Besenform a la John Naka

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zazen
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Besenform a la John Naka

Beitrag von zazen »

Hallo zusammen,

Ich habe vor eine Besenform aus einer Eiche zu machen und wollte dabei wie in Bonsai Technik 1 vorgehen.
Jetzt meine Fragen:
-Klappt das mit Eichen bzw Rotbuchen so einen Stammschnitt durchzuführen,(Im Wald sieht man ja oft Eichen und Buchen die aus den Stümpfen austreiben)
- Wenn ja, wann wäre die richtige Jahreszeit? Im Buch steht darüber nichts...Herbst nach "Blattabwurf" oder wie im Pflegekalender empfohlen zwischen Januar und März?

gruß zazen
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zazen
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von zazen »

Hat niemand so etwas mal ausprobiert oder davon gehört? Wenn nicht was glaubt ihr was der günstigste Zeitpunkt wäre so einen Schnitt durchzuführen(Also Baumstamm kappen und somit späterer Austrieb um die Schnittstelle erreichen)?
Oder glaubt ihr die Gefahr das der Baum es nicht schafft ist zu groß?

lg zazen
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camaju +
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von camaju + »

Viel. kommt keine Antwort, weil sich niemand wirklich beide Bäume als Besenform vorstellen kann ?
Gruß Jürgen *wink*

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balvan
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von balvan »

hehe, Besenform ist bei Stieleiche schon die natürliche Form und bei Buchen und Traubeneiche verzwiegt sich der Stamm eher in der Krone oder ist mehrstammig aufrecht. Habe zunächst nichts dazu geschrieben, weil ich die Methode nach Naka noch nicht ausprobiert habe und hinsichtlich des Zeitpunkts nicht sicher bin - würde aber wie sonst auch bei einem starken Rückschnitt auf den frühen Frühling legen, soweit ich weis, baut der Baum in der Zeit einen (Austrieb)druck auf, der Entstehung neuer Zweige erzwingen müsste.

Bin mir aber auch unsicher, ob Fagus- Arten für die Methode geeignet sind. Habe gelernt, dass diese und insbesondere Eichen recht langsam Wachsen bzw. in der Regel nur 1 Mal pro Sommer austreiben...

Wenn Du den Versuch wagst evt. mit einer Stiel- Eiche, berichte bitte über das Ergebnis.

Gruss, Sergej

PS: Persönlich würde ich den Versuch eher mit einer Ulmenart versuchen, wegen der natürlichen Bessenform und vitaleren Austrieb. http://www.baumkunde.de/suche.php
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camaju +
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von camaju + »

Rene, das mag Ansichtssache sein. Unter einer Besenform bei Bonsai stell ich mir was anders vor, als die Kronen der von dir aufgezählten Bäume.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo,

vor Jahren habe ich mal Versuche an zwei Zelkowen und einer Hillier-Ulme gemacht. Wie die Naka-Methode bei Eichen und Rotbuchen funktioniert, habe ich nicht ausprobiert. Gemeint ist doch die Entwicklung einer Besenform nach der von Naka angegebenen Methode der drastischen Stammkappung oder?
Am besten hat es bei einer Zelkova serrata funktioniert, die aber nur zum Teil drastisch zurückgeschnitten wurde.

Dann habe ich mal getreu nach Naka einen mehrere Jahre gemästeten Zelkowensteckling radikal gekappt (April) und musste bis Juli auf einen Austrieb warten. Diese Zelkove entwickelt sich ganz gut, muss mal ein Update einstellen.

Sehr gut trieb auch die total gekappte Hillier-Ulme aus. Diese hat aber die Eigenart, aus unerfindlichen Gründen, aufgebaute Zweige und Äste abzuschmeissen, weswegen ich mich von dieser Baumspezies abgewandt habe.

Wen der thread interessiert, kann ja mal in der Sufu unter "Besenzelkowe durch drastischen Rückschnitt" nachschauen.
Oder ganz einfach:

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... rastischen

anklicken.

Beste Grüsse,
Heiner
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zazen
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von zazen »

@ bonsaiheiner

Ja diese Methode von John Naka ist gemeint. Na dann danke für die Mutmachende Antwort. Ich weiß eine Eiche ist keine Ulme, aber ich denke das die Eiche auch komplett wieder austreiben kann, wenn sie über ein intaktes vitales Wurzelwerk verfügt. Durch die Pfahlwurzel verfügt sie ja über einen guten Energiespeicher.
@ camaju
Warum sollte sich niemand eine Eiche als Besenform vorstellen können. Bei uns auf der Wiese wächst eine Eiche mit typischer Besenform. Wenn ich mit dem Hund wieder vorbeikomme werd ich ein Bild machen und es einstellen.

gruß zazen
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von camaju + »

Hallo zazen,

ich hab ja "Viel." geschrieben. Als eventuelle Möglichkeit, warum niemand was schreibt ;-)

Ich hab z.B. solche Übergänge, wie auf Heiners Bildern zu sehen, in der freien Natur weder bei Eichen noch bei Buchen gesehen. Ich denk mal bestes Beispiel, so wie du es nach dem Buch vorhast, ist bei Heiner auf der 2. Seite zu sehen.

Aber ich denk mal, darüber sollten wir jetzt nicht "Streiten/Diskutiern", oder sonst was tun. Wenn es dir gefällt, oder du diesen Weg gehen willst, mach es einfach.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von balvan »

Moin Heiner,

verbindlichsten Dank für den Link, bin gerade begeistert, über die Entwicklung. Das Ergebnis entspricht total meiner derzeitigen Idealvorstellung für eine Zelkoven- Bessenform. Und Zelkove ist mein absoluter Favorit. Das wird mich jetzt nicht mehr loslassen bis ich es auch ausprobiert hab...

Gruss, Sergej
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von balvan »

Moin nomal,

habe gerade den gelinkten Beitrag genauer durgelesen. Scheinbar ist das bewunderte Exemplar doch nicht das Ergebnis einer Naka- Methode... aber für mich weiterhin traumhaft schön.

Bin auch auf den von Heiner angekündigten Update von dem gekappten Exemplar sehr gespannt. ;-)

Gruss, Sergej
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von camaju + »

balvan hat geschrieben:
Scheinbar ist das bewunderte Exemplar doch nicht das Ergebnis einer Naka- Methode...
Naka Bd. 1 - Seite 138 ?
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von balvan »

kann die Seite nicht bestätigen, habe das Buch immer noch nicht, hatte beim Sponsor einen Blick auf die Abbildungen zur Bessenform geworfen, weil letztes Jahr eine schlecht gekapte Ulmus parvifolia aus dem Baumarkt mitgenommen hatte, bevor ich es besser wusste... und auf der Suche nach weiteren Entwicklungsmöglichkeiten war.

Gruss, Sergej

PS: finde das Buch viel zu teuer, da gibt es bestimmt nicht mal mehr die Schutzrechte vom Author drauf und der Nachdruck kostet auch nur ein Bruchteil. Sicher ist der Informationsgehalt recht hoch, aber auch relativ alt und schwarz- weis. Für 100 Euro kriegt man 4 volle Jahrgänge bonsaiart oder fast alle anderen deutschsprachigen Bonsaibücher in Farbe... Da geb ich das Geld lieber fürs Material, Zubehör oder Werkzeug aus.
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von camaju + »

Dann frag ich mich (viel. jetzt nicht nur ich) doch jetzt mal warum du solche Klugscheissereien rauslässt, obwohl du von nix ne Ahnung hast. Sowas hilft (ausser deinem Ego) hier im Forum niemandem.

Der Rest deines Beitrages sprich ja dann auch für sich.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von balvan »

hm, weil es meine Meinung ist, dachte es gibt sowas wie Meinungsfreiheit. Die Logik muss ich jetzt aber nicht verstehen oder? Also wenn ich keinen Naka habe dann bin ich Klugscheisser oder wie? Na ja das als Gegenstatment.

Mehr als auf fachliche Hinweise werd ich hier nicht mehr antworten.

Gruss, Sergej
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Re: Besenform a la John Naka

Beitrag von camaju + »

Scheinbar ist das bewunderte Exemplar doch nicht das Ergebnis einer Naka- Methode
Dann solltest du ihn auch nicht ohne "fachliches" Wissen ins Spiel bringen. Fachlich genug ?

Ne Meinug haben, meinen was zu Wissen, oder wirklich was Wissen sind zwei paar Schuhe. Da hilft auch keine Meinungsfeiheit
Gruß Jürgen *wink*

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