Zwei Juniperi
Zwei Juniperi
Hallo,
ich bin neu hier im Forum und würde gerne zwei Bäume vorstellen, an denen ich letztes Wochenende gearbeitet habe. Beim ersten handelt es sich um einen Juniperus scopulorum Skyrocket. Der zweite ist ein j. chinesis. Die genaue Varietät ist mir leider unbekannt.
Den j. scopulorum wollte ich etwas in die Richtung Literat gestallten und hatte vor, den Stamm so zu biegen, dass sich einige interessante Windungen ergeben. Gedrahtet wurde mit 3mm Kupferdraht, allerdings ließ es sich dann doch nicht so gut biegen, wie ich gedacht hatte. Meine Frage wäre nun, ob es bei dieser Stammdicke (der kleinere der Stämme hat einen Durchmesser von ca. 1cm und lässt sich auch noch mit der Hand verbiegen) noch möglich ist, Biegungen vorzunehmen.
Weiterhin sind auch Anregungen und Kritik zur Gestaltung sehr willkommen. Momentan sieht alles noch ein wenig zerrupft und zu lang aus. Das liegt daran, dass ich nicht zu viel des Laubes entfernen wollte. Auch hoffe ich, dass die Äste in den nächsten Jahren noch ordentlich zulegen werden.
Der j. chinesis ist meiner Meinung nach ein schöner Baum, den ich aus dem letzten Urlaub mitgebracht habe. Zuerst habe ich etwas am Totholz gearbeitet, da der Bereich lediglich entrindet war - aber auch nicht mehr.
Weiterhin habe ich versucht, die Äste in Position zu drahten und dafür 2mm Kupferdraht und 2mm Aludraht verwendet. Allerdings scheinen einige Äste schon zu dick zu sein. Sie ließen sich kaum in ihrer Position verändern und wenn, dann bewegten sie sich wieder in die Ausgangsposition zurück. Meine Idee war, diese Äste auf kleinere Nebenäste einzukürzen und dann diese Nebenäste wachsen zu lassen und die Etagen aus ihnen zu gestalten. Dies würde auch der meiner Meinung nach nicht so schönen weihnachtsbaumartigen Aststruktur entgegenwirken und hätte eher fächerförmige Äste zur Folge. Wäre dies hier eine vertretbare Lösung oder gibt es andere Wege?
Weiterhin frage ich mich, ob ich das Laub schon auszupfen soll, da vor allem im Kronen Bereich noch einiges fehlt. Das nächste Problem ist die Krone, dieser stehe ich noch sehr ratlos gegenüber.
Die zwei untersten Äste würde ich zu Jin gestalten sowie auch einige der kleineren Äste, die wahrscheinlich zur Verdickung am Stamm belassen wurden.
Über Anregungen und Kritik würde ich mich sehr freuen.
VG,
Marc
ich bin neu hier im Forum und würde gerne zwei Bäume vorstellen, an denen ich letztes Wochenende gearbeitet habe. Beim ersten handelt es sich um einen Juniperus scopulorum Skyrocket. Der zweite ist ein j. chinesis. Die genaue Varietät ist mir leider unbekannt.
Den j. scopulorum wollte ich etwas in die Richtung Literat gestallten und hatte vor, den Stamm so zu biegen, dass sich einige interessante Windungen ergeben. Gedrahtet wurde mit 3mm Kupferdraht, allerdings ließ es sich dann doch nicht so gut biegen, wie ich gedacht hatte. Meine Frage wäre nun, ob es bei dieser Stammdicke (der kleinere der Stämme hat einen Durchmesser von ca. 1cm und lässt sich auch noch mit der Hand verbiegen) noch möglich ist, Biegungen vorzunehmen.
Weiterhin sind auch Anregungen und Kritik zur Gestaltung sehr willkommen. Momentan sieht alles noch ein wenig zerrupft und zu lang aus. Das liegt daran, dass ich nicht zu viel des Laubes entfernen wollte. Auch hoffe ich, dass die Äste in den nächsten Jahren noch ordentlich zulegen werden.
Der j. chinesis ist meiner Meinung nach ein schöner Baum, den ich aus dem letzten Urlaub mitgebracht habe. Zuerst habe ich etwas am Totholz gearbeitet, da der Bereich lediglich entrindet war - aber auch nicht mehr.
Weiterhin habe ich versucht, die Äste in Position zu drahten und dafür 2mm Kupferdraht und 2mm Aludraht verwendet. Allerdings scheinen einige Äste schon zu dick zu sein. Sie ließen sich kaum in ihrer Position verändern und wenn, dann bewegten sie sich wieder in die Ausgangsposition zurück. Meine Idee war, diese Äste auf kleinere Nebenäste einzukürzen und dann diese Nebenäste wachsen zu lassen und die Etagen aus ihnen zu gestalten. Dies würde auch der meiner Meinung nach nicht so schönen weihnachtsbaumartigen Aststruktur entgegenwirken und hätte eher fächerförmige Äste zur Folge. Wäre dies hier eine vertretbare Lösung oder gibt es andere Wege?
Weiterhin frage ich mich, ob ich das Laub schon auszupfen soll, da vor allem im Kronen Bereich noch einiges fehlt. Das nächste Problem ist die Krone, dieser stehe ich noch sehr ratlos gegenüber.
Die zwei untersten Äste würde ich zu Jin gestalten sowie auch einige der kleineren Äste, die wahrscheinlich zur Verdickung am Stamm belassen wurden.
Über Anregungen und Kritik würde ich mich sehr freuen.
VG,
Marc
- Dateianhänge
-
- j. scopulorum von der vorgesehenen Ansichtsseite
- IMG_4714klein.jpg (81.21 KiB) 3050 mal betrachtet
-
- j. chinesis vor der Bearbeitung
- IMG_4619klein.jpg (95.96 KiB) 3050 mal betrachtet
-
- mehr Totholz
- IMG_4720klein.jpg (69.03 KiB) 3050 mal betrachtet
-
- noch mehr Totholz
- IMG_4725klein.jpg (61.98 KiB) 3050 mal betrachtet
-
- Baum nach der Bearbeitung
- IMG_4719klein.jpg (93.31 KiB) 3050 mal betrachtet
Re: Zwei Juniperi
hallo, wenns mein baum wäre würde ich vllt diese grobe richtung einschlagen.
1. das stammende wie markiert nach rechts biegen
2. den blau markierten ast mit der zeit noch weiter nach unten biegen
mfg zazen
ps: virtuals sind nicht meine stärke
1. das stammende wie markiert nach rechts biegen
2. den blau markierten ast mit der zeit noch weiter nach unten biegen
mfg zazen
ps: virtuals sind nicht meine stärke
Re: Zwei Juniperi
Hallo,
vielen Dank für die Antwort. So in die Richtung hatte iich auch gedacht, wobei ich den oberen Stammbereich sogar noch ein bisschen mehr nach rechts bringen würde. Was den mit dem Pfeil markierten Ast angeht, so habe ich schon versucht, diesen nach unten zu bringen. Allerdings ist er schon sehr dick und lässt sich nur noch schwer biegen und selbst wenn er dann in Position wäre, würde er wahrscheinlich zu dick aussehen für die Krone. Daher habe ich gedacht, dass ich den Ast auf dünnere Nebenäste zurückschneide und dann aus diesen den Ast neu aufbaue. Jedoch bin ich mir über die genaue Durchführungsweise und -zeit nicht so sicher.
Wie schon von Dir angedacht, würde ich die zwei unteren Äste zu Jin gestalten wollen. Ich weiß aber nicht, ob sich damit der Totholzbereich übermäßig ausdehnen wird. Wieterhin würde ich noch einige kleinere Äste aus der Krone entfernen, die von der Position her nicht reinpassen.
VG
vielen Dank für die Antwort. So in die Richtung hatte iich auch gedacht, wobei ich den oberen Stammbereich sogar noch ein bisschen mehr nach rechts bringen würde. Was den mit dem Pfeil markierten Ast angeht, so habe ich schon versucht, diesen nach unten zu bringen. Allerdings ist er schon sehr dick und lässt sich nur noch schwer biegen und selbst wenn er dann in Position wäre, würde er wahrscheinlich zu dick aussehen für die Krone. Daher habe ich gedacht, dass ich den Ast auf dünnere Nebenäste zurückschneide und dann aus diesen den Ast neu aufbaue. Jedoch bin ich mir über die genaue Durchführungsweise und -zeit nicht so sicher.
Wie schon von Dir angedacht, würde ich die zwei unteren Äste zu Jin gestalten wollen. Ich weiß aber nicht, ob sich damit der Totholzbereich übermäßig ausdehnen wird. Wieterhin würde ich noch einige kleinere Äste aus der Krone entfernen, die von der Position her nicht reinpassen.
VG
Re: Zwei Juniperi
Hallo,
kurzes
Der Baum durfte dieses Jahr recht ungestört wachsen. Ich hatte lediglich im Frühjahr die Äste noch etwas eingekürzt.
Das Totholz ist immer noch Baustelle, wobei ich es in einigen Bereichen schon ganz in Ordnung finde.
Nächstes Jahr sollen die Äste in Form gedrahtet werden, ich überlege jedoch, die ganzen unteren Äste zu entfernen und nur die oberen (nach dem Knick) zu verwenden. Momentan ist aber noch nichts abgeschnitten worden.
Für Hinweise, Anregungen und Kritik wäre ich dankbar.
Viele Grüße,
Marc
kurzes
Der Baum durfte dieses Jahr recht ungestört wachsen. Ich hatte lediglich im Frühjahr die Äste noch etwas eingekürzt.
Das Totholz ist immer noch Baustelle, wobei ich es in einigen Bereichen schon ganz in Ordnung finde.
Nächstes Jahr sollen die Äste in Form gedrahtet werden, ich überlege jedoch, die ganzen unteren Äste zu entfernen und nur die oberen (nach dem Knick) zu verwenden. Momentan ist aber noch nichts abgeschnitten worden.
Für Hinweise, Anregungen und Kritik wäre ich dankbar.
Viele Grüße,
Marc
- Dateianhänge
-
- Ganzer Baum
- IMG_0600klein.jpg (72.04 KiB) 2467 mal betrachtet
-
- Totholz gesamt
- IMG_0598klein.jpg (83.88 KiB) 2467 mal betrachtet
-
- Totholzdetail
- IMG_0591klein.jpg (75.1 KiB) 2467 mal betrachtet
- Manfred Jochum
- Beiträge: 1278
- Registriert: 07.01.2004, 21:28
- Wohnort: Saarlänner
Re: Zwei Juniperi
hallo Marc,
deine Totholzbearbeitung sieht gut aus,
Ich würde sie aber nicht nur auf den unteren Stammbereich beschränken, sondern auch in den oberen Bereich mit hineinziehen.
Auch erscheint mir für den schlanken Stamm die Krone noch etwas zu massig.
Hab mal auf die Schnelle ein Virtual gemacht. Vielleicht erkennst du, was ich meine.
Gruß Majo
deine Totholzbearbeitung sieht gut aus,
Ich würde sie aber nicht nur auf den unteren Stammbereich beschränken, sondern auch in den oberen Bereich mit hineinziehen.
Auch erscheint mir für den schlanken Stamm die Krone noch etwas zu massig.
Hab mal auf die Schnelle ein Virtual gemacht. Vielleicht erkennst du, was ich meine.
Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Re: Zwei Juniperi
wie gewohnt von majo....1A
lg
ladi
lg
ladi
Re: Zwei Juniperi
ja so könnt ich mir das auch vorstellen
gruß
gruß
Re: Zwei Juniperi
Hallo Majo,
vielen Dank für das Virtual. So in der Richtung hatte ich mir das auch vorgestellt. Wie gesagt, wollte ich die unteren Äste entfernen und hätte dann mit denen weitergemacht, die Du auch verwendet hast. Es sieht so aus, als hättest Du den Baum ein wenig nach links geneigt. Ich hatte gedacht, dass ich eher versuchen sollte, die ganze Sache etwas symmertrischer zu machen, also nach rechts zu bringen. So wie auf dem Virtual gefällt es mir aber sehr gut. Auch dass die Laubetagen differenziert und voneinader abgegrenzt sind, ist klasse. Ich werde versuchen, so in die Richtung zu gehen.
Das mit dem Totholz stellt sich da etwas schwieriger dar. So wie ich das sehen kann, lässt sich der vorhandene Bereich nicht um den Stamm herum wieder nach vorne bringen, sondern läuft von den Fasern her vorne (also im Bild auf der linken Stammseite) im Knick hoch. Für eine Totholzbahn wie auf dem Virtual müsste ich hinten einen neuen Totholzbereich anlegen, der dann nach vorne kommt. Zwar wären die zu entfernenden Äste auf dieser Bahn, ich habe aber Bedenken, dass ein zweiter so großer Bereich den Saftfluss für die Krone stört.
Viele Grüße,
Marc
vielen Dank für das Virtual. So in der Richtung hatte ich mir das auch vorgestellt. Wie gesagt, wollte ich die unteren Äste entfernen und hätte dann mit denen weitergemacht, die Du auch verwendet hast. Es sieht so aus, als hättest Du den Baum ein wenig nach links geneigt. Ich hatte gedacht, dass ich eher versuchen sollte, die ganze Sache etwas symmertrischer zu machen, also nach rechts zu bringen. So wie auf dem Virtual gefällt es mir aber sehr gut. Auch dass die Laubetagen differenziert und voneinader abgegrenzt sind, ist klasse. Ich werde versuchen, so in die Richtung zu gehen.
Das mit dem Totholz stellt sich da etwas schwieriger dar. So wie ich das sehen kann, lässt sich der vorhandene Bereich nicht um den Stamm herum wieder nach vorne bringen, sondern läuft von den Fasern her vorne (also im Bild auf der linken Stammseite) im Knick hoch. Für eine Totholzbahn wie auf dem Virtual müsste ich hinten einen neuen Totholzbereich anlegen, der dann nach vorne kommt. Zwar wären die zu entfernenden Äste auf dieser Bahn, ich habe aber Bedenken, dass ein zweiter so großer Bereich den Saftfluss für die Krone stört.
Viele Grüße,
Marc
Re: Zwei Juniperi
Hallo Marc,
Zusätzlich zu meiner gestrigen Antwort deiner Fragen (über PN) :
1. Da du dich unsicher fühlst, den Shari-Bereich zu erweitern, so wie Manfred (und ich) es dir empfohlen haben, schau mal hier in diesem Beitrag, eine andere Methode, wie man das schonend machen kann :
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 92#p307492
2. Die Totholzbahn, welche dein Wacholder jetzt schon hat, ist relativ fein gestaltet (im Fasernverlauf). Deshalb solltest du unbedingt auf Elektrowerkzeuge verzichten wenn du den vorhandenen Totholzbereich erweiterst, denn man würde den Unterschied mit dem jetzigen Totholz gleich sehen, und der Übergang würde nicht schön aussehen.
3. Bevor du mit dem Abschälen/Entfernen der Rindenstreifen anfängst, musst du mit einer Kreide eine Linie auf deinem Stamm zeichnen, von unten bis oben, die den Übergang zw. Totholz und Saftbahn zeigt (bzw. zwei Linien, links und rechts vom Shari). Genauso die Übergangslinie bei den Ästen, bzw. Jins.
4. Das Abschälen und Entfernen der Rindenstreifen ist nicht schwierig. Wie ich dir gestern empfohlen habe, wichtig ist dabei, dass man eine ruhige Hand behält.
Dafür kann man sich helfen, indem man sein Handgelenk auf etwas stabiles stützt (zb ein Holzbrett, oder der Schalenrand wenn der Baum fest in der Schale befestigt ist, usw.).
Das Handgelenk bleibt also gegen dieses Holzbrett gestützt und nur die Finger bewegen sich.
So behält man immer eine ruhige Hand.
5. Nach dem Abschälen der Rinde kommt dann das Herausarbeiten des Holzes.
Dies verlangt schon etwas mehr Übung.
Hierzu gibt es auch einige Beiträge im Forum (u.a. im Totholz-Thread: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... &start=195).
Damit du ein Beispiel vor Augen hast (für das Herausarbeiten des Holzes), schau mal diese Bilder :
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 27#p323127
Falls du es brauchst, kann ich dir HD-Bilder davon schicken, die du auf deinem Computer vergrössern kannst, um die Details besser zu sehen.
Behalte immer im Kopf: die entrindeten Bereiche müssen ganz natürlich wirken.
Keine Sorge, solange du nicht die Saftbahnen (mit dem Cutter/Messer) komplett trennst, wird deinem Baum schon nix passieren, denn es handelt sich ja um einen Juniperus Chinensis, der ja die Fähigkeit besitzt, den Saftfluss um zu lenken. Wenn der Baum kräftig und gesund ist (was ja deiner zu sein scheint), wirst du den Saftfluss in der Krone nicht stören. Der Baum wird alleine den Saftfluss umlenken. Gesunde J. Chinensis vertragen noch viel mehr...Marc D. hat geschrieben:Das mit dem Totholz stellt sich da etwas schwieriger dar. So wie ich das sehen kann, lässt sich der vorhandene Bereich nicht um den Stamm herum wieder nach vorne bringen, sondern läuft von den Fasern her vorne (also im Bild auf der linken Stammseite) im Knick hoch. Für eine Totholzbahn wie auf dem Virtual müsste ich hinten einen neuen Totholzbereich anlegen, der dann nach vorne kommt. Zwar wären die zu entfernenden Äste auf dieser Bahn, ich habe aber Bedenken, dass ein zweiter so großer Bereich den Saftfluss für die Krone stört.
Zusätzlich zu meiner gestrigen Antwort deiner Fragen (über PN) :
1. Da du dich unsicher fühlst, den Shari-Bereich zu erweitern, so wie Manfred (und ich) es dir empfohlen haben, schau mal hier in diesem Beitrag, eine andere Methode, wie man das schonend machen kann :
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 92#p307492
2. Die Totholzbahn, welche dein Wacholder jetzt schon hat, ist relativ fein gestaltet (im Fasernverlauf). Deshalb solltest du unbedingt auf Elektrowerkzeuge verzichten wenn du den vorhandenen Totholzbereich erweiterst, denn man würde den Unterschied mit dem jetzigen Totholz gleich sehen, und der Übergang würde nicht schön aussehen.
3. Bevor du mit dem Abschälen/Entfernen der Rindenstreifen anfängst, musst du mit einer Kreide eine Linie auf deinem Stamm zeichnen, von unten bis oben, die den Übergang zw. Totholz und Saftbahn zeigt (bzw. zwei Linien, links und rechts vom Shari). Genauso die Übergangslinie bei den Ästen, bzw. Jins.
4. Das Abschälen und Entfernen der Rindenstreifen ist nicht schwierig. Wie ich dir gestern empfohlen habe, wichtig ist dabei, dass man eine ruhige Hand behält.
Dafür kann man sich helfen, indem man sein Handgelenk auf etwas stabiles stützt (zb ein Holzbrett, oder der Schalenrand wenn der Baum fest in der Schale befestigt ist, usw.).
Das Handgelenk bleibt also gegen dieses Holzbrett gestützt und nur die Finger bewegen sich.
So behält man immer eine ruhige Hand.
5. Nach dem Abschälen der Rinde kommt dann das Herausarbeiten des Holzes.
Dies verlangt schon etwas mehr Übung.
Hierzu gibt es auch einige Beiträge im Forum (u.a. im Totholz-Thread: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... &start=195).
Damit du ein Beispiel vor Augen hast (für das Herausarbeiten des Holzes), schau mal diese Bilder :
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 27#p323127
Falls du es brauchst, kann ich dir HD-Bilder davon schicken, die du auf deinem Computer vergrössern kannst, um die Details besser zu sehen.
Behalte immer im Kopf: die entrindeten Bereiche müssen ganz natürlich wirken.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
- Manfred Jochum
- Beiträge: 1278
- Registriert: 07.01.2004, 21:28
- Wohnort: Saarlänner
Re: Zwei Juniperi
hallo Marc,
vielleicht täuscht das Bild........aber normalerweise dürft ein wechsel des Shari Bereiches von der unteren Innenseite auf die Obere Vorderseite kein großes Problem darstellen.
Wenn der untere Bereich einfach weiter nach oben geführt wird, und dann über den Knick ( oben, hinten ) verläuft und sich dann leicht spiralförmig um den Bogen (rechts aussen , da wo die aktuellen Äste sind )) nach der Vorderseite schlängelt.
Ich würd aber auch in mehreren Schritten vorgehen, d.h. erst eine etwas dünnere Linie freilegen, und dann nach und nach weiter freischneiden ( wenn sich im Kronenbereich keine Probleme zeigen )
Zur Sicherheit kann ich dir aber auch nur das Vorzeichnen der Linie mit Kreide empfehlen ( so wie Thierry auch schon geschrieben hat )
Zu der Winkelstellung kann ich sagen........ ist mir spontan in den Kopf gekommen. Die Verlegung nach rechts geht bestimmt auch, hat aber meiner Meinung nach weniger Spannung.
Warum sollte ein so geschlängelter Baum genau im Gleichgewicht stehen ?
Irgendetwas muss ihn doch so geformt haben, und das sind in der Regel einseitige,wiedrige Witterungsbedingungen. Die kann ich durch eine leichte Schrägstellung dann noch unterstreichen.
Wie gesagt, rechtsrum neigen geht auch..........wird aber ein anderer Baum.
Gruß Majo
vielleicht täuscht das Bild........aber normalerweise dürft ein wechsel des Shari Bereiches von der unteren Innenseite auf die Obere Vorderseite kein großes Problem darstellen.
Wenn der untere Bereich einfach weiter nach oben geführt wird, und dann über den Knick ( oben, hinten ) verläuft und sich dann leicht spiralförmig um den Bogen (rechts aussen , da wo die aktuellen Äste sind )) nach der Vorderseite schlängelt.
Ich würd aber auch in mehreren Schritten vorgehen, d.h. erst eine etwas dünnere Linie freilegen, und dann nach und nach weiter freischneiden ( wenn sich im Kronenbereich keine Probleme zeigen )
Zur Sicherheit kann ich dir aber auch nur das Vorzeichnen der Linie mit Kreide empfehlen ( so wie Thierry auch schon geschrieben hat )
Zu der Winkelstellung kann ich sagen........ ist mir spontan in den Kopf gekommen. Die Verlegung nach rechts geht bestimmt auch, hat aber meiner Meinung nach weniger Spannung.
Warum sollte ein so geschlängelter Baum genau im Gleichgewicht stehen ?
Irgendetwas muss ihn doch so geformt haben, und das sind in der Regel einseitige,wiedrige Witterungsbedingungen. Die kann ich durch eine leichte Schrägstellung dann noch unterstreichen.
Wie gesagt, rechtsrum neigen geht auch..........wird aber ein anderer Baum.
Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Re: Zwei Juniperi
Mir ist gerade etwas aufgefallen :
Man sollte nie Alu- und Kupferdraht mischen.
Denn es entsteht eine chemische Reaktion.
(ich kenne den Begriff im Fachjargon dieser chemischen Reaktion nicht mehr)
Sowieso, wenn du den Sharibereich erweiterst und zB die unteren zwei Äste rechts als Jins bearbeitest, MUSST du zuerst das Draht entfernen. Man bearbeitet kein Totholz an einem Stamm o. Äste wo noch Draht dran ist!

Mach bitte das Kupferdraht weg.Marc D. hat geschrieben:Weiterhin habe ich versucht, die Äste in Position zu drahten und dafür 2mm Kupferdraht und 2mm Aludraht verwendet.
Man sollte nie Alu- und Kupferdraht mischen.
Denn es entsteht eine chemische Reaktion.
(ich kenne den Begriff im Fachjargon dieser chemischen Reaktion nicht mehr)
Sowieso, wenn du den Sharibereich erweiterst und zB die unteren zwei Äste rechts als Jins bearbeitest, MUSST du zuerst das Draht entfernen. Man bearbeitet kein Totholz an einem Stamm o. Äste wo noch Draht dran ist!
Die Äste sind nicht zu dick, du brauchst nur die richtige Drahtstärke.Marc D. hat geschrieben:Allerdings scheinen einige Äste schon zu dick zu sein. Sie ließen sich kaum in ihrer Position verändern und wenn, dann bewegten sie sich wieder in die Ausgangsposition zurück.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: Zwei Juniperi
Hallo,
Thierry und Majo, Eure Beiträge helfen mir ungemein weiter, vielen Dank dafür.
@ Thierry:
Keine Angst, den Draht habe ich schon lange wieder entfernt. Momentan ist nur noch ein klein wenig Aludraht in der Krone dran. Dass man einen ausreichend dicken Draht nehmen muss, habe ich auch nach einer Weile festgestellt.
Die neuen Totholzbereiche würde ich auf jeden Fall wieder durch Faserziehen gestalten. Das funktioniert ja bein J. chinesis wunderbar und selbst noch bei älteren Totholzpartien. Ich habe bis jetzt nur bei einer Eibe mit schon trockenem Holz mal auf den Dremel zurückgegriffen, aber selbst da noch versucht, die Fasern zu ziehen wo es ging.
Die Technik mit dem Löcher-Bohren ist interessant, vielleicht werde ich das bei dem neuen Totholzbereich versuchen.
Ich habe auch schon mal die Kreide angesetzt und einen Shari eingezeichnet.
@ Majo:
Es würde sicherlich gehen, die Rinde spiralförmig um den Stamm herum zu entfernen. Das Problem (meiner Meinung nach) wäre aber, dass dann der Totholzverlauf und die darunter liegenden Fasern nicht mehr zueinader passen würden. Ich habe einmal versucht, das in einer schnellen Skizze aufzuzeichnen. Die mit L markierten Bereich stehen dabei für die Saftbahn und die mit T markierten für Totholz. Zwar windet sich die Saftbahn und das Totholz um den Stamm, aber die Fasern verlaufen stur von unten nach oben und folgen nicht dem Shari. Was möglich wäre (und was ich auch mit Kreide angezeichnet habe), ist, einen neuen Shari auf der Rückseite anzulegen, der dann in dem Bereich nach vorne kommt, wo auch bei Dir im Virtual die neue Totholzbahn ist. Das würde sich - soweit ich sehen kann - auch mit dem Faserverlauf decken.
Ich habe mal an den unteren Ästen das Grün etwas zurückgenommen und mich auch (vielleicht etwas vorschnell
) dazu verleiten lassen, den Aststumpen, der auf der Innenseite des Knicks lag, zu entrinden und an den Totholzbereich anzuschließen.
Bilder vom Baum jetzt und auch den Kreidezeichnungen versuche ich morgen zu machen, wenn das Licht besser ist.
Viele Grüße,
Marc
Thierry und Majo, Eure Beiträge helfen mir ungemein weiter, vielen Dank dafür.
@ Thierry:
Keine Angst, den Draht habe ich schon lange wieder entfernt. Momentan ist nur noch ein klein wenig Aludraht in der Krone dran. Dass man einen ausreichend dicken Draht nehmen muss, habe ich auch nach einer Weile festgestellt.
Die neuen Totholzbereiche würde ich auf jeden Fall wieder durch Faserziehen gestalten. Das funktioniert ja bein J. chinesis wunderbar und selbst noch bei älteren Totholzpartien. Ich habe bis jetzt nur bei einer Eibe mit schon trockenem Holz mal auf den Dremel zurückgegriffen, aber selbst da noch versucht, die Fasern zu ziehen wo es ging.
Die Technik mit dem Löcher-Bohren ist interessant, vielleicht werde ich das bei dem neuen Totholzbereich versuchen.
Ich habe auch schon mal die Kreide angesetzt und einen Shari eingezeichnet.
@ Majo:
Es würde sicherlich gehen, die Rinde spiralförmig um den Stamm herum zu entfernen. Das Problem (meiner Meinung nach) wäre aber, dass dann der Totholzverlauf und die darunter liegenden Fasern nicht mehr zueinader passen würden. Ich habe einmal versucht, das in einer schnellen Skizze aufzuzeichnen. Die mit L markierten Bereich stehen dabei für die Saftbahn und die mit T markierten für Totholz. Zwar windet sich die Saftbahn und das Totholz um den Stamm, aber die Fasern verlaufen stur von unten nach oben und folgen nicht dem Shari. Was möglich wäre (und was ich auch mit Kreide angezeichnet habe), ist, einen neuen Shari auf der Rückseite anzulegen, der dann in dem Bereich nach vorne kommt, wo auch bei Dir im Virtual die neue Totholzbahn ist. Das würde sich - soweit ich sehen kann - auch mit dem Faserverlauf decken.
Ich habe mal an den unteren Ästen das Grün etwas zurückgenommen und mich auch (vielleicht etwas vorschnell
Bilder vom Baum jetzt und auch den Kreidezeichnungen versuche ich morgen zu machen, wenn das Licht besser ist.
Viele Grüße,
Marc
- Dateianhänge
-
- Skizze
- IMG_0664klein.jpg (49.06 KiB) 2045 mal betrachtet
Re: Zwei Juniperi
Vergiss eins nicht, bei deinen ansonsten exakten/richtigen Überlegungen: Die Fasern müssen nicht zwingend stur nach oben verlaufen. Das könnte sein. Und wirst du schon feststellen. Aber es könnte auch nicht der Fall sein. Es ist nämlich so, dass der Verlauf der unterschiedlichen Fasernschichten (es gibt ja mehrere Wachstumsschichten) zuerst davon abhängt, wie der Baum gewachsen ist, nicht ob es von aussen stur gerade aussieht. Es kann von aussen gerade aussehen und unter drunter ganz andere Wege gehen als man dachte. Sowas erlebe ich andauernd beim Gestalten von Totholz. Lass dich also nicht vom äusseren Eindruck täuschen.
Insgesamt bin ich aber guter Hoffnung, dass du das schaffst.
Denn deine heutigen Zeilen an Manfred zeigen eindeutig, dass du schon ein sehr grosses Verständnis für die Gestaltung von Totholz hast.
Und wenn man diese zwei Qualitäten besitzt (die Liebe zum Detail und ein sehr gutes Verständnis, wie man Totholz richtig gestaltet), dann kann nur was gutes am Ende herauskommen.
Insgesamt bin ich aber guter Hoffnung, dass du das schaffst.
Denn deine heutigen Zeilen an Manfred zeigen eindeutig, dass du schon ein sehr grosses Verständnis für die Gestaltung von Totholz hast.
Und wenn man diese zwei Qualitäten besitzt (die Liebe zum Detail und ein sehr gutes Verständnis, wie man Totholz richtig gestaltet), dann kann nur was gutes am Ende herauskommen.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
- Manfred Jochum
- Beiträge: 1278
- Registriert: 07.01.2004, 21:28
- Wohnort: Saarlänner
Re: Zwei Juniperi
Hi Marc,
deine Zeichnung ist toll, und zeigt mir, dass du meine Vorstellung verstanden hast.
So, oder so in der Art kann ich mir das vorstellen.
Ich gehe eigentlich immer so vor, dass ich zuerst eine schmale ( 5mm ) Saftbahn entferne.
Erst wenn sich dann an den beiden Rändern neuer Kallus bildet, bist du sicher dass der Baum die neue Richtung akzeptiert.
Es kann durchaus sein, dass sich erstmal nur auf einer Seite Kallus bildet. Das ist soweit nicht schlimm.
Ich lasse den Baum dann noch unbehandelt weiterwachsen .
Hat sich die eine Seite gut geschlossen und stabilisiert, kann man auf der anderen ( toten) Seite langsam ( mm für mm ) weiter schneiden.
Aber nur soweit bis man grüne saftige Bereiche unter der Rinde trifft.
Entlang dieser neu gebildeten ( und vom Baum selbst angelegten ) Linie, sollte sich erneut Kallus bilden.
Sind beide Seiten gut verschlossen, kann man den Shari über Jahre langsam immer weiter öffnen, bis der optische Eindruck so ist, wie man sich das vorgestellt hat.
Bei anfänglich zu stark angelegten Shari, kann es durchaus sein, dass es Probleme im darüberliegenden Stamm- und Kronenbereich gibt.
Auch Wurzeln können dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden.
In der Regel soll dir der Baum langsam zeigen, wo er die Saftbahnen hat , bzw. wo er Totbereiche akzeptiert.
Man erkennt das auch öfters an eingefallenen Stellen unterhalb von abgeschnittenen Ästen. Diese Bereiche sind bereits tot bzw. nicht mehr Saftführend ( deshalb fallen sie, von der Oberfläche aus betrachtet, ein )
Totholz ist ein Thema bei dem man nie auslernt, aber es ist auch sehr spannend ( manchmal leider auch frustrierend )
Noch etwas........ ich mache solche Shari arbeiten nur dann, wenn die Wuchskraft groß ist, also im Frühjahr.
Die Kallusbildung und die Schließung der Wunde funktioniert dann am schnellsten und sichersten.
Jetzt angelegte Shari schließen über den Winter meist nicht mehr.
Diese Schnittstellen sind dann potentielle Pforten für Pilze und andere Störenfriede. Ausserdem trocknen die angelegten Totstellen wesendlich tiefer in den Stamm hinein, und das ist nicht gut für solche schlanken Stämme.
Gruß Majo
deine Zeichnung ist toll, und zeigt mir, dass du meine Vorstellung verstanden hast.
So, oder so in der Art kann ich mir das vorstellen.
Ich gehe eigentlich immer so vor, dass ich zuerst eine schmale ( 5mm ) Saftbahn entferne.
Erst wenn sich dann an den beiden Rändern neuer Kallus bildet, bist du sicher dass der Baum die neue Richtung akzeptiert.
Es kann durchaus sein, dass sich erstmal nur auf einer Seite Kallus bildet. Das ist soweit nicht schlimm.
Ich lasse den Baum dann noch unbehandelt weiterwachsen .
Hat sich die eine Seite gut geschlossen und stabilisiert, kann man auf der anderen ( toten) Seite langsam ( mm für mm ) weiter schneiden.
Aber nur soweit bis man grüne saftige Bereiche unter der Rinde trifft.
Entlang dieser neu gebildeten ( und vom Baum selbst angelegten ) Linie, sollte sich erneut Kallus bilden.
Sind beide Seiten gut verschlossen, kann man den Shari über Jahre langsam immer weiter öffnen, bis der optische Eindruck so ist, wie man sich das vorgestellt hat.
Bei anfänglich zu stark angelegten Shari, kann es durchaus sein, dass es Probleme im darüberliegenden Stamm- und Kronenbereich gibt.
Auch Wurzeln können dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden.
In der Regel soll dir der Baum langsam zeigen, wo er die Saftbahnen hat , bzw. wo er Totbereiche akzeptiert.
Man erkennt das auch öfters an eingefallenen Stellen unterhalb von abgeschnittenen Ästen. Diese Bereiche sind bereits tot bzw. nicht mehr Saftführend ( deshalb fallen sie, von der Oberfläche aus betrachtet, ein )
Totholz ist ein Thema bei dem man nie auslernt, aber es ist auch sehr spannend ( manchmal leider auch frustrierend )
Noch etwas........ ich mache solche Shari arbeiten nur dann, wenn die Wuchskraft groß ist, also im Frühjahr.
Die Kallusbildung und die Schließung der Wunde funktioniert dann am schnellsten und sichersten.
Jetzt angelegte Shari schließen über den Winter meist nicht mehr.
Diese Schnittstellen sind dann potentielle Pforten für Pilze und andere Störenfriede. Ausserdem trocknen die angelegten Totstellen wesendlich tiefer in den Stamm hinein, und das ist nicht gut für solche schlanken Stämme.
Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Re: Zwei Juniperi
Ja, das habe ich vergessen in meiner Antwort an Marc... So eine Arbeit macht man tatsächlich besser wenn der Baum "voll im Saft steht". Danke Manfred, dass du noch dran gedacht hast.Manfred Jochum hat geschrieben:Noch etwas........ ich mache solche Shari arbeiten nur dann, wenn die Wuchskraft groß ist, also im Frühjahr.
Die Kallusbildung und die Schließung der Wunde funktioniert dann am schnellsten und sichersten.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
