Absterbende Äste bei chineschischem Wacholder

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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ClemensM
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Absterbende Äste bei chineschischem Wacholder

Beitrag von ClemensM »

Hallo,
habe im Winter einen großen (ca. 70cm hohen) chineschen Wacholder erstanden. Er wurde im Herbst zuvor neu gestaltet und im Frühjahr umgetopft (in reines Akadama).
Nun werden seit Mitte März immer mehr Äste im unteren Bereich gelb und fallen ab.
Vielleicht kann der Baum durch den Wurzelschnitt und die große Krone nicht genügend Wasser transportieren.
Ist es empfehlenswert diese absterbenden Äste bis auf den Stamm zurückzuschneiden? Dies würde mich nicht stören, da der Baum für meinen Geschmack sowieso viel zu dicht ist.
Kann auch eine Auslichtung der Krone ohne Gefahr erfolgen um die Oberfläche zu reduzieren?


Danke im voraus und schöne Grüße
Clemens
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Thomas P.
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Re: Absterbende Äste bei chineschischem Wacholder

Beitrag von Thomas P. »

ClemensM hat geschrieben: Kann auch eine Auslichtung der Krone ohne Gefahr erfolgen um die Oberfläche zu reduzieren?
Hallo Clemens,
ich denke mal, das ist sogar zwingend notwendig, oben auszulichten, damit Licht in die unteren Partien gelangt und das Wachstum im Kronenbereich zugunsten der unteren Bereiche gebremst wird.
Tut man das nicht regelmäßig, hat man irgendwann einen Baum, der nur noch aus Krone besteht und unten so gut wie nichts mehr an Grün hat.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Clemens,
vielleicht stand der Baum im Winter zu nass :?: :?
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Margot
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Beitrag von Margot »

Kann das sein, dass ein grober Umtopffehler erkennbar ist ?
Sieht man ringsum Akadama und um den Stamm herum ist es "schwarz" ?

Wenn das sooooo ist, dann rate ich dringendst,
:arrow: den Baum aus der Schale rausnehmen
:arrow: mit einer Kralle die ganze Erde vorsichtig zu entfernen
:arrow: den Wurzelballen auswaschen
:arrow: eine etwas größere Schale nehmen, darf dann flacher sein
:arrow: Akadama in der größeren Körnung sieben
:arrow: den Baum wieder in die Schale setzten, ohne zu vergessen, ihn richtig fest zu binden
:arrow: den Baum geschützt stellen

Wenn ich das so sehe, hat die Agonie schon begonnen!!!!!
Meint ihr auch nicht, dass das Laubbild auf einen Wurzelschaden zurückschließen läßt?

Ciao
Margot

Ich denke, es ist noch nicht zu spät.
Zuletzt geändert von Margot am 27.04.2005, 10:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Du könntest recht haben .......... :?
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Petra K.
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Beitrag von Petra K. »

Hallo Clemens,

ich tippe auch auf Wurzelschaden. Ich würde es auch so machen wie Margot vorgeschlagen hat.
Ich hatte vor drei Jahren bei meinem ersten gestalteten Wacholder das gleiche Problem. Er wurde im Herbst gestaltet und im Frühjahr habe ich ihn umgetopft. Ich glaube das war zu kurz hintereinander (zuviel Stress) und ich habe den Fehler gemacht, dass ich den Wacholder zu nass gehalten habe. Wie bei Dir sind mir nacheinander die Äste abgestorben. Wir haben dann bei uns im Arbeitskreis noch alles versucht den Baum zu retten aber leider vergebens. Ich habe das sehr bedauert, da es ja mein erster Baum war den ich in einem Kurs gestaltet habe. Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass es noch nicht zu späht ist.
Grüße aus München
Petra
ClemensM
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Beitrag von ClemensM »

Danke für Eure Tipps.
Habe mich beim Umtopfen bemüht soviel alte Erde wie möglich zu entfernen, war aber offenbar zu wenig. Werde die Erde mal trocknen lassen und den Baum dann erneut umtopfen so wie Margot es vorgeschlagen hat.

Nochmals Danke
Grüße Clemens
ClemensM
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Beitrag von ClemensM »

Noch eine Frage:
Schwächt es den Baum sehr, wenn ich einige Äste in der Krone parallel zum Umtopfen entferne oder soll ich damit besser noch warten?
Klaus Kring
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Registriert: 19.07.2004, 13:56

Beitrag von Klaus Kring »

ClemensM hat geschrieben:Noch eine Frage:
Schwächt es den Baum sehr, wenn ich einige Äste in der Krone parallel zum Umtopfen entferne oder soll ich damit besser noch warten?
Nein, dann muss er weniger versorgen und kann sich auf das verbliebene (erwünschte) Grün konzentrieren.

Grüße
Klaus
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