Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
oder auch der Baum mit den 1000 Geschichten (fast jedenfalls) und seine Stecklinge.
Zum ersten mal ist mir der Baum im Sommer 200 aufgefallen und das nicht weil er so umwerfend toll war, sondern weil er im Wasserbad stand und das permanent, da die Besitzer nicht mit dem Gießen hinterher kamen. Zu ihrer Entlastung sei gesagt, sie wollten keinen Bonsai, sondern das war der Nachlaß vom verstorbenen Schwiegervater.
Anfang 2001 waren wir wieder bei unserem Bekannten und der Baum stand im Flur meterweit vom Fenster weg und hatte nur einige blaßgrüne Angsttriebe. Gut erzogen, wie ich bin, hab ich meinen Blick abgewand und meinen Mund gehalten. Die Errettung notleidender Topfpflanzen ist auch nicht meine Sache. Trotzdem ergab es sich, daß ich diesen Baum mitsamt einer weiteren Leiche und 2 neuen blauen Schalen geschenkt bekam. Über Schalen freut sich unsereiner immer, die Bäume hielt ich für tot.
Bei Ulmen, so hab ich erfahren, braucht man aber ein ganz besonderes Talent um sie umzubringen. Das bekommt nicht jeder hin und so trieb der Baum, kaum daß er bei mir stand, wieder normal aus, wohingegen der chin. Liguster bestimmt schon im Sommer das zeitliche gesegnet hatte.
2002 und 2003 sieht also alles fein aus. Ich besaß einen Baumarktbonsai in der attraktive S-Form, wie er zu der Zeit massenhaft in den Internetauktionen angeboten wurde und wie er zuhauf auf den Fensterbänken am dahinsiechen war und die Blätter verlor. Und wo täglich ein halbes Dutzend verzweifelter Baumbesitzer in den Foren auflief und um Hilfe bat ohne zu sehen, daß vor ein oder zwei Stunden erst der gleiche Hilferuf beantwortet worden war. Man waren das noch Zeiten ...
Zum ersten mal ist mir der Baum im Sommer 200 aufgefallen und das nicht weil er so umwerfend toll war, sondern weil er im Wasserbad stand und das permanent, da die Besitzer nicht mit dem Gießen hinterher kamen. Zu ihrer Entlastung sei gesagt, sie wollten keinen Bonsai, sondern das war der Nachlaß vom verstorbenen Schwiegervater.
Anfang 2001 waren wir wieder bei unserem Bekannten und der Baum stand im Flur meterweit vom Fenster weg und hatte nur einige blaßgrüne Angsttriebe. Gut erzogen, wie ich bin, hab ich meinen Blick abgewand und meinen Mund gehalten. Die Errettung notleidender Topfpflanzen ist auch nicht meine Sache. Trotzdem ergab es sich, daß ich diesen Baum mitsamt einer weiteren Leiche und 2 neuen blauen Schalen geschenkt bekam. Über Schalen freut sich unsereiner immer, die Bäume hielt ich für tot.
Bei Ulmen, so hab ich erfahren, braucht man aber ein ganz besonderes Talent um sie umzubringen. Das bekommt nicht jeder hin und so trieb der Baum, kaum daß er bei mir stand, wieder normal aus, wohingegen der chin. Liguster bestimmt schon im Sommer das zeitliche gesegnet hatte.
2002 und 2003 sieht also alles fein aus. Ich besaß einen Baumarktbonsai in der attraktive S-Form, wie er zu der Zeit massenhaft in den Internetauktionen angeboten wurde und wie er zuhauf auf den Fensterbänken am dahinsiechen war und die Blätter verlor. Und wo täglich ein halbes Dutzend verzweifelter Baumbesitzer in den Foren auflief und um Hilfe bat ohne zu sehen, daß vor ein oder zwei Stunden erst der gleiche Hilferuf beantwortet worden war. Man waren das noch Zeiten ...
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Ich seh grad, eine der blauen Schalen hab ich gleich in Gebrauch genommen und nicht einmal sauber gemacht vor dem Knipsen.
Andererseits, die Gelegenheit die Kamera zu entwenden ergab sich immer spontan und es sollte ja auch nur die Entwicklung dokumentieren. Der Baumj ist übrigens 25cm hoch.
Vom 2. Jahr an war mir klar, daß ich diesen Hacken so nicht belassen wollte. Gerade der untere Teil war unaktzeptabel, daher blieb eigentlich nur die Möglichkeit vor oder hinter der ersten Biegung abzumoosen. Das letzte Bild im oberen Beitrag zeigt ein Stück Draht um den Punkt gewickelt, an dem Abgemoost wird.
Angegangen hab ich die Sache Anfang 2004. Rinde ab und dann hab ich den gesamten Baum in einen größeren Cobtainer gesteckt, so daß die Abmoosstelle unter der Erde lag. Besonders gut hat diese Aktion nicht geklappt. Der Baum ist im ganzen 2 Jahre indieser Stellung geblieben und erst Anfang 2006 konnte ich das Unterteil abschneiden.
Andererseits, die Gelegenheit die Kamera zu entwenden ergab sich immer spontan und es sollte ja auch nur die Entwicklung dokumentieren. Der Baumj ist übrigens 25cm hoch.
Vom 2. Jahr an war mir klar, daß ich diesen Hacken so nicht belassen wollte. Gerade der untere Teil war unaktzeptabel, daher blieb eigentlich nur die Möglichkeit vor oder hinter der ersten Biegung abzumoosen. Das letzte Bild im oberen Beitrag zeigt ein Stück Draht um den Punkt gewickelt, an dem Abgemoost wird.
Angegangen hab ich die Sache Anfang 2004. Rinde ab und dann hab ich den gesamten Baum in einen größeren Cobtainer gesteckt, so daß die Abmoosstelle unter der Erde lag. Besonders gut hat diese Aktion nicht geklappt. Der Baum ist im ganzen 2 Jahre indieser Stellung geblieben und erst Anfang 2006 konnte ich das Unterteil abschneiden.
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Somit hatte ich also eine Kaskade. Es gab eine Zeit, in der schien jeder Baum, der nach etwas auszusehen begann, als Kaskade zu enden. Nicht das ich das gewollt hätte. Ich finde es befremdlich, wenn Leute ankomme und sagen, ich möchte jetzt eine Kaskade gestalten oder was windschiefes und das nach Möglichkeit in japanisch. Was es wird, ergibt sich für mich aus dem Wachstum des Baumes und dann erst bemühe ich solche Ausdrücke, um anderen meinen Baum zu beschreiben. Neben dem Umstand, daß eine Kaskade kein Stil, sondern eine Form ist, finde ich in der Anfängerliteratur wird dieser Formgebung oder besser Formenlehre eine viel zu große Aufmerksamkeit gewidmet. Aber irgendwie mußten die Bücher wohl gefüllt werden. Und somit stößt man selbst da, wo Leute es eigentlich besser wissen müßten, heute noch unausrottbar auf die Übersetzungsfehler und Mißverständnisse der ersten Stunde.
Meine Ulme hatte also eine Wurzel gebildet. Genau, es ist exakt eine Wurzel entstanden. Natürlich hab ich jetzt versucht, das nachzubessern. Ich hab von der einen Wurzel versucht Teile an andere Seiten zu pfropfen und ich hab den Baum in einen Teichkorb gesetzt, weil sich ja da soooo viel Wurzeln bilden. Nichts. Wobei ich auch zugeben muß, die letzten 2 Jahre hatte ich den Kopf nicht frei genug für meine Bäume und war froh das Gießen hinzubekommen.
Meine Ulme hatte also eine Wurzel gebildet. Genau, es ist exakt eine Wurzel entstanden. Natürlich hab ich jetzt versucht, das nachzubessern. Ich hab von der einen Wurzel versucht Teile an andere Seiten zu pfropfen und ich hab den Baum in einen Teichkorb gesetzt, weil sich ja da soooo viel Wurzeln bilden. Nichts. Wobei ich auch zugeben muß, die letzten 2 Jahre hatte ich den Kopf nicht frei genug für meine Bäume und war froh das Gießen hinzubekommen.
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Stellt euch vor, die letzten Geburtstagsgäste verabschieden sich, gehen noch einmal durch den Garten, tatschen hier einen Baum an, rempeln dort wo gegen, wollen dies und jenes wissen und du schaust so über die Bänke und siehst ...
10 Jahre Arbeit trocknen in sich rein.
Nicht einfach nur schlappe Astspitzen, sondern pergamentartige Blätter, die sich eigentlich nur um weniges von der normalen gesunden Ausführung unterscheiden.
Schlappe Blätter gibt es öfter. Man hat nicht gegossen, der frisch beschnittene Wurzelstock kann die Krone auch mit genug Wasser nicht ganz versorgen oder ein Ast ist abgebrochen. Sieht alles anders aus, wenn man lang genug mit Bäumen zu tun hat.
In diesem Fall war es eine etablierte Pflanze mit genug Wasser und - hier komm ich zu meiner Fehleranalyse - einem kräftigen Haufen Tannendünger auf den Füßen.
Noch unter Schock hab ich den Dünger, soweit er noch an der Oberfläche lag, angenommen und mehrere Liter Wasser zu Spülen über die Schale gegossen. Die Pflanze kam in den Schatten und nächsten Tag hab ich weiter gespült. Am 3. Tag zeigten die Äste Falten. Es wurde also nicht besser.
Also hab ich den Baum aus der Schale genommen. Ab hier sind das so Maßnahmen, bei denen ich mich schwer täte sie per Ferndiagnose anderen Leuten, insbesondere Anfängern zu empfehlen. Ich war mir sicher, der Baum hat nichts mehr zu verlieren. Diese Entscheidung möchte ich aber nicht via Internet bei völlig fremden Bäumen treffen müssen.
Also Substrat ab und die Wurzeln begutachtet. Keine weißen Spitzen, aber matschig oder schwarz sind sie auch nicht so schnell. Ich hab die ganze Pflanze für mehrere Stunden unter Wasser getaucht und dann die Wurzeln mit Moos umwickelt um sie Feucht zu halten. Über Nacht kam alles in eine Tüte und am nächsten Tag hatten sich die abgestorbenen Blätter braun verfärbt und die Äste waren wieder rund und prall. Das Tauchen und in Folie legen hab ich 2 Tage wiederholt, wobei ich mittlerweile auch meine B1- Tabletten wiedergefunden und im Wasser gelöst hatte. Dann zeigten sich an der Wurzel weiße Flecken. Ich hab den Baum dann wieder eingetopft, aber die Tüte umgelassen bis sich nach mehreren Wochen die Knospen wieder regten.
10 Jahre Arbeit trocknen in sich rein.
Nicht einfach nur schlappe Astspitzen, sondern pergamentartige Blätter, die sich eigentlich nur um weniges von der normalen gesunden Ausführung unterscheiden.
Schlappe Blätter gibt es öfter. Man hat nicht gegossen, der frisch beschnittene Wurzelstock kann die Krone auch mit genug Wasser nicht ganz versorgen oder ein Ast ist abgebrochen. Sieht alles anders aus, wenn man lang genug mit Bäumen zu tun hat.
In diesem Fall war es eine etablierte Pflanze mit genug Wasser und - hier komm ich zu meiner Fehleranalyse - einem kräftigen Haufen Tannendünger auf den Füßen.
Noch unter Schock hab ich den Dünger, soweit er noch an der Oberfläche lag, angenommen und mehrere Liter Wasser zu Spülen über die Schale gegossen. Die Pflanze kam in den Schatten und nächsten Tag hab ich weiter gespült. Am 3. Tag zeigten die Äste Falten. Es wurde also nicht besser.
Also hab ich den Baum aus der Schale genommen. Ab hier sind das so Maßnahmen, bei denen ich mich schwer täte sie per Ferndiagnose anderen Leuten, insbesondere Anfängern zu empfehlen. Ich war mir sicher, der Baum hat nichts mehr zu verlieren. Diese Entscheidung möchte ich aber nicht via Internet bei völlig fremden Bäumen treffen müssen.
Also Substrat ab und die Wurzeln begutachtet. Keine weißen Spitzen, aber matschig oder schwarz sind sie auch nicht so schnell. Ich hab die ganze Pflanze für mehrere Stunden unter Wasser getaucht und dann die Wurzeln mit Moos umwickelt um sie Feucht zu halten. Über Nacht kam alles in eine Tüte und am nächsten Tag hatten sich die abgestorbenen Blätter braun verfärbt und die Äste waren wieder rund und prall. Das Tauchen und in Folie legen hab ich 2 Tage wiederholt, wobei ich mittlerweile auch meine B1- Tabletten wiedergefunden und im Wasser gelöst hatte. Dann zeigten sich an der Wurzel weiße Flecken. Ich hab den Baum dann wieder eingetopft, aber die Tüte umgelassen bis sich nach mehreren Wochen die Knospen wieder regten.
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- Nach 1 Nacht in der Tüte sind die toten Blätter braun statt fahlgrün
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- B1 Bad
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- gespannte Luft in der Tüte
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- Wurzeln zeigen Leben
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- Rückschnitt, damit weniger Knospen sich die Kraft teilen müssen
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Mittlerweile sprießt sie wieder. Allerdings nicht im alten Pot, sondern in dem Container, wo der Wurzelballen mit dem Moos provisorisch untergekommen ist. Nächstes Jahr muß ich dann das Problem mit den Wurzeln angehen. Dafür sind dann auch schon Stecklinge geschnitten.
Und 2013 kommt dann eine neue Schale.
Und 2013 kommt dann eine neue Schale.
73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Chinesische Ulmen, also Ulmus parvifolia, sind gut als Stecklinge zu vermehren. Keine Frage, daß ich das im Laufe der Zeit auch gemacht habe. Und keine Frage, daß ich einige Sachen gemacht habe, um zu wissen, was man nicht unbedingt machen muß.
Da erste ist, man pflanze seine Sämlinge oder Stecklinge nie in kleine Bonsaischälchen, wenn sie doch eigentlich ordentlich wachsen sollen. Jungpflanzen treiben stärker als ältere Exemplare und benötigen für eine zügige Entwicklung verhältnismäßig große Gefäße.
Ich hab zwar keine wissenschaftliche Versuchsreihe gestartet, aber Licht an den Wurzeln ist rein nach meinem subjektiven Gefühl auch nicht ihr Verlangen.
Diesen kleinen Steckling hab ich versucht durch wachsen lassen und zurückschneiden zu einem bewegten Stamm zu verhelfen. Letztes Jahr hab ich ihn dann wieder ganz abgeschnitten.
Da erste ist, man pflanze seine Sämlinge oder Stecklinge nie in kleine Bonsaischälchen, wenn sie doch eigentlich ordentlich wachsen sollen. Jungpflanzen treiben stärker als ältere Exemplare und benötigen für eine zügige Entwicklung verhältnismäßig große Gefäße.
Ich hab zwar keine wissenschaftliche Versuchsreihe gestartet, aber Licht an den Wurzeln ist rein nach meinem subjektiven Gefühl auch nicht ihr Verlangen.
Diesen kleinen Steckling hab ich versucht durch wachsen lassen und zurückschneiden zu einem bewegten Stamm zu verhelfen. Letztes Jahr hab ich ihn dann wieder ganz abgeschnitten.
73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Bei der nächsten Gruppe Stecklinge hab ich mich an die unterschiedlichen Möglichkeiten der Überwinterung gemacht. Bei den 3 Pflanzen hatte ich die Stämme erst einmal in attraktive Kurven gedrahtet und dann an unterschiedlichen Stelle überwintert.
Im Topf auf der Terrasse unterm Regal hat mehrmals geklappt, bis es dann eines Tages doch zuviel Frost war.
Meine Ulmen überwintere ich normalerweise aber im Windfang am Eingang. Dort gehen die Temperaturen nicht weiter als auf +7 oder +8° runter. Wenn die Zeit kommt, daß die Sonne den Raum aufheizt, dann nehm ich den Kasten mit diversen subtropischen Pflanzen und stell ihn vor die Tür, denn dann ist draußen auch kein Frost. Um Hamburg ist der Winter verhältnismäßig milde.
Das mag sich nach viel Aufwand anhören, wenn man an die Pflege der Bäume gewöhnt ist, ergeben sich solche sonderbaren Gewohnheiten aber von selbst und geschehen automatisch. Die Versuchsulme mit der überwinterung im Haus ist also noch da und man sieht auch, daß meine neue Freude am Düngen bei ihr gut ankommt.
Im Topf auf der Terrasse unterm Regal hat mehrmals geklappt, bis es dann eines Tages doch zuviel Frost war.
Meine Ulmen überwintere ich normalerweise aber im Windfang am Eingang. Dort gehen die Temperaturen nicht weiter als auf +7 oder +8° runter. Wenn die Zeit kommt, daß die Sonne den Raum aufheizt, dann nehm ich den Kasten mit diversen subtropischen Pflanzen und stell ihn vor die Tür, denn dann ist draußen auch kein Frost. Um Hamburg ist der Winter verhältnismäßig milde.
Das mag sich nach viel Aufwand anhören, wenn man an die Pflege der Bäume gewöhnt ist, ergeben sich solche sonderbaren Gewohnheiten aber von selbst und geschehen automatisch. Die Versuchsulme mit der überwinterung im Haus ist also noch da und man sieht auch, daß meine neue Freude am Düngen bei ihr gut ankommt.
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- nach ordentlich Dünger knackiges dunkelgrün
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Versuchsulme 3 kam ins Freiland. Dort hat sie 3 Sommer und 2 Winter gut über die Runden gebracht. Ich hatte aber Glück, denn das waren die mildesten Winter, die wir im letzten Jahrzehnt hatten und im 2. ist sie doch auf 1m zurückgefroren. Immerhin ist der Stamm dadurch doppelt so dick wie bei der Topfpflanze.
73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Auch vielversprechend finde ich das Stammstück, das ich von der Spitze abgemoost hab. Ob durch Frost oder durch die Wintersonne, den Stamm entlang hat sich ein shari gebildet.
Diese Pflanze hatte auch ihre Probleme nach dem Düngen. Allerdings haben Säubern der Erdoberfläche und Durchspülen gereicht. Nach einigen Wochen Stillstand mit kräftig roter Herbstfärbung der Blätter (bei einer Ulme) treibt sie wieder.
Diese Pflanze hatte auch ihre Probleme nach dem Düngen. Allerdings haben Säubern der Erdoberfläche und Durchspülen gereicht. Nach einigen Wochen Stillstand mit kräftig roter Herbstfärbung der Blätter (bei einer Ulme) treibt sie wieder.
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Heut haben wir zum ersten mal Sonne und damit kann es losgehen mit den ersten Taten in 2012. Meine Ulmen stehen im Windfang und sind daher unter anderen meine ersten Opfer im Jahr. Noch gibt es erste Triebe, aber noch kein Wurzelwachstum. Ein paar Stunden Sonne auf den Vorbau wird das aber innerhalb von Tagen ändern. Zur Probe hab ich einen der Stecklinge schon mal umgetopft und bei dem schönen Wetter meine Fotoecke aufgebaut.
Walter hat vor Wochen rumgegnumpft, daß so viele so wenig auf ihre Fototechnik achten und den Schuh mußte ich mir auch anziehen. Vor 2 Jahren hab ich mir eine aktuelle Kamera zugelegt und damit begann das schlunzen. Gerade in diesem Thread sieht man, daß ich viel 'aus der Hüfte' geschoßen habe. Mit der alten Kamera war fotografieren viel aufwändiger. Um Batterien zu sparen, hab ich Kabel verlegt, dann gingen auf die Speicherkarte ganze 10 Bilder und ich mußte zwischendurch umladen. Da achtet man eben auch mehr darauf, wie man die Bäume positioniert. Andererseits sind dafür auch viele Arbeiten gar nicht dokumentiert.
Hier also Steckling B vor schwarzen Hintergrung mit Weißabgleich -1dreiviertel. (Was ich so alles im Nachhinein an dem Apparat entdeckt hab ...
)
Walter hat vor Wochen rumgegnumpft, daß so viele so wenig auf ihre Fototechnik achten und den Schuh mußte ich mir auch anziehen. Vor 2 Jahren hab ich mir eine aktuelle Kamera zugelegt und damit begann das schlunzen. Gerade in diesem Thread sieht man, daß ich viel 'aus der Hüfte' geschoßen habe. Mit der alten Kamera war fotografieren viel aufwändiger. Um Batterien zu sparen, hab ich Kabel verlegt, dann gingen auf die Speicherkarte ganze 10 Bilder und ich mußte zwischendurch umladen. Da achtet man eben auch mehr darauf, wie man die Bäume positioniert. Andererseits sind dafür auch viele Arbeiten gar nicht dokumentiert.
Hier also Steckling B vor schwarzen Hintergrung mit Weißabgleich -1dreiviertel. (Was ich so alles im Nachhinein an dem Apparat entdeckt hab ...
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- Aber ein wenig unnatürlich sieht das schon aus ...
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- Weißabgleich -1 ... Besser ?
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Versuch 1 führt also nur zu mehr Blau, wie mir berichtet wurde. Aber ich hab noch eine Funktion gefunden: Die Kamera-macht-alles-allein-Funktion. (Fast alles jedenfalls, Töpfe säubern tut sie nicht.
)
Bild 1 also damit, aber bei mehreren Probebildern hab ich bemerkt, daß es besser ist, den Hintergrund schon bei der Aufnahme ganz schwarz zu haben.
Bild 2: Auch diese Funktion läßt sich variieren, z-B. höhere Auflösung für bessere Details
Bild 1 also damit, aber bei mehreren Probebildern hab ich bemerkt, daß es besser ist, den Hintergrund schon bei der Aufnahme ganz schwarz zu haben.
Bild 2: Auch diese Funktion läßt sich variieren, z-B. höhere Auflösung für bessere Details
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- Der 1. Steckling in der Schale. Die Krone kommt erst noch, aber ich brauchte einfach mal wieder etwas in Schale.
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- Die obere Hälfte der Freilandpflanze. Shari geht halb den Stamm runter und ist zunächst einmal von der abgestorbenen Rinde befreit.
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73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Der dicke Stamm aus dem Freilandversuch ist auch umgetopft und jetzt auch abgelichtet. Unten sind natürlich zur Verdickung Opferäste, aus dem Rest läßt sich dann entsprechend auswählen. Kürzer ist sicher auch noch eine Option. Ersteinmal ist nur der Ansatz von Interesse.
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- D005-März12-UlParv.JPG (30.08 KiB) 3841 mal betrachtet
73 Anja
- ashtar
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Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Hallo Anja,
Respekt vor so viel Arbeit! Was fürn Akt... Die Rettung der Ulme und das Hochpäppeln der Stecklinge hätte ich schon wesentlich früher in den Sack gehauen. Warum son Drama um Bäume zu machen, die man für ein paar Euro im Internet kaufen kann? Dabei zeigt gerade Dein Beispiel, wieviel wertvolle Erfahrungen man damit machen kann.
Danke und Gruß Jörg
Respekt vor so viel Arbeit! Was fürn Akt... Die Rettung der Ulme und das Hochpäppeln der Stecklinge hätte ich schon wesentlich früher in den Sack gehauen. Warum son Drama um Bäume zu machen, die man für ein paar Euro im Internet kaufen kann? Dabei zeigt gerade Dein Beispiel, wieviel wertvolle Erfahrungen man damit machen kann.
Danke und Gruß Jörg
Gruß Jörg
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Der Weg ist halt das Ziel ...
Wenn man sich die Opferäste wegdenkt, kommt so langsam der Baum dazwischen zum Vorschein.
Wenn man sich die Opferäste wegdenkt, kommt so langsam der Baum dazwischen zum Vorschein.
73 Anja
Re: Projekt 4: die Chin. Ulme in der attraktiven S-Form
Anja, wunderbar Berichte 
gruß Harry (Harald)
