Hallo zusammen,
dann wage ich mal bei Walter Palls Wein eine Vermutung

:
Diesen Wein, eine (was man so sehen kann) sehr schöne Felspflanzung, hat er ursprünglich nicht selbst gestaltet.
Die Intention des (japanischen ?) ersten Gestalters war es ja gerade die für diese Art typische schöne Rindenstruktur und Stammentwicklungsfähigkeit herauszuarbeiten. Bei Martins Wein sieht man ja zu welch schönen Stämmchen die heranwachsen können .
Den Baum jetzt auf sein , wenn auch sehr schönes, Herbstlaub zu reduzieren, ja die ganze Baumgestalt hinter einem Blattvorhang völlig zu verbergen, führt doch den Begriff Bonsai ad absurdum.
Dann könnte man ja jedes Gewächs mit großen,farbigen, schönen Blättern zum Bonsai erklären. Eine Geranie z.B
Ich meine das die Qualität eines Bonsai ( Idealbild eines reifen alten Baumes in Zwerggestalt) immer überwiegend vom Stamm herrührt. Mal ehrlich, das ist doch keine Weisheit sondern beweist doch ein jeder Bonsailiebhaber stets bei der Auswahl seiner Bäumchen.
Zumindestens sieht man es IMMER am Preisschildchen.
Gerade bei den, im Vergleich zu vielen normalen Gehölzen, sich langsam verdickenden Schlinger- Stämmchen (Baumwürger, Wilder Wein , Efeu etc.) ist doch ein kräftiger Stamm besonders geschätzt und wertvoll !
Grüße
Dirk