Ist der noch zu retten?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Sophie
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Ist der noch zu retten?

Beitrag von Sophie »

Wie der ein oder andere vielleicht schon mitbekommen hat, ist der größte Teil meines Kyohime abgestorben. Hier zwei Bildchen, mit dem Bereich der noch lebt.
Is da noch was zu retten?Oder doch eher ein Fall für den Komposthaufen?

Ach ja, vorher sah er nicht gerupft aus, aber die toten Ästchen sind alle abgebrochen.... :(
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CIMG0163.JPG (68.03 KiB) 2473 mal betrachtet
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Tom E.
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Beitrag von Tom E. »

Hallo Sophie!

Oh, das ist aber übel...! Wie hast Du den denn überwintert? Habe auch einen Kiyohime, aber noch nie solche Probleme.

Im Moment bin ich Ratlos....

Viele Grüße,

TOM ENGELN
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Sophie
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Beitrag von Sophie »

Hi Tom!

Den hab ich genauso überwintert wie meine anderen, in einer Kiste mit Rindenmulch, und die gedeihen prächtigst.

Es kam schon die Ahnung, dass es an dem allgemein dichten Wuchs liegt und somit die Lichtversorgung im Inneren nicht mehr gegeben wäre.
Hm.... :(
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Tom E.
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Beitrag von Tom E. »

Ich weiss, ich weiss..., da gab es kürzlich diesen Thread der mich auch etwas erschrocken hatte...

Aber das bei Deinem Bäumchen ist schon echt krass.... Das mal hier und da ein Ast seinen Geist aufgibt, o.k.... - aber gleich soviel...?!

Bin immer noch Ratlos.... :roll:

Viele Grüße,
TOM
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Gary
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Beitrag von Gary »

Okay Ihr Zwei,
jetzt habe ich Euch schon einmal erschreckt, also kann ich es auch wieder tun.

@ Sophie :arrow: Sorry, da ist nichts mehr zu machen.
Schneide die toten Teile restlos und mit "Stumpf und Stiel" aus. WICHTIG: Hinterher das Werkzeug gründlich desinfizieren bevor Du gesunde Baumteile oder gar andere Bäume damit berührst.

Warum? Weil es sich bei Deinem Schadbild mit 95-prozentiger Sicherheit um einen Schlauchpilz handelt der leider bei den besprochenen Ahornarten öfters auftritt. Der Pilz verstofpt im Inneren die Leitungsbahnen und bringt somit die befallenen Partien zum Absterben.

Du kannst zwar z.B. mit Aliette, Prävicur, etc. gegen Pilze giessen - nur nutzt dies meiner Erkenntnis nach nichts. :oops:
:arrow: Schneid es raus und dann schau, dass er ordentlich wächst. Seit langem die einzigste erfolgreiche Kur.
Als Prävention kann man nur dafür sorgen, dass es dem Ahorn möglichst optimal geht. Also keine Staunässe, gut auslichten, gesunder Zuwachs erzielen.

Sophie dies wird Dir zwar kein Trost sein, doch es geht auch anderen so! Habe noch an Euch beide und den Thread gedacht, als ich vor 5 Tagen einem Kunden bei seinem Kiyohime wg. der selben Sache ca. 75% der Krone rausschneiden musste. (Der Baum hatte ca. 10 cm Stamm- und gute 60 cm Kronendurchmesser.)
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Sophie
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Beitrag von Sophie »

Gary hat geschrieben:gut auslichten
hehe, wenn der Rest der Krone erstmal weg ist, wirds nicht mehr viel zum Auslichten geben :wink: , aber das weiß ich dann für die Zukunft!

Vielen Dank, Gary, das war sehr aufschlussreich!
Kann der jetzt noch meine anderen Ahörner "anstecken"?
Also zu vom "Danabenstehen?"
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Gary
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Beitrag von Gary »

Sophie hat geschrieben:Kann der jetzt noch meine anderen Ahörner "anstecken"?
Also zu vom "Danabenstehen?"
Nein Sophie, habe ich noch nie erlebt. Diese Pilzinfektion kann man m.E. nur durch nicht desinfiziertes Werkzeug übertragen bzw. indem man die befallenen Teile nicht im Hausmüll entsorgt, sondern über den Umweg "Komposthaufen" womöglich wieder in die Pflanzerde bringt.

Sophie, schneide alles gründlich raus und fange nochmal an. Du bist jung und Rückschläge gehören zum ewigen Lernprozess des Lebens.
Solltest Du Dich dehnen eines Tages nicht mehr stellen wollen, dann bist Du schon tot und weißt es nur noch nicht. :P

:idea: Apropos Werkzeug desinfizieren:
Das sollte man überhaupt öfters machen - nicht nur bei den stark gefährdeten Ahornen. Es gibt keinen Grund sich das nicht allgemein anzugewöhnen. Früher nahm ich dazu 70-prozentigen Isopropanol-Alkohol, doch heute gibts es Dank Putzmittelindustrie genug Desinfektionsmittel im Supermarktregal (Stichwort: Sagrotan).
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Tom E.
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Beitrag von Tom E. »

Hallo!

Mensch, an einen Pilz hatte ich überhaupt nicht gedacht... :roll:

Gott sei Dank hatte ich so ein Problem mit meinem Kiyohime bisher nicht. Der macht mir echt riesen Freude... *lieb*

Wie meinst Du das mit dem Alliette, Gary? Ich - außer im laufenden Jahr - jedes Jahr mal zur Prophylaxe damit fast alle Bäume gegossen. Meinst Du das bringt gar nichts?

Viele Grüße,
Tom Engeln *engel*
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Gary
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Beitrag von Gary »

Hallo Tom,

Hauptsache bleibt doch die Tatsache, dass Dir Dein Kiyohime eine große Freude bereitet. Und das ist auch gut so!
Tom E. hat geschrieben:Wie meinst Du das mit dem Alliette, Gary? Ich - außer im laufenden Jahr - jedes Jahr mal zur Prophylaxe damit fast alle Bäume gegossen. Meinst Du das bringt gar nichts?
Nein Tom. So kann man das nicht und würde ich das auch nie sagen: "Das bringt überhaupt nichts!" Es ist natürlich immer besser etwas zu tun als eben nichts zu tun. Und Prophylaxe als solche ist gut, nur eben ihr Erfolg nicht immer nachweisbar. 8)

Gießen mit Alliette, Prävicur, etc. hilft sicherlich bei Pilzproblemen im Bodenbereich, nur habe ich bis heute keinen Nachweis erhalten, dass es auch ausgerechnet gegen diesen Schlauchpilz hilft. :cry: Weshalb ich aber niemandem raten würde es nicht vorbeugend anzuwenden. (s.o.)

Vorschlag Tom: Du hast doch mit Werner einen, im Gegensatz zu mir, wirklichen Experten vor der Tür. Befrag ihn mal zu der Thematik und lass uns dann an Deinen gewonnenen Erkenntnissen partizipieren.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Tom E.
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Beitrag von Tom E. »

Gary hat geschrieben:Vorschlag Tom: Du hast doch mit Werner einen, im Gegensatz zu mir, wirklichen Experten vor der Tür. Befrag ihn mal zu der Thematik und lass uns dann an Deinen gewonnenen Erkenntnissen partizipieren.
Hallo Harald!

Wird gemacht! Das werde ich in ca. 2 Wochen mal angehen und berichten. Muss dann zu ihm wegen einer anderen Sache...

Viele Grüße,
TOM
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