Großer Fächerahorn aus Feldkultur

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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jay,

vielen Dank für Dein Interesse! 8)
Leider ist der Baum zurzeit gar nicht so gut zu fotografieren, weil man unter dem Laub kaum Struktur sehen kann.
Aber immerhin sieht man, dass er fit und gesund ist. Interessanter werden Fotos im nächsten Herbst.

Im März habe ich einige junge Fächerahorne am Nebari ablaktiert, in der Hoffnung hiermit den Wurzelansatz zu verbessern. Davon habe ich Fotos gemacht.

Liebe Grüße,

Heike
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So steht der Ahorn zurzeit draußen. Die ablaktierten Pflanzen dürfen durchwachsen, während der Baum selbst regelmäßig geschnitten wird.
So steht der Ahorn zurzeit draußen. Die ablaktierten Pflanzen dürfen durchwachsen, während der Baum selbst regelmäßig geschnitten wird.
Die Verdickung der Jungpflanzen hat die Wundknete schon aufreißen lassen.
Die Verdickung der Jungpflanzen hat die Wundknete schon aufreißen lassen.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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TobiasR
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von TobiasR »

Hi,
viel Glück mit dem ablakieren hoffe es geht gut sieht ja nicht so einfach aus.

Kann es auch passieren das der Baum dadurch schaden nimmt?

mfg Tobias
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klauso
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von klauso »

Hallo Heike,

drücke Dir die Daumen, dass die Nebariverbesserungsaktion erfolgreich sein wird *daumen_new*
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bonsaiheiner
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Heike,

das klappt sicherlich zu Deiner vollen Zufriedenheit, hat ja schon bei Deinem "Butterfly" sehr gut funktioniert und erste Anzeichen sind dafür ja schon vorhanden.
Sehr spannender thread! *daumen_new*

Liebe Grüsse,
Heiner
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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG »

Danke, Ihr Lieben, ich denke mal, das wird schon. Die starke Wuchskraft des grünen Fächerahorns ist dafür sehr günstig. :wink:
TobiasR hat geschrieben:Hi, viel Glück mit dem ablakieren hoffe es geht gut sieht ja nicht so einfach aus.
Das ist nicht so schwierig wie man denkt. Einfach mal ausprobieren! Notfalls kann man auch noch einmal nacharbeiten, wenn die Kambiumschichten sich nicht gut genug getroffen haben. Bisher habe ich mit dieser Methode eigentlich durchweg Erfolg gehabt, ich habe sie schon mehrfach angewendet.
TobiasR hat geschrieben:Kann es auch passieren das der Baum dadurch schaden nimmt?
Eigentlich nicht. Das schlimmste was passieren kann ist, dass die Jungpflanze nicht anwächst. Dann kann man aber die Pflanze abnehmen, beide Teile noch einmal anschneiden und die Kambiumschichten besser aufeinander anbringen. Man kann es dann auch mit einer neuen Jungpflanze probieren. Wenn man aus irgendeinem Grund ganz aufgibt, bleibt eine Wunde am Baum zurück, die sich aber auch irgendwann schließen kann.

Liebe Grüße,

Heike
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Asya
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Asya »

Toll was man alles machen kann. *daumen_new*

Liebe Grüße Dilek
Zuletzt geändert von Asya am 06.11.2016, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Urikawa
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Urikawa »

Hallo Heike,

Habe mir die Bilder vom aklatieren angesehen und möchte dir dazu etwas fragen.
Wenn man sich die Bilder genau ansieht kann man erkennen das dieser Baum auch schon selber neue Wurzeln ausgebildet hat. Gibt es für dich einen grund um eine Stelle zu wählen unmittelbar neben eine neu Wurzel?
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P1050523k.jpg
P1050523k.jpg (80.38 KiB) 2948 mal betrachtet
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manuu29
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von manuu29 »

Huhu Patrick


Ich bin zwar nicht Heike aber ich denke dass Heike diese stelle gewählt hat da genau dort "dicke" wurzeln fehlen


Gruss manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
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bonsaiheiner
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von bonsaiheiner »

Su sehe ich das auch mannuu,

und ich wiederhole mich da gern: Da dieser act bei ihrem Butterfly so super klappt (geklappt hat), lag dieser Schritt sehr nahe. Und wenn eines der mickrigen Würzelchen an besagter Stelle weiterhin gedeihen sollte, umso besser!

Gruss,
Heiner
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Urikawa
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Urikawa »

der mickrigen Würzelchen an besagter Stelle weiterhin gedeihen sollte, umso besser
Es lauert eine gefahr denen genau von diesen "mickerigen Würzelchen ausgeht.
Deswegen habe ich diese Frage an ihr gerichtet weil ich für mich den grund ja kannte.
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bonsaiheiner
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Patrick,

Heike wird sich sicher noch selber melden.

Mit keiner Silbe will ich Deinen Kommentar kleinreden oder kritisieren, das steht mir nicht zu, dazu schätze ich Deine Einwändungen viel zu sehr.
Das Wort "mickrig" bezog sich auf die kleine Wurzel, nicht auf den Wert Deiner Bemerkung.

Aber jetzt bin ich neugierig geworden. Welche Gefahr siehst Du in der Ablaktation? Pilzinfektion? Saftrückzug? Komplikationen wegen der alten Lücke im unteren vorderen Stammbereich?

Beste Grüsse,
Heiner
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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

bin gestern Abend aus dem Urlaub heimgekehrt. 8)

Die kleinen Wurzeln, die sich schon von selbst gebildet hatten, sind leider nicht zu meiner Zufriedenheit gewachsen. Ich hatte versucht, sie dadurch zu fördern, dass ich die großen starken Wurzelbereiche des Baums kräftig gekürzt habe und die kleinen jungen Wurzeln mit Wurzelhormon, Spaghnummoos und Fahrradschlauchgummi-Abdeckung behandelt habe. Sie haben aber keine befriedigende Verdickung zustande gebracht.
So habe ich sie bei der Ablaktion zwar belassen, aber ansonsten nicht weiter berücksichtigt. Wir werden sehen, was mit ihnen passiert. Entweder verkümmern sie irgendwann ganz, oder vielleicht werden sie sogar durch die Aktivität durch die Kallusbildung bei der Ablaktion noch angeregt? Ich weiß es nicht vorauszusagen, werde es aber interessiert beobachten.

Patrick, was denkst Du, was passieren wird? Deine Meinung interessiert mich da wie immer sehr. :wink:

Ganz liebe Grüße,

Heike
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bering
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von bering »

Hallo Heike,
zur Verbesserung des Nebari gibt es leider wenige derart genaue Tips, dass es hoffentlich erlaubt ist, nochmal nachzuhaken. Sehe ich das richtig, dass Sie die Jungpflanzen mit Nägeln justiert haben oder: Was sind diese runden Flecken? Warum schneidet man nicht die Stammrinde auf und quetscht die noch dünner geschabte Jungpflanze unter die Rinde? Hat jemand schon mal versucht, abgeschnittene Großwurzeln an den entsprechenden Fehlstellen mit einer Bohrpflanzung - evtl. auch mit Hormon bepinselt - einzusetzen? Und wenn die Knete jetzt schon aufgesprungen ist: Wann kann man die Jungpflanze kappen?
Herzl. Dank für eine Antwort
bering
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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Bering,
bering hat geschrieben:Hallo Heike,
zur Verbesserung des Nebari gibt es leider wenige derart genaue Tips, dass es hoffentlich erlaubt ist, nochmal nachzuhaken.
natürlich darfst Du. Wir sind hier übrigens alle "Du". :-D
bering hat geschrieben:Sehe ich das richtig, dass Sie die Jungpflanzen mit Nägeln justiert haben oder: Was sind diese runden Flecken?
Ja, zwei Nägel pro Jungpflanze, ein Nagel würde nicht reichen, weil die Pflanze sich um ihn drehen könnte.
Flecken? *kopfkratz* Weiß ich nicht?

bering hat geschrieben:Warum schneidet man nicht die Stammrinde auf und quetscht die noch dünner geschabte Jungpflanze unter die Rinde?
Wie das? Das kann ich mir jetzt nicht so recht vorstellen. Aber abgelöste Rinde stirbt praktisch immer ab.
bering hat geschrieben:Hat jemand schon mal versucht, abgeschnittene Großwurzeln an den entsprechenden Fehlstellen mit einer Bohrpflanzung - evtl. auch mit Hormon bepinselt - einzusetzen?
Das ist sicherlich schon häufiger versucht worden, meist aber wohl nicht mit so guten Ergebnissen. Die sicherste Methode ist einfach, eine Pflanze zu verwenden, die sich selbst versorgt, bis sie richtig angewachsen ist. Ob man irgendwo einen Ast ablaktiert oder eine Wurzel, ob man es mit der Bohrablaktion macht oder so wie ich hier, mit einer vollständigen Pflanze ist die Erfolgsquote auch beim Amateur ausgesprochen hoch.
Pfropfungen von Wurzeln oder Ästen / Trieben sind sonst meist nur von gelernten Fachleuten einigermaßen sicher durchzuführen.

bering hat geschrieben:Und wenn die Knete jetzt schon aufgesprungen ist: Wann kann man die Jungpflanze kappen?
Inzwischen habe ich die Knete schon mal abgepult und festgestellt, dass die Pflanzen schon sehr schön angewachsen sind. Nächstes Jahr lasse ich sie noch einmal kräftig austreiben und werde dann in der ersten Junihälfte die Jungpflanzen kappen, wenn sie richtig schön im Saft stehen.
Würde man das jetzt tun, wäre die Gefahr größer, dass sie zurücktrocknen oder absterben.

Wenn der Ahorn die Blätter abgeworfen hat werde ich ihn wieder fotografieren und hier zeigen.

Liebe Grüße,

Heike
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Dirk Dabringhausen
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Dirk Dabringhausen »

Hallo Heike,

eine sehr schöne Dokumentation über die Entwicklung eine Rohware zu einem schönen Bonsai! Macht wirklich sehr viel Spaß diesen Bericht zu lesen!
Vielen Dank dafür! *daumen_new* Freue mich schon sehr auf die kommenden Updates!

LG, Dirk
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