ChSchulz hat geschrieben:...
Bild 3 der Wundkallus, der mir noch ein wenig zu langsam abläuft.
...
die Nachteule
Moin Christian,
wenn die Wunde besser überwallen soll, würde ich das Totholz noch ein wenig aushöhlen und am Rand tiefer gehen als das umgebende Kambium. Wenn du den Kallus dabei leicht am Rand verletzt, wird er angeregt, mehr Gewebe zu bilden. Austrieb um die Wunde wäre sicher auch hilfreich (falls da was wachsen will, lass es einfach erstmal).
Alternativ könntest du auch das Totholz als Astloch ausfräsen, nur besteht dabei aufgrund der bodennahen Lage die Gefahr, dass es zu Fäulnis im Stamm kommt.
liebe Grüße Andreas Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! besucht mich auf flickr
Hallo Andreas,
danke. Ich werd drauf achten und mit Hohlbeiteln mal nachhelfen. Eine große Konkavzange hätte und würde mir gute Dienste leisten können.
Hallo Forianer,
hier ein Update meiner angehenden Shohin-Mispel. Sieht noch ein bisschen struppig aus. Am liebsten hätt ich noch gedrahtet, aber das besser in zwei Monaten.
Der Wundkallus wurde noch mal angeschnitten.
Die Fotos werden langsam besser. Hab ein bisschen beim Seminar in Enger aufgepasst.
Dateianhänge
Sie konnte sich über die letzten beiden Jahre austoben. Nun ist sie im oberen Bereich so dick geworden, dass ich der Meinung war, ihr endlich eine Schale zu gönnen.
100420_Coto3_800x600.jpg (69.48 KiB) 1819 mal betrachtet
Sie treibt aus allen Knopflöchern. Anscheinend hat sie den starken Wurzelschnitt verkraftet.
100420_Coto2_800x600.jpg (69.81 KiB) 1819 mal betrachtet
Wurzelschnitt & Astschnitt, ja. Aber Drahten und Nachschneiden erst, wenn sie angewachsen ist!
100420_Coto_800x600.jpg (69.64 KiB) 1819 mal betrachtet
Aber nein, keine Besenform. Frei aufrecht soll er werden, aber ich verstehe was du meinst, Achim.
Ein Teil der Äste dient dem Wundverschluss, ein anderer blieb noch aus Vorsicht stehen. Ich könnte mir vorstellen, im nächsten Jahr die mir unwichtig erscheinenden Äste herauszunehmen.
Im Vergleich zu anderen Cotoneaster-Arten, verzweigt er übrigens ähnlich stark und treibt willig aus. Kann ich empfehlen.
Wer auch so eine hat, gerne zeigen!
Tschuldigung,wenn ich so unqualifiziert dazwischenfunke...
Bei mir stand die gleiche Pflanzenart im Garten.Vom Gärtner erworben als sibirische Apfelbeere-oder der Frucht nach neudeutsch Aronia.
Dabei war der Ausschlaggeber die Frucht und die Herbstfärbung.
Aber was weiß ich.....
LG,Undine
Blütenbilder würden das abrunden.Ansonsten-tolle Pflanze!
das ist kein neudeutsch, sondern die botanische bezeichnung. http://de.wikipedia.org/wiki/Aronia
eine andere pflanze, aber auch für die bonsaigestaltung geeignet.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
Undine hat geschrieben: Blütenbilder würden das abrunden. Ansonsten-tolle Pflanze!
Hallo Undine,
erstmal danke für deinen Tipp. Blütenbilder kommen hoffentlich nächstes Jahr.
Ich kannte die Aronia bisher noch nicht. Habe mal spontan gegoogelt. Von der Frucht her, könnte es passen. Die Blüten sind auch ähnlich. Aber die Blätter hab ich jetzt nur gezähnt im Internet gefunden. Und zumindest auf dieser Seite sind die Blätter im Herbst knallrot. Bist du dir immernoch sicher?
Ja,meine Apfelbeere trieb kupferrot aus,hatte recht runde Blätter,weiße Blüten(apfelähnlich,aber ohne rosa,im Büschel),im Herbst leuchtend rot.
Allerdings stand sie auf extrem sauren Grund.
Wenn die Früchte herb sauer schmecken dann hast Du eine Apfelbeere(ich liebe dies Pflanze,sie war der Höhepunkt in meinem Garten-zu jeder Jahreszeit schön!)
Na Undine, dann schau ich mal, wo ich diesen Herbst Früchte auftreiben kann. Die Dinger wachsen hier Marzahn nämlich an jeder Ecke.
Jürgen (camaju) hat mich noch darauf hingewiesen, dass C. multiflorus auf den Fotos im Internet immer rote Früchte hat. Meine allerdings nicht... Das stimmt. Aber ich meine trotzdem es ist eine Coto!
So jetzt aba mal genug geschrieben. Das nächste mal geb euch ein Update mit Blüten.