Achim,
danke für Deine ausführlichen Infos! Im Grunde genommen, hast Du mit diesem Satz:
Achim13 hat geschrieben:...Ich denke mit Ahorn, müßte dies auch so gehn, die Internodien sind zwar sehr viel länger als bei der Ulme,...
meine Frage beantwortet. Das teilw. an den Astansätzen schon wieder neue Knospen sitzen, ist richtig. Doch was nützt es, wenn ich den Ast behalten möchte in seiner Position, bei ihm aber das erste Internodium schon zu lang ist? Das bedeutet, daß ich den gesamten Ast entfernen muß, um aus den umliegen Knospen einen neuen aufzubauen. Der einzige Effekt, den ich dabei hatte ist der, daß sich an dieser Stelle vielleicht der Stamm verdickt hat, oder die Wurzeln stärker gewachsen sind. Ich habe im letzten Jahr sogar sie Erfahrung gemacht, daß wenn ich bei stark durchgetrieben Ästen bis auf das erste Internodium zurückgeschnitten habe, die dort befindlichen Knospen gar nicht mehr, oder nur sehr zögerlich, ausgetrieben sind, sondern gleich die umliegenden Knospen!
Um diesem Ganzen entgegenzuwirken habe ich mir überlegt, frühzeitiger zu schneiden, um die ersten Internodien kurz zu halten und dann die entstehenen Seitentriebe länger durchwachsen zu lassen. Dieses müßte ja schließlich auch zur Verdickung der Hauptäste führen, wenn vielleicht nicht ganz so schnell.
Nochmals danke!
Viele Grüße, Chris.