ein paar von meinen ganz kleinen

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Antworten
Benutzeravatar
fritze
Beiträge: 1539
Registriert: 19.08.2010, 22:13
Wohnort: bei karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von fritze »

ein paar maibilder.

von oben.
thymian, schlehe, ahorn, quitte, kiefer, kiefer.
Dateianhänge
DSCI0116.JPG
DSCI0113.JPG
DSCI0110.JPG
DSCI0105.JPG
DSCI0109.JPG
DSCI0102.JPG
liebe grüße
christian

Instagram: krachkunst_der_fritz
zwanziger
Beiträge: 1771
Registriert: 26.03.2008, 20:26
Wohnort: Hamburg

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von zwanziger »

Ui,
der Thymian schaut ja interressant aus.
Hast du den schon länger?
MfG André

Hummel Hummel, Mors Mors
Benutzeravatar
fritze
Beiträge: 1539
Registriert: 19.08.2010, 22:13
Wohnort: bei karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von fritze »

hallo andre,
den hab ich noch nicht so wirklich lange. letzten sommer in südfrankreich bin ich tagelang quasi nur auf thymian rumgelaufen. millionen von kleinen pflänzchen. da habe ich mir erlaubt, sogar ohne genehmigung ein paar kräuter mitzunehmen. asche auf mein haupt.
ich bin bei der pflege also auch noch nicht sicher. überwintert haben sie alle beim bonsaiheiner im frostfreien gewächshaus.
bis vor einer woche war er voller blüten, jetzt hab ich ihn das erste mal gestutzt für ein leckeres gulasch.
ich hoffe, ich konnte dir trotzdem weiterhelfen.
liebe grüße
christian

Instagram: krachkunst_der_fritz
zwanziger
Beiträge: 1771
Registriert: 26.03.2008, 20:26
Wohnort: Hamburg

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von zwanziger »

Auf jeden Fall,
überleg schon ne weile ob ich mal einen Ausgrabe.
Ich meine in ner Bonsai Focus mal einen Artikel darüber gesehen zu haben,
ich kram die mal raus wenn ich sie finde.
MfG André

Hummel Hummel, Mors Mors
Benutzeravatar
fritze
Beiträge: 1539
Registriert: 19.08.2010, 22:13
Wohnort: bei karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von fritze »

ich dachte, ich wäre vorsichtig genug gewesen beim rückschnitt. trotzdem hat der thymian einige äste verloren. :cry:

die kleine kiefer war mir jetzt zu voll und der erste ast rechts zu tief. jetzt ist er ab.

nächstes jahr werde ich sie in der schale etwas drehen.
Dateianhänge
6.2012.jpg
liebe grüße
christian

Instagram: krachkunst_der_fritz
zwanziger
Beiträge: 1771
Registriert: 26.03.2008, 20:26
Wohnort: Hamburg

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von zwanziger »

Schaut logisch aus Christian,
so bekommt der Baum mehr optische Bewegung.
MfG André

Hummel Hummel, Mors Mors
Benutzeravatar
Martin_S
Beiträge: 11869
Registriert: 05.01.2004, 20:26
Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von Martin_S »

So'n bisschen "geneigter Stamm" täte der Optik gut.
Eventuell könnteast du aber auch den Stamm drahten und dem Stamm mehr Bewegung geben...?
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
Benutzeravatar
fritze
Beiträge: 1539
Registriert: 19.08.2010, 22:13
Wohnort: bei karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von fritze »

hallo ihr zwei,
ich finde auch, dass diese bewegung dem baum guttut.
drahten wäre überhaupt kein problem bei der größe. das ist aber das einzig leichte. in der größe stimmige proportionen zu entwickeln oder erhalten, ist echt schwer. so ein bäumchen sieht auch in den verschiedenen jahreszeiten extrem unterschiedlich aus. die nadeln werden noch viel zu lang. vielleicht muss ich beim düngen noch viel besser dosieren.
einfach weiter lernen.
liebe grüße
christian

Instagram: krachkunst_der_fritz
Benutzeravatar
Martin_S
Beiträge: 11869
Registriert: 05.01.2004, 20:26
Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von Martin_S »

Du könntest "optisch" schon ein bisschen dadurch gewinnen, wenn du alle Nadeln die nach unten wachsen auszupfen würdest.
Bei schwächeren Trieben, so sagt man, sollte man das nicht machen. Interessierte mich aber bislang nicht (das mit den schwächeren Trieben) und hatte bislang keinerlei Nachteile gebracht.
Well done!
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
Benutzeravatar
fritze
Beiträge: 1539
Registriert: 19.08.2010, 22:13
Wohnort: bei karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von fritze »

mit und ohne langhaarschnitt.
Dateianhänge
juli 2012 (1).jpg
juli 2012 (2).jpg
juli 2012 (3).jpg
liebe grüße
christian

Instagram: krachkunst_der_fritz
Totoro

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von Totoro »

Hallo Christian,

sieht süß aus deine kleine Waldkiefer *daumen_new*

Ein " Problem" (oder besser Eigenart) der Waldkiefer ist ja, das sie bei ausreichend Dünger und Wässerung gerne recht lange Nadeln bekommt. Die sind ja in der (jahre/jahrzehnte dauernden) Entwicklungsphase zum Bonsai auch nötig.

Hat man nun die Grundform ( Stammwindungen, Hauptäste ) herausgearbeitet ( besonders bei kleinen Größen, aber auch noch bei Chuhin) steht man (ich :lol: ) vor Schwierigkeiten.
Für die Herausarbeitung von Astetagen mit Negativräumen sind kurze Nadeln nötig. Sonst müssten die Hauptäste in zu weitem Abstand voneinander vom Stamm abgehen. Der Bonsai würde die geplante Größe übersteigen ."Normale" Methoden der Nadelgrößenreduktion bremsen das allgemeine Wachstum aber stark ab( z.B sehr flache ,kleine Schalen, Dünger/ Wasser stark herabgesetzt. frühes Pinzieren) . Der Bonsai entwickelt sich dann in der von mir gefürchteten "Zeitlupe" :lol:

Deine " Notlösung" die zu langen Nadeln (in der späteren Reifephase nehme ich einfach mal an , das du "echte" kurze Nadeln züchten willst ?) einfach einzukürzen scheint ein interessante Methode zu sein *daumen_new*

Vorteile (?) :1. Der Baum kann eine gewisse Zeit( hier ca. Juni bis Aug.) mit kräftigen, langen Nadeln wachsen.
2. Nach dem Schnitt ist alles schön licht und luftdurchlässig. Besonders wichtig für stammnahe Verzweigung.

Gruß
Dirk

Gruß
Dirk
Benutzeravatar
Martin_S
Beiträge: 11869
Registriert: 05.01.2004, 20:26
Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von Martin_S »

Allerdings sind dann deine nadelspitzen auch schön braun und sehen hässlich aus ;)
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
Totoro

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von Totoro »

Hallo Martin,

das ist kein Problem. *kopfkratz*
Ich male die Nadelenden immer mit grünem Acryllack wieder grün :lol: *ironie*

Ich sehe den Nadelschnitt ( den ich selber noch nicht angewendet habe) hier als Kulturtechnik bei der Entwicklung zum Bonsai.
Natürlich NICHT an einem reifen, fertigen Baum.


Grüße
Dirk
Benutzeravatar
fritze
Beiträge: 1539
Registriert: 19.08.2010, 22:13
Wohnort: bei karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von fritze »

hallo,

ich habe etwa zwei drittel der nadellänge geschnitten. jetzt scheinen mir die proportionen einigermaßen stimmig. ich glaube nicht, dass ich so eine nadellänge auf "natürlichem wege" hinbekomme. die braunen spitzen stören mich dabei nicht so sehr. ich hoffe, dass ich weiterhin eine gute rückknospung hinbekomme. hat in den letzten jahren so gut geklappt. die kiefer scheint mir sehr gesund.
allerdings werden die größenverhältnisse ( stamm zu ästen zu trieben ...) immer schwieriger zu erhalten. es muss wohl immer mal wieder ein ast fallen und ein dünnerer daneben wird seinen platz einnehmen.

aber ich hab den baum erst seit 7 oder 8 jahren. und die ersten 4 oder 5 jahre hab ich ihn nur wachsen lassen.

wenn jemand eine zuverlässige möglichkeit zur nadellängenreduktion weiß, bitte sofort schreiben.
liebe grüße
christian

Instagram: krachkunst_der_fritz
Benutzeravatar
Heike_vG
Beiträge: 24312
Registriert: 04.09.2005, 20:30
Wohnort: Norddeutschland
Kontaktdaten:

Re: ein paar von meinen ganz kleinen

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Christian,

gerade bei der Waldkiefer können die Nadeln durchaus sehr kurz werden. Das klappt nicht unbedingt jedes Jahr, denn oft führt nach dem Umtopfen starkes Wurzelwachstum wieder zu längeren Nadeln oder auch ein regnerisches Frühjahr kann diesen Effekt haben.
Mit jahrelanger Kultivierungsreife, einigermaßen Schutz vor zu viel Regen bis ca. Ende Juni die neuen Nadeln ausgereift sind, in dieser Phase sparsam düngen, vollsonnigem Standort, natürlich Kerzen immer rechtzeitig pinzieren, kann man bei Waldkiefern Nadellägen von ca. 3 cm Länge erreichen.
Man macht aber eine gewisse Gradwanderung, man will den Baum ja nicht schwach werden lassen. Alle paar Jahre ist eine Erholungspause mit etwas stärkerem Wachstum und längeren Nadeln dann nicht so verkehrt.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
Antworten