Ansenken verstehe ich hier so: Loch bohren, den Rand des Bohrloches mit einem Senkbohrer oder wesentlich dickeren Bohrer am äußeren Bohrlochrand Kegelförmig nach innen zu vergrößern.
Das Cambium wird nicht beschädigt und die "Knubbelbildung" könnte verringert werden. Ist vorstellbar und deshalb auszuprobieren.
Siehe Skizze.....
Dateianhänge
DSC_1475 (2)-1.JPG (176.62 KiB) 2338 mal betrachtet
wenn das so gemeint ist würde ich es trotzdem nicht machen. Dadurch würden die Kambiumschichten noch weniger aufeinander passen.
Das Wichtigste überhaupt ist, dass sauber und sehr genau gearbeitet wird. Das ist in diesem Fall m.E. nicht möglich. Eine saubere Bohrung mit einem scharfen Bohrer ist mehr als zu empfehlen!
Birken verheilen ohne hin nicht so gut wie z.B. Hainbuchen oder Ahorne!
Mir ging es nicht um die Birke speziell.... da würde ich das gar nicht anwenden. Ne Birke würde ich Düngen und gießen, da sprießen dann überall Knospen. So ein Birkenast ist schnell aufgebaut.
Hier ging es nur um den Begriff ansenken, senkbohren, versenken usw....
genau wie du es beschrieben und skizziert hast, würde ich es beim nächsten mal versuchen. Wobei ich die Senkung nur auf der Austrittsseite machen würde, den nach meiner Erfahrung verhält sich die Eintrittsseite ohne Wulstbildung.
genau wie du es beschrieben und skizziert hast, würde ich es beim nächsten mal versuchen. Wobei ich die Senkung nur auf der Austrittsseite machen würde, den nach meiner Erfahrung verhält sich die Eintrittsseite ohne Wulstbildung.
Gruß
Karsten
Ist schon klar, da wird der "Opferast" ja abgeschnitten.......
Das Thema müsste mittlerweile heissen " Warum einfach wenn es kompliziert auch geht "
Man braucht doch nur ein Loch durchbohren und an der Austrittseite die Ränder mit einem scharfen Messer ein bissl nachschneiden. Je weniger Kambium dabei entfernt wird umso schneller wird das Zusammenwachsen erfolgen.
Wichtig ist dabei dass das Kambium des Stammes mit dem Kambium des durchgeschobenen Astes durch einen eingeschobenen kleinen Keil fest verbunden ist.
ciao
Herbert A
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.
genau deine beschriebene vorgehensweise führte zu der Wulstbildung bei meiner Ulmus glabra (siehe Foto weiter vorne zu finden). Und diese Pfropfung ist schon 4 Jahre alt.
Also es ist nicht immer so einfach, wie es zu sein scheint. Vielleicht gibt es auch einfach Arten die mehr zur Wulstbildung neigen als andere?
das wächst sich mit den Jahren durch die Borkenbildung raus und ist dann kaum mehr zu sehen.
Ich muss mittlerweile ganz genau schauen ums zu sehen welche Äste ich vor 5 oder 10 Jahren mit dieser Technik ablaktiert habe.
lg
Herbert Aigner
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ich hatte die Hoffnung auch noch nicht aufgeben, das sich das noch verwächst. Daran rum geschnitzt hätte ich sowieso nicht. Mir ging es bei der ganzen Sache nur darum, was ich in Zukunft noch besser machen könnte, damit es nicht mehr so arg auftritt, wie es am anfang war.