Fragen zu Steinen

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VolkerM
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Fragen zu Steinen

Beitrag von VolkerM »

Hallo - ein sehr guter Freund (mal kein Bonsaianer) brachte mir interessante Steine aus dem Münsterland - Heidegebiet - viel gelber Sand mit.
Die Steine wurden genau so gefunden, bisher haben sie noch kein Werkzeug gefühlt.

Nun wüsste ich gern:

- um was für eine Art Stein(e) handelt es sich?
- um ein Bäumchen hineinzupflanzen sind diese doch geeignet?
- kann ich bedenkenlos (ohne Schlag - auf Sand) Löcher hineinbohren?
- welche Pflanzen würdet ihr nehmen?

Bis denne Volker
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achim73
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von achim73 »

hey, tolle steine...
ich bin mir rel. sicher, daß das sandsteine sind. sollten sich problemlos bohren lassen.

darin kann bestimmt einiges gut aussehen.
Gruss, Achim
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MarionS
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von MarionS »

Wow! Krasse Teile! *daumen_new*
Gruß,
MarionS

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RALLE 10
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von RALLE 10 »

Hallo
Sehr schöhne Teile.
Könnte mir Heimiche Arten wie zb. Buche oder Birke darin gut vorstellen.
Bei mittlerer Drehzahl,einen scharfen (neuen)Steinbohrer,ohne Schlagfunktion und gefühlvollen Druck beim bohren sollte meiner Meinung nach nicht´s passieren.Garantieren würde ich es aber nicht.
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Stephan mit ph
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von Stephan mit ph »

Hallo Volker
Das sind Eisenoxidablagerungen.In den meisten Sandsteinen ist Eisenoxid ein Bestandteil/Bindemittel.Die Gelb- und Rotfärbung kommt daher. Bei deinen Fundstücken ist die Konzentration sehr hoch.Ebenso wie deine drusenähnlichen Stücke, gibt es Platten und richtig kleine Formationen.
Die Härte ist extrem.Selbst Diamantbohrer verglühen im Nu.Wenn du sie tatsächlich anbohren willst, dann mit einer langsam laufenden, wassergekühlten Maschiene; am besten mit einem Kernbohrer.
Beim Bepflanzen würde ich vermuten - also laß ichs.
Schöne Stücke sind es. Mir gefallen sie sehr gut.
Gruß
Stephan
Das ist das was ich an Hand der Fotos sagen kann.
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achim73
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von achim73 »

hallo stephan, das hätte ich jetzt nicht gedacht. eigentlich gelten sandsteine als recht weich. kommt die härte durch das eisenoxyd ?
Gruss, Achim
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migo
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von migo »

pinusmann hat geschrieben:Beim Bepflanzen würde ich vermuten - also laß ichs.
Hallo Stefan,
wäre schon interessant zu wissen, was Du da so vermutest.
Übrigens, ich kenne ein Gebiet, wo die Erde rot ist durch sehr hohen Eisenanteil - auch jede Menge Erz ist dort im Boden. Buchen und Eichen wachsen da ganz hervorragend.
Tschüüss, Michael

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VolkerM
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von VolkerM »

Hi - vielen Dank für eure wichtigen Hinweise undTipps !

Ich finde diese Steine auch so gut, dass ich im Sommer mal mit meinem Freund auf weitere Suche gehen werde (prima Platten soll es da auch geben) - und wenn ich zu viele finde, biete ich diese dann auch mal hier an,

bis denne Volker
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Stephan mit ph
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von Stephan mit ph »

Hallo
Achim
Das ist ein weitverbreiteter (falscher) Glaube. Eine Verallgemeinerung. Es gibt Sandsteine die in Abrieb und Druckfestigkeit wie Granite sind. Bei uns in Deutschland sind die bekanntesten Vorkommen in der Gegend von Anröchte.Sehr harte Sandsteine kommen aus Polen und dem Rest der Welt. Sandstein ist im Allgemeinen sehr viel agressiver zu Bearbeitungswerkzeug, als andere Natursteine. Und, und, und ....................
Die Unterschiede in der Härte hängt mit denBestandteilen, Bindemitteln , der Korngröße, der Entstehung(Druck durch darüber lagernde Schichten) und wieder begonnener Errosion zusammen. Und, und.....
Michael
Ich hätte für mich selbst, bei mir selbst, keinerlei Skrupel, da Alles zu probieren. Vielleich gibt es aber mir unbekannte Pflanzen, welche Eisen nicht vertragen.
Solche Beobachtungen wie du hier schreibst, kann man immer wieder machen. Sie dienen mir als sehr, sehr wertvoller Wegweiser.
Volker
pinusmann hat geschrieben:Schöne Stücke sind es. Mir gefallen sie sehr gut.
Gruß
Stephan
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Jürg Stäheli
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Re: Fragen zu Steinen

Beitrag von Jürg Stäheli »

Hallo Volker
Hallo Stein-Interessierte

Noch ein paar fachliche Aussagen zum Thema Stein.
Um welchen Stein es sich handelt, kann man auf Grund der Bilder nicht sagen.
Ist ja auch egal, Hauptsache er sieht gut aus und er eignet sich für eine Bepflanzung.
Ob er genügend Härte hat, kannst du gut selber testen.
Die Unterlage auf dem du die Stücke fotografiert hast, ist ein Granit oder ein granitähnliches Gestein, also relativ hart.
Du kannst eine Ahle nehmen und auf der granitartigen Unterlage einige Ritzteste machen, nachher dasselbe an den Steinen vom Münsterland.
So wirst du die Härte spüren. Sollte der Münsterländer weicher sein als der Granit, wäre er mir zu weich um ihn weiterzubearbeiten.

Zusätzlich wäre noch ein Saugtest angebracht.
Du gibst auf den trockenen Stein einige Tropfen Wasser.
Wird das Wasser schnell aufgesogen, ist er nicht witterungsbeständig.
Bleibt das Wasser liegen wie bei einer Glasscheibe, und fällt der Ritztest hart aus, so ist das Material hervorragend geeignet zum Bepflanzen.

Die Abzugslöcher würde ich von einem Fachmann, Steinmetzbetrieb ausführen lassen, mit einem Kernbohrer mit Diamantkrone, wassergekühlt, wie es auch Stephan beschrieben hat.
Ich wünsche dir mit den Steinen weiter viel Freude und Gruss
Jürg
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