verluste frühjahr 2012 :(
Re: verluste frühjahr 2012 :(
also...eigentlich sind die substrate, die enger verwendet, sehr brauchbar.
und da jedes umtopfen die bäume stresst, würde ich es nur machen, wenn der behälter wirklich stark durchwurzelt ist.
bei stieleichen kommt dazu, daß sie
a) mykorrhiza haben, so daß viele leute z.b. vom auswaschen der wurzeln abraten und
b) lieber etwas später umgetopft und ausgegraben werden, d.h. wenn der austrieb bereits begonnen hat.
und daß frisch umgetopfte bäume generell frostfrei gehalten werden müssen, ist klar, hoffe ich...
und da jedes umtopfen die bäume stresst, würde ich es nur machen, wenn der behälter wirklich stark durchwurzelt ist.
bei stieleichen kommt dazu, daß sie
a) mykorrhiza haben, so daß viele leute z.b. vom auswaschen der wurzeln abraten und
b) lieber etwas später umgetopft und ausgegraben werden, d.h. wenn der austrieb bereits begonnen hat.
und daß frisch umgetopfte bäume generell frostfrei gehalten werden müssen, ist klar, hoffe ich...
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Re: verluste frühjahr 2012 :(
achim73 hat geschrieben:also...eigentlich sind die substrate, die enger verwendet, sehr brauchbar.
und da jedes umtopfen die bäume stresst, würde ich es nur machen, wenn der behälter wirklich stark durchwurzelt ist.
bei stieleichen kommt dazu, daß sie
a) mykorrhiza haben, so daß viele leute z.b. vom auswaschen der wurzeln abraten und
b) lieber etwas später umgetopft und ausgegraben werden, d.h. wenn der austrieb bereits begonnen hat.
und daß frisch umgetopfte bäume generell frostfrei gehalten werden müssen, ist klar, hoffe ich...
Das Eichen lieber später umgetopft werden war mir so noch nicht bewusst, danke für diese Information. Ausgewaschen habe ich die Wurzeln nicht, auch nicht geschnitten, nur vorsichtig ausgekämmt. Zusätzlich habe ich Vitalin, das Mykorrhiza vom Sponsor, ins Substrat gemischt. Nur die leichen Spätfröste im April habe ich wohl unterschätzt, da ich davon ausgegangen bin das einheimischen Bäumen ein oder zwei Grad Minus nichts anhaben können, auch wenn sie frisch getopft sind.
Ich bin noch Anfänger, deshalb frage ich einfach mal.
Liegt es daran das zwar der Kontakt zum Substrat besteht aber es trotzdem winzige Zwischenräume gibt in denen Substrat und Wurzel sich nicht berühren, freiliegen und vom Frost geschädigt werden?
MfG Stefan
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Hallo,
die Spätfröste im April von bis -2°C können Eichen nichts anhaben, selbst wenn sie frisch getopft sind. Das hatte ich hier auch und habe keine Probleme mit meinen umgetopften Eichen. Eher gefährdet ist der Neuaustrieb z.B. bei Hainbuche, da sie zeitig anfangen zu schieben. Eichen treiben ja später aus.
Das Problem muß also woanders liegen. Glaub auch nicht, dass das defensive Umtopfen schuld ist.
Stefan, frag einfach mal höflich ( !!! ) beim Sponsor nach, ob Ersatz möglich ist. Fragen schadet nicht.
Fakt ist aber, dass jedes Umtopfen unsere Pflanzen schwächt. Das Bodenleben wird gestört, Wurzeln werden meist geschnitten usw. .... Aber auch verbrauchte, zersetzte Erde streßt Topfpflanzen. Also, bitte so selten wie nötig umtopfen. Ist manchmal schwierig einzuschätzen. Das bringt aber dann die Erfahrung im Lauf der Jahre.
Grüße von Uwe!
die Spätfröste im April von bis -2°C können Eichen nichts anhaben, selbst wenn sie frisch getopft sind. Das hatte ich hier auch und habe keine Probleme mit meinen umgetopften Eichen. Eher gefährdet ist der Neuaustrieb z.B. bei Hainbuche, da sie zeitig anfangen zu schieben. Eichen treiben ja später aus.
Das Problem muß also woanders liegen. Glaub auch nicht, dass das defensive Umtopfen schuld ist.
Stefan, frag einfach mal höflich ( !!! ) beim Sponsor nach, ob Ersatz möglich ist. Fragen schadet nicht.
Fakt ist aber, dass jedes Umtopfen unsere Pflanzen schwächt. Das Bodenleben wird gestört, Wurzeln werden meist geschnitten usw. .... Aber auch verbrauchte, zersetzte Erde streßt Topfpflanzen. Also, bitte so selten wie nötig umtopfen. Ist manchmal schwierig einzuschätzen. Das bringt aber dann die Erfahrung im Lauf der Jahre.
Grüße von Uwe!
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Tscha, es ist schon wirklich bemerkenswert, was für Mimöschen wir uns inzwischen mit unseren optimierten Haltungssystemen herangezogen haben....!achim73 hat geschrieben: und daß frisch umgetopfte bäume generell frostfrei gehalten werden müssen, ist klar, hoffe ich...
Mein Kollege aus dem Forstbereich zögerte keinen Augenblick, Verluste im Winter einem zu leichten/durchlässigen Substrat zuzuschreiben, verwies dann auch richtig auf die Größe der Schale bzw. das Verhältnis Masse (Volumen) zu Oberfläche, was natürlich für kleinste Größen überproportional ungünstigst ist.
Inzwischen glaube ich auch, dass im Frühjahr scheinbar "steckengebliebene" Bäume nur noch wie "Barbarazweige" ein bisschen aus totem/schwer geschädigtem Wurzelwerk ausgetriebe haben, um dann irgendwann das Zeitliche zu segnen - dass es also egal ist, ob sie Spätfröste erwischen oder nicht.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Gruß,"Bergi"
Tscha, es ist schon wirkTlich bemerkenswert, was für Mimöschen wir uns inzwischen mit unseren optimierten Haltungssystemen herangezogen haben....!![]()
Mein Kollege aus dem Forstbereich zögerte keinen Augenblick, Verluste im Winter einem zu leichten/durchlässigen Substrat zuzuschreiben, verwies dann auch richtig auf die Größe der Schale bzw. das Verhältnis Masse (Volumen) zu Oberfläche, was natürlich für kleinste Größen überproportional ungünstigst ist.
Hallo Stefan,
ohne deinem Kollegen vom Fortsbereich zu nahe treten zu wollen, er ist bzgl. moderner Bonsai Kultur
einfach nicht kompetend. Warum halten wir Bonsai wohl in kleinen, flachen Schalen ?
Warum verwenden wir wohl moderne Substrate ?
Bonsai sind von Menschenhand geschaffene Kunstprodukte und daher haben wir auch im Winter und
im Fruehjahr die Aufgabe fuer unsere Bonsai die noetigen Schutzvorkehrungen bzgl Winter und Frost
zu treffen. Jeder nach seinen Klimatischen Bedingungen und Baumarten.
Wir haben keine Mimoeschen herangezogen, sondern wir haben Bonsai-Baeume deren wohlergehen
von uns abhaenigt, jeden Tag aufs Neue. Wenn wir zu nachlaessig sind oder einen Fehler machen
kann das den Tod des Baumes bedeuten. Das ist doch wohl hoffentlich jedem bewusst wenn er sich
auf Bonsai einlaesst.
Viele Gruesse
Holger
Zuletzt geändert von Odoridori am 08.06.2012, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
Re: verluste frühjahr 2012 :(
uwe, danke für deinen nachtrag.
wie bei so vielen dingen, haben wir es wohl mit einem komplexen problem zu tun, bei dem sehr viele faktoren mitspielen. nach den bisher gesammelten erfahrungsberichten würde ich folgende als relevant einstufen:
1. allgemeiner zustand der pflanze (incl. stress durch kürzlich erfolgte gestaltungsmaßnahmen/Umtopfen)
2. natürliche (artenspezifische) frostresistenz - in der schale ! viele einheimische bäume, die im freiland frosthart sind, sind das in der schale noch lange nicht. das führt direkt zu
3. Exposition starker Temperaturschwankungen. Begünstigt durch Faktoren wie Substrat (modernes Substrat puffert weniger bzw. speichert weniger Wärme), Größe, Standort (Eingegraben, Bodenkontakt, Balkon etc.),
4. Das allgemeine lokale Winterklima. Generell: je stärker und schneller große Temperaturschwankungen (s.o.) auftreten, desto schlechter.
trotzdem bleibt immer ein rest an unsicherheit, wenn wie diesen winter, bäume mit all den genannten risikofaktoren überleben, direkt neben welchen, die eigentlich "safe" gewesen sein sollten.
wie bei so vielen dingen, haben wir es wohl mit einem komplexen problem zu tun, bei dem sehr viele faktoren mitspielen. nach den bisher gesammelten erfahrungsberichten würde ich folgende als relevant einstufen:
1. allgemeiner zustand der pflanze (incl. stress durch kürzlich erfolgte gestaltungsmaßnahmen/Umtopfen)
2. natürliche (artenspezifische) frostresistenz - in der schale ! viele einheimische bäume, die im freiland frosthart sind, sind das in der schale noch lange nicht. das führt direkt zu
3. Exposition starker Temperaturschwankungen. Begünstigt durch Faktoren wie Substrat (modernes Substrat puffert weniger bzw. speichert weniger Wärme), Größe, Standort (Eingegraben, Bodenkontakt, Balkon etc.),
4. Das allgemeine lokale Winterklima. Generell: je stärker und schneller große Temperaturschwankungen (s.o.) auftreten, desto schlechter.
trotzdem bleibt immer ein rest an unsicherheit, wenn wie diesen winter, bäume mit all den genannten risikofaktoren überleben, direkt neben welchen, die eigentlich "safe" gewesen sein sollten.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Re: verluste frühjahr 2012 :(
... nur mal so als Gedanke zwischendurch: Wenn wir feststellen, dass Bonsai auf geringste Veränderungen in der Umwelt teils absolut sensibel reagieren, sollten wir uns noch ernsthafter Gedanken über Klimawandel und die Reaktion unserer natürlichen Umwelt machen.
Gruß Uwe!
Gruß Uwe!
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Hallo Holger,Odoridori hat geschrieben:......und daher haben wir auch im Winter und im Fruehjahr die Aufgabe fuer unsere Bonsai die noetigen Schutzvorkehrungen bzgl Winter und Frost zu treffen... Wenn wir zu nachlaessig sind oder einen Fehler machen kann das den Tod des Baumes bedeuten. Das ist doch wohl hoffentlich jedem bewusst wenn er sich auf Bonsai einlaesst...
auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
Der Punkt ist doch nicht, dass sich hier irgendjemand nicht ausreichend Mühe gibt und dadurch moralische Schuld auf sich lädt.
Der Punkt ist, dass trotz besten Wissens (das musste ich noch mal korrigieren: das soll nicht heißen, dass ich bestes Wissen habe, aber "die Community" insgesamt gesehen ja doch irgendwie) , Bemühens und einigermaßen vorhandener Infrastruktur die Verluste so gravierend sind, dass sie einfach nicht mehr zu tolerieren sind.
Und mir scheint - das muss man noch mal statistisch durchgehen, keine Frage - dass diese monströsen Verluste mit dem Credo des superdurchlässigen Substrats einhergehen. Natürlich spielt hier das Regionalklima die entscheidende Rolle. Es macht für einen Gebirgler keinen Sinn, das 1:1 mit jemandem aus einer quasi frostfreien Regionen zu diskutieren.
Was man tun könnte, wäre eine Landkarte mit den groben Klimazonen anzulegen, den groben Substrattypen, den wichtigsten Baumarten(bzw. -gruppen), und den Verlusten, jeweils so in Skalen 1-5.
Gruß,
Stefan
Zuletzt geändert von Bergi am 09.06.2012, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
- kressevadder
- Beiträge: 1580
- Registriert: 05.07.2009, 14:02
- Wohnort: Mannheim
- Kontaktdaten:
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Na ja, statistisch.dass diese monströsen Verluste mit dem Credo des superdurchlässigen Substrats einhergehen.
Ich hab bisher nix geschrieben - weil ich null Verluste hatte.
Monströs durchlässiges Substrat. Die Bäume stehen - solange kein längerer Frost kommt - auf ihrem Platz auf dem Regal. Bei Frost in der Garage, die auch nicht wirklich frostfrei ist. Aber wind- und sonnengeschützt.
Mir hat es lediglich Kübelpflanzen gebeutelt die draussen standen. Die allerdings so gut wie alle, obwohl sie teilweise schon Jahre im Kübel standen.
Gruß
Manfred
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!
Mein Bonsaitagebuch
Mein Bonsaitagebuch
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Hallo Manfred,
Glückwunsch zu deinen guten Ergebnissen!
Naja --- Heidelberg...
Gruß,
Stefan
Glückwunsch zu deinen guten Ergebnissen!
Naja --- Heidelberg...
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Oh bitteBergi hat geschrieben:
Hallo Holger,
auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
Der Punkt ist doch nicht, dass sich hier irgendjemand nicht ausreichend Mühe gibt und dadurch moralische Schuld auf sich lädt.
Der Punkt ist, keiner hat mit 2 derart extremen Wetterlagen gerechnet: Knochentrockener November, ungewöhnlicher Frost im Februar. Beides hat es länger nicht gegeben, aber !!!! in der Tabelle für meine Gegend steht als Tiefstpunkt für den Winter -15°. Das mag um 1 oder 2° unterschritten worden sein, die sollten den Kohl aber nicht fett machen.Der Punkt ist, dass trotz besten Wissens,..... Bemühens und einigermaßen vorhandener Infrastruktur die Verluste so gravierend sind, dass sie einfach nicht mehr zu tolerieren sind.
Für mich liegt der Grund darin, daß die untersten möglichen Temperaturen längere Zeit nicht erreicht worden sind und wir die Härte neuer Pflanzen und Standorte nicht richtig eingeschätzt haben.
Wenn Garten- und Topfpflanzen gleichermaßen betroffen sind, wohl kaum möglich. Bei mir laufen die Beobachtungen gegen deine Statistik.Und mir scheint - das muss man noch mal statistisch durchgehen, keine Frage - dass diese monströsen Verluste mit dem Credo des superdurchlässigen Substrats einhergehen.
Nennt sich Winterhärtezoneneinteilung, geht von 1 bis 11 oder weiter und noch ein wenig a und b dazwischen, wurde 1984 von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft veröffentlicht, soll in 'A. Bärtels, Gartengehölze' drin sein und folgt einem System, das auch in Amerika benutzt wird. In guten Enzyklopädien wird angegeben, bis zu welcher Zone Pflanzen winterhart sind. Brauchst du also nur noch die Verluste einfügen.Was man tun könnte, wäre eine Landkarte mit den groben Klimazonen anzulegen, den groben Substrattypen, den wichtigsten Baumarten(bzw. -gruppen), und den Verlusten, jeweils so in Skalen 1-5.
73 Anja
Re: verluste frühjahr 2012 :(
IMO war nicht der Frost das Problem, sondern der bis Februar zu warme Winter. Wäre es zuvor bereits kälter gewesen, wie es sich gehört, hätte auch der Frost im Februar keine derart drastischen Spuren hinterlassen.
Falls es wen interessiert: Mir sind zur gleichen Zeit auch beinahe alle Schmetterlingspuppen eingegangen. Deutet IMO alles auf ne kleine "Naturkatastrophe" und nicht persönliches Versagen hin.
Falls es wen interessiert: Mir sind zur gleichen Zeit auch beinahe alle Schmetterlingspuppen eingegangen. Deutet IMO alles auf ne kleine "Naturkatastrophe" und nicht persönliches Versagen hin.
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
- ashtar
- Beiträge: 185
- Registriert: 12.08.2011, 13:03
- Wohnort: Emsdetten (zwischen Münster und Rheine)
- Kontaktdaten:
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Also ich habe jetzt schon von drei großen Baumschulen gehört, die solch imense Verluste durch diesen Winter bekommen haben, dass sie kurz vor der Pleite stehen. Weiß auch nicht, ob Substrat der gemeinsame Nenner des ganzen ist - hier sind ja jetzt schon verschiedene Risikofaktoren genannte worden, aber irgendwie kriegt man nicht so den gemeinsamen Nenner, habe ich das Gefühl, vor allen Dingen, weil ja auch die eine Pflanze gestorben ist und die direkt daneben sich bester Gesundheit erfreut. Der einzige gemeinsame Nenner ist nun mal milder Winter, extremer Kälteeinbruch mit Trockenheit im Februar und dann nochmal Nachtfrost im April, der den Trieben den letzten Rest gegeben hat. Für mich geht das alles eher in Richtung Naturkatastrophe (oder halt ein extremer Peak, ums mal weniger dramatisch zu formulieren), vor dem ja teilweise nicht mal Gewächshäuser geschützt haben. Ich stimmer aber mit der Beurteilung überein, dass wir noch öfter solche extremen Ausschläge erwarten dürfen...
PS: Eine älterer Feldahorn vom Sponsor, im November erhalten, hat alles ohne besonderen Schutz auf dem Balkon bestens überstanden und treibt aus wie wild.
PS: Eine älterer Feldahorn vom Sponsor, im November erhalten, hat alles ohne besonderen Schutz auf dem Balkon bestens überstanden und treibt aus wie wild.
Gruß Jörg
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
Re: verluste frühjahr 2012 :(
Hallo,
wenn wir schon bei diesem Winter von einer Naturkatastrophe reden ...
Auch die Baumschulen haben Fehler gemacht und nicht fuer die noetigen Schutzvorkehrungen gesorgt, denn
es ging ja auch in all den Jahren vorher gut. Man hat von Ballenware auf Topfware umgestellt, man hat heute jede
Menge Mediterrane Planzen im Programm ... und die Gewaechshaueser werden heute im Winter fuer Weihnachtsartikel oder
spaeter fuer Osterartikel genutzt. Wer sich jetzt gar ueber die Spaetfroeste beschwert, dem sei gesagt das unsere Grossmuetter, vor den Eisheiligen keine Geranien, Petunien etc. nach draussen gebracht haben. Wir glauben aber schon im April die Balkonkaesten zu bepflanzen, weil der Handel uns da etwas vormacht. Wir leben in Mitteleuropa da sind Spaetfroeste moeglich bis Ende Mai. Wenn ich sage wir waren zu nachlaessig dann bezieht es sich darauf das wir in all den Jahren vorher gewohnt waren das unsere Schutzmassnahmen ausgereicht haben, vielleicht hat so gar manch einer bei dem milden Winterverlauf gar ganz darauf verzichtet im Vertrauen das gar kein Winter mehr kommt ... und dann in ganz kurzer Zeit - 18C und kalter trockner Wind ohne Schnee. Ich hatte meine Kerbbuche auch draussen ohne Schutz, auch wegen dem warmen Winterverlauf, habe sie aber die 2 kalten Wochen reingenommen. Sie hat das alles wunderbar ueberstanden. Ich haette sie ja auch draussen lassen koennen. OB sie das ueberstanden haette ? Jeder fuer sich sollte selbst pruefen ob er nicht haette mehr machen koennen. Was nutzt ein Gewaechshaus mit falscher Folie, was nutzen Grablichter als Gewaechshausheizung bei - 18C. Was nutzen alle Schutzvorkehrungen wenn nicht regelmaessig kontrolliert und gegossen wird ... die Liste der Fehler die man unbewusst machen kann ist doch ewig lang. Ich wintere im April aus, trage aber auch alle Baueme zurueck ins GH wenn Nachtfrost angesagt ist. Wer das nicht beachtet der muss mit Frostschaden rechnen.
Jeder Verlust hier ist so schmerzlich und mir ist bewusst das sicher nicht jeder Verlust verhindert werden koennte,
aber eine Vielzahl ...
Viele Gruesse
Holger
wenn wir schon bei diesem Winter von einer Naturkatastrophe reden ...
Auch die Baumschulen haben Fehler gemacht und nicht fuer die noetigen Schutzvorkehrungen gesorgt, denn
es ging ja auch in all den Jahren vorher gut. Man hat von Ballenware auf Topfware umgestellt, man hat heute jede
Menge Mediterrane Planzen im Programm ... und die Gewaechshaueser werden heute im Winter fuer Weihnachtsartikel oder
spaeter fuer Osterartikel genutzt. Wer sich jetzt gar ueber die Spaetfroeste beschwert, dem sei gesagt das unsere Grossmuetter, vor den Eisheiligen keine Geranien, Petunien etc. nach draussen gebracht haben. Wir glauben aber schon im April die Balkonkaesten zu bepflanzen, weil der Handel uns da etwas vormacht. Wir leben in Mitteleuropa da sind Spaetfroeste moeglich bis Ende Mai. Wenn ich sage wir waren zu nachlaessig dann bezieht es sich darauf das wir in all den Jahren vorher gewohnt waren das unsere Schutzmassnahmen ausgereicht haben, vielleicht hat so gar manch einer bei dem milden Winterverlauf gar ganz darauf verzichtet im Vertrauen das gar kein Winter mehr kommt ... und dann in ganz kurzer Zeit - 18C und kalter trockner Wind ohne Schnee. Ich hatte meine Kerbbuche auch draussen ohne Schutz, auch wegen dem warmen Winterverlauf, habe sie aber die 2 kalten Wochen reingenommen. Sie hat das alles wunderbar ueberstanden. Ich haette sie ja auch draussen lassen koennen. OB sie das ueberstanden haette ? Jeder fuer sich sollte selbst pruefen ob er nicht haette mehr machen koennen. Was nutzt ein Gewaechshaus mit falscher Folie, was nutzen Grablichter als Gewaechshausheizung bei - 18C. Was nutzen alle Schutzvorkehrungen wenn nicht regelmaessig kontrolliert und gegossen wird ... die Liste der Fehler die man unbewusst machen kann ist doch ewig lang. Ich wintere im April aus, trage aber auch alle Baueme zurueck ins GH wenn Nachtfrost angesagt ist. Wer das nicht beachtet der muss mit Frostschaden rechnen.
Jeder Verlust hier ist so schmerzlich und mir ist bewusst das sicher nicht jeder Verlust verhindert werden koennte,
aber eine Vielzahl ...
Viele Gruesse
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
