Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Walter Pall
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Walter Pall »

Irgendwas machst Du ganz falsch. Das sieht nach Düngeschaden, Wurzelschaden, Trockenschaden durch Wurzelschaden aus. Die Rotbuche hat oder hatte Schmierläuse. Keine Ahnung was das genau ist, aber da ist mächtig der Wurm drin. Waldleben und so ist Oberquatsch. Das ist wie Vitmainpillen wenn Du ein gebrochenes Bein hast.
Wann, wie oft, wäserst, Du, wieviel. Wann düngst Du, mit was, wann, wie oft, mit was hast Du gespritzt?
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Chlorobium
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

Wässern wenn es nicht den ganzen Tag geschüttet hat...täglich und reichlich, meist sogar mit Gartenschlauch über Gartenpumpe aus dem Boden, Regenwasser oder eben aus der Leitung. Hab auch an das Wasser aus der Pumpe gedacht im Sinne von "zu salzig" aber warum sollte es sich dann nur auf die Buchen beschränken. Dünger, handelsüblicher Flüssigdünger nach Anleitung, eher zu wenig, zu viel in keinem Fall.

Hatte wie erwähnt zunächst den "Sonnenbrand-Gedanken", weil es z. B. bei der Hainbuche nur die Krone auf einer Seite war, die mittags die meiste Sonne abbekommen hat und ich den Baum vor einigen Wochen anders positioniert habe. Und da es bei der Rotbuche im Grunde identisch ausschaut...

....ich weiß es auch nicht.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein
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Josef Knieke
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Josef Knieke »

Hi

du solltest hier unterscheiden!

Die Rotbuche hat definitiv einen Schädlingsbefall!!! Denen kannst du u.a. mit Spritzmitteln auf Ölbasis ans Leder gehen. Da gibt es Unmengen an Mittelchen, die nahezu jedes saugende Insekt vernichtet. - Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Einsatz von deartigen Mittelchen unumgänglich ist.
Austreiben wird die Rotbuche dieses Jahr nichtmehr!!! - Da kannst du dich freuen, wenn sie sich nächstes Jahr wieder meldet!

Der Schaden an der Hainbuche ist m.E. so wie Walter es sagt, auf falsches, zuviel, zuviel Stickstoff oder zur falschen Zeit verwendetes Düngemittel zurückzuführen. Die wird sich wieder erholen.
Hatte wie erwähnt zunächst den "Sonnenbrand-Gedanken
ein Sonnenbrand ist häufig im Zusammenhang mit einem Wurzelschaden zu erkennen!!! - Walter hat es gesagt!

Ein Wurzelschaden kann die unterschiedlichsten Ursachen haben!! Z.B. duch Überdüngung, Trockenschaden, zu feuchte Erde........




Gruß

Josef
Zuletzt geändert von Josef Knieke am 03.08.2011, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
Chlorobium
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

Ok ;) Insekten-Bekämpfung ist bereits eingeleitet, schauen wir mal was daraus wird.

Danke für die Hilfe und die rege Diskussion ;)



Gruß
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Heike_vG
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Heike_vG »

Chlorobium hat geschrieben:Hatte wie erwähnt zunächst den "Sonnenbrand-Gedanken", weil es z. B. bei der Hainbuche nur die Krone auf einer Seite war, die mittags die meiste Sonne abbekommen hat und ich den Baum vor einigen Wochen anders positioniert habe. Und da es bei der Rotbuche im Grunde identisch ausschaut...
Das ist nicht verwunderlich, denn wenn die Wurzeln aus irgendeinem Grund (was auch immer sie jetzt behindert bzw. beschädigt hat) nicht genügend Wasser nachliefern können, treten die deutlichsten Schäden natürlich dort auf, wo durch die stärkste Sonneneinstrahlung die größte Verdunstung verursacht wird.

Ich habe es schon oft geschrieben, dass bei mir selbst japanische Ahorne und alle möglichen Arten, die als sonnenempfindlich gelten, den ganzen Tag in voller Sonne und Wind stehen und keine braunen Blattspitzen bekommen, weil sie a) unter genau diesen Bedingungen schon im Frühjahr ihr Laub austreiben und b) immer rechtzeitige Bewässerung (bis zu viermal täglich) gewährleistet wird.

Du hast nur von "täglich" wässern geschrieben, wie oft denn täglich? Bei so durchlässigem Substrat kann es ja mit einmal täglich nicht getan sein, egal wie reichlich das Wasser aus dem Schlauch kommt.

Viele Grüße,

Heike
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Norbert_S
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Norbert_S »

Hallo

Das ganze Spektrum der Möglichkeiten ist ja schon genannt worden. Evtl. sind es auch bei beiden Arten die gleichen Ursachen, die Wirkungen sind aber unterschiedlich sehr unterschiedlich zu bewerten.
Der Schaden an den Hainbuchen ist jetzt nur noch ein optischer, die Knospen sehen vital aus und der Baum steht in massivem Laub.
Hier dürfte die Krisis überstanden sein.
Die Ursachen können im gesamten Spektrum der geschriebenen Möglichkeiten liegen, einzeln oder auch mehrere im Zusammenwirken.

Die Rotbuche ist doch ganz offensichtlich schon mehr als geschwächt in das Jahr gestartet.
Das ist doch ein extrem kümmerlicher Austrieb und zwar offensichtlich am gesamten Baum, es sei denn er ist so zurück geschnitten worden, sieht aber eigentlich nicht danach aus. Das Ungeziefer egal ob Tripse oder Laus ist hier wohl nur noch als finaler Schädling aufgetreten.
Die Ursache für den Schaden an der Rotbuche ist für mich eindeutig unter der Erdoberfläche zu suchen. Ein starker Überwinterungschaden ist nicht auszuschließen. Der Baum hat nur noch die gespeicherte Restenergie verbraucht und das war es dann.
So hat bei mir einmal eine Rotbuche ausgesehen, der ich beim Umtopfen zu viele Wurzeln genommen hatte.
Norbert

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Chlorobium
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Chlorobium »

@ Norbert, Du hast recht, es ist im Grunde alles bereits genannt. Kann durchaus sein, dass sie im Winter etwas abbekommen hat. Im Frühjahr sah sie absolut fit aus sonst hätte ich den Baum nicht angefasst. Das ganze Frühjahr über hat er sich recht gut entwickelt und dann...naja so ist es leider. Man wird sehen, er ist zumindest im "Holz" noch "saftig" ;)

@Heike...ich kontrolliere natürlich wie lang das Substrat feucht bleibt und wenn es tatsächlich nötig sein sollte gieße ich dann auch 2x aber das ist die absolute Ausnahme. 4x am Tag gießen? Gar nicht möglich, denn dann müsste ich wohl meinen Job aufgeben oder einen Gärtner anstellen ;)
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Heike_vG
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Re: Buche..."trockene", gerollte Blätter...

Beitrag von Heike_vG »

Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, wenn zweimal täglich gießen nicht reicht. *finger*
Ich habe mir z.B. eine Bewässerungsanlage angeschafft, denn sonst könnte ich meine Bäume, insbesondere die Shohin, auch nicht länger als 4 Stunden am Stück im Sommer alleine lassen, ohne dass sie Schaden nehmen.
Dabei verwende ich gar kein Maxit o.ä., sondern Akadama-basierte Substratmischungen, die etwas mehr Wasser halten.

LG, Heike
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