täglich Düngen, EC, PH, ...
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hallo Spunk.
So eine Tabelle die einem das Rechnen abnimmt ist natürlich klasse. Danke vorab dafür.
Ist diese Tabelle aber generell für das Düngen gedacht oder für den "Tomatenweg" oder vielleicht für beides?
Zu dem Tomatenweg gibt es noch einen weiteren Beitrag:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =8&t=22787
Gruß
Arkadius
So eine Tabelle die einem das Rechnen abnimmt ist natürlich klasse. Danke vorab dafür.
Ist diese Tabelle aber generell für das Düngen gedacht oder für den "Tomatenweg" oder vielleicht für beides?
Zu dem Tomatenweg gibt es noch einen weiteren Beitrag:
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Gruß
Arkadius
グルッス
アルカディウス
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Ja, der Tomatenweg ist mit eingeschlossen. Hinweise dazu gibts in dem Thread.
Link zum Grundlagenartikel mit Düngerechner
viel Spaß damit
Spunk
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Gruß
Oliver
Bonsai is not: You working on the Tree,
it´s the Tree working on you
Oliver
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hallo Spunk,
vielen Dank für den Ausführlichen Beitag. Die Tabelle sieht auch sehr vielversprechend aus, werde mir das ganze mal am Wochenende zu Gemüte führen.
Gruß
Arkadius
vielen Dank für den Ausführlichen Beitag. Die Tabelle sieht auch sehr vielversprechend aus, werde mir das ganze mal am Wochenende zu Gemüte führen.
Gruß
Arkadius
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アルカディウス
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- Volker aus Graz
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- Wohnort: Südoststeiermark
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hallo,
ich wollte den Beitrag wieder einmal nach oben bringen, da ich einige Fragen habe.
Im Spätsommer habe ich mir ein Hanna PH,EC Kombimessgerät gekauft. Damit habe ich den Boden Ph Wert und den des Wassers
gemessen, dabei hat es mich fast aus den Socken gehaut: Substrat, obwohl im Frühjahr umgetopft ca 7,5
Wasser, obwohl Regenwasser 8,5!!!
Das Wasser ist Dachflächenwasser plus Wasser aus der Drainage, die in einer Zisterne zusammenfliessen.
Mein Substrat besteht aus Akadama, Maxit und Rindenhumus.
Jetzt meine Fragen:
Ich nehmen an, dass ein hoher Ph-Wert des Wassers unweigerlich den des Substrates steigert, oder?
Soll ich den Ph-Wert des Giesswassers senken ( zB mit Essigsäure)?
Habe mir einen Sack Ammoniumsulfat zugelegt, und dann damit gedüngt.Der Ph-Wert des Substrats ist dann leicht gesunken, aber noch immer über 7 geblieben.
Und nur mit dem Dünger alleine kann ich ja auch langfristig nicht weitermachen, da Ammoniumsulfat ja nur Stickstoff und keine Spurenelemente enthält, oder?
Auch habe ich den Wert des Wassers mit Essigsäure in den sauren Bereich gebracht, dadurch ist aber jetzt der EC Wert von 0,4 auf 0,8 mS gestiegen.
In wieweit ist die Ph Messung von destilliertem Wasser plus Substrat nach genau 1 Stunde im Verhältnis 2:1 genau?
Ich glaube auch, dass der hohe Wert auch der Grund dafür war, dass Azaleen bei mir nicht gedeihen bzw eingegangen sind
Auf jeden Fall ist mir vorgekommen, dass alle Pflanzen noch einen Wachstumsschub hatten, inwieweit das mit dem sauren Dünger zusammenhing, keine Ahnung.
Danke für eure Hilfe!
ich wollte den Beitrag wieder einmal nach oben bringen, da ich einige Fragen habe.
Im Spätsommer habe ich mir ein Hanna PH,EC Kombimessgerät gekauft. Damit habe ich den Boden Ph Wert und den des Wassers
gemessen, dabei hat es mich fast aus den Socken gehaut: Substrat, obwohl im Frühjahr umgetopft ca 7,5
Wasser, obwohl Regenwasser 8,5!!!
Das Wasser ist Dachflächenwasser plus Wasser aus der Drainage, die in einer Zisterne zusammenfliessen.
Mein Substrat besteht aus Akadama, Maxit und Rindenhumus.
Jetzt meine Fragen:
Ich nehmen an, dass ein hoher Ph-Wert des Wassers unweigerlich den des Substrates steigert, oder?
Soll ich den Ph-Wert des Giesswassers senken ( zB mit Essigsäure)?
Habe mir einen Sack Ammoniumsulfat zugelegt, und dann damit gedüngt.Der Ph-Wert des Substrats ist dann leicht gesunken, aber noch immer über 7 geblieben.
Und nur mit dem Dünger alleine kann ich ja auch langfristig nicht weitermachen, da Ammoniumsulfat ja nur Stickstoff und keine Spurenelemente enthält, oder?
Auch habe ich den Wert des Wassers mit Essigsäure in den sauren Bereich gebracht, dadurch ist aber jetzt der EC Wert von 0,4 auf 0,8 mS gestiegen.
In wieweit ist die Ph Messung von destilliertem Wasser plus Substrat nach genau 1 Stunde im Verhältnis 2:1 genau?
Ich glaube auch, dass der hohe Wert auch der Grund dafür war, dass Azaleen bei mir nicht gedeihen bzw eingegangen sind
Auf jeden Fall ist mir vorgekommen, dass alle Pflanzen noch einen Wachstumsschub hatten, inwieweit das mit dem sauren Dünger zusammenhing, keine Ahnung.
Danke für eure Hilfe!
liebe Grüsse!
Volker
Volker
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Sag mir eben Bescheid wenn du einen Lieferanten in AT gefunden hast, ich übernehme gerne die Nährsalze in meine Tabelle, dann kannst du einfach nachschauen wie hoch die Dosis sein sollte (abgestimmt auf dein Wasser).Volker aus Graz hat geschrieben: Jetzt meine Fragen:
Ich nehmen an, dass ein hoher Ph-Wert des Wassers unweigerlich den des Substrates steigert, oder?
Ja, das ist zutreffend, Wasser & Dünger beinflussen Massgeblich den effektiven Ph-Wert im Substrat.
Soll ich den Ph-Wert des Giesswassers senken ( zB mit Essigsäure)?
Würde ich nicht, normalerweise sollte die Wahl des Wassers und des Düngers eine Balance erreichen, die Zugabe von Säure ist immer eine Massnahme wenn alle andere Mittel ausgeschöpft sind.
Habe mir einen Sack Ammoniumsulfat zugelegt, und dann damit gedüngt.Der Ph-Wert des Substrats ist dann leicht gesunken, aber noch immer über 7 geblieben.
Die Regulierung des Ph-Wertes über den Dünger, genau wie das Wasser, wird eine langsame Änderung bewirken, da die Neutralisationsreaktionen Zeit brauchen und von der Pflanze mitbeinflusst werden (Abgabe von HCO3 Ionen in den Wurzelraum). Jetzt wo die Wachtumsperiode eh fast zu Ende ist wird da ohne weiteres nicht mehr viel passieren. Wenn, dann ist die Strategie für das nächste Frühjahr relevant. Aber der Ammoniumdünger ist ein gutes Mittel um den Ph-Wert bei Abweichungen zu kontrollieren.
Und nur mit dem Dünger alleine kann ich ja auch langfristig nicht weitermachen, da Ammoniumsulfat ja nur Stickstoff und keine Spurenelemente enthält, oder?
Nein, Ammoniumsulfat alleine enthält keine Spurenelemente, ausser dem Schwefel der Prinzipbedingt enthalten ist. Also müsste ein Grunddünger her der mit deinem Wasser kompatibel ist. Iich weiss nicht was in Österreich verfügbar ist, aber ein Blaukorndünger in Salzform mit den NPK Werten 15-15-15 und den üblichen Spurenelementen sollte da gut funktionieren.
Auch habe ich den Wert des Wassers mit Essigsäure in den sauren Bereich gebracht, dadurch ist aber jetzt der EC Wert von 0,4 auf 0,8 mS gestiegen.
In wieweit ist die Ph Messung von destilliertem Wasser plus Substrat nach genau 1 Stunde im Verhältnis 2:1 genau?
Ist sie nicht, wenn überhaupt kann das Tage dauern bis sich ein Gleichgewicht einstellt.
Ich glaube auch, dass der hohe Wert auch der Grund dafür war, dass Azaleen bei mir nicht gedeihen bzw eingegangen sind![]()
Absolut möglich.
Auf jeden Fall ist mir vorgekommen, dass alle Pflanzen noch einen Wachstumsschub hatten, inwieweit das mit dem sauren Dünger zusammenhing, keine Ahnung.
Das ist möglich, wenn die Pflanzen aufgrund des zu hohen Ph-Wertes gewisse Spurenelemente nicht/unzureichend aufnehmen können, dann holen die Pflanzen einige metabolische Prozesse nach (die wenigen Wochen die den Pflanzen noch bleiben, ausgenommen die tropischen Pflanzen die das ganze Jahr über wachsen.
Danke für eure Hilfe!
Gruß
Oliver
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Oliver
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- Volker aus Graz
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hi Oliver, danke für die Erörterungen!
ich habe verschiedene Dünger, wie zB. Blaukorn flüssig (8/8/6) und fest (8/8/8),Wuxal und diverse organische Dünger sowohl flüssig, als auch fest.
Und Du meinst, mit dem richtigen Dünger kann ich mein PH-Problem beheben?
Vielen Dank!
ich habe verschiedene Dünger, wie zB. Blaukorn flüssig (8/8/6) und fest (8/8/8),Wuxal und diverse organische Dünger sowohl flüssig, als auch fest.
Und Du meinst, mit dem richtigen Dünger kann ich mein PH-Problem beheben?
Vielen Dank!
liebe Grüsse!
Volker
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hmmm.
Ich denke noch darüber nach, wieso das Regenwasser bei Dir so einen hohen pH-Wert aufweist.... hmmmm.....
Was is'n das für ne Zisterne? Kunststoff oder Beton?
Ich denke noch darüber nach, wieso das Regenwasser bei Dir so einen hohen pH-Wert aufweist.... hmmmm.....
Was is'n das für ne Zisterne? Kunststoff oder Beton?
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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- Volker aus Graz
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hi Holger,
ich versteh es ja auch nicht. Die Zisterne ist aus Beton und das Wasser kommt direkt
vom Dach und von der Drainageleitung rund um Haus.
Was ich mir vielleicht vorstellen könnte: Der Grundwasserspiegel ist bei und sehr hoch.
Kann sein, dass es sich mit dem Drainagewasser vermischt.
Angeblich soll das Grundwasser bei uns ungenießbar sein.
Danke!
ich versteh es ja auch nicht. Die Zisterne ist aus Beton und das Wasser kommt direkt
vom Dach und von der Drainageleitung rund um Haus.
Was ich mir vielleicht vorstellen könnte: Der Grundwasserspiegel ist bei und sehr hoch.
Kann sein, dass es sich mit dem Drainagewasser vermischt.
Angeblich soll das Grundwasser bei uns ungenießbar sein.
Danke!
liebe Grüsse!
Volker
Volker
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hallo,
mein bescheidenes Halbwissen aus der Aquaristik hat noch in Erinnerung, daß Betonbecken für Süßwasseraquarien nicht geeignet erachtet wurden, da Beton das Wasser sehr stark aufhärtet und auch den ph Wert anhebt. Es wurde immer in diesem Zusammenhang von einer Isolierung des Beton mit Epoxydharz gesprochen bzw. empfohlen.
Das würde zumindest den ph-Wert erklären.
mein bescheidenes Halbwissen aus der Aquaristik hat noch in Erinnerung, daß Betonbecken für Süßwasseraquarien nicht geeignet erachtet wurden, da Beton das Wasser sehr stark aufhärtet und auch den ph Wert anhebt. Es wurde immer in diesem Zusammenhang von einer Isolierung des Beton mit Epoxydharz gesprochen bzw. empfohlen.
Das würde zumindest den ph-Wert erklären.
Zuletzt geändert von Georg am 18.10.2011, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Hi Volker ,
Dein hoher OH-Wert dürfte wirklich von der Betonzisterne kommen.
Selber baue ich Koiteiche und Filteranlagen und da ist das gleiche Problem. Das geht so weit, daß Koi da nicht mehr überleben können und häßliche Entzündungen bekommen.
Je frischer der Beton ist umso schlimmer sind die Ausdgasungen und Auswaschungen.
Abhilfe kann man wie schon gesagt mit einer Schicht aus Epoxidharz schaffen. Das ist aber eine Schweinearbeit. Einfacher geht´s mit Flüssigfolie einzustreichen.
viele Grüße
Carmen
Dein hoher OH-Wert dürfte wirklich von der Betonzisterne kommen.
Selber baue ich Koiteiche und Filteranlagen und da ist das gleiche Problem. Das geht so weit, daß Koi da nicht mehr überleben können und häßliche Entzündungen bekommen.
Je frischer der Beton ist umso schlimmer sind die Ausdgasungen und Auswaschungen.
Abhilfe kann man wie schon gesagt mit einer Schicht aus Epoxidharz schaffen. Das ist aber eine Schweinearbeit. Einfacher geht´s mit Flüssigfolie einzustreichen.
viele Grüße
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
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- Volker aus Graz
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Danke Carmen und Georg,
ich werde mal eine Probe des Wassers im Frühjahr ziehen, bevor es in die Zisterne rinnt, ist zwar grauslich da runter zu steigen (Schnecken, Spinnen, Dreck...)
aber was tun wir nicht alles für unsere Bäume...
Danke!
ich werde mal eine Probe des Wassers im Frühjahr ziehen, bevor es in die Zisterne rinnt, ist zwar grauslich da runter zu steigen (Schnecken, Spinnen, Dreck...)
aber was tun wir nicht alles für unsere Bäume...
Danke!
liebe Grüsse!
Volker
Volker
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Das war auch meine Vermutung, daß der Beton den pH-Wert stark anhebt...
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- Dirk K. aus L.
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Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Moin!
Ich dünge seit diesem Frühjahr täglich nach Chris' Methode. Allerdings zeigen einige Laubbäume (Feldahorn, Linden) mittlerweile Anzeichen von Chlorose, was also auf Mangelerscheinungen hinweist.
Zusätzlich dünge ich alle 2 Wochen mit Spurenelementen (das Zeug, das Walter empfiehlt). Organisch (vorher: Biogold) wird also gar nicht mehr gedüngt!
Als Substrat verwende ich Blähton und Weißtorf im Verhältnis 4:1.
Was spricht eigentlich dagegen, zusätzlich zur täglichen mineralischen Düngung Biogold (oder Vergleichbares) aufzulegen?
Grüße, Dirk
Ich dünge seit diesem Frühjahr täglich nach Chris' Methode. Allerdings zeigen einige Laubbäume (Feldahorn, Linden) mittlerweile Anzeichen von Chlorose, was also auf Mangelerscheinungen hinweist.
Zusätzlich dünge ich alle 2 Wochen mit Spurenelementen (das Zeug, das Walter empfiehlt). Organisch (vorher: Biogold) wird also gar nicht mehr gedüngt!
Als Substrat verwende ich Blähton und Weißtorf im Verhältnis 4:1.
Was spricht eigentlich dagegen, zusätzlich zur täglichen mineralischen Düngung Biogold (oder Vergleichbares) aufzulegen?
Grüße, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
- ChristianB
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- Registriert: 11.09.2006, 14:15
- Wohnort: Mitten im Ruhrgebiet
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Die tägliche Düngungung ist ja darauf ausgelegt, der Pflanze so viel Nährstoffe wie möglich anzubieten, ohne dass sie Schaden nimmt. Schaden würde Sie nehmen, wenn der Gehalt an Nährsalzen zu hoch wird.
Wenn Du jetzt zusätzlichen Dünger (in diesem Fall organisch) zuführst, der letztendlich auch Nährsalze abgibt, nachdem die organischen Verbindungen von Pilzen, Bakterien zersetzt wurden, kommt irgendwann der Zeitpunkt an dem die von der Pflanze vertragenen Menge an Salz im Boden überschritten wird...
Wenn ich solche Mangelerscheinungen habe, behandele ich die Pflanzen einmal wöchentlich mit Mg (Bittersalz, Anwendung kannst Du hier im Forum nachlesen) und Fe. Bei dieser Anwendung gieße ich dann aber nicht mit der normalen Düngerlösung sondern mit Wasser + Mg +Fe
Bei mir klappt's so ganz gut!
Wenn Du jetzt zusätzlichen Dünger (in diesem Fall organisch) zuführst, der letztendlich auch Nährsalze abgibt, nachdem die organischen Verbindungen von Pilzen, Bakterien zersetzt wurden, kommt irgendwann der Zeitpunkt an dem die von der Pflanze vertragenen Menge an Salz im Boden überschritten wird...
Wenn ich solche Mangelerscheinungen habe, behandele ich die Pflanzen einmal wöchentlich mit Mg (Bittersalz, Anwendung kannst Du hier im Forum nachlesen) und Fe. Bei dieser Anwendung gieße ich dann aber nicht mit der normalen Düngerlösung sondern mit Wasser + Mg +Fe
Bei mir klappt's so ganz gut!
Viele Grüße
Christian
Christian
Re: täglich Düngen, EC, PH, ...
Solche Magelerscheinungen können immer auftreten, sumindest kann man die i.d.Regel einordnen und gegensteuern.
Mir waren bei einem Baum den ich jetzt pflege, Mangelerscheinung aufgetreten, die bisher mit Chris Methode gedüngt wurden. Die Mathematik kann nicht alles vorraussagen, das Leitungswasser hat Jahreszeitbedingt Schwankungen des Kalkgehalts, Puffereingenschaften von Substratzuschlagstoffen etc.
Was die kombinierte Düngung Organisch/anorganisch angeht:
Es gibt soweit ich weiss, gibt es einige Dünger auf organischer Basis die mit zusätzlichen mineralischen Bestandteilen (nicht ur Spurenlelemente) angereichert sind um eine Zusallung als Düngemittel zu bekommen, da ist es bestimmt vertretbar. Die Anteile an Mineralien sind dort recht niedrig.
Ob das so mit Dünger geht den ich Grammweise verwende, ich weiss es nicht. Ich weiss nicht welche Bestandteile im Bodenleben für die Zersetzung von Biogold verantwortlich sind, und inwiefern diese Lebensformen die gleichzeitige Gabe von hohen Salzdosen vertragen.
Zumindest steht fest dass Nitrosomas Bakterien und ihre Verwandten den Stickstoff fröhlich weiter verarbeiten, selbst bei 2 Gramm pro Liter.
Wenn ich nochmal kurz auf die Flüssigdünger eingehen darf (ich habe es versäumt darauf einzugehen als Volker aus Graz es im letzten Oktober schrieb):
Ich habe nach einer Suche nach Inhlatsstoffen von Flüssigdüngern einen Test gefunden der die Produkte unter die Lupe genommen hat.
Der Test lässt sich hier kostenlos abrufen: http://emedien.oekotest.de/cgi/index.cg ... 8;bernr=01
Nur ein kleiner Teil ist überhaupt tauglich. Zudem kommt hinzu dass der Anwender mit Milliliters (bzw. halbe Kappe oder so ähnlich) arbeiten muss. Das ist in der Praxis mit dem Düngerechner nur eingeschränkt möglich.
Ein anderer Punkt ist dass die Nährwertangaben und tatsächliche Düngegaben nahezu ausnahmslos abweichend sind, und demnach schlecht kalkulierbar sind.
Als Benutzer von festen Nährsalzen fällt es mir leicht meine Methode zu optimieren (obwohl ich letztlich in der Praxis meinen Dünger auch in einer konzentrierten Nährlösung benutze, weil´s einfacher ist), bei den Flüssigdüngern bereiten mir die Fakten (trotz der breiten Anwendung) Magenschmerzen.
Als simples Beispiel nenne ich da den Dünger von Walter (Degro Aldi Dünger) der trotz Walters 3-fach Überdosierung zu Mangelerscheinungen bei einigen Pflanzen führte. Der Test zeigt auf dass, wie bei vielen anderen Flüssigdüngern, zu wenig Spurenelemente vorhanden sind.
Im Gewerbsgartenbau kennt man diese Probleme (soweit notwendig bei einigen Starkzehrern die trotz Spurenelementen im Nährsalz zu wenig in der Pflanze ankommt) und arbeitet da einfach mit dem guten alten Radigen , einem Spurenelemente-depot-Dünger.
Mal sehen wie ich das hinbekomme im Düngerechner.
Mir waren bei einem Baum den ich jetzt pflege, Mangelerscheinung aufgetreten, die bisher mit Chris Methode gedüngt wurden. Die Mathematik kann nicht alles vorraussagen, das Leitungswasser hat Jahreszeitbedingt Schwankungen des Kalkgehalts, Puffereingenschaften von Substratzuschlagstoffen etc.
Was die kombinierte Düngung Organisch/anorganisch angeht:
Es gibt soweit ich weiss, gibt es einige Dünger auf organischer Basis die mit zusätzlichen mineralischen Bestandteilen (nicht ur Spurenlelemente) angereichert sind um eine Zusallung als Düngemittel zu bekommen, da ist es bestimmt vertretbar. Die Anteile an Mineralien sind dort recht niedrig.
Ob das so mit Dünger geht den ich Grammweise verwende, ich weiss es nicht. Ich weiss nicht welche Bestandteile im Bodenleben für die Zersetzung von Biogold verantwortlich sind, und inwiefern diese Lebensformen die gleichzeitige Gabe von hohen Salzdosen vertragen.
Zumindest steht fest dass Nitrosomas Bakterien und ihre Verwandten den Stickstoff fröhlich weiter verarbeiten, selbst bei 2 Gramm pro Liter.
Wenn ich nochmal kurz auf die Flüssigdünger eingehen darf (ich habe es versäumt darauf einzugehen als Volker aus Graz es im letzten Oktober schrieb):
Ich habe nach einer Suche nach Inhlatsstoffen von Flüssigdüngern einen Test gefunden der die Produkte unter die Lupe genommen hat.
Der Test lässt sich hier kostenlos abrufen: http://emedien.oekotest.de/cgi/index.cg ... 8;bernr=01
Nur ein kleiner Teil ist überhaupt tauglich. Zudem kommt hinzu dass der Anwender mit Milliliters (bzw. halbe Kappe oder so ähnlich) arbeiten muss. Das ist in der Praxis mit dem Düngerechner nur eingeschränkt möglich.
Ein anderer Punkt ist dass die Nährwertangaben und tatsächliche Düngegaben nahezu ausnahmslos abweichend sind, und demnach schlecht kalkulierbar sind.
Als Benutzer von festen Nährsalzen fällt es mir leicht meine Methode zu optimieren (obwohl ich letztlich in der Praxis meinen Dünger auch in einer konzentrierten Nährlösung benutze, weil´s einfacher ist), bei den Flüssigdüngern bereiten mir die Fakten (trotz der breiten Anwendung) Magenschmerzen.
Als simples Beispiel nenne ich da den Dünger von Walter (Degro Aldi Dünger) der trotz Walters 3-fach Überdosierung zu Mangelerscheinungen bei einigen Pflanzen führte. Der Test zeigt auf dass, wie bei vielen anderen Flüssigdüngern, zu wenig Spurenelemente vorhanden sind.
Im Gewerbsgartenbau kennt man diese Probleme (soweit notwendig bei einigen Starkzehrern die trotz Spurenelementen im Nährsalz zu wenig in der Pflanze ankommt) und arbeitet da einfach mit dem guten alten Radigen , einem Spurenelemente-depot-Dünger.
Mal sehen wie ich das hinbekomme im Düngerechner.
Gruß
Oliver
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Oliver
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