Bohrpfropfung bei Birke

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Heike_vG
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von Heike_vG »

Was versteht Ihr unter "ansenken"? Der Begriff ist mir völlig unbekannt. *confused*
Heißt das, Erde anhäufeln?

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Josef Knieke
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo Heike

ansenken bedeutet bei uns "anbrennen" oder "ankokeln" mit einer offenen Flamme!



Gruß

Josef
jupp

Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jupp »

Ansenken verstehe ich hier so: Loch bohren, den Rand des Bohrloches mit einem Senkbohrer oder wesentlich dickeren Bohrer am äußeren Bohrlochrand Kegelförmig nach innen zu vergrößern.
Das Cambium wird nicht beschädigt und die "Knubbelbildung" könnte verringert werden. Ist vorstellbar und deshalb auszuprobieren.
Siehe Skizze.....
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camaju +
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von camaju + »

Josef Knieke hat geschrieben:
ansenken
Bei uns schreibt man das mit "g" *floet* :wink: *undwech*
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Josef Knieke
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo Jupp

wenn das so gemeint ist :oops: würde ich es trotzdem nicht machen. Dadurch würden die Kambiumschichten noch weniger aufeinander passen.
Das Wichtigste überhaupt ist, dass sauber und sehr genau gearbeitet wird. Das ist in diesem Fall m.E. nicht möglich. Eine saubere Bohrung mit einem scharfen Bohrer ist mehr als zu empfehlen!

Birken verheilen ohne hin nicht so gut wie z.B. Hainbuchen oder Ahorne!



Gruß

Josef
jupp

Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jupp »

Mir ging es nicht um die Birke speziell.... da würde ich das gar nicht anwenden. Ne Birke würde ich Düngen und gießen, da sprießen dann überall Knospen. So ein Birkenast ist schnell aufgebaut.
Hier ging es nur um den Begriff ansenken, senkbohren, versenken usw....
jonesbonsai
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jonesbonsai »

Hallo Josef,

genau wie du es beschrieben und skizziert hast, würde ich es beim nächsten mal versuchen. Wobei ich die Senkung nur auf der Austrittsseite machen würde, den nach meiner Erfahrung verhält sich die Eintrittsseite ohne Wulstbildung.

Gruß

Karsten
jupp

Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jupp »

jonesbonsai hat geschrieben:Hallo Josef,

genau wie du es beschrieben und skizziert hast, würde ich es beim nächsten mal versuchen. Wobei ich die Senkung nur auf der Austrittsseite machen würde, den nach meiner Erfahrung verhält sich die Eintrittsseite ohne Wulstbildung.

Gruß

Karsten
Ist schon klar, da wird der "Opferast" ja abgeschnitten....... :wink:
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Herbert A
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von Herbert A »

Das Thema müsste mittlerweile heissen " Warum einfach wenn es kompliziert auch geht ;-)"

Man braucht doch nur ein Loch durchbohren und an der Austrittseite die Ränder mit einem scharfen Messer ein bissl nachschneiden. Je weniger Kambium dabei entfernt wird umso schneller wird das Zusammenwachsen erfolgen.

Wichtig ist dabei dass das Kambium des Stammes mit dem Kambium des durchgeschobenen Astes durch einen eingeschobenen kleinen Keil fest verbunden ist.


ciao
Herbert A
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jupp

Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jupp »

Genau Herbert, ob mit einem scharfen Bohrer oder mit einem Messer nachgeschnitten wird. Wichtig ist eine glatte Schnittkante.
jonesbonsai
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jonesbonsai »

Hallo Herbert,

genau deine beschriebene vorgehensweise führte zu der Wulstbildung bei meiner Ulmus glabra (siehe Foto weiter vorne zu finden). Und diese Pfropfung ist schon 4 Jahre alt.

Also es ist nicht immer so einfach, wie es zu sein scheint. Vielleicht gibt es auch einfach Arten die mehr zur Wulstbildung neigen als andere?

Gruß

Karsten
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Herbert A
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von Herbert A »

Servus Karsten

das wächst sich mit den Jahren durch die Borkenbildung raus und ist dann kaum mehr zu sehen.
Ich muss mittlerweile ganz genau schauen ums zu sehen welche Äste ich vor 5 oder 10 Jahren mit dieser Technik ablaktiert habe.

lg
Herbert Aigner
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jonesbonsai
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von jonesbonsai »

Hallo Herbert,

ich hatte die Hoffnung auch noch nicht aufgeben, das sich das noch verwächst. Daran rum geschnitzt hätte ich sowieso nicht. Mir ging es bei der ganzen Sache nur darum, was ich in Zukunft noch besser machen könnte, damit es nicht mehr so arg auftritt, wie es am anfang war.

Danke für deine Hinweise

Gruß

Karsten
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Schanananinchen
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Re: Bohrpfropfung bei Birke

Beitrag von Schanananinchen »

(Sorry, wollte nicht verwirren, habe eine Bohrpfropfung bei einer China-Ulme ausprobiert! Keine Birke)
-----------------Grüße, Janina--------------------
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