Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die tollen Bilder, Walter!
Da lacht das Bonsaiherz, so durchweg wunderbare und interessante Bäume, sehr viele mit ungewöhnlichem Charakter.
Der Workshop muss auch viel Spaß gemacht haben, das kann man so schon erkennen.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Heike Du hast recht:
Das ist eine IKEBANA-Gestaltung von
Ingrid Eichinger
Künstlername "Suihaku" Professor of Ikebana SOKAKYO
Vizepräsidentin der Ikenobo-Ikebana-Gesellschaft Deutschland e.V.
Mitglied bei Ikebana International Tokyo
Mitglied im Ikebana-Bundesverband e.V.
Mitglied in der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern e.V.
Tolle Bäume, tolle Bilder! Wirklich beeindruckend! Danke Walter :-)
Ich merke aber auch - Ikebana ist nicht so meins. Oder ich habe da noch kein Auge für...
Gruß Jörg
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
ashtar hat geschrieben:Ich merke aber auch - Ikebana ist nicht so meins. Oder ich habe da noch kein Auge für...
Für mich hat Hässlichkeit nun einen Namen: Ikebana
<duck und weg>
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
Also gegen Ikebana an sich habe ich nichts, ich muss aber sagen, dass dieses Exemplar mir auch nicht wirklich gut gefallen hat. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass die Obstzweige nicht rechtzeitig zur Blüte gebracht werden konnten und deswegen vorne noch ein paar zusätzliche exotische Sachen eingearbeitet wurden. So waren zumindest meine Gedanken als ich davor stand, ich hab da keine Ahnung davon.
Die Fichte von Herrn Rapp ist einfach gigantisch, das kam erst aus einiger Entfernung richtig zur Geltung. Allerdings fand ich die Beistellpflanze (Efeu) nicht wirklich passend. Und das Totholz...
Ich fand das Totholz bei den meisten Bäumen nicht wirklich überzeugend, daran ist wohl Thierry schuld mit seinen guten und schlechten Beispielen im Totholz-Thread.
Noch eine Info zum ausgestellten Ikebana. Dabei handelte es sich um den Ikebana-Stil: Rikka / Rikka Shofutai
Rikka steht am Anfang aller Ikenobo-Formen. Im 16. Jahrhundert hat sich aus dem Blumenopfer für Buddha (Tatehana) das Rikka entwickelt. Etwa hundert Jahre später unter dem Meister Ikenobo Senko II feierte diese Form ihren ersten Höhepunkt.
Rikka idealisiert die Schönheit einer natürlichen Landschaft. Erhabene Gipfel, nahe und ferne Berge, sanfte Hügel, Wasserfälle, Flüsse, die durch Wiesen fließen und sich ins Meer ergießen werden durch den speziellen Charakter des Rikka in einem einzigen Ikebana ausgedrückt. Ein Rikka besteht aus 7-9 Elementen (Yakueda).
@Andreas R.
a) Mit Deiner Meinung zur Rapp-Fichte sowie ihrem Beisteller geb ich Dir absolut recht.
b) Ebenso mit dem ausgestellten Totholz generell. Positive Highlight beim Totholz setzte die Fichtenkaskade von Helmut Bachmann und die Mugo-Halbkaskade von Hartmut Münchenbach.