Die letzten Jahre einer Hainbuche
Die letzten Jahre einer Hainbuche
2001 hat mein Schwiegervater eine Buchenhecke entfernt. Ich selber hatte keine Zeit beim Ausgraben zu helfen. Also habe ich ihm gesagt, das er nicht alle Bäume wegschmeißen soll, sondern für mich aufheben soll. Von den ausgegrabenen Buchen hat er dann eine in einen Eimer gestellt, aber nicht etwa Erde drauf. Nein einfach so mit dem bischen Erde, was noch am Wurzelballen war. Ab und zu mal Wasser drauf, fertig. Nach ein paar Wochen haben uns Schwiegereltern besucht und die Buche dann mitgebracht. Ich dachte bei der tollen Pflege von Schwiegervater überlebt das Ding sowieso nicht. Trotzdem, große Kiste her, Substrat rein, Buche rein, Wasser drauf, Buche gut zureden, Düngen und hoffen.
Und - sie ist angegangen. Vielleicht war sie auch nur froh, nicht mehr bei Schwiegervater sein zu müssen. Egal, Hauptsache sie war angewachsen. Zwei Ästchen war nicht viel(ich hatte gehofft sie treibt nochmal aus dem Stamm aus), aber immerhin.
Also weiterhin gießen, düngen, besprechen. So sah sie dann aus: Dann habe ich mal einen Workshop besucht und die Buche mitgenommen. Der Workshopleiter Josef hat dann freundlicherweise mal die Fräse geschwungen. Dann hat sie mal etwas geschwächelt, also wieder Holzkister her. Vor ein paar Tagen habe ich sie umgetopft. Jetzt darf sie erstmal wieder wachsen. Deshalb kommt sie auch noch ungeschnitten daher, aber ich wollte die Buche nicht unnötig strapazieren. Die nächsten Jahre geht es weiter.
Gießen, Düngen,Schneiden,Drahten und ganz wichtig: besprechen.
Ich denke, zum ersten Bild eine schöne Entwicklung. Das Ganze dürfte jetzt so an die 8-9 Jahre gedauert haben.
Und - sie ist angegangen. Vielleicht war sie auch nur froh, nicht mehr bei Schwiegervater sein zu müssen. Egal, Hauptsache sie war angewachsen. Zwei Ästchen war nicht viel(ich hatte gehofft sie treibt nochmal aus dem Stamm aus), aber immerhin.
Also weiterhin gießen, düngen, besprechen. So sah sie dann aus: Dann habe ich mal einen Workshop besucht und die Buche mitgenommen. Der Workshopleiter Josef hat dann freundlicherweise mal die Fräse geschwungen. Dann hat sie mal etwas geschwächelt, also wieder Holzkister her. Vor ein paar Tagen habe ich sie umgetopft. Jetzt darf sie erstmal wieder wachsen. Deshalb kommt sie auch noch ungeschnitten daher, aber ich wollte die Buche nicht unnötig strapazieren. Die nächsten Jahre geht es weiter.
Gießen, Düngen,Schneiden,Drahten und ganz wichtig: besprechen.
Ich denke, zum ersten Bild eine schöne Entwicklung. Das Ganze dürfte jetzt so an die 8-9 Jahre gedauert haben.
Zuletzt geändert von Trombone am 09.04.2012, 18:28, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Die letzten Jahre einer Buche
Hallo,
bitte ändere doch die Überschrift in Hainbuche; das ist dann für alle genauer, da allgemein unter Buche die Fagus sylvatica verstanden wird.
Der Baum gefällt mir sehr gut,ebenso die Fräsarbeit. Der wird schon ! Josef =Jupp?
bitte ändere doch die Überschrift in Hainbuche; das ist dann für alle genauer, da allgemein unter Buche die Fagus sylvatica verstanden wird.
Der Baum gefällt mir sehr gut,ebenso die Fräsarbeit. Der wird schon ! Josef =Jupp?
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Ja, der Baum hat was, so daß ich denke, das sind nicht seine letzten Jahre, sondern der fängt erst an.
73 Anja
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Hi
Tolle Entwicklung, gefällt mir
Die Überschrift ist zwar etwas unglücklich gewählt
, aber man kann ja erkennen was gemeint ist 
Noch eine Frage: Wo kommt denn der zweite Ast auf einmal her? Der ist im ersten Bild ja nicht ersichtlich.
Grüße
Tolle Entwicklung, gefällt mir
Die Überschrift ist zwar etwas unglücklich gewählt
Noch eine Frage: Wo kommt denn der zweite Ast auf einmal her? Der ist im ersten Bild ja nicht ersichtlich.
Grüße
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Das erste Bild ist die jetzige Rückseite. Aus den Aststummeln hat die Buche ausgetrieben.
Das war Absicht mit der Überschrift, man muss ja die Leute locken.
Das war Absicht mit der Überschrift, man muss ja die Leute locken.
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Bei mir hat´s funktioniert :DDas war Absicht mit der Überschrift, man muss ja die Leute locken.
Man kann jedenfalls schön sehen wie aus langweiligen Ausgangsmaterial etwas tolles werden kann.
Mit was fütterst du deine Hainbuche?
Grüße
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Bisher gabs nur Flüssigdünger,einmal in der Woche. Keine bestimmte Marke. Dieses Jahr hab ich mir mal Langzeitdünger gegönnt. Da hat Walter Pall ausführlich drüber geschrieben. Ich versuche es mal damit.
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Die Entwicklung deiner Buche ist sehr beeindruckend ich dachte auf
dem ersten Bild was soll mal daraus werden?
Doch deine tolle Doku belehrte mich was besseres.
Der Baum wirkt auf mich sehr natürlich,ich bin beeindruckt von
deiner Arbeit,ein schöner Baum mit Zukunft.
Danke fürs zeigen.mfg nemo
dem ersten Bild was soll mal daraus werden?
Doch deine tolle Doku belehrte mich was besseres.
Der Baum wirkt auf mich sehr natürlich,ich bin beeindruckt von
deiner Arbeit,ein schöner Baum mit Zukunft.
Danke fürs zeigen.mfg nemo
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Organisch, mineralisch oder eine Mischung aus beidem?Bisher gabs nur Flüssigdünger, einmal in der Woche
Grüße
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Ein richtig schönes Projekt!
Das läd ein zum Nachmachen und zeigt, wie man aus einfachstem Material doch mit den Jahren was ansprechendes gestalten kann.
Weiter so viel Spaß und Erfolg.
viele Grüße
Carmen
Das läd ein zum Nachmachen und zeigt, wie man aus einfachstem Material doch mit den Jahren was ansprechendes gestalten kann.
Weiter so viel Spaß und Erfolg.
viele Grüße
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
Carmen
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Das war einfacher billiger Dünger. Hab mal auf die Verpckung geschaut, steht aber nicht drauf, ob organisch oder mineralisch. Das Zeug heißt Universaldünger.
- Jürg Stäheli
- Freundeskreis
- Beiträge: 1082
- Registriert: 28.02.2012, 22:00
- Wohnort: Stein am Rhein
- Kontaktdaten:
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Ein phantastischer ausdrucksstarker Baum, gefällt mir sehr sehr gut. Der erste linke Ast, in schönem Winkel wie er aus dem Stamm läuft und die Aufgliederung, ich glaube das macht es aus. Die gesamte Silhouette, wie ein Steinpilz. Alles ist schön ausgewogen und hat gute Proportionen.
Schade, dass die Schale im Bild abgeschnitten ist, das was zu sehen ist, sieht gut aus, es würde mich interessieren sie zu sehen.
Herzliche Grüsse
Jürg
Schade, dass die Schale im Bild abgeschnitten ist, das was zu sehen ist, sieht gut aus, es würde mich interessieren sie zu sehen.
Herzliche Grüsse
Jürg
Re: Die letzten Jahre einer Hainbuche
Hallo Jürg,
hab ein Bild mit Schale gefunden. Du erkennst es bestimmt, ist ne` Heinzlreiter.
hab ein Bild mit Schale gefunden. Du erkennst es bestimmt, ist ne` Heinzlreiter.
- MartinRedlich
- Beiträge: 1268
- Registriert: 17.12.2006, 19:53
- Wohnort: Regensburg
- Kontaktdaten:
