verluste frühjahr 2012 :(

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Bergi
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Bergi »

pinusmann hat geschrieben:Holger, Uwe - Sehe ich genauso.
Wie meinst du das? Dass es keine Erkenntnis zu Pflegetechniken geben kann, die man anderen mitteilen könnte oder die es sich lohnte, mitgeteilt zu werden?

Das widerlegst du ja selbst mit deinem "Großexperiment" - die Kiefern auf dem Stein haben z.B. besser überlebt (ähnlich, wie das jemand - Walter Pall? - schon mal für Fichten beschrieben hat). Das ist nicht so sehr verwunderlich, weil die Masse des Steins einen temperatur-balancierenden Effekt hat und dadurch die Spitzen von Temperaturextremen im Wurzelbereich abschwächt oder zumindest stumpfer macht.
Scheint logisch, dass das besonders bei modernen, leichten Substraten eine Rolle spielt.

Solche Beobachtungen sind es, die es sich lohnt, mit anderen zu teilen.

Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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Stephan mit ph
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Stephan mit ph »

Zu der Aussage von Uwe und Holger möchte ich sogar noch ergänzen: Jede Pflanze ist ein Individuum.
Bei uns gibt es einen Spruch: Bis der eine Leberkäsbrötla gesagt hat, hats der Andere gefressen.
Gruß
Stephan
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zopf
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von zopf »

Hallo Stephan
Der Zusammenhang mit der Düngung erscheint mri signifikant,
womit und wie oft hast Du die Pflanzen gedüngt.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Totoro

Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Totoro »

Hallo zusammen,

was Bergi erkannte hat doch hohen Nutzwert. *daumen_new*

Es ist doch hochinteressant das die "Kiefern auf Stein" signifikant mehr überlebten.
Aus dem Bauchgefühl hätte ich eher gegenteiliges erwartet.
Da sieht man eine Steinpflanzung unter einem anderen Aspekt.
"Gemästet" sehe ich, obwohl ich ja nicht die Düngermenge kenne die pinusmann anwendete, bei meinen Bäumen mittlerweile auch kritischer. Zu hohe N-gaben haben bei mir vielleicht die Probleme mit verursacht.

Pinusmann Behauptung das jede Pflanze wegen ihrer Individualität andere Ansprüche hätte finde ich kaum nachvollziehbar.(In der Regel gibt es doch für die Anzucht recht eindeutige Kulturanweisungen). Mal abgesehen von technischen Unterschieden bei kranken ,geschwächten , zu gesunden Bäumen ,oder bei Steinpflanzungen (?), Shohin, Mame in der Überwinterung. (Stichworte: Substratvolumen in den Schalen, Wasserverbrauch bei wenig/viel Nadelmasse, Wurzelexposition am Felsen (hier ja überrraschend positiver Effekt) etc.)

Super interessant der thread.


Gruß
Dirk
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Stephan mit ph
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Stephan mit ph »

Hallo,
Dieter
Da ich auch beim Düngen nicht mit Waage oder Messbecher arbeite, muss ich das für diesen Fall nachholen. Ich versuchs im Laufe der Woche.
Dirk
Die nach deiner Meinung nach "bahnbrechende" Erkenntnis von Bergi
ist Physikuntericht - Grundkurs - Leitfähigkeit. Achte Klasse Hauptschule.
Da liegt auch für mich eine Möglichkeit, mit solchen, hoffentlich niemehr wiederkehrenden, Wetterbedingungen besser umzugehen.
Dennoch bleibe ich dabei: Es sind viele Köche die da rühren; einer hat dieses Jahr gewaltig zuviel Salz rein geworfen.
Ich gehe mal davon aus: Würden Marsbewohner auf die Erde kommen, würden sie auch behaupten, wir Menschen seien alle gleich.Im Umgang mit Tieren beginnt langsam ein Umdenken.Bei Pflanzen wirds wohl noch viel zu lange dauern.
Nochmal zurück zur Temperatur (und vielem Anderen): Das steht alles hier im Forum, Oft-ganz oft.
Was natürlich nicht dabei steht: Dies ist für Franziska, Georg, Hans, etc. Anzuwenden bei....
usw.. Kleines Beispiel: "Meine Pflanzen stelle ich im Winter schattig, im Schatten auf".
Auch hier sind Temperaturschwankungen abgemindert. Sowas sollte jeder für sich lesen können und daraus seine Schlüsse ziehen.Noch mehr vorkauen, als es hier im Forum geschieht, wäre zu viel.
Gruß
Stephan
Ich dachte immer ich wäre ein friedlicher Mensch *kopfkratz* an und für sich mein ichs auch gar nicht böse *teufel*
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Odoridori
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Odoridori »

Stephan,

Du hast voellig recht mit allem was Du schreibst und auf wenige Kilometer hat man manchmal
Temperaturschwankungen von bis zu 3 Grad, also jeder hat seine Bedingungen, auf seine
Pflanzen selbst zu pruefen und auch zu verantworten. Anleitungen, Tipps und Hilfestellungen
gibt das Forum mehr als genug.

Viele Gruesse
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
herbert48
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von herbert48 »

Hallo
bedauerlich für jeden der diesen Winter Bäume verloren hat. Ein grundsätzliches Rezept für die Zukunft
wird es nicht geben. Entgegen den Rat vieler "Experten" dünge ich meine Bonsai ab August nicht mehr.
Wahrscheinlich halten sich deshalb meine Verluste in über 30 Jahren in Grenzen. Bei der Bonsaigestaltung
hole ich mir gerne den Rat von Experten ein. Aber bei der Pflege halte ich mich lieber an das Wissen von
Förstern, Waldbesitzern und Biologen. Auch in Forstbaumschulen wird peinlich darauf geachtet woher
das Saatgut kommt. Eine Kiefer aus Saatgut derselben Art aus milden Gegenden wird nie die Winterhärte
erreichen wie ein aus Samen aus extremen Lagen gewachsenen Baum.
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Bergi
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Bergi »

pinusmann hat geschrieben: ... hoffentlich niemehr wiederkehrenden, Wetterbedingungen ...
:lol:
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Totoro

Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Totoro »

Hallo Herbert 48 und Andere,

bin da ganz deiner Meinung *daumen_new*
Wenn man wie ich organische Pelletdünger verwendet und die letzte Gabe Mitte Juli auflegt , wirkt diese ja bis fast Mitte September.
Das ist wohl zulange und ich werde dies dieses Jahr ändern.

Die Forstbaumschulen sprechen da von "Provinienzen" (oder so ähnlich :lol: ))

Waldkiefersaatgut aus Norwegen hat ,obwohl es sich um die gleiche Art handelt, eine bewiesene höhere Frosthärte als Saatgut von Bäumen aus Südfrankreich.

@ Stephan pinusmann: Ich hab sogar Abi (wenn auch mit bescheidenem Durchschnitt :oops: ) und mir war das so in praktischer Anwendung mit der Leitfähigkeit nicht klar. :lol: . Ich meine das auch nicht böse *prost*



Gruß
Dirk
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MarionS
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von MarionS »

herbert48 hat geschrieben:Eine Kiefer aus Saatgut derselben Art aus milden Gegenden wird nie die Winterhärte
erreichen wie ein aus Samen aus extremen Lagen gewachsenen Baum.
Sicher: die Natur wird unter den jeweiligen lokalen Gegebenheiten für die Auslese des Saatgutes sorgen - selbst in den Baumschulen kann man sie nur schwer aus der Sache raushalten.
Nur kaum einer hat seine Bäume ungeschützt draußen. Fast jeder versucht, durch die eine oder andere Maßnahme, die Auswirkungen des Winters auf seine Bäume abzumildern - zumal wir von vorne herein häufig Bäume aus anderen Klimazonen dabei haben und von da her wissen, dass es nicht ohne Schutzmaßnahmen geht.

Schön, da hat also jeder von uns ein absolut unübersehbares Tohuwabohu an individuellen Einwirkungen auf seine Bäume, und jeder von uns versucht auch, die eine oder andere abzumildern oder gleich ganz zu entfernen. Trotzdem hat dieses Jahr ganz einfach die Summe der (ggf. verbliebenen) Einwirkungen reihenweise Bäume umgebracht.
Es kann Einwirkungen geben, die wir mit unseren menschlichen Sinnen nicht einmal "sehen" können - oder schlicht übersehen, weil sie für uns irrelevant sind.
Es kann passieren, dass wir zuviel tun. (Nettes Beispiel: in dem Film "I, Robot" wollte ein Computer die Menschen maximal beschützen, indem er sie schlicht und ergreifend wegsperrt. Fanden die nicht komisch.) Es ist heute Grundwissen, dass hiesige Bäume ihren Winter brauchen, aber es ist alles noch weit komplizierter.
Wenn ich mir das im Nachhinein vorstelle, dass meine Bäume oberirdisch tägliche Temperaturschwankungen von 25° und womöglich mehr durchgemacht haben, während es im Topf um den Gefrierpunkt blieb, frage ich mich: was machen die erst in anderen Gefilden als dem milden Niederrhein durch?? Und überleben das...
Aber das ist ja nicht alles. Es war ja auch noch heftig trocken. Die Bäume vor den Temperaturen zu bewahren hieß nicht, sie vor der Trockenheit zu bewahren - und die diversen Heizmethoden haben die Luft sicher nicht besser gemacht.
Unser Problem ist dabei, dass wir einen Baum da stehen haben, einen Augapfel, ein Herzblut. Der nicht jault, nicht hinter den Ofen läuft, nicht hechelt und nicht obenrum seine Wasserschüssel leersäuft, während er untenrum schläft. Wir können nur raten.

Der Natur ist das wurscht, wenn im Wald X von Y Bäumen den Winter nicht überleben, dann vergehen ihre Überreste, während an derselben Stelle gleich eine Handvoll Sämlinge den Wettbewerb antritt, die freie Stelle zu besetzen. Aus abertausenden Sämlingen ist vielleicht einer in der Lage, dem lokalen Klima inkl Ausreißern hundert Jahre zu widerstehen und einen Prachts-Baum zu werden. So gesehen eine verdammt gute Chance für all unsere Bonsai, evolutionär zu dem Verlierer-Samen zu gehören, die in der Natur auch nicht soo viel weiter gekommen wären als bei uns im Topf.
Gruß,
MarionS

Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Totoro

Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Totoro »

Hallo zusammen,

Marion bringt es auf den Punkt.

Die gnadenlose,blinde Natur schafft in einem fühllosen Ausleseprozeß aus abertausenden Bäumen einen einzigen überlebenden Bonsai .(yamadori genannt :lol: )
Ich habe dies z.B bei dem Aspekt der Nadelgrößenreduktion an Kiefern ungewollt,blind durch "absaufen" lassen auch schon errreicht. :lol:

Man darf Bonsai gewiss nicht mit Haustieren vergleichen. Wird auch hoffentlich keiner in letzter Konsequenz tun. Kupieren von Hundeschwänzchen und Öhrchen ist ja zu Recht verboten.

Die Kunst den Baum an seinem Lebenslimit sicher über Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte (meine Enkel :-D ) am Leben zu halten ist halt schwer zu erreichen.

Ein kleines Beispiel : Mein bester Bonsai ist ein von mir vor etwa 35 Jahren aus einem Steckling gezogener Efeu shohin.
Wenn der mir sterben würde hätte das Hobby viel seines Reizes für mich verloren.
Im Winter bei -15 Grad Frost sind die Blätter des Efeus im Garten noch fast normal grün. Die 5 Cent Münzen großen Blätter meines Hedera-Bonsais dagegen schwarzviolett vor Anthozyan Einlagerung. Für ihn , in seiner kleinen Schale, ist es also gefühlt deutlich kälter !

Warum schreibe ich das ? *confused* Wenn man sich Arten zur Bonsaikultur aussucht ,sollten dies optimal an unser Klima und mein persönliches Mikro- Klima angepasste Arten sein. Wenn man einen wirklich guten Bonsai selbst vom Sämling an heranziehen möchte muß die "Leidensfähigkeit" der gewählten Arten möglichst hoch sein. "Zicken" welche beim kleinsten Pflegefehler eingehen oder nicht aus den Füßen kommen sind auf Dauer frustrierend.
Die gewählten Arten sollten alle mit einem Klima -GAU ( zu dem ich das Frühjahr 2012 gar nicht mal zählen möchte) klarkommen.
Wie halt mein kleiner Efeu *lieb*

PS: Der größte Reiz an Bonsai für mich war immer ,das meine Bäume allen Naturgewalten (Schnee, Frost etc.) ungeschützt( ok ,ok weitestgehend :lol: )trotzen können . Die Schneehaube auf der Krone einer Waldkiefer etwa. Kiefernarten die das nicht aushalten reizen mich gar nicht. Auch so zittert man ja schon um seine Lieblinge einen jeden Winter.


Gruß
Dirk
Die wenigsten mögen doch diese weichlichen Indoors.
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camaju +
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von camaju + »

Nur mal am Rand
Totoro hat geschrieben: Man darf Bonsai gewiss nicht mit Haustieren vergleichen.
Warum denn nicht. Haustiere sind (in meinen Augen) genau so Zeit- und Pflegeintensiv wie Bonsai. Einziger Unterschied, es schmeisst dich Nacht's um 3:00 kein Bonsai aus dem Bett (damals mein Hund schon ;-) ) und drängelt, weil er raus muss, weil er Durchfall hat.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Bergi
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Bergi »

Guten Abend,

ich wollte noch eine kleine Beobachtung (samt Theorie dazu - "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie" (Kurt Lewin, 1951) loswerden, die mir wichtig scheint:

Im zeitigen Frühjahr habe ich eine ganze Anzahl von Heckenkirschen und Pfaffenhütchen geborgen, die ohne Ausfall extrem gut losgelegt haben; sie haben also in der Schale, im modernen Substrat, auch noch Spätfröste durchgemacht.
Und jetzt kommts: die gleichen Arten, als Yamadoris 2011 und früher gesammelt, haben die Überwinterung - also richtig knackig tiefe Temperaturen - im selben Substrat zum Teil gar nicht gut weggesteckt, schleppen sich zum Teil bis heute dahin, haben also ganz offensichtlich einen "Knacks" wegbekommen, über den sie zum Teil durch den Austrieb hinweggetäuscht haben, bis es dann richtig heiß geworden ist, und sie mit den schwachen Wurzeln nicht mehr weitergekommen sind.
Anderen Arten - insbesondere Birken - machen offenbar tiefe Temperaturen einfach überhaupt nichts aus, egal in welchem Substrat.

Was folgt für mich daraus?
1) Tiefsttemperaturen durch frostfreies Überwintern vermeiden, wenn modernes Substrat eingesetzt wird.
2) Spätfröste sind dagegen weniger kritisch - Rein-und Rausschleppen im Frühjahr, das für mich kaum machbar wäre, muss also eher nicht sein.
3) Auch die Zeit, die ein Baum schon in der Schale verbringt, ist für die Frosthärte nicht so entscheidend.
4) Unsere Bäumchen können mit "steckenbleibendem" Austrieb monatelang über bereits irreparabel geschädigte Wurzeln hinwegtäuschen, bevor sie dann irgendwann im Frühsommer abtreten.

Würde mich sehr interessieren, ob andere ähnliche Beobachtungen gemacht haben.
Gruß,
Stefan
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Totoro

Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von Totoro »

Hallo Stefan Bergie,

meine beste Hainbuche (C. betulus) steht in modernem Substrat. ( Kiefernmischung des Sponsors )
Sie steht den Winter in einem Vorraum des Kellers. Dieser Vorraum ist dem Garten zu offen. Es wurden Tiefsttemperaturen von -5 bis -7 Grad von mir gemessen. Draußen waren es bei mir im Garten max. - 15.
Der Austrieb begann bei dieser Hainbuche etwa 1-2 Wochen später als bei den Hainbuchen welche ich ausgepflanzt im Garten stehen habe. . Opfertriebe sind jetzt etwa 80cm lang. Die Ausgepflanzten haben teilweise höhere Wuchsleistungen.( das führe ich aber nur auf den größeren Wurzelapparat zurück)



Gruß
Dirk
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camaju +
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Re: verluste frühjahr 2012 :(

Beitrag von camaju + »

Bergi hat geschrieben: 1) Tiefsttemperaturen durch frostfreies Überwintern vermeiden, wenn modernes Substrat eingesetzt wird.
Ich benutze auch modernes Substrat. Auf meinem Balkon standen, (alle noch in TPK, nur unter Folie, ohne weiteren Schutz, keine Sonne) bei ca. 14 Tagen Dauerfrost

Wacholder (blue alps), Malus (verm. Golden Hornet), Bergahorn, Bergulme, Ginkgo, Linde, Birke. jap. Ulme (auch Stecklinge davon) und letztendlich auch Hornveilchen, die standen sogar auf der der Folie, also nicht geschützt. Hat alles überlebt. Ich mach das schon Jahrelang so (gezwungener Maßen, weil ich gar keine andere Möglichkeit habe)

Was folgerst du für dich denn daraus ?
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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