Projekt Tanuki
Projekt Tanuki
Hallo Freunde,
inspiriert durch die wundervollen Tanukis, die uns Thierry im August vorgestellt hat, möchte ich es auch einmal versuchen mit der Verheiratung.
Ich habe hier dieses schön verdrehte, uralte Stück Totholz, welches mein Vater vor über 20 Jahren mal vom Wandern auf Kreta mitgebracht hat. Ich kann nicht sagen um welche Sorte es sich handelt, aber es hat mit Sicherheit schon seine Zeit am Fundort verbracht und ist wirklich steinhart.
In seinen Beiträgen hat Thierry auf die Bedeutung der Analyse des Totholzes hingewiesen, dazu möchte ich euch herzlich einladen. Es ist herrlich verdreht, mit stark ausgeprägten Saftbahnen, die man evtl. durch eine Wachholderjungpflanze ersetzen kann, oder auf die sich eine Jungpflanze aufsetzen lässt.
Die Jungpflanze der Sorte Jun.Chin. Blue Alps, die Thierry als besonders geeignet empfiehlt, ist bereits bestellt.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wo diese denn an das Totholz angebracht werden soll und vor allem welcher Pflanzwinkel am geeignetsten ist.
Es bietet eine Vielzahl von Interessanten Möglichkeiten und ich kann mich nicht so recht entscheiden. Was meint ihr, wie könnte es überzeugend wirken? Habt ihr Ideen?
Virtuell habe ich einmal ein Paar Optionen durchprobiert (nur skizzen). Das Totholz wurde Virtuell nicht bearbeitet, die 2 großen Jins müssten sicher kürzer und dünner werden. Die 3 Varianten haben meiner Meinung nach alle was, es bieten sich aber sicher noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten.
Ich freue mich auf eure Anregung und Kritik.
Sonnige Grüße aus dem Taunus.
Marius
inspiriert durch die wundervollen Tanukis, die uns Thierry im August vorgestellt hat, möchte ich es auch einmal versuchen mit der Verheiratung.
Ich habe hier dieses schön verdrehte, uralte Stück Totholz, welches mein Vater vor über 20 Jahren mal vom Wandern auf Kreta mitgebracht hat. Ich kann nicht sagen um welche Sorte es sich handelt, aber es hat mit Sicherheit schon seine Zeit am Fundort verbracht und ist wirklich steinhart.
In seinen Beiträgen hat Thierry auf die Bedeutung der Analyse des Totholzes hingewiesen, dazu möchte ich euch herzlich einladen. Es ist herrlich verdreht, mit stark ausgeprägten Saftbahnen, die man evtl. durch eine Wachholderjungpflanze ersetzen kann, oder auf die sich eine Jungpflanze aufsetzen lässt.
Die Jungpflanze der Sorte Jun.Chin. Blue Alps, die Thierry als besonders geeignet empfiehlt, ist bereits bestellt.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wo diese denn an das Totholz angebracht werden soll und vor allem welcher Pflanzwinkel am geeignetsten ist.
Es bietet eine Vielzahl von Interessanten Möglichkeiten und ich kann mich nicht so recht entscheiden. Was meint ihr, wie könnte es überzeugend wirken? Habt ihr Ideen?
Virtuell habe ich einmal ein Paar Optionen durchprobiert (nur skizzen). Das Totholz wurde Virtuell nicht bearbeitet, die 2 großen Jins müssten sicher kürzer und dünner werden. Die 3 Varianten haben meiner Meinung nach alle was, es bieten sich aber sicher noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten.
Ich freue mich auf eure Anregung und Kritik.
Sonnige Grüße aus dem Taunus.
Marius
Re: Projekt Tanuki
Hallo Marius,
Dein Holz sieht sehr ausdrucksvoll aus und Deine Skizzen sind allesamt schön und interessant. Das Problem wird nur sein, eine so biegsame Pflanze zu finden, die sich derart genau dem sehr bewegten Verlauf des Totholzes anpassen lässt.
Viel Erfolg, bitte zeig dann Deine Ergebnisse, wenn es soweit ist.
LG, Heike
Dein Holz sieht sehr ausdrucksvoll aus und Deine Skizzen sind allesamt schön und interessant. Das Problem wird nur sein, eine so biegsame Pflanze zu finden, die sich derart genau dem sehr bewegten Verlauf des Totholzes anpassen lässt.
Viel Erfolg, bitte zeig dann Deine Ergebnisse, wenn es soweit ist.
LG, Heike
Re: Projekt Tanuki
Dann noch ein Paar Fragen zur Technik:
Wie sind die unterirdischen Teile des Totholzes zu behandeln? Ich habe mal gelesen dass diese mit Holzlasur gestrichen werden können (liegt ja verborgen). Herbert hatte hier im Forum einmal von einem reinem Bimsanteil in Totholznähe gesprochen, damit Wasser nicht stehen bleibt. Das halte ich auch für eine gute Lösung.
Dann zur Befestigung in der Schale: Hier habe ich unterschiedliches gelesen. Einerseits wird ein Holzklotz in der richtigen Größe untergeschraut, der dann mit der Schale verbunden werden kann. Andererseits werden drei Schrauben von allen Seiten in das Totholz getrieben, an denen der Baum mit Drath in der Schale befestigt wird.
Der Holzklotz hat den Vorteil, dass er den Stamm direkt in eine geeignete Höhe bringt, er nimmt aber natürlich Platz in der Schale weg, den die Jungpflanze gut gebrauchen kann. Die Schrauben lassen sich gut an der Schale befestigen und nehmen kaum Platz in der Schale weg, es könnte aber schwierig werden diese vernünftig in das sehr harte Totholz zu treiben ohne zu viel des schönen Stammes in der Erde zu verstecken.
Da Das Totholz sehr verdreht ist, müsste ein dünner Wachholder ziemlich stark verbogen werden, um den Saftbahnen zu folgen. Sind die Windungen die ich in meinen Virtualen eingebaut habe überhaupt machbar?
Wegen der vielen Windungen benötige ich eine Vielzahl von Schrauben, die die Junpflanze an ihrem Platz halten. (Im Französischen Forum Parlonsbonsai verwendete ein Gestalter sogar Unterlegscheiben zus festeren Befestigung.)
Wo bringe ich diese Schrauben am besten an (unterhalb von Ästen?) und wie kann ich dafür sorgen, dass diese Schrauben schnellstmöglich von der Pflanze überwallt werden? (vertieft einsenken und wundränder glatt nachschneiden?)
Ich freue mich auf Antworten
Marius
Wie sind die unterirdischen Teile des Totholzes zu behandeln? Ich habe mal gelesen dass diese mit Holzlasur gestrichen werden können (liegt ja verborgen). Herbert hatte hier im Forum einmal von einem reinem Bimsanteil in Totholznähe gesprochen, damit Wasser nicht stehen bleibt. Das halte ich auch für eine gute Lösung.
Dann zur Befestigung in der Schale: Hier habe ich unterschiedliches gelesen. Einerseits wird ein Holzklotz in der richtigen Größe untergeschraut, der dann mit der Schale verbunden werden kann. Andererseits werden drei Schrauben von allen Seiten in das Totholz getrieben, an denen der Baum mit Drath in der Schale befestigt wird.
Der Holzklotz hat den Vorteil, dass er den Stamm direkt in eine geeignete Höhe bringt, er nimmt aber natürlich Platz in der Schale weg, den die Jungpflanze gut gebrauchen kann. Die Schrauben lassen sich gut an der Schale befestigen und nehmen kaum Platz in der Schale weg, es könnte aber schwierig werden diese vernünftig in das sehr harte Totholz zu treiben ohne zu viel des schönen Stammes in der Erde zu verstecken.
Da Das Totholz sehr verdreht ist, müsste ein dünner Wachholder ziemlich stark verbogen werden, um den Saftbahnen zu folgen. Sind die Windungen die ich in meinen Virtualen eingebaut habe überhaupt machbar?
Wegen der vielen Windungen benötige ich eine Vielzahl von Schrauben, die die Junpflanze an ihrem Platz halten. (Im Französischen Forum Parlonsbonsai verwendete ein Gestalter sogar Unterlegscheiben zus festeren Befestigung.)
Wo bringe ich diese Schrauben am besten an (unterhalb von Ästen?) und wie kann ich dafür sorgen, dass diese Schrauben schnellstmöglich von der Pflanze überwallt werden? (vertieft einsenken und wundränder glatt nachschneiden?)
Ich freue mich auf Antworten
Marius
Re: Projekt Tanuki
Hallo Marius,
mir als Kaskadenliebhaber gefällt das Kaskadenvirtuell ausgenommen gut. Variante 1 hat aber auch was für sich Einnehmendes. Egal welche Variante du wählen wirst, würde ich hierbei das Totholz so beschneiden, dass der unterste Teil auch der dickste ist (sonst inverse Verjüngung), also das breitest mögliche Nebari ausweist. Viel Glück bei deiner Entscheidung und beim Umsetzen deiner Ideen.
mir als Kaskadenliebhaber gefällt das Kaskadenvirtuell ausgenommen gut. Variante 1 hat aber auch was für sich Einnehmendes. Egal welche Variante du wählen wirst, würde ich hierbei das Totholz so beschneiden, dass der unterste Teil auch der dickste ist (sonst inverse Verjüngung), also das breitest mögliche Nebari ausweist. Viel Glück bei deiner Entscheidung und beim Umsetzen deiner Ideen.
Grüsse von Mario
Re: Projekt Tanuki
Hallo Marius
Realisierbar sind Dein Visionen (gefallen mir alle gut)
wohl am Besten wenn junge Wachloderstecklinge kräftig düngst
und Sie Jahr für Jahr am stamm befestigst.
Einen Steckling kannst Du von mir haben.
mfG Dieter
Realisierbar sind Dein Visionen (gefallen mir alle gut)
wohl am Besten wenn junge Wachloderstecklinge kräftig düngst
und Sie Jahr für Jahr am stamm befestigst.
Einen Steckling kannst Du von mir haben.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Projekt Tanuki
das holz ist wohl von einem rosmarin... habe ein sehr ähnliches...
-
Denis Nedic
- Beiträge: 84
- Registriert: 24.10.2010, 00:45
Re: Projekt Tanuki
Halo zusammen,
Ich denke auch an Rosmarin in diesem Fall. Warum eigentlich unbedingt einen Wacholder, der juniperus ist etwas spröde ab einer bestimmten Stärke, wächst nicht so schnell und du musst dir schon eine lange aber dünne Pflanze aussuchen sonst bekommst du nicht die Kurven hin. Was eigentlich schade wär bei diesem Gesammtbild. Hast du schon mal an Lärchen gedacht? Die larix wächst gut rein,ist viel flexibler mann bekommt sie überall und ist ein sehr schöner Baum.Ich denke in zwei drei Jahren hättest du das Ergebnis was du dir vorstellst zumindenstens was Verheiratung angeht,der Rest kommt von alleine!
Ich würde sie vorziehen die Lärche,ist aber nur meine Meinung.
Gruß Denis
Ich denke auch an Rosmarin in diesem Fall. Warum eigentlich unbedingt einen Wacholder, der juniperus ist etwas spröde ab einer bestimmten Stärke, wächst nicht so schnell und du musst dir schon eine lange aber dünne Pflanze aussuchen sonst bekommst du nicht die Kurven hin. Was eigentlich schade wär bei diesem Gesammtbild. Hast du schon mal an Lärchen gedacht? Die larix wächst gut rein,ist viel flexibler mann bekommt sie überall und ist ein sehr schöner Baum.Ich denke in zwei drei Jahren hättest du das Ergebnis was du dir vorstellst zumindenstens was Verheiratung angeht,der Rest kommt von alleine!
Ich würde sie vorziehen die Lärche,ist aber nur meine Meinung.
Gruß Denis
Die Adresse wo sich Kunst und Natur vereint !!!
Re: Projekt Tanuki
Hallo Freunde,
Vielen Dank schon einmal für eure Kommentare.
Rosmarin kann gut hinkommen. Passt ja zur Herkunft Griechenland und ist dank den ätherischen Öle im Holz schön hart.
Eure Bedenken bezüglich der engen Windungen teile ich.
Da meinen Rescherchen zufolge, die Unterseite der Jungpflanze entrindet werden sollte, kann auch gleich etwas Holz aus dem Kern gefräst werden, was sie flexibler machen sollte. Ich kann mich gut an eine Zeichnung von Thierry erinnern, bei der die Unterseite der Junpflanze V-Förmig eingeschnitten wurde, um sie dann auf eine Tote Saftbahn aufzusetzen. So in etwa hatte ich mir das vorgestellt.
Ich habe an Wachholder gedacht, weil mich die verdrehten Wachholder mit ihren dünnen Saftbahnen schon immer angesprochen haben. Und naja, natürlich haben mich auch die schönen Beispiele von Wachholdertanukis beeinflusst.
Eine Lärche wäre sicher auch machbar, da das Stück Totholz aber mit 35cm relativ klein ist, kann ich mir eine so verdrehte kleine Lärche nicht ganz vorstellen.
sonnige Grüße
Marius
Vielen Dank schon einmal für eure Kommentare.
Rosmarin kann gut hinkommen. Passt ja zur Herkunft Griechenland und ist dank den ätherischen Öle im Holz schön hart.
Eure Bedenken bezüglich der engen Windungen teile ich.
Da meinen Rescherchen zufolge, die Unterseite der Jungpflanze entrindet werden sollte, kann auch gleich etwas Holz aus dem Kern gefräst werden, was sie flexibler machen sollte. Ich kann mich gut an eine Zeichnung von Thierry erinnern, bei der die Unterseite der Junpflanze V-Förmig eingeschnitten wurde, um sie dann auf eine Tote Saftbahn aufzusetzen. So in etwa hatte ich mir das vorgestellt.
Ich habe an Wachholder gedacht, weil mich die verdrehten Wachholder mit ihren dünnen Saftbahnen schon immer angesprochen haben. Und naja, natürlich haben mich auch die schönen Beispiele von Wachholdertanukis beeinflusst.
Eine Lärche wäre sicher auch machbar, da das Stück Totholz aber mit 35cm relativ klein ist, kann ich mir eine so verdrehte kleine Lärche nicht ganz vorstellen.
sonnige Grüße
Marius
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Denis Nedic
- Beiträge: 84
- Registriert: 24.10.2010, 00:45
Re: Projekt Tanuki
Nicht vorstellen einfach machen!!! Sorry das ich dich dränge es liegt daran dass ich nicht genug von Lärchen bekomme 
Die Adresse wo sich Kunst und Natur vereint !!!
Re: Projekt Tanuki
Hallo, Ihr Lieben,
Lärchen sind hier sicherlich einfacher zu verarbeiten als Wacholder. Aber ich habe noch nie annähernd solches Holz bei einer Lärche gesehen, das würde meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammenpassen. Die einzigen Arten außer Rosmarin, die solche Drehungen und so schmale, abgegrenzte, schlangenlinienförmige Strukturen haben, sind Potentilla und eben die japanischen / chinesischen Wacholder. Etwas anderes würde ich nicht in Betracht ziehen, auch wenn es mit dem Wacholder nicht ganz einfach umzusetzen ist.
Mit jeder anderen Baumart würde so ein Tanuki einfach nur falsch und unglaubwürdig wirken, es würde ein Kuriosum.
Ansonsten stimme ich Denis zu: die Lärche ist eine tolle Baumart und mit ihr kann man in vieler Hinsicht sehr gut arbeiten.
Liebe Grüße,
Heike
Lärchen sind hier sicherlich einfacher zu verarbeiten als Wacholder. Aber ich habe noch nie annähernd solches Holz bei einer Lärche gesehen, das würde meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammenpassen. Die einzigen Arten außer Rosmarin, die solche Drehungen und so schmale, abgegrenzte, schlangenlinienförmige Strukturen haben, sind Potentilla und eben die japanischen / chinesischen Wacholder. Etwas anderes würde ich nicht in Betracht ziehen, auch wenn es mit dem Wacholder nicht ganz einfach umzusetzen ist.
Mit jeder anderen Baumart würde so ein Tanuki einfach nur falsch und unglaubwürdig wirken, es würde ein Kuriosum.
Ansonsten stimme ich Denis zu: die Lärche ist eine tolle Baumart und mit ihr kann man in vieler Hinsicht sehr gut arbeiten.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Projekt Tanuki
Hallo Heike,
damit hast Du mir die Worte aus dem Mund genommen.
Wollte genau das auch gerade schreiben, daß ein Lärchentotholz so nicht aussieht und das unglaubwürdig wirken könnte.
Selber habe ich einen toten Cornus, da hätte ich auch gerne Lärche oder Kiefer drangemacht, aber auch da würde das nicht passen, weil alleine schon die Faserigkeit von Nadelholz zu Laubbaumholz zuu verschieden ist und das nicht passen würde.
Marius,Dein Totholz ist super, die Idee mit einem Tanuki dazu auch, die Virtuals zeigen schöne Möglichkeiten und ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt! Viel Erfolg!
viele Grüße
Carmen
damit hast Du mir die Worte aus dem Mund genommen.
Wollte genau das auch gerade schreiben, daß ein Lärchentotholz so nicht aussieht und das unglaubwürdig wirken könnte.
Selber habe ich einen toten Cornus, da hätte ich auch gerne Lärche oder Kiefer drangemacht, aber auch da würde das nicht passen, weil alleine schon die Faserigkeit von Nadelholz zu Laubbaumholz zuu verschieden ist und das nicht passen würde.
Marius,Dein Totholz ist super, die Idee mit einem Tanuki dazu auch, die Virtuals zeigen schöne Möglichkeiten und ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt! Viel Erfolg!
viele Grüße
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
Carmen
Re: Projekt Tanuki
Hallo Marius,
sehr schöne Ideen hast Du da zu Deinem Totholz. Bin gespannt auf die Umsetzung. Ein guter Freund von mir verwendet auch gerne Juniperus squamata, j. procumbens wäre auch denkbar. Wachholder würde ich in jedem Fall nehmen.
sehr schöne Ideen hast Du da zu Deinem Totholz. Bin gespannt auf die Umsetzung. Ein guter Freund von mir verwendet auch gerne Juniperus squamata, j. procumbens wäre auch denkbar. Wachholder würde ich in jedem Fall nehmen.
Liebe Grüße
Klaus
Naddel-san
http://www.bonsairebellen.de
http://www.bonsai-buchen.de
http://bonsaishigoto.de/
Klaus
Naddel-san
http://www.bonsairebellen.de
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Re: Projekt Tanuki
Vielen Dank für den Zuspruch.
Auf jeden Fall möchte ich Wachholder verwenden. Habe ähnlich verdrehte Wachholder schon häufig in Zeitschriften gesehen und fand sie immer sehr interessant.
Gerade bin ich am überlegen wie ich eine bleistift- bis kleinfingerdicke Jungpflanze heranziehe die etwa 40-50cm hoch ist. Da wäre Dieters Vorschlag eine Jungpflanze neben das Totholz zu pflanzen, kräftig zu düngen und den Neuzuwachs dann gleich am Totholz entlang führen, oder ich nehme eine Containerpflanze, und entrinde eben ein wenig mehr als nur die Unterseite.
Ersteres würde lange dauern und ich bin mir unsicher ab wann ich den Neuaustrieb am Totholz befestigen kann, bei Zweiterem würde ich fast mehr als die Hälfte des Pflänzchens abschälen, was sie natürlich in Gefahr bringt.
Die Entscheidung steht und fällt mit der Ausrichtung, die ich wähle, und damit welche Saftbahnen verfolgt werden. Das Stück bietet aber so viele Möglichkeiten, dass ich mich nicht so recht entscheiden kann.
Welche der oben gezeigten Varianten gefällt euch am besten? Sie sind alle so, oder so ähnlich, interessant und machbar.
Sonnige Grüße
Marius
Auf jeden Fall möchte ich Wachholder verwenden. Habe ähnlich verdrehte Wachholder schon häufig in Zeitschriften gesehen und fand sie immer sehr interessant.
Gerade bin ich am überlegen wie ich eine bleistift- bis kleinfingerdicke Jungpflanze heranziehe die etwa 40-50cm hoch ist. Da wäre Dieters Vorschlag eine Jungpflanze neben das Totholz zu pflanzen, kräftig zu düngen und den Neuzuwachs dann gleich am Totholz entlang führen, oder ich nehme eine Containerpflanze, und entrinde eben ein wenig mehr als nur die Unterseite.
Ersteres würde lange dauern und ich bin mir unsicher ab wann ich den Neuaustrieb am Totholz befestigen kann, bei Zweiterem würde ich fast mehr als die Hälfte des Pflänzchens abschälen, was sie natürlich in Gefahr bringt.
Die Entscheidung steht und fällt mit der Ausrichtung, die ich wähle, und damit welche Saftbahnen verfolgt werden. Das Stück bietet aber so viele Möglichkeiten, dass ich mich nicht so recht entscheiden kann.
Welche der oben gezeigten Varianten gefällt euch am besten? Sie sind alle so, oder so ähnlich, interessant und machbar.
Sonnige Grüße
Marius
Re: Projekt Tanuki
Hallo Marius
Bei Version 1 könntest Du mit 2 Wacholdern arbeiten
und damit einen Wurzelansatz vortäuschen.
Da das Totholz im Substrat wegmockert
wäre es vielleicht sinnvoll mit einer möglichst breiten Basis anzufangen.
mfG Dieter
Bei Version 1 könntest Du mit 2 Wacholdern arbeiten
und damit einen Wurzelansatz vortäuschen.
Da das Totholz im Substrat wegmockert
wäre es vielleicht sinnvoll mit einer möglichst breiten Basis anzufangen.
mfG Dieter
- Dateianhänge
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- Marius-Wacholder.jpg (37.55 KiB) 2232 mal betrachtet
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Projekt Tanuki
Mit J. squamata lässt sich eigentlich gut arbeiten, ich habe meinen Tanuki auch damit gemacht. Die Art ist allerdings ziemlich kräftig und ein bisschen grob, sehr stachelig natürlich auch noch. Von der Flexibilität her könnte so ein verschlungener Tanuki nur mit ganz jungen, weichen Trieben klappen. Die schnelle Verdickung könnte hier dann aber trotzdem Probleme bereiten.klauso hat geschrieben:Ein guter Freund von mir verwendet auch gerne Juniperus squamata, j. procumbens wäre auch denkbar. Wachholder würde ich in jedem Fall nehmen.
Bei J. procumbens sehe ich das ähnlich. J. procumbens "Nana" hat bei mir auch noch den Birnengitterrost bekommen, deswegen bin ich auf die Sorte gar nicht mehr gut zu sprechen.
Ich würde in diesem Fall, bei solch feinem, detailreichen Totholz, auf jeden Fall mit einem feinlaubigen Wacholder arbeiten, Shinpaku oder Itoigawa.
Liebe Grüße,
Heike
