Diagonalenschnitt - Hainbuche
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jonny kontroletty
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Diagonalenschnitt - Hainbuche
Hallo zusammen,
es geht um eine Hainbuche, 2011 gesammelt, welche sich in ihrem großzügigen Gefäß gut etabliert hat.
Sie soll "nach Naka" mit einem diagonalen Schnitt eingekürzt werden...
Der Verlauf! des Schnittes im kommenden Frühjahr (2013) ist mir glaub ich soweit klar.
Aber wie forme ich die Schnittwunde aus, um später eine halbwegs glaubwürdigen Verlauf zu bekommen? (wahrscheinlich erst 2014)
- eher glatt
- eher konkav (nach innen gewölbt)
- eher konvex (nach außen gewölbt)
btw. der Durchmesser auf Höhe des Schnitte beträgt ~ 10cm...
Grüße Stephan
es geht um eine Hainbuche, 2011 gesammelt, welche sich in ihrem großzügigen Gefäß gut etabliert hat.
Sie soll "nach Naka" mit einem diagonalen Schnitt eingekürzt werden...
Der Verlauf! des Schnittes im kommenden Frühjahr (2013) ist mir glaub ich soweit klar.
Aber wie forme ich die Schnittwunde aus, um später eine halbwegs glaubwürdigen Verlauf zu bekommen? (wahrscheinlich erst 2014)
- eher glatt
- eher konkav (nach innen gewölbt)
- eher konvex (nach außen gewölbt)
btw. der Durchmesser auf Höhe des Schnitte beträgt ~ 10cm...
Grüße Stephan
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Zuletzt geändert von jonny kontroletty am 25.08.2012, 22:34, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Hallo Stephan,
zeig doch bitte mal ein Bild des Baumes und die Stelle wo du schneiden willst.
Grüße
Alex
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Alex
“Nichts ist so beständig wie der Wandel” (Heraklit von Ephesos)
www.ak-bonsaileipzig.de
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jonny kontroletty
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
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- Mai/Juni 2012
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Du willst da abmoosen ? Oder wie/was willst du da einkürzen?
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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jonny kontroletty
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Bonsai Technik 2 von Naka Seite 115/116
Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
ehm...ich hab den naka nicht gelesen, bin aber relativ sicher, dass er nicht über schnittstellen solchen ausmasses spricht.
das wird niemals zuwachsen. wie auch...
dieser schnitt dient ja normalerweise dazu, mit der zeit eine glaubwürdige verjüngung zu schaffen.
aber in deinem fall...
kannst du vielleicht mal skizzieren, wie du dir den baum in 5 jahren vorstellst ?
das wird niemals zuwachsen. wie auch...
dieser schnitt dient ja normalerweise dazu, mit der zeit eine glaubwürdige verjüngung zu schaffen.
aber in deinem fall...
kannst du vielleicht mal skizzieren, wie du dir den baum in 5 jahren vorstellst ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- bonsaimacher
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Hallo Stefan,
Zum schnitt, braucht man ja nicht viel sagen, da er ja im Buch beschrieben wird.
Da steht auch, das die wunde glatt sein soll und möglichst der Sonne zugewandt sein.
Aber, ich frage mich wirklich, ob damit auch Bäume gemeint sind, die einen stammdurchmesser haben wie deiner.
Die Schnittstelle, wird wahrscheinlich wirklich nie richtig heilen.
Und du musst überlegen, da kommen immer mehr Schnittstellen hinzu.
Ich glaube, der Baum sollte das nicht unbedingt mit machen müssen. Es gibt sicher andere Methoden, um das beste aus dem Baum raus zu holen.
Also ich persönlich(!), würde es nicht machen. Vieleicht, wenn der stammdurchmesser die Hälfte hätte. Dann vieleicht.
Aber auch nicht sicher.
Gruß Daniel
Zum schnitt, braucht man ja nicht viel sagen, da er ja im Buch beschrieben wird.
Da steht auch, das die wunde glatt sein soll und möglichst der Sonne zugewandt sein.
Aber, ich frage mich wirklich, ob damit auch Bäume gemeint sind, die einen stammdurchmesser haben wie deiner.
Die Schnittstelle, wird wahrscheinlich wirklich nie richtig heilen.
Und du musst überlegen, da kommen immer mehr Schnittstellen hinzu.
Ich glaube, der Baum sollte das nicht unbedingt mit machen müssen. Es gibt sicher andere Methoden, um das beste aus dem Baum raus zu holen.
Also ich persönlich(!), würde es nicht machen. Vieleicht, wenn der stammdurchmesser die Hälfte hätte. Dann vieleicht.
Aber auch nicht sicher.
Gruß Daniel
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
eine Technik den ich gerade ausprobiere, glatter Schnitt, Aluminiumfolien drauf und dann zuwachsen lassen. Es scheint das den Kallus formieren dann auch glätter wirt.
****Dieser Technik ist bei Lärchen schon weit bekannt dann wirt auch noch fett auf den Wund geschmiert, so denkt den Baum das den Wund noch immer offen ist und steckt dann all seinen Kraft in das zumachen diesen Wund. Geht also schneller.......****
Normale weise würde ich vorgehen das irgendwie später den Baum ausgehollt wirt, weil, wie Achim zurecht sagt, diesen Wund nie zuwachst in den nächsten 10 Jahre, oder der Baum muss im Beet gesetzt werden, dann hast du vielleicht eine Chance.
mfG Wessel
****Dieser Technik ist bei Lärchen schon weit bekannt dann wirt auch noch fett auf den Wund geschmiert, so denkt den Baum das den Wund noch immer offen ist und steckt dann all seinen Kraft in das zumachen diesen Wund. Geht also schneller.......****
Normale weise würde ich vorgehen das irgendwie später den Baum ausgehollt wirt, weil, wie Achim zurecht sagt, diesen Wund nie zuwachst in den nächsten 10 Jahre, oder der Baum muss im Beet gesetzt werden, dann hast du vielleicht eine Chance.
mfG Wessel
Jeder Baum könnte ein Bonsai sein, aber nur einige werden es.
- Walter Pall
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Ein Beispiel für Diagonalschnitt an sehr dickem Stamm. Das Loch bleibt ewig und wird als besonderer Blickfang in die Gestaltung integriert. Zwölf Jahre liegen da dazwischenbei den Bildern. Der Stammschnitt erfolgte jedoch bereits vier Jahre vor dem ersten Bild.
Der Baum stirbt NICHT, wenn das Loch riesengroß ist.
Der Baum stirbt NICHT, wenn das Loch riesengroß ist.
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Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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jonny kontroletty
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten und Denkanstöße!
@ Achim - Frei aufrecht ist die Richtung in die es gehen sollten. Skizzieren bringt nicht viel, da der Baum nichts mitbringt außer seinen Wurzelansatz und seine Größe.
@ Daniel - das mit der glatten Wunde hatte ich gelesen, jedoch wollte ich mich informieren ob es nicht mittlerweile angepasstte Wundausformungen gibt...
In Hinblick auf kleinere Stammdurchmesser glaube ich nicht, dass alle einen einfachen glatten Schnitt machen...
Beim Entfernen von einem Ast, der am Stamm sitzt, wird die Wunde auch ein bisschen ausgehölt um nicht einen zu großen "Gnubbel" zu erhalten.
(sicherlich alles Geschmackssachen, der Eine mag etwas mehr Gnubbel, der Andere etwas glatter)
@ Daniel² - Was für Methoden hättest hier im Sinn?
@ Wessel - Das mit dem Bett in abgewandelter Form ist sicher machbar.
@ Walter - Danke für deine Bilder. Ein ausgehölter Stamm erfordert sicherlich eine Verlegung des Schnittes von der abgewandten Seite in den Sichtbereich.
Grüße Stephan
vielen Dank für eure Antworten und Denkanstöße!
@ Achim - Frei aufrecht ist die Richtung in die es gehen sollten. Skizzieren bringt nicht viel, da der Baum nichts mitbringt außer seinen Wurzelansatz und seine Größe.
@ Daniel - das mit der glatten Wunde hatte ich gelesen, jedoch wollte ich mich informieren ob es nicht mittlerweile angepasstte Wundausformungen gibt...
In Hinblick auf kleinere Stammdurchmesser glaube ich nicht, dass alle einen einfachen glatten Schnitt machen...
Beim Entfernen von einem Ast, der am Stamm sitzt, wird die Wunde auch ein bisschen ausgehölt um nicht einen zu großen "Gnubbel" zu erhalten.
(sicherlich alles Geschmackssachen, der Eine mag etwas mehr Gnubbel, der Andere etwas glatter)
@ Daniel² - Was für Methoden hättest hier im Sinn?
@ Wessel - Das mit dem Bett in abgewandelter Form ist sicher machbar.
@ Walter - Danke für deine Bilder. Ein ausgehölter Stamm erfordert sicherlich eine Verlegung des Schnittes von der abgewandten Seite in den Sichtbereich.
Grüße Stephan
Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Hallo Stephan,
persönlich halte ich es für recht müßig sich bei dieser Hainbuche über die Schnittform zu unterhalten. Für mich käme immer nur ein komplett planer Schnitt in Betracht. Die wahre Problematik liegt m.E. wo anders.
Auf dem Foto ist praktisch kein Austrieb unterhalb des geplanten Schnitts zu erkennen. Die Hainbuche wird daher mit sehr starkem Saftrückzug reagieren und große Teile des Baumes absterben lassen.
persönlich halte ich es für recht müßig sich bei dieser Hainbuche über die Schnittform zu unterhalten. Für mich käme immer nur ein komplett planer Schnitt in Betracht. Die wahre Problematik liegt m.E. wo anders.
Auf dem Foto ist praktisch kein Austrieb unterhalb des geplanten Schnitts zu erkennen. Die Hainbuche wird daher mit sehr starkem Saftrückzug reagieren und große Teile des Baumes absterben lassen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
@Stephan,
Was für Methoden man anwenden kann, kann man so per Fotos nicht sagen.
Der Baum ist belaubt, das man so gar nicht sehen kann wie es von innen aussieht.
Es ist also schwierig zu sagen, was für Methoden man anwenden kann, anhand eines Fotos.
Aber, in welche Richtung es mit dem Baum gehen soll, musst du bestimmen. Du kennst dein Baum und du musst die Zukunft des Baumes im Kopf haben.
Wenn du meinst, das diese Maßnahme, die einzige richtige Lösung ist für den Baum, dann wird es auch so sein.
Dir muss es hinterher gefallen und ich finde es gut, das du hier im Forum nach Tipps und anderen Meinungen fragst.
Lass uns aber bitte teilhaben, an deinem Projekt.
Gruß Daniel
Was für Methoden man anwenden kann, kann man so per Fotos nicht sagen.
Der Baum ist belaubt, das man so gar nicht sehen kann wie es von innen aussieht.
Es ist also schwierig zu sagen, was für Methoden man anwenden kann, anhand eines Fotos.
Aber, in welche Richtung es mit dem Baum gehen soll, musst du bestimmen. Du kennst dein Baum und du musst die Zukunft des Baumes im Kopf haben.
Wenn du meinst, das diese Maßnahme, die einzige richtige Lösung ist für den Baum, dann wird es auch so sein.
Dir muss es hinterher gefallen und ich finde es gut, das du hier im Forum nach Tipps und anderen Meinungen fragst.
Lass uns aber bitte teilhaben, an deinem Projekt.
Gruß Daniel
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.
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jonny kontroletty
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
@ Gary - Die Aussage mit dem komplett planen Schnitt ist doch schon mal ein Standpunkt.
Der Schnitt erfolgt wenn dann oberhalb eines ~ Zeigefinger starken Triebs, atm. gut 1,5m lang.
@ Daniel - Sollte sich da in 10 Jahren was entwickelt haben, ist es wahrscheinlich, dass ich ich daran teilhaben lasse
Grüße Stephan
Der Schnitt erfolgt wenn dann oberhalb eines ~ Zeigefinger starken Triebs, atm. gut 1,5m lang.
@ Daniel - Sollte sich da in 10 Jahren was entwickelt haben, ist es wahrscheinlich, dass ich ich daran teilhaben lasse
Grüße Stephan
Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
Deswegen kam mir auch das abmoosen in den SinnGary hat geschrieben: Auf dem Foto ist praktisch kein Austrieb unterhalb des geplanten Schnitts zu erkennen.
Gruß Jürgen 
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Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Re: Diagonalenschnitt - Hainbuche
@walter:
auf die bilder wollte ich als alternative verweisen, habe sie aber auf die schnelle auf dem blog nicht gefunden.
auf die bilder wollte ich als alternative verweisen, habe sie aber auf die schnelle auf dem blog nicht gefunden.
Gruss, Achim
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