...................................................... Weltweit führende Laubbaumgestaltungen ......................
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Achim, ich denke auch, tropische Bäume gibt es in solchen Formen.
Dirk, denk doch mal bei Walters Hainbuchen 40 - 50 Jahre in der Schale weiter. Die Vorstellungskraft fehlt uns natürlich, oder den meisten, gerade jüngeren Bonsaileuten.
Ich habe immerhin an meinem alten Seigen-Ahorn, der vor 20 Jahren wegen Fäulnis ein Riesenloch in die ganze Stammvorderseite bekam, all die Jahre beobachtet, wie es wieder zuwächst. Von dem Loch ist nicht mehr viel übrig, in 5 Jahren spätestens ist es zu, denke ich.
Die orientalischen Hainbuchen mit ihren wunderschönen Stämmen und Wurzelansätzen sind, zumindest in meinen Augen, ziemlich unwiderstehliches Rohmaterial. Was ich zugebe ist, dass viele europäische Bonsaileute wohl in noch längeren Zeitintervallen denken könnten. 10 Jahre ist einerseits eine lange Zeit, andererseits für die Reife eines Bonsai doch nicht so viel.
Du bist doch immer so begeistert von ewig lange in der Schale gereiften Bäumen, die über Generationen gepflegt wurden. Walter und wir anderen Bonsaifreunde auch bringen jetzt Rohlinge auf den Weg, die vielleicht in der nächsten oder übernächsten Menschengeneration erst richtig reif werden. Dann kräht kein Hahn mehr nach den groben Schnittwunden von heute.
Liebe Grüße,
Heike
Dirk, denk doch mal bei Walters Hainbuchen 40 - 50 Jahre in der Schale weiter. Die Vorstellungskraft fehlt uns natürlich, oder den meisten, gerade jüngeren Bonsaileuten.
Ich habe immerhin an meinem alten Seigen-Ahorn, der vor 20 Jahren wegen Fäulnis ein Riesenloch in die ganze Stammvorderseite bekam, all die Jahre beobachtet, wie es wieder zuwächst. Von dem Loch ist nicht mehr viel übrig, in 5 Jahren spätestens ist es zu, denke ich.
Die orientalischen Hainbuchen mit ihren wunderschönen Stämmen und Wurzelansätzen sind, zumindest in meinen Augen, ziemlich unwiderstehliches Rohmaterial. Was ich zugebe ist, dass viele europäische Bonsaileute wohl in noch längeren Zeitintervallen denken könnten. 10 Jahre ist einerseits eine lange Zeit, andererseits für die Reife eines Bonsai doch nicht so viel.
Du bist doch immer so begeistert von ewig lange in der Schale gereiften Bäumen, die über Generationen gepflegt wurden. Walter und wir anderen Bonsaifreunde auch bringen jetzt Rohlinge auf den Weg, die vielleicht in der nächsten oder übernächsten Menschengeneration erst richtig reif werden. Dann kräht kein Hahn mehr nach den groben Schnittwunden von heute.
Liebe Grüße,
Heike
Zuletzt geändert von Heike_vG am 12.04.2012, 09:43, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Hallo Dirk
Gerade die orientalische Hainbuche ist einer der wenigen Bäume
die so eine Verzweigung ermöglichen und dabei bestens
an unsere Witterungsbedingungen angepasst ist.
Stelle Dir die Bäume doch einfach in 10,20,30 Jahren vor,
da hat sich auch etwas an den Wunden getan (macht guten Kallus).
Bonsai beinhaltet Laubbäume und Nadelbäume, mit und ohne Totholz,
Sämlinge und Yamadori, kleine,große,dicke,dünne ...
Alles aus dieser breiten Palette kann seinen Reiz haben
und wer (als Mann) nur auf Blonde steht, verpasst einiges im Leben.
mfG Dieter
Gerade die orientalische Hainbuche ist einer der wenigen Bäume
die so eine Verzweigung ermöglichen und dabei bestens
an unsere Witterungsbedingungen angepasst ist.
Stelle Dir die Bäume doch einfach in 10,20,30 Jahren vor,
da hat sich auch etwas an den Wunden getan (macht guten Kallus).
Bonsai beinhaltet Laubbäume und Nadelbäume, mit und ohne Totholz,
Sämlinge und Yamadori, kleine,große,dicke,dünne ...
Alles aus dieser breiten Palette kann seinen Reiz haben
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mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
-
Totoro
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Hallo zusammen,
mir schien es nur so (ich kann mich da aber auch gewaltig irren) das bei den Orienthainbuchen ( die nur mal beispielhaft) die Wundverheilung gar nicht Ziel der Gestaltung ist. Auch nicht in 30 Jahren vom Rohling zum reifen Bonsai.
Das diese frisch gesammelten Bäume mit ihren tollen Wurzelansätzen und fetten Stämmen, bei allen Nachteilen eines Laubbaumyamadoris, ihren Reiz haben erkenne sogar ich.
@Heike: Wenn die Wundheilung der Hainbuchen so gut wie bei deinem Ahorn gelingen würde, könnte ich natürlich auch noch ein Fan dieser Bäume werden.
Grüße
Dirk
mir schien es nur so (ich kann mich da aber auch gewaltig irren) das bei den Orienthainbuchen ( die nur mal beispielhaft) die Wundverheilung gar nicht Ziel der Gestaltung ist. Auch nicht in 30 Jahren vom Rohling zum reifen Bonsai.
Das diese frisch gesammelten Bäume mit ihren tollen Wurzelansätzen und fetten Stämmen, bei allen Nachteilen eines Laubbaumyamadoris, ihren Reiz haben erkenne sogar ich.
@Heike: Wenn die Wundheilung der Hainbuchen so gut wie bei deinem Ahorn gelingen würde, könnte ich natürlich auch noch ein Fan dieser Bäume werden.
Grüße
Dirk
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Hallo Dirk,
wir werden es in 20 Jahren sehen, wie die Wundränder der Hainbuchen sich entwickelt haben. Walter denkt an Löcher mit unregelmäßiger Form, die von Kalluswülsten umgeben sind. Das hört sich doch auch schön und interessant an, gibt es in der Natur ja auch und sogar bei den Japanern gibt es das "Uro", das Eulenloch.
Weitere 20 Jahre später wird ja keiner das Kalluswachstum aufgehalten haben, da sind dann viele Löcher bestimmt zu.
Liebe Grüße,
Heike
wir werden es in 20 Jahren sehen, wie die Wundränder der Hainbuchen sich entwickelt haben. Walter denkt an Löcher mit unregelmäßiger Form, die von Kalluswülsten umgeben sind. Das hört sich doch auch schön und interessant an, gibt es in der Natur ja auch und sogar bei den Japanern gibt es das "Uro", das Eulenloch.
Weitere 20 Jahre später wird ja keiner das Kalluswachstum aufgehalten haben, da sind dann viele Löcher bestimmt zu.
Liebe Grüße,
Heike
- MartinRedlich
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Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... =1&theater
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Zuletzt geändert von MartinRedlich am 12.04.2012, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
feiner shohin
geniales teil
dankemanuu
geniales teil
dankemanuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
von der form hab ich gar nicht gesprochen, auch nicht von schnittwunden, sondern von der kronensilhouette oder auch umrißlinie.dann guck dir mal eine uralte Feige in Indien oder Australien an.
Du meinst doch nicht ernst das eine "naturalistische " Laubbaumgestaltung hier zu Lande zwingend unproportional große Schnitte aufweisen muss.
ich will keine haarspalterei betreiben, aber ihr sollt ja wissen, was ich meine.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- MartinRedlich
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Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
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Ach ja, ehe ichs vergesse nochmal zu erwähnen:) :
FACEBOOK PROFILE: http://www.facebook.com/profile.php?id=100002301378374 ADD!
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Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
- Günter Maier
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Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Hallo zusammen,
schon seit einiger Zeit sind mir solche Bäume im Netz schon begegnet. Ich fand auch die bei uns wohl nicht zu erreichende Feinverzweigung und die unwahrscheinlichen Reifezustand sehr beeindruckend.
Die Bilder die ich vor einiger Zeit sah, zeigten Bäume die größtenteils aus Taiwan stammten. Für mich sind das große Kunstwerke und ich denke, selbst wenn ich noch zig Jahre üben könnte, würde ich so ein Level nicht erreichen. Aber für mich trotzdem eine Augenweide.
schon seit einiger Zeit sind mir solche Bäume im Netz schon begegnet. Ich fand auch die bei uns wohl nicht zu erreichende Feinverzweigung und die unwahrscheinlichen Reifezustand sehr beeindruckend.
Die Bilder die ich vor einiger Zeit sah, zeigten Bäume die größtenteils aus Taiwan stammten. Für mich sind das große Kunstwerke und ich denke, selbst wenn ich noch zig Jahre üben könnte, würde ich so ein Level nicht erreichen. Aber für mich trotzdem eine Augenweide.
liebe Grüße
Günter
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- MartinRedlich
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Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Leider abgelaufen alle links in diesem post....
Zuletzt geändert von MartinRedlich am 18.08.2024, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
- MartinRedlich
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Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
- MartinRedlich
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Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Hallo Martin,
Danke fürs zeigen. Ich habe von Willi Benz ein Album der ASPAC Taiwan 2009, da sind ganz viele
dieser Baumarten abgebildet. Man muss dazu einfach wissen, die Arten wie Premna, Pemphis und auch
der Ficus haben dort hervorragende Klimatische Bedingungen und mit den richtigen Techniken kann
ein Bonsaimeister, in relativ absehbarer Zeit diese tolle Feinverzweigung erzielen. So erzählte mir
das mein Freund Willi Benz, als er von Taiwan zurück kam und aus welchem Rohmaterial, gerade
der Ficus in kurzer Zeit zu wirklich grandiosen Bonsai werden.
Viele Grüße
Holger
Danke fürs zeigen. Ich habe von Willi Benz ein Album der ASPAC Taiwan 2009, da sind ganz viele
dieser Baumarten abgebildet. Man muss dazu einfach wissen, die Arten wie Premna, Pemphis und auch
der Ficus haben dort hervorragende Klimatische Bedingungen und mit den richtigen Techniken kann
ein Bonsaimeister, in relativ absehbarer Zeit diese tolle Feinverzweigung erzielen. So erzählte mir
das mein Freund Willi Benz, als er von Taiwan zurück kam und aus welchem Rohmaterial, gerade
der Ficus in kurzer Zeit zu wirklich grandiosen Bonsai werden.
Viele Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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Paul Claudel
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Ganz genau.
Die haben dort ein ganz anderes Klima als wir hier.
Deshalb sehe ich das auch so. Zum Anschauen sehr schön (danke für die Bilder, Martin). Aber zum Nachmachen quasi unmöglich.
Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, als Laurent Darrieux vor 2 Jahren aus Taiwan zurückkam (er gehört zu den "intensiv course students" von Meister Min Shuan Lo ; mehr Infos zu seinem Erfahrungsbericht gibt es u.a. hier: http://www.parlonsbonsai.com/forums/ind ... 45971&st=0), sagte er auch, dass ihm das sehr schnell aufgefallen war, dass die Bonsaianer dort wegen dem Klima ganz andere Möglichkeiten haben als wir.
Es ist ihm an verschiedene Wacholdersorten aufgefallen, an denen die "Studenten" gearbeitet haben (in Taiwan haben sie auch verschiedene Wacholdersorten wie Squamata, Procumbens, Pfitzeriana, Itoigawa, usw.. Aber diese Sorten wachsen scheinbar nicht so schnell wie ihre einheimische Wacholdersorte ; einheimische Sorte die sie übrigens einfach "juniperus chinensis" nennen, ohne besondere Spezifikation, die aber eine Sorte ist, die während der japanischen Besetzung vor ca. 50 Jahren nach Taiwan importiert wurde und dort "mutierte" und sich dem Klima angepasst hat).
Was ihm aufgefallen ist : während unsere Bäume hier sechs von 12 Monate quasi "schlafen", wachsen sie dort ununterbrochen das ganze Jahr.
(während seines Aufhenthaltes als Student von Min Shuan Lo hatten sie 25°C, obwohl es mitten im Winter war!)
Das Wachstum ist nur ein bisschen begrenzt während ca. 2 Monate im Winter wenn die Temperaturen um die 15°C schwanken können. Mehr aber auch nicht. D.h. die Bäume machen dort keinen Winterschlaf wie bei uns.
Sowas geht bei uns natürlich nicht. Ausser in den Orangerien oder in den sogenannten Warmhäuser (über 18°C), weil in einem normalen Gewächshaus (frostfrei o. nicht frostfrei) kann man nicht die Bäume daran verhindern ihren "Winterschlaf" während fünf oder sechs Monate zu machen.
Dass die Bonsaianer dort wegen dem Klima ganz andere Möglichkeiten haben als wir, sollte uns aber nicht stören. Wir müssen eben mit unsere eigenen Möglichkeiten arbeiten, und die sind ja auch nicht so schlecht. Wenn ihr wüsstet, wie manche japanische Bonsaigestalter unsere vielen Yamadoris beneiden!
Ein ganz aktuelles Beispiel: als Taiga Urushibata letztes Jahr von der Redaktion vom spanischen Magazin "Bonsai Actual" eingeladen wurde, um einen Fachartikel zu schreiben, hat er dort eine Pinus Sylvestris gesehen. Der junge japanische Meister war so begeistert von diesem Yamadori aus Spanien, dass er ihn gleich gestalten wollte!
Die Redaktion von Bonsai Actual berichtete später im Magazin (in einem Artikel der vor kurzem erschienen ist), dass er so begeistert war von diesem Baum, dass sie quasi keine andere Wahl hatten, als ihn gestalten zu lassen.
Aber was dabei rausgekommen ist war so beeindruckend dass sie es nicht bereuten, einen ganz anderen Artikel mit dem jungen Meister aus Japan geschrieben zu haben.
Da sieht man wie manche Gestalter unsere schönen Yamadoris beneiden.
Und das ist nicht das einzige Beispiel das ich kenne. Ich weiss (aus diversen Kontakten), dass manche Profis (Bonsaihändler) sogar europäsische Yamadoris nach Japan exportieren! Die sind dort sehr gefragt. Natürlich keine "08/15-Yamadoris", sondern schon Ausnahmeyamadoris mit Charakter. Aber trotzdem. Wer hätte das gedacht?
Die haben dort ein ganz anderes Klima als wir hier.
Deshalb sehe ich das auch so. Zum Anschauen sehr schön (danke für die Bilder, Martin). Aber zum Nachmachen quasi unmöglich.
Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, als Laurent Darrieux vor 2 Jahren aus Taiwan zurückkam (er gehört zu den "intensiv course students" von Meister Min Shuan Lo ; mehr Infos zu seinem Erfahrungsbericht gibt es u.a. hier: http://www.parlonsbonsai.com/forums/ind ... 45971&st=0), sagte er auch, dass ihm das sehr schnell aufgefallen war, dass die Bonsaianer dort wegen dem Klima ganz andere Möglichkeiten haben als wir.
Es ist ihm an verschiedene Wacholdersorten aufgefallen, an denen die "Studenten" gearbeitet haben (in Taiwan haben sie auch verschiedene Wacholdersorten wie Squamata, Procumbens, Pfitzeriana, Itoigawa, usw.. Aber diese Sorten wachsen scheinbar nicht so schnell wie ihre einheimische Wacholdersorte ; einheimische Sorte die sie übrigens einfach "juniperus chinensis" nennen, ohne besondere Spezifikation, die aber eine Sorte ist, die während der japanischen Besetzung vor ca. 50 Jahren nach Taiwan importiert wurde und dort "mutierte" und sich dem Klima angepasst hat).
Was ihm aufgefallen ist : während unsere Bäume hier sechs von 12 Monate quasi "schlafen", wachsen sie dort ununterbrochen das ganze Jahr.
(während seines Aufhenthaltes als Student von Min Shuan Lo hatten sie 25°C, obwohl es mitten im Winter war!)
Das Wachstum ist nur ein bisschen begrenzt während ca. 2 Monate im Winter wenn die Temperaturen um die 15°C schwanken können. Mehr aber auch nicht. D.h. die Bäume machen dort keinen Winterschlaf wie bei uns.
Sowas geht bei uns natürlich nicht. Ausser in den Orangerien oder in den sogenannten Warmhäuser (über 18°C), weil in einem normalen Gewächshaus (frostfrei o. nicht frostfrei) kann man nicht die Bäume daran verhindern ihren "Winterschlaf" während fünf oder sechs Monate zu machen.
Dass die Bonsaianer dort wegen dem Klima ganz andere Möglichkeiten haben als wir, sollte uns aber nicht stören. Wir müssen eben mit unsere eigenen Möglichkeiten arbeiten, und die sind ja auch nicht so schlecht. Wenn ihr wüsstet, wie manche japanische Bonsaigestalter unsere vielen Yamadoris beneiden!
Ein ganz aktuelles Beispiel: als Taiga Urushibata letztes Jahr von der Redaktion vom spanischen Magazin "Bonsai Actual" eingeladen wurde, um einen Fachartikel zu schreiben, hat er dort eine Pinus Sylvestris gesehen. Der junge japanische Meister war so begeistert von diesem Yamadori aus Spanien, dass er ihn gleich gestalten wollte!
Die Redaktion von Bonsai Actual berichtete später im Magazin (in einem Artikel der vor kurzem erschienen ist), dass er so begeistert war von diesem Baum, dass sie quasi keine andere Wahl hatten, als ihn gestalten zu lassen.
Aber was dabei rausgekommen ist war so beeindruckend dass sie es nicht bereuten, einen ganz anderen Artikel mit dem jungen Meister aus Japan geschrieben zu haben.
Da sieht man wie manche Gestalter unsere schönen Yamadoris beneiden.
Und das ist nicht das einzige Beispiel das ich kenne. Ich weiss (aus diversen Kontakten), dass manche Profis (Bonsaihändler) sogar europäsische Yamadoris nach Japan exportieren! Die sind dort sehr gefragt. Natürlich keine "08/15-Yamadoris", sondern schon Ausnahmeyamadoris mit Charakter. Aber trotzdem. Wer hätte das gedacht?
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: Weltweit führende Laubbaumgestaltungen..................
Was ich damit sagen wollte?
Jetzt weiss ich es nicht mehr.
Ahja doch!
Dass wir eben mit unsere eigenen Möglichkeiten arbeiten müssen.
UND dass wir es gelassen sehen sollten, wenn die dort wegen ihrem Klima ganz andere Möglichkeiten haben als wir...
Ohje, jetzt komme ich aber wieder verspätet zum Termin bei Davy...
Nimmt das alles nicht immer so bitterernst. Locker bleiben. Wir machen Bonsai weil es eine schönes Hobby ist, und nicht um uns die Köpfe einzuschlagen oder? In diesem Sinne, wünsche ich euch allen noch ein schönes Wochenende!
LG,
Thierry
Jetzt weiss ich es nicht mehr.
Ahja doch!
Dass wir eben mit unsere eigenen Möglichkeiten arbeiten müssen.
UND dass wir es gelassen sehen sollten, wenn die dort wegen ihrem Klima ganz andere Möglichkeiten haben als wir...
Ohje, jetzt komme ich aber wieder verspätet zum Termin bei Davy...
LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
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