ich bin gerade über diesen Thread gestolpert http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 8&start=15
da dachten wir noch der Winter fällt aus. Auch ich habe diesen Winter schmerzhafte Verluste, vor allem bei Hainbuchen, gemacht.
Meine Theorie war ja, dass der beginnende Austrieb im Januar die Frostresistenz verringerte, was sich im Feb. bei Temp. um -20 Grad bitter rächte.
Eine andere Meinung, die ich hörte sagte, dieses Jahr waren die Spätfröste im März/April zu heftig
Was denkt ihr darüber?
Könnt ihr evtl. etwas sagen, über den Verlust der Frostresistenz wenn die Knospen zu früh (Januar) schwellen?
Ich gehe davon aus.
Im November meldeten die Nachrichten, dass wieder Apfelbäume blühen, und meiner war da keine Ausnahme. Was bei denen so offensichtlich ist, könnte bei vielen anderen Pflanzen teils unsichtbar ablaufen. Die wähnten sich schon im Frühling, und für sie kamen dann gewissermaßen zwei Spätfröste, einer schlimmer als der andere. Die Schäden von einem pariert man vielleicht mal noch aus, aber ein zweiter...?
kurz nach meinem Beitrag in diesem Thread fing meine Hainbuch an zu treiben. Die und der Chinese haben es nicht überlebt. Allen anderen hats nicht geschadet. Einzige Ausnaheme von der "Norm", der Ginkgo hat früher ausgetrieben als sonst.
Das ist meine Erfahrung mit diesem Winter
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Dieser Winter war kein Winter - das war das Problem.
Die Bäume sind gar nicht in die Winterruhe gegangen und als dann im Februar über Nacht die Temperatur bis weit in den Eiskeller fiel, hat es die im Saft stehenden Bahnen regelrecht zerfetzt. Und mit kaputten Leitungsbahnen kann kein Baum überleben.
Bei mir hats sogar meine große Fichte gekostet. eine abgemooste Buche, 2 Azaleen (die im Gewächshaus standen), eine Lärche, ein Fingerstrauch.
Fast gestorben: meine Zedern (die haben übelst Federn gelassen), einen Buche - erholt sich aber grad wieder, meine Steineiche (die dicke Wurzel ist heile geblieben und treibt wieder aus), meinen 2. Fingerstrauch hats fast zerrissen
Grüße,
Hildwine Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten.
Bei mir hat es ausschließlich Kiefern erwischt (3 Stück) ,teilweise waren die schon viele Jahre in meinem Besitz.
Ahorn, Hainbuche haben diesen "Winter" fast schadlos überstanden.
Hallo miteinander,
im Grunde habt ihr meine Meinung ja doch bestätigt, es war wohl viel zu lange mild und dann kam der Hammer. Meine Verluste lagen haupts. bei Hainbuchen und einem hoffnungsvollem alten Weißdorn. Einige aufgegebene Hainbuchen und einen Feuerahorn, der ja als besonders Frosthart gilt, konnte ich mit einem Tütchen zum weiterleben überreden. Besonders beeindruckt hat mich eine Quitte, die ihr kompletes Wurzelwerk verlor mit dem Tütchen und im Tpk aber wieder austrieb und mittlerweile auch wieder ganz gut Wurzeln hat. 6 frisch ausgegrabene Kiefern vom August zeigten überhaupt keine Schäden. Ärgerlich nur meine eigene Faulheit, etliche Bäume hätte ich noch in Lichtschächten am Haus untergebracht.....