Buche Pfahlwurzel?

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KevinS
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Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von KevinS »

Hi,

war heute in der Eifel und habe mir einen kleine Buche (glaube ich zumindest) mitgenommen.
Nun habe ich eine Pfahlwurzel die ca. 35cm lang ist und wollte wissen, ob ich diese abtrennen kann (wenn ja ganz bzw. wie viel?)

Meine 2. Frage ist - kann es überhaupt eine Buche sein? Finde zu Buchen per google nirgends etwas über Pfahlwurzeln.

Verwirrte und unwissende Grüße,
Eva Warthemann
Beiträge: 3578
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Kevin!
So ohne Foto kann man nicht viel dazu sagen, denn eine Pfahlwurzel kann man nur dann kappen, wenn am Stammansatz genügend Faserwurzeln vorhanden sind, die den Baum nach dem Kappen versorgen müssen. Man muss auch einschätzen können, ob zunächst nur ein Drittel gekappt werden kann.
Ein Foto ist auch für die Baumbestimmung notwendig.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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KevinS
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von KevinS »

Hi,

Hier mal 3 Bilder
Die paar restlichen Blätter vom alten Laub habe ich weggenommen.
Ich hoffe man kann schon von den Knospen oder dem Bäumchen her sagen was es ist, sonst muss ich halt warten bis er blüht.
Ist aufjedenfall ein Laubbaum *daumen_new*
Von der Pfahlwurzel habe ich nur ca. 1/4 gekappt - an dem Stück waren keine Wurzelhaare, diese befinden sich zu 80% direkt am Anfang der Pfahlwurzel - vereinzelnt die restlichen 20% bis eben zum letzten 1/4, wo keine mehr waren.

Mfg,
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baum1.JPG
baum2.JPG
Knospe.jpg
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Alexander B.
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von Alexander B. »

hallo!

ganz wie du vermutet hast, ist das ist eine rotbuche (fagus sylvatica)
viel erfolg beim anwachsen wünsche ich dir.
Gruß Alexander!
kramer_t
Beiträge: 62
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von kramer_t »

Anhand der Knospen würde ich auch sagen, dass es sich hierbei um eine Rotbuche handelt. generell gehe ich so vor, dass ich nicht mehr als 1/3 der Wurzelmasse wegnehme. Nach diesem Prinzip kannst du hier also auch vorgehen.
Bei der Pflanze sollte dir allerdings schon klar sein, dass es laaaaaaange dauern wird, bis das ein Bonsai wird. Das ist aber nicht schlimm. Sehe sie als eine Art Spielplatz an und versuche sie erst einmal am Leben zu erhalten. Versuche dein eigenes Optimum des Substrates und Düngung, sowie Gießverhalten und Standort herauszukitzeln.
Erst einmal solltest du den Baum nicht zu sonnig und windgeschützt (besonders bei solch Kleinen) aufstellen.
Drahten und Gestaltung solltest du erst einmal hinten anstellen. Erfreue dich erst einmal, wenn du es geschafft hast bis sich die ersten Knospen öffnen und du deinen Schützling gut über den Winter gebracht hast.
Gruß
Torsten
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KevinS
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von KevinS »

Alexander B. hat geschrieben:hallo!

ganz wie du vermutet hast, ist das ist eine rotbuche (fagus sylvatica)
viel erfolg beim anwachsen wünsche ich dir.
Vielen Dank :)
kramer_t hat geschrieben:Anhand der Knospen würde ich auch sagen, dass es sich hierbei um eine Rotbuche handelt. generell gehe ich so vor, dass ich nicht mehr als 1/3 der Wurzelmasse wegnehme. Nach diesem Prinzip kannst du hier also auch vorgehen.
Bei der Pflanze sollte dir allerdings schon klar sein, dass es laaaaaaange dauern wird, bis das ein Bonsai wird. Das ist aber nicht schlimm. Sehe sie als eine Art Spielplatz an und versuche sie erst einmal am Leben zu erhalten. Versuche dein eigenes Optimum des Substrates und Düngung, sowie Gießverhalten und Standort herauszukitzeln.
Erst einmal solltest du den Baum nicht zu sonnig und windgeschützt (besonders bei solch Kleinen) aufstellen.
Drahten und Gestaltung solltest du erst einmal hinten anstellen. Erfreue dich erst einmal, wenn du es geschafft hast bis sich die ersten Knospen öffnen und du deinen Schützling gut über den Winter gebracht hast.
Ja, das ist mir klar *daumen_new*
Finde Laubbäume generell sehr schön anzusehen und da ich ja gerade erst umgetopft habe und die Wurzel gekürzt habe, werde ich wohl erstmal dem Baum Zeit geben etwas zu wachsen.
Wie geht man denn in den kommenden Jahren mit der Pfahlwurzel um? Schließlich möchte man den Baum ja irgendwann einmal in eine Schale umtopfen - da stört so eine Pfahlwurzel ja nur.
Kann man da jedes Jahr immer ein Stück kürzen?

Mfg,
kramer_t
Beiträge: 62
Registriert: 29.03.2010, 19:13

Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von kramer_t »

So sieht es aus. Wenn du gutes Substrat benutzt (Beiträge findest du hier), dann regst du aufgrund der Struktur den Baum zum Bilden von einer feinen Verwurzelung an. Wenn diese oben ansetzt, kannst du Stück für Stück immer weiter kürzen. Gerade bei Jungpflanzen ist das Kürzen der Pfahlwurzel wichtig.
Gruß
Torsten
Lemming
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von Lemming »

wenn ich das so sehe geht es mir ähnlich habe das letztes Jahr im Herbst gemacht Bergung und Überwinterung habe mich aber
dafür entschieden im Extra Beet die einzupflanzen also mit Torf und Bims im Mix mit Kompost als überdeckung schauen wir mal was draus wird. Was meiner einer erlesen hat das Freiland nicht das beste bewirkt sondern eher den Zuwachs in Sachen Dickenwachstum betrifft. Habe auch einige Ahörner ausgesiedelt nur sind mit wegen unserem harten Winter nicht tot nur mit leider unbrauchbaren Stammwachstum behaftet. Bei den Sämlingen halte ich es ähnlich 1/3 der Wurzel gutes Subtrat ausrechend Düngung zum Zeitpunkt des Austriebes dann sollte man seine Chancen kalkulieren können!
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MarionS
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von MarionS »

Ich weiß von Eichen, dass sie in ihrer Pfahlwurzel Energie speichern, was ein Grund ist, warum man sie (außer in Notfällen) vor dem Austrieb nicht bergen sollte.
Wie ist das bei Buchen? Ich würde es im Zweifelsfall ebenfalls annehmen, aber weiß das jemand?
Gruß,
MarionS

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migo
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Re: Buche Pfahlwurzel?

Beitrag von migo »

KevinS hat geschrieben:Von der Pfahlwurzel habe ich nur ca. 1/4 gekappt - an dem Stück waren keine Wurzelhaare, diese befinden sich zu 80% direkt am Anfang der Pfahlwurzel
Wenn das so ist, kannst du gefahllos auch dort die lange Wurzel kappen. Danach den Baum ein Stück einkürzen und den Austrieb etwas begrenzen. Also die dicksten Endknospen müssen weg, denn daraus schiebt die Rotbuche sechs bis acht Blattpaare. Das wäre jetzt allerdings zu viel des Guten, würde zuviel Kraft verbrauchen.
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Knospe-a.jpg
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Tschüüss, Michael

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