BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Rogerg
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BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo,

Nach einer anstrengenden Woche in der Arbeit, hatte ich heute wieder einmal Zeit mich unseren Gewächsen in den Almgegenden zu widmen. Da das Wetter ausgesprochen schlecht war, erkundete ich einen Hang in etwa 1600 Meter Seehöhe, welchen ich schon als Kind des Öfteren im Zuge von Wanderungen aufgesucht habe. Damals natürlich noch ohne an die dort wachsenden Wacholder, Mugos, Zirben und Lärchen einen Blick zu verlieren.

Ja und die beiden Bäumchen hab' ich mitgebracht. eine Zirbe mit brauchbarem Ansatz und dazu eine "kleine Lärche" die ihrem in der Überschrift angeführten Namen (so glaube ich) alle Ehre macht. Jetzt gibts die nächsten 3 Jahre gute Pflege und vielleicht wird dann noch was draus.

lg Gregor
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SteSt
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von SteSt »

Servus Gregor,

*daumen_new* Ich möchte dir zu deinen Funden gratulieren! *daumen_new*


Vielleicht kommen ja nächste Woche noch ein paar dazu?


lg Stefan
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klaus s.
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von klaus s. »

hallo gregor,

auch von mir großes lob und gratulation zu deinen neuen rohlingen :-D
wärst ja blöd so an den quellen.... *daumen_new*

LG: klaus
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tsuyo-no-tama.

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Rogerg
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo Stefan und Klaus,
vielen Dank für die Bemerkungen! Ja, die beiden gefallen mir auch ganz gut. Der Wurzelballen an der Zirbe hätte etwas gefälliger ausfallen können, aber ich glaube es dürfte genügen. Der Ballen der Larix, welche auf einer ehemaligen Hochalm gewachsen ist, war äußerst kompakt. Ich musste lediglich 2 daumendicke Wurzeln zurücklassen. Ich bin also guter Dinge, dass die beiden anwachsen.
Updates gibts natürlich (bzw. Stefan wird sie sich ja in absehbarer Zeit in Natura ansehen)!!

lg Gregor
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avicenna
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von avicenna »

Prima Lärche *daumen_new* *daumen_new*

saludos
avicenna
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Rogerg
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo Leute,
wollte heute wieder einmal ein kleines Update zu meiner Lärche posten. Eigentlich ist es gar kein richtiges "update", da sich der Baum an seinem jetzigen Standort nur sehr schlecht fotografieren lässt (sch... Hintergrund).

Die Lärche wurde einige Zeit nach dem Eintopfen (durch helfende Hand) zurückgeschnitten, um ihm das Anwachsen zu erleichtern.
Angewachsen ist er gut, hat viele Langtriebe im Laufe des Sommers gemacht und auch schöne Knospen für das nächste Jahr angelegt.
Immer wieder stellte ich mir bis gestern die Frage (naja... eigentlich stell ich sie mir immer noch) wie alt der Baum wohl sein könnte.

Dazu schnitt ich gestern eine dünne Scheibe von einem der stärkeren Äste im oberen Drittelbereich. Wenn ich richtig gezählt habe, dürfen in diesem Stück etwa 30 - 35 Jahresringe zu finden sein. Kann man von so einem Aststück auf das ungefähre Alter eines Baumes schließen, oder war die Arbeit umsonst?
Vielleicht kann mir ja da jemand eine Antwort geben!

Anbei Bilder des Aststückes und der Astposition am Baum selbst.

Lg Gregor

PS.: Auch der im Thread vorgestellten Zirbe geht es ausgezeichnet und ist gut angewachsen.....
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Übersichtsaufnahme bei besch.. Hintergrund!
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Max
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Max »

Rogerg hat geschrieben: Wenn ich richtig gezählt habe, dürfen in diesem Stück etwa 30 - 35 Jahresringe zu finden sein. Kann man von so einem Aststück auf das ungefähre Alter eines Baumes schließen, oder war die Arbeit umsonst?
Ungefähr klar: ungefährer Radius und genaues Alter von Ast zu ungefährem Radius vom Stamm bzw. Alter x und dann Dreisatz..

Für "genau" gilt das Zweite. Es gäbe ja verschiedene Ansätze: 1. Der Baum ist so alt wie der Ast? - Nein, logischerweise nicht, weil der Ast nicht sodann entsprungen ist, als der Sämling keimte.
2. Der Astumfang lässt sich umrechnen auf den Stammumfang und daraus ergibt sich das Alter? - Nein, leider auch nicht, da du (I) nicht alle Umwelteinflüsse kennst, sodass der Stamm eventuell mehrere Jahre (vor dem Ast) deutlich besser wachsen konnte und somit proportional mehr Umfang zugelegt hat. (II) Die Rinde von Ast und Stamm verschieden dick sind, jeweils aber abgerechnet werden müssten. (III) Selbst wenn alle genannten Punkte nicht zuträfen, du via Umfangberechnung auf den Radius zurückrechnen müsstest, dabei aber dann zu beachten gälte, dass kein Ast/Stamm perfekt rund wächst, sondern in der Regel zur Sonnenseite hin dicker wird (das sieht man auf einem der Querschnitte deutlich) und somit eine Rückrechnung auf die Breite der durchschnittlichen Jahresringe zu starken Ungenauigkeiten führt.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen.

Jetzt noch eine Frage an dich: Warum wächst da ein Biotop im gleichen Topf?

Liebe Grüße
Max
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Rogerg
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo Max,
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Na, dann werd ich morgen einmal die Radien vergleichen und ein "ungefähres" Richtmaß erhalten! (+ / - 20 Jahre, oder so?)

Zu deiner Frage "Biotop":
- Ich habe sehr viel Erde des Naturstandortes am Baum gelassen, die Büschel dürften noch "Almwiese" sein. Ein Kollege hat mir auch schon geraten, diese zu entfernen bzw. die gesamte Ur-Erde vor dem eintopfen zu entfernen, da das Substrat nur schwer abtrocknet. Leider war es heuer so, dass ich dies NICHT gemacht habe! :oops:
Werde mich aber bessern, versprochen!!!

Ich habe das Gras schon oft gekürzt.... aber ausreissen wollte ich es nicht, da ich die Wurzeln nicht stören wollte!

lg Gregor
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Max
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Max »

Hallo Gregor,

also bei dem Gras was da wächst hast du ja direkte Nährstoff- und auch Wurzel-"Konkurrenz" im gleichen Kübel.
Darum gilt es generell keine Untermieter durchzufüttern und diese möglichst im kleinen Stadium zu entfernen.
Wenn du damit die Wurzeln gefährdest, dann kannst du das natürlich am Ehesten beim Umtopfen unternehmen und bis dahin wenigstens dafür sorgen, dass der Topf nicht bald vollkommen durchwuchert ist.

Das Thema "Ur-Erde" ist betrachtungs- und pflanzenabhängig. Im Ernstfall entscheidet man bei jeder Pflanze separat.

Ein Tipp für/gegen den Rasen: Organisiere dir lichtundurchlässige aber dafür wasserdurchlässige Gartenfolie.
Die legst du großflächig über den Erdbereich. Zum Gießen solltest du dann zwar immer druntergucken aber die restliche Zeit wird der Rasen verwelken.

Liebe Grüße
Max
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Rogerg
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo Max,
vielen Dank für deine Ratschläge!!!

lg Gregor
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Herbert A
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Herbert A »

Servus Roger,
meine Erfahrung ist dass man zumindest im 1. Jahr Gräser oder sonstigen Unterbewuchs zwar oberirdisch zurückschneidet, aber NICHT mit den Wurzeln entfernt. Dabei werden zu viele Feinwurzeln zerstört. Gerade bei Kiefern mit ihrem sehr feinen Wurzelwerk kann das tödlich sein.
Das Gras abzutöten wie Max schreibt ist eine gute Idee. Hab ich selber auch noch nicht dran gedacht. Danke Max!!!!

Wenn ich einen kompakten Wurzelballen mit Muttererde habe, lege ich den praktisch nur auf das Substrat auf und gebe nur am Rand neues Substrat in die Schale. Keinesfalls mit Bonsaisubstrat abdecken. Damit der Ballen besser abtrocknet perforiere ich ihn mit einem Essstäbchen und fülle die Löcher mit Bims o.ä. auf.
Erst im zweiten Jahr entferne ich ungefähr ein drittel der Muttererde usw. in den Folgejahren. Seit ich diese Variante mache, habe ich kaum mehr Ausfälle bei den Yamadoris. Früher habe ich die meiste Muttererde entfernt und zum Teil sogar den Ballen ausgewaschen.
Hat mich einige schöne Bäume gekostet.

Das sind natürlich nur meine Erfahrungen.

ciao
Herbert Aigner
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.

Info: www.bonsaisalzburg.net
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Max
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Max »

Herbert A hat geschrieben:Danke Max!!!!
Gerne! :wink:

LG
Max
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Heike_vG
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Heike_vG »

Rogerg hat geschrieben:... da sich der Baum an seinem jetzigen Standort nur sehr schlecht fotografieren lässt (sch... Hintergrund).
Kannst Du nicht einen einfarbigen Hintergrund von einem Helfer dahinter halten lassen? Bei den Bäumen, die ich nicht ohne weiteres tragen kann, mache ich das immer so, um einigermaßen ordentliche Fotos machen zu können.

Rogerg hat geschrieben:Angewachsen ist er gut, hat viele Langtriebe im Laufe des Sommers gemacht und auch schöne Knospen für das nächste Jahr angelegt.
Hm, das Laub sieht aber auf dem Foto ziemlich fahl und spärlich aus!? Ich hätte da einige Zweifel an der guten Gesundheit, leider. *kopfkratz* Für mich sieht es doch eher so aus, als hätte die Lärche noch zu kämpfen.

Übrigens behindert auch der Stein auf der Substratoberfläche das Abtrocknen. Den wegzunehmen kann ja eigentlich kein Problem darstellen?

Herbert und Max, danke für Eure guten Hinweise gegen das Gras und über den Umgang mit der Alt-Erde im Wurzelballen!

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Rogerg
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo Leute,
Gute Nachrichten, BIG-BOB hat sich gefangen und wächst und wächst,....
leider war der Akku meines Fotoapparates leer und deshalb konnte ich keine Bilder mehr machen. Aber die folgen, sobald wieder Saft in der Maschine ist! *daumen_new*

Aber da sich die Zirbe toll erholt hat und etliche neue Knospen gebildet hat, wurde sie einer kleinen Erstgestaltung unterzogen. Leider sind die Bilder (wie immer) nicht das gelbe vom Ei, aber ich glaube eine Vorstellung bekommt man, wo's in Zukunft hingehen soll.....

lg
Gregor
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Bild nach der Bergung
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... nachdem die alten Nadeln entfernt wurden...
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gleich...
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..so schaut's jetzt aus...
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...
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Rogerg
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Re: BIG-BOB und sein Freund die Zirbe

Beitrag von Rogerg »

Hallo,
anbei 2 Bilder von BIG-BOB und seinem derzeitigen Gesundheitszustand. Er treibt munter aus und sieht sehr gesund aus.
Wieder einmal ein ganz unpassender Hintergrund, aber da ich den Baum bereits fixiert habe und er außerdem unhandlich ist, habe ich ihn nicht von der Stelle bewegt. Ich glaube aber, dass man den Austrieb trotzdem erkennen kann.

lg Gregor
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