer im nächsten Jahr sich erholt und ich habe dann besser aufgepasst ( oder doch nicht? siehe Hainbuche).
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Anja M. »

Heike_vG hat geschrieben:oft reicht es schon, wenn direkt nach dem Düngen mit chemischem Dünger ein paar heiße Tage kommen und die Bäume dann einmal richtig trocken werden.
In solchen Situationen bzw. überhaupt bei temporärer Trockenheit sind Rotbuchen besonders anfällig für diese Art Läuse.

Länger nicht umgetopfte, mit stark durchwurzelten Ballen und kleinen Schalen sind z.B. gefährdeter als im selben Jahr umgetopfte oder in großen Trainingsschalen stehende Bäume.
Siehe auch meine Ulme, Projekt 4.
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

Nun gut da scheinen die Meinungen allesamt sehr auseinander zu gehen ;-) Kein dichter Ballen...Maxit, ein wenig Torf das läuft alles ganz wunderbar hindurch, isofern ;) Ich kann nun eh nichts weiter tun als abwarten.

Habe darüber nachgedacht "unterstützend" Waldleben einzusetzen, vielleicht hilft das auch nur mir, rein "psychologisch". Oder dieses "orus pflanzenaktiv", kennt das jemand?
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Albert Einstein
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Heike_vG
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Heike_vG »

Gib die Namen mal in die Suchfunktion ein, da findest Du reichlich zu lesen.
Z.B. hat es mal einen Thread "Wundermittel und Zauberwässerchen" oder so ähnlich gegeben, da sind alle diese Dinge ausführlich besprochen worden.
Die Leute sind recht unterschiedlich von der Wirksamkeit überzeugt. Ich habe auch schon gehört, dass manche Leute Waldleben für schädlich halten, während andere darauf schwören.

LG, Heike
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