ich wollte mal ein paar Bilder zu „Wurzel über den Fels“ zeigen, die gestern entstanden sind (Blutpflaume, Johannisbeere und Pfaffenhut zeigen schon recht viel Blatt und werden daher als Erste umgetopft... dummerweise wird es jetzt wieder recht kalt, Nachtfrost mit Ostwind, naja, wird schon gutgehen).
Das erste ist ein Jamadori-Blutpflaumensämling, der letztes Jahr getopft wurde. Jetzt wurden die Wurzeln erstmals über den „Töpfer-Felsen“ drapiert, das Ganze mit Frischhaltefolie umwickelt, und wieder in Substrat eingegraben.
Das zweite ist eine Johannisbeere, die schon als letztjähriger Gartenjamadori sofort über diesen Stein gesetzt wurde. Die Wurzeln haben sich ganz schön entwickelt. Nach der Kontrolle wird wieder Folie gewickelt, und – allerdings etwas höher – wieder eingegraben. Übers Jahr möchte ich nach und nach etwas von der oberen Folie abtragen, damit die Wurzel abgehärtet wird bzw. die Feinwurzeln auf halber Höhe abtrocknen – die braucht man ja nicht. Übrigens ist das ein recht keckes Pflänzchen, wie es da mit nacktem Hintern auf dem Fels hockt
Habt ihr vielleicht noch Erfahrungen, Bilder oder Tipps zu dieser Methode?
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Na kommt schon - macht denn keiner hier Pflanzungen über den Felsen? Wäre doch interessant, hier mal ein bisschen die Technik zu diskutieren...
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Guten Abend,
auch hier mal ein kleines Update.
Ich habe ein bisschen Wurzeln freigelegt, ein wenig Feinwurzeln gekappt und den Hauptstamm nach hinten über die Basis gebracht, kommt soweit ganz gut. Nächstes Jahr dann wohl der letzte Schritt beim Freilegen der Wurzeln bzw. des Felsens:
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Hi Stefan,
ich hab zwar noch nie eine Felsbepflanzung versucht und kann deshalb da eigentlich nicht mitreden, aber was ich da so sehe schaut doch recht vielversprechend aus.
- das ist komisch - warum landet diese Antwort unter "1. August", wenn ich sie heute schreibe...? -
nun denn also - Sie sehen, dass Sie nichts(oviel) sehen...
bei der Johannisbeere sind die Wurzeln nicht sehr dauerhaft, und es sind welche abgestorben, die ich eigentlich gerne für die Gestaltung gehabt hätte... wäre blöd, wenn am Schluss nur noch je eine dicke Wurzel übrigbleibt...
Der sehr dicke Draht scheint mir für diese Art eine ganz gute Strategie, weil er kaum, oder nur über mehrere Jahre einwächst.
Die Blutpflaume ist letztes Jahr nicht so dolle gewachsen, daher keine wesentlichen Veränderungen.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
- test wegen dieser Datumssache... hat sich korrigiert, komisch -
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Moin Stefan, habe erst jetzt dein Update gesehen...
Das da ein paar Wurzeln abgestorben sind, fällt eigentlich nicht weiter auf. Ich finde sie sitzt recht gut im Sattel.
Wie sieht es denn mit der Verzweigung aus, durch die großen Blätter erscheint das noch etwas wild - oder täuscht das?
soderle,
endlich bin ich dazu gekommen, die Update-Fotos ohne Blätter zu machen. Das Gute an der Art scheint mir, dass sie recht bereitwillig knubbelige, recht dicke Äste macht und auch an jungen Pflanzen Blüten entwickelt. Etwas schwierig ist bei den Wurzeln über dem Stein, dass sie auch mal dickere Wurzeln aufgibt, man also gespannt sein muss, welche letztlich übrig bleiben (auf dem oberen Bild sieht man so eine abgestorbene Wurzel am hellen Stumpf).
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
das mit den Wurzeln ist ja nicht so schön, würde es vielleicht helfen, das Ganze noch mal ein/zwei Jahre bis zum Wurzelansatz in der Erde zu versenken um wieder neuen Wurzelzuwachs zu erhalten - vielleicht mit der Fahrradschlauch-Methode?
Ansonsten gefällt mir das Bäumchen schon nicht schlecht.
Guten Abend allerseits,
auch mal ein Update zur Pflaume:
Ganz anders als die Johannisbeere hat sie sich mit sehr kräftigen, wenigen Wurzeln um den spitzen "Felsen" (getöpfert aus "African Rock"-Ton) geschlungen. Das passt vielleicht gar nicht so schlecht zu dem extravaganten Stammverlauf... obwohl ich noch nicht ganz weiß, wo die Reise hingehen soll, möchte ich diesen Charakter irgendwie beibehalten...
Bin natürlich auf eure Anregungen gespannt!
Gruß,
Stefan
P.S. Man sieht, dass der "Tonfelsen" durch den Kalk im Gießwasser eine weiße Spitze bekommen hat; ich hoffe mal, das gibt sich, wenn er jetzt öfter mal wieder eine leicht saure Regendusche bekommt.
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)