Zelkove immer noch ohne Blätter

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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StephanK
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Zelkove immer noch ohne Blätter

Beitrag von StephanK »

Hallo zusammen

Ich habe seit etwas mehr als einem Jahr eine Zelkove bzw es könnte auch eine Ulme sein.
Da ich diese im Winter bekommen habe, hatte ich sie im ersten Jahr im Haus überwintert, und letzten Winter das erste mal im Freien.
Ich hatte sie über den Winter in einen grösseren Topf mit Torf gesetzt, und im Frühjahr wieder in die Schale.
Leider hat sie bis heute noch kein einziges Blatt bekommen. Wenn ich jedoch an den Ästen "kratze" kommt immer noch grün zum Vorschein. Nur mach ich mir langsam etwas sorgen, denn ein Trieb den ich letztes Jahr eingepflanzt hatte hat schon viele Blätter.
Im vorrigen Jahr ging es mir mit einer kleinen Ulme genauso, die das zeitliche gesegnet hat.
Außerdem habe ich sehr feine spinnenartige Fäden an der Pflanze gefunden, jedoch keine Tiere.

Hat jemand einen Rat was ich noch tun kann außer abwarten?

MfG Stephan
bonsi

Geht mir genau so

Beitrag von bonsi »

Hallo Stefan

Habe bei meinen 2 Ulmen genau dasselbe Problem.
Sind beide seit mehreren Jahren in meinem Besitz, und wurden genau gleich überwintert wie die Jahre zuvor, im unbeheizten Garetenhaus in Blähton eingesenkt.
Hab nachgeschaut sind biede noch grün unter der Borke .
Der grössere ist betsimmt so an die 30 Jahre alt und der kleinere etwa 18 Jahre.
Hat noch jemand dasselbe Phenomen an seinen Ulmen beobachtet ??
Freundliche Grüsse an alle Bonsaifreunde
Bonsi
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Thomas P.
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Re: Zelkove immer noch ohne Blätter

Beitrag von Thomas P. »

StephanK hat geschrieben: Ich habe seit etwas mehr als einem Jahr eine Zelkove bzw es könnte auch eine Ulme sein.
Ja, Stephan, das erste wäre wohl gewesen, unmittelbar nach dem Erwerb der Pflanze rauszubekommen, ob es eine Ulme (Chinesische?) oder Zelkove ist. Das ist von grundlegender Bedeutung für die Überwinterung, denn letztere ist winterhart, erstere nicht.
Wenn Du sie in diesem Winter draußen gehabt hast, könnte es schlichtweg sein, sie ist erfroren. Wenn das der Fall ist, wüßtest Du jetzt mit ziemlicher Sicherheit, es war keine Zelkove. :lol: :lol: :lol:
An Spinnmilben stirbt es sich jedenfalls nicht so schnell. Die sind wiederum für Chin. Ulmen eher typisch.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

Bonsai-Wandkalender 2019
devoni
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Beitrag von devoni »

Hi, habe eine Chinesische Ulme..ca. 30 Jahre alt...diesen Winter hat sie auf der Terrasse überwintert...eine Nacht war wohl zu kalt...und alle Blätter starben ab..und fielen bei Berührung bereits ab...aber im März trieb sie völlig neu aus...und hat nun eine absolut dichte Krone aus neuen Blättern...sie sieht schöner denn je aus...also: Hoffnung nicht aufgeben..ich denke, dass alte Ulmen einiges wegstecken können..und das gemäßigte Klima im Rheinland "ulmenfreundlich" ist...

Viel Glück :wink:
Zuletzt geändert von devoni am 08.05.2005, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.
StephanK
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Beitrag von StephanK »

Hallo zusammen

@Thomas P.
Dies ist richtig, das es wichtig ist zu wissen was es ist, jedoch so einfach festzustellen ist dies bei diesen beiden Arten doch auch nicht.
Ich bin allerdings immer davon ausgegangen, daß wenn etwas erforen ist, daß dann der Ast auch trocken ist, sprich nicht mehr grün, oder liege ich hier falsch?
Was auserdem meiner Meinung nach gegen das erfroren spricht ist, daß mein Ableger im gleichen Topf überwintert wurde, und gut austreibt.
Also dann bleibt mit wohl nichts anderes übrig als abzuwarten.

MfG Stephan
pauls
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Beitrag von pauls »

devoni hat geschrieben:Hi, habe eine Chinesische Ulme..ca. 30 Jahre alt...diesen Winter hat sie auf der Terrasse überwintert...eine Nacht war wohl zu kalt...und alle Blätter starben ab..und fielen bei Berührung bereits ab...aber im März trieb sie völlig neu aus...und hat nun eine absolut dichte Krone aus neuen Blättern...sie sieht schöner denn je aus...also: Hoffnung nicht aufgeben..ich denke, dass alte Ulmen einiges wegstecken können..und das gemäßigte Klima im Rheinland "ulmenfreundlich" ist...

Viel Glück :wink:
kann ich nur bestätigen!
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Hallo Stephan,

ich habe auch über mehrere Jahre eine chin. Ulme draußen überwintert; die wirft das Laub ab und ist danach schöner als je zuvor.
Was mich stutzig macht, ist die Überwinterung im Torf; vielleicht ist der Boden schlicht versauert? Prüfe mal die Wurzeln, ob da weisse Spitzen zu sehen sind. Und mal ein bißchen Kalk an die Füsse, vielleicht hilft´s. Nur nicht aufgeben...

Erwin
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bonsi

Amen

Beitrag von bonsi »

Hallo Leute
Hab heute Devinitiv meine 2 Ulmen Beerdigt *engel*
Habe da auch ne Seite mit einer Info über eine bestimmte Ulmenkrankheit gefunden, da wird berichtet das wenn man den Ast/ Stamm durchschneidet in der Mitte das Holz nicht mehr Weiss sondern Schwarz ist, die Saftbahnen sind verkrebst. Und genau das war der Fall. " Hatte" die beiden Bäume schon über mehrere Jahre gestalltet, und auch nie probleme mit der kalten überwinterung im Gartenhaus bemerkt, aber diesen Frühling wollten sie einfach nicht austreiben. Einer" war" 40 cm. und ca. 30 Jahre und der kleine in Besenform so an die 18 Jahre und 20 cm.



Wüchsige Grüsse Bonsi
StephanK
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Beitrag von StephanK »

Hallo zusammen

@Erwin
Das mit dem Torf habe ich wohl nicht ganz richtig geschrieben, ich habe im Herbst den Baum aus der Schale genommen und in einen größeren Topf gepflanzt um die Wurzeln über den Winter zu schützen.
Ich war neulich mit dem Baum in eine Fachgeschäft, und dort wurde mir einmal bestätigt, daß es sich hierbei um eine chinesische Ulme handelt (vielleicht auch handelte), und das sie warscheinlich erfroren sei. Außerdem wurde mir geraten sie ins Freiland zu pflanzen, was ich dann auch getan habe.
Jetzt kann ich wohl nur noch warten und beten.

MfG Stephan
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