Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
noch ein Blauregen steht bei mir gerade in Blüte. 2009 habe ich ihn hier im Flohmarkt ergattert und seither hat er schon eine ganz ordentliche Entwicklung gemacht. Das Nebari ist eigenwillig, um es mal geschönt auszudrücken, aber entweder wächst das mit den Jahren mehr zusammen und sieht dann besser aus, oder es müssen irgendwann noch geeignete Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen werden.
Der Weg ist noch weit, aber ich denke mal, er lohnt sich! Und mit Blüten ist alles andere sowieso zweitrangig...
Liebe Grüße,
Heike
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Flohmarktfoto August 2009
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Der Baum kam ohne Topf, Wurzelballen in Plastik eingewickelt, daher sofort eingetopft (August 2009)
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August 2009 andere Seite, die Schale ist von Bryan Albright
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November 2010
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März 2011
Mai 2012
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Hallo Heike,
beneidenswert ist diese Blüte an deinen Blauregen.
Man kann es fast schon riechen.
Meine zickt jetzt schon das zweite Jahr herum und
trägt nur ihr grün zur Schau.
Hans-Georg, hast Du die Bonsai-Art? Im aktuellen Heft ist ein kleiner Artikel (den ich übersetzen durfte) von Michael Hagedorn über den Blauregen, da steht alles wichtige drin, um die Biester zum Blühen zu bekommen. Wenn Du das Heft nicht hast, gib Bescheid.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Hallo Heike,
die Bonsai Art habe ich leider nicht aber ich würde
mich freuen,wenn Du von dem besagten Artikel eine
Kopie machen würdest und diese mit nach Lippstadt
bringen würdest.
Deine Wisteria ist wirklich auch ein prachtvoller Baum wenn er blüht.
Es gibt wohl nur ganz wenige Bäume, die ohne Makel sind und jedes Detail was uns nicht gefällt müssen wir als Herausforderung betrachten um es zu beseitigen oder diesen Makel in einen Fokuspunkt verwandeln.
Wie ich Dich kenne wirst Du das auch in Angriff nehmen und lösen, oder Du hast bereits eine Lösung hierzu parat.
Beim Betrachten Deiner Wisteria vom März 2011 ist mir eine Idee gekommen, die aber sehr Radikal erscheint, aber sie würde das Nebari aus dem Fokus nehmen.
Ich habe mal mit meinen bescheidenen Mitteln versucht darzustellen was ich meine.
Der Baum würde in eine größere Schale gesetzt nach links geneigt eingetopft, so dass der linke Wurzelteil im Erdreich verschwindet. Der rechte Ast würde als neue Spitze aufgebaut werden können und der linke Ast könnte weiter nach oben gerichtet werden.
Als Schale könnte ich mir eine breitere vorstellen, die auf dem Foto habe ich nur als Beispiel eingefügt, damit etwas unter dem Baum steht.
Wir werden sicher morgen weiter darüber diskutieren und auch hier berichten.
An diesem Baum hat sich dieses Jahr einiges getan.
Nächstes Frühjahr will ich die von Peter L vorgeschlagene Pflanzwinkeländerung versuchen. Ob ich allerdings den oberen Teil wirklich abschneide lasse ich noch dahingestellt.
LG, Heike
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Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
schöne Entwicklung und das mit der Änderung des Pflanzwinkels macht den
Baum noch etwas Interessanter. Den oberen Teil würde ich allerdings auch nicht
so radikal kürzen.
Liebe Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
heute habe ich mit der Wisteria beschäftigt und sie in in einem vorteilhafteren Winkel in eine andere Schale gepflanzt.
Dies hat den Baum ziemlich verändert und das Nebari-Problem deutlich verbessert. Was meint Ihr?
Liebe Grüße,
Heike
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Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Schale und Pflanzposition finde ich deutlich besser.
Durch die leichte Drehung hat sich auch optisch der obere Stammbereich etwas verkürzt.
Die Entscheidung, den Baum NICHT einzukürzen würde MIR dadurch viel leichter Fallen
Viele Grüße
Jan
Bonsai ist niemals eine Frage der Größe, sondern immer eine Frage des Geschmacks.