Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
Ich freue mich immerwieder was von dir zusehen (auch die Kiefer die von dir Walter ging ((ich nenn sie Korkenzieher sylv i )) ist der Hammer
Zum Baum gefällt mir sehr sehr gut da ich unsre Föhre sehr mag was mich nur immerwieder haengenlaesst mimt Auge ist der erste Rechte Ast (kann sein das dass schon geschrieben wurde aber hab jene Zeit um alles zu lesen bin aufm Sprung).
Geht da nich nicht was ( bissel Bewegung die raten cm und evtl bissel ganz bissel tiefer?)
Ansonsten Tip Top wie von dir gewohnt woher kommst du eigentlich? (Geograph.)
Freu mich auf deinen nächsten thread manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
deine Kiefer gefällt mir sehr gut. Die Verzweigungsdichte hast du schon super steigern können.
Dem ersten Ast würde ich aber mal ein Opfernebenästchen gönnen. Sonst fällt er zu weit hinter dem stärkeren Nr. 2 zurück.
Der erste rechte Ast wird sehr kontrovers diskutiert. Dazu vielleicht ein paar Gedanken meinerseits:
In meiner Umgebung wachsen auf mageren Standorten viel alte Kiefern mit solchen Ästen. Die findet man meistens schön, ausdrucksstark interessant, usw..
Man kommt überhaupt nicht auf den Gedanken den oder den anderen Ast isoliert zu betrachten und zu bewerten. Das ist vielleicht auch hier das Problem, vielleicht auch allgemein. Als Bonsaianer ist man doch stark geneigt einen Baum zu analysieren, also ihn in seine Bestandteile zu zerlegen (Nebari, Stammverjüngung, Aststellung, usw.) und danach eine Bewertung abzugeben. Und die Analyse beruft sich doch stark an einem verinnerlichten Regelwerk.
Bei stark regelmentierten Bonsaistilen mag das noch halbwegs funktionieren, da die Struktur eines Baumes durch die Regeln schon im groben festgelegt wird und sich Bäume durch entscheidende Feinheiten unterscheiden, die dann halt analytisch dingfest gemacht werden.
Dennoch ist die Gefahr groß, das der möglichst unvoreingenommene Gesamteindruck nicht mehr möglich ist.
Erst recht wenn wie hier als Massstab eine naturalistische Gestaltung angestrebt wird. Hier ist als Masstab eben einzig und allein eine Waldkiefer zu sehen und keinerlei Bonsairegeln. Wohl aber die Regeln nach welcher sich der Habitus einer Waldkiefer ergibt. Sieht der Baum nach einer schönen oder/und interessanten und/oder eindrucksvollen Waldkiefer aus ist das Ziel erreicht. Ist der Baum ein schöner Bonsai? - völlig egal.
Aus bonsaitechnischer Sicht ist der erste rechte Ast entweder zu dünn belaubt oder aber zu lang und außerdem zu staksig. Demzufolge sollte er weg oder aber umgebaut werden.
Sieht man den Baum als Ganzes und als Waldkiefer, so ist meine Meinung, passt er. Und drum will ich ihn auch dran lassen.
deine Sichtweise kann ich schon gut nachvollziehen und finde dies sehr interessant. Deine Kiefer entspricht doch aber nicht ganz dem "normalen " Wuchs einer Waldkiefer am Naturstandort. ( so wie ich sie kenne)Die haben doch meistens ihre unteren Äste abgeworfen und ähneln der Bunjin-Form. Dein Baum hat aber eine vollere Krone, bewegteren Stammverlauf was ich toll und schön finde. Der untere, erste Ast passt da erstklassig rein.
Wenn du ihn behalten möchtest musst du aber auch seine Gesundheit im Auge haben. Lässt du ihn ,aus völlig berechtigten, Gründen der "Natur"- Gestaltung zum Rest der Hauptäste weiter zurückfallen wird ihn die Kiefer evtl. aufgeben und absterben lassen. Dann hast du nur eine weitere dieser langbeinigen Sylvestrisbonsais.
Ich fände dies schade, da dein Baum mir sehr gefällt. Du würdest nur seine Einzigartigkeit augeben.
Walter, der Jin kommt weg. Den Vorschlag, den Baum nach links zu kippen finde ich überraschend. Das werde ich wohl machen, der ganze Baum wird wesentlich dynamischer.
Totoro hat geschrieben:
Wenn du ihn behalten möchtest musst du aber auch seine Gesundheit im Auge haben. Lässt du ihn ,aus völlig berechtigten, Gründen der "Natur"- Gestaltung zum Rest der Hauptäste weiter zurückfallen wird ihn die Kiefer evtl. aufgeben und absterben lassen. Dann hast du nur eine weitere dieser langbeinigen Sylvestrisbonsais.
Dirk, der Ast ist durchaus vital, aber natürlich muß man da schon aufpassen. Die Wuchskraft des Baumes ist doch noch ziemlich unausgeglichen, das wird die Aufgabe der nächsten Jahre sein da für Ausgleich zu sorgen.
Gerade diese Beiträge um die wichtigen ""Kleinigkeiten" wie das wenige cm drehen oder kippen sind es doch, die das Salz in der Suppe ausmachen.
Eine tolle Sache.
Dem unteren Ast bin ich sehr zugetan, gerade wegen seiner etwas schwächlichen Ausstrahlung. Das wirkt auf mich gar nicht störend.
Der Verlauf des gut bewegten unteren Stammabschnittes zeigt doch, dass in diesem Beeich früher einmal dickere Äste waren. Sogar die Abfolge des Absterbens kann man an der unterschiedlichen Verwitterung erkennen. Für mich ist das gar nicht störend.
Ohne diesen Ast würde dem Baum ein ganz entscheidender Ausdruck, den der Leichtigkeit und vielleicht sogar Verspieltheit verloren gehen.
Mir ist für den Ausdruck des Baumes die Schale auch ein wenig streng.
Norbert
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Sullivan, 1924
Hallo Marco!
Walters Vorschlag mit dem leichten kippen nach links solltest Du beim nächsten Umtopfen machen.
Jedesmal wenn ich diesen Beitrag lese, störte es mich, das der Baum einen leichten Hang nach rechts zu kippen hat.
Der Baum würde sehr in seiner optik gewinnen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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