Umtopfen im Herbst...?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Norbert_S
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Norbert_S »

Hallo Andreas

Bitte Eentschuldige, wenn dich der Satz
Dann hast du den Thread vielleicht nicht ganz richtig verstanden, Andreas
verärgert hat. Das war nicht meine Absicht.
Durch deine Frage nach den Spätfrostschäden hatte ich nur das Gefühl, du zielst am eigentlichen Thema vorbei.
Ich liebe viel zu sehr kontrovers geführte Diskussionen um auch nur im Ansatz abwürgend schreiben zu wollen.
Also noch einmal, bitte nicht bös sein, das war von mir ungeschickt formuliert.

Startpunkt war ja die allgemeine Frage von Stefan welche Rezepte gibt es gegenn diese hier auch von erfahrenen Pflegren immer wieder eingestellten Verluste im Früjahr.

Allgemeine Threads habe natürlich die Tendenz irgendwann zu einen "Was wissen wir alles über unsere Bäume" Superthread zu mutieren.

Deine einschränkenden Bemerkungen unter Berücksichtigung der "Triebstärke" der Bäume nehme ich sehr ernst.
Eine irgendwie geartet Matrix von Erfahrungen zu den einzelnen Arten wäre wohl der nächste Schritt nach an diese Diskussion.

Nur dann könnte Stefans Frage nach Rezepten wohl verlässlicher als beantwortet gelten.
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Andreas R.
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Andreas R. »

Hallo Norbert,

keine Sorge, ich war nicht verärgert. Ich habe den Thread in der Tat nicht verstanden, ist ja auch reichlich verwirrend.
Da steht "Umtopfen im Herbst...?" und dann wird seitenweise diskutiert. Obwohl soweit ich das überblickt habe keiner dabei war der das wirklich macht (also im richtigen Herbst umtopfen, quasi JETZT und nicht im Sommer oder Spätsommer). Der hätte wohl auch nicht mehr allzu viele Bäume.
Gegen Schäden durch Spätfröste gibt es wohl nur ein Rezept: die Bäume die anfällig sind davor schützen. Das muss nicht unbedingt reintragen bedeuten, ein geschützter Standort und Vlies reichen oft aus. Wer das nicht will der soll halt nur robuste Arten halten.

Für mich ist die von dir angesprochene Esche übrigens eine Ausnahme, da toleriere ich einen gewissen Frostschaden. Meiner Meinung nach gehört das so, deshalb legt die Esche ja auch immer seitlich zwei Ersatzknospen an. Es ist für mich aber auch nachvollziehbar wenn jemand das nicht möchte.
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Bergi
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Bergi »

Guten Abend allerseits,
da sieht man, wie eine etwas kraus gestellte Frage zu intensiver Diskussion führt :shock: - aber ich denke, dass dieser Austausch von Meinungen denen, die mitmachen, in jedem Fall auch Spaß macht. Ich wollte nur noch mal sagen, dass ich nicht absichtlich einen unfrisierten Gedanken aufwerfen wollte, um die Experten zu provozieren.

Nochmal der Versuch einer Lehre für mein eigenes Bonsai-Tun:

Wenn bei einem Baum durch unzureichenden Winterschutz die Wurzeln geschädigt wurden, ist das Risiko erhöht, dass ihm ein Umtopfen mit Wurzelschnitt im Frühjahr "den Rest gibt", z.B. weil man die paar noch funktionierenden Wurzelteile entfernt, oder diese geschwächten Reste besonders empfindlich auf Temperaturschwankungen im Frühjahr reagieren. Es sieht dann leicht so aus, als ob der Baum durch Faktoren im Frühjahr "stecken bliebe", in Wirklichkeit treibt er nur wie ein Barbarazweig noch mal "normal" aus, dann kommt aber nichts mehr aus den Wurzeln nach.

Wurden die Wurzeln im Winter aber nicht durch Frost geschwächt, ist es eher nebensächlich, ob man im Frühjahr oder im Herbst schneidet und topft.

Nicht ganz klar ist mir aus der Diskussion allerdings geworden, ob die Wurzeln in der frostfreien Überwinterung weiterwachsen (was ja dann generell ein bisschen fürs Herbstumtopfen sprechen würde), oder erst im Frühjahr wieder starten - kann dazu jemand was sagen?

Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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akamazu
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von akamazu »

Bergi hat geschrieben:Hallo Dieter,
liest man diese Grafik richtig, dass die Wurzeln besonders stark wachsen, wenn sich auch am Baum sonst gerade "was tut", wie Anschwellen der Knospen? Die Schlussfolgerung wäre dann, dass vor solchem Wachstum ein guter Zeitpunkt zum Umtopfen ist (also vielleicht bei Kiefern nach dieser Grafik eher nicht im Herbst)?
Hallo

Ich würde sagen, die Wurzeln wachsen die ganze Vegetationsperiode über, jedoch versetzt zum Triebwachstum.
Nehmen wir mal die Pinus Sylvestris, dann sehen wir das zuerst die Wurzeln wachsen und zwar im ersten drittel vom April, das Triebwachstum dann Anfang Mai, dann beginnt auch die Nährstoffaufnahme. Das Triebwachstum erreicht im Juni bis Anfang Juli seinen Höhepunkt, interessanter Weise mit geringerer Nährstoffaufnahme und geringem Wurzelwachstum. Anfang Juli haben wir wieder Wurzelwachstum mit Zeitversetzter Nährstoffaufname, die im ersten drittel vom August ihren Höhepunkt erreicht hat. Das Wurzelwachstum lässt dann stetig nach bis Mitte Ende Oktober, wobei dann noch Nährstoffaufnahme stattfindet. Nährstoffaufnahme für die Reserven zum Winter.
Nach der Kurve zu urteilen wäre theoretisch der beste Umtopfzeitpunkt im ersten Drittel des Aprils, wenn da nicht bestimmte Einwände wären wie z.B. Spätfröste usw, aber da wurde ja schon darüber diskutiert.
Ich weiß ich habe oben geschrieben das ich Nadelbäume im Früherbst umtopfe, aber was solls, Nobody is perfect.!!!
Kann sein das ich es wieder tue!! Mal sehen.

Nehmen wir jetzt mal den Laubbaum, dort verhält es sich anders.
Triebwachstum beginnt ca. Mitte April, zeitversetzt Wurzelwachstum und Nährstoffaufnahme usw.
Der beste Umtopftermin wäre Mitte August Anfang September.

Zum Thema der Spätfrostschäden bzw. dieser Frosttrocknis kann man sehen das das Triebwachstum von Mitte April steil nach oben verläuft un das Wurzelwachstum hinterherhinkt. Bis zu den Eisheiligen kann ja noch Frost kommen, wenn dann die Wurzeln einfrieren kann das Wachstum gestört werden bis zum Ausfall.

Ich denke eines der wichtigsten Dinge ist, dafür zu sorgen das die Pflanze ordentlich gedüngt wird. Man kann anhand der Kurve Strategien entwickeln oder man kann ausgeglichen Düngen NPK 10/10/10 oder 20/20/20 oder 18/10/18 usw. Zum Thema Wasser und Dünger gibt es den Thread tägliches Düngen.
Ich würde bei Nadelbäumen mit einer milden Dosis von Mitte März bis Mitte Ende April NPK 8/12/24 mit 4ml/L (EDIT: 10%ig) alle 3-4 Tage düngen, dann bis Mitte Juni ausgewogen sagen wir mal NPK 18/10/18 3ml/L (EDIT: 10%ig) tägliche oder die doppelte Menge wöchentlich. Anfang bis Ende August oder etwas darüber Stickstoffbetont z.B. NPK 24/6/12. Mitte September bis Ende Oktober wieder mehr PK betont z.B. NPK 8/12/24.
Normalerweise zählt man die NPK Verhältnisse auf und nicht die Prozentzahlen, da das Verhältnis sich ändern kann je nachdem welchen Dünger man mischt um auf einen bestimmten Wert zu kommen, hier spielen aber auch andere Faktoren noch eine Rolle....In der Regel sollte man damit jedoch auskommen

Bei Laubbäumen wäre es sinnvoll ausgeglichen zu düngen vielleicht Anfang oder Mitte bis Ende Juli Stickstoffbetont, entsprechend dem Wurzelwachstum und zu Abschluß September bis Oktober PK betont.

Natürlich immer angepasst an das Klima und die Umstände, ist ja klar.
Bei blühenden Pflanzen brauch man eigentlich nicht Stickstoffbetont zu düngen eher ausgeglichen und am Ende dann wieder PK betont.
Kalthauspflanzen von Ende Februar Anfang März leicht anfangen (auch wieder abhängig von den Umständen) dann langsam steigern und Ende Oktober bis Mitte November langsam auslaufen lassen. Ich muss hier nochmal betonen (auch wieder abhängig von den Umständen).
Man darf dabei nicht stur nach "Schema F" verfahren.

Gruß Ralf
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Zuletzt geändert von akamazu am 20.01.2013, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
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akamazu
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von akamazu »

Hallo Stefan
Bergi hat geschrieben:Guten Abend allerseits,
da sieht man, wie eine etwas kraus gestellte Frage zu intensiver Diskussion führt :shock: - aber ich denke, dass dieser Austausch von Meinungen denen, die mitmachen, in jedem Fall auch Spaß macht.
Auf jeden Fall
Bergi hat geschrieben:Ich wollte nur noch mal sagen, dass ich nicht absichtlich einen unfrisierten Gedanken aufwerfen wollte, um die Experten zu provozieren.

Ich muss schmunzeln wenn ich das lese schöne Ironie!! Es gibt keine dumme Fragen, außer wenn jemand fragt ob man einen Bonsai auch umgekehrt mit den Wurzeln nach oben einpflanzen kannst. Die darauffolgenden Antworten im Forum würde ich gerne mal sehen!
Bergi hat geschrieben:Nochmal der Versuch einer Lehre für mein eigenes Bonsai-Tun:

Wenn bei einem Baum durch unzureichenden Winterschutz die Wurzeln geschädigt wurden, ist das Risiko erhöht, dass ihm ein Umtopfen mit Wurzelschnitt im Frühjahr "den Rest gibt", z.B. weil man die paar noch funktionierenden Wurzelteile entfernt, oder diese geschwächten Reste besonders empfindlich auf Temperaturschwankungen im Frühjahr reagieren. Es sieht dann leicht so aus, als ob der Baum durch Faktoren im Frühjahr "stecken bliebe", in Wirklichkeit treibt er nur wie ein Barbarazweig noch mal "normal" aus, dann kommt aber nichts mehr aus den Wurzeln nach.

Wenn die Wurzeln geschädigt wurden hat man es schwer, man kann nicht sagen ob es nochmal was wird.
Wenn man sich das Diagramm anschaut kann man sehen das der erste Austrieb bei Laubbäumen noch vor dem größeren Wurzelwachstum stattfindet. Nehmen wir mal an der Bonsai hätte einen Wurzelschaden bekommen (wodurch auch immer), er wird im Frühjahr austreiben und dan stagniert aufeinmal das Wachstum, (das viel zitierte Mausohrstadium). Der Bonsai nahm die Energie für sein Austreiben aus den eingelagerten Energiereserven, kaputt war aber schon vorher. Da kann man nichts machen.

Bergi hat geschrieben:Wurden die Wurzeln im Winter aber nicht durch Frost geschwächt, ist es eher nebensächlich, ob man im Frühjahr oder im Herbst schneidet und topft.

Könnte man so sagen. Am besten macht man das so wie es bei sich am besten funktioniert.

Bergi hat geschrieben:Nicht ganz klar ist mir aus der Diskussion allerdings geworden, ob die Wurzeln in der frostfreien Überwinterung weiterwachsen (was ja dann generell ein bisschen fürs Herbstumtopfen sprechen würde), oder erst im Frühjahr wieder starten - kann dazu jemand was sagen?

In vielen Baumschulen werden wurzelnackte Pflanzen die zum Verkauf vorgesehen waren jedoch nicht verkauft wurden in Kühlhäusern dunkel überwintert. Luftfeuchte 90% Temperatur 1-2°C+. Hier findet dann kein Wurzelwachstum statt. Ab und zu werden die Wurzeln übergossen, da sie nicht austrocknen dürfen, denn das wäre tödlich. Warme Herbste bewirken das die Wurzeln weiter wachsen, man sagt das Wurzelwachstum ist vor allen Dingen Temperaturabhängig.
Ich nehme an so zwischen 5-10°C+ regt sich da was.
So jetzt sind die Experten dran.

Gruß Ralf
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Andreas R.
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Andreas R. »

Bergi hat geschrieben:Wenn bei einem Baum durch unzureichenden Winterschutz die Wurzeln geschädigt wurden, ist das Risiko erhöht, dass ihm ein Umtopfen mit Wurzelschnitt im Frühjahr "den Rest gibt", z.B. weil man die paar noch funktionierenden Wurzelteile entfernt, oder diese geschwächten Reste besonders empfindlich auf Temperaturschwankungen im Frühjahr reagieren.
Das geht aber andersrum auch: Wenn du im Herbst umtopfst hat der Baum weniger Wurzeln, selbst wenn bis zum Winter noch welche nachwachsen. Wenn die dann im Winter geschädigt werden schauts im Frühjahr schlecht aus für den Baum.
Da sehe ich eher den Vorteil vom Umtopfen im Frühjahr: Man kann sich die Wurzeln genau anschauen, sehen ob sie fit sind. Je nach Zustand kann man dann mehr oder weniger entfernen oder wenns ganz schlimm ist den Baum besonders schützen.
Bei der Substratmischung nach Walter Pall geht das sehr gut, da kann man sich wunderbar ein Gesamtbild des Wurzelzustandes machen. Bei pappigen Erdmischungen geht das nicht, da hat man einen massiven Block und erkennt gar nichts.
Übrigens glaube ich nicht dass an den Wurzeln (bei grundsätzlich frostverträglichen Arten) in relevantem Ausmaß Frostschäden entstehen. Meiner Meinung nach sind Wurzelprobleme nach dem Winter immer auf Trockenschäden oder Fäulnis zurückzuführen.
Bergi hat geschrieben:Nicht ganz klar ist mir aus der Diskussion allerdings geworden, ob die Wurzeln in der frostfreien Überwinterung weiterwachsen (was ja dann generell ein bisschen fürs Herbstumtopfen sprechen würde), oder erst im Frühjahr wieder starten - kann dazu jemand was sagen?
Das kommt drauf an ob der Baum in der Winterruhe bleibt. Grundsätzlich findet in der Winterruhe kein Wachstum statt, weil keine Photosyntheseprodukte zur Verfügung stehen und die Temperaturen auch weit unter dem Optimum der beteiligten Enzyme liegen, so dass Wachstumsprozesse ewig dauern würden.
Das Signal zum Beenden der Winterruhe kommt aus den Knospen und wird temperaturgesteuert. Es sind dafür Temperaturen von etwa 0-5°C für mehrere Wochen notwendig. Deshalb wäre ich auch vorsichtig mit der völlig frostfreien Überwinterung von Arten die "für Frost gebaut" sind.
Das Wurzelwachstum wird von mehreren Hormonen (Auxine) gesteuert, die vor allem im Spross gebildet werden. Das hat den Sinn, das immer genug Wurzeln zur Verfügung stehen um die oberirdischen Teile zu versorgen. Es gilt also: je mehr Grün oben dran ist, umso mehr Wurzeln werden gebildet. Im Winter ist nichts grün, also kein Wurzelwachstum. Das sieht man auch schön in Ralfs Grafiken: auf Triebwachstum folgt immer etwas zeitversetzt ein entsprechendes Wurzelwachstum.

Übrigens befinden sich die Mykorrhizapilze auch in einer Art Winterruhe und vermehren sich bei kalten Temperaturen nicht. Hier könnte eine zu warme Überwinterung aber auch zum Problem werden, weil ihre Sporen erst nach einer kalten Phase keimen.

@Ralf: Eine genau differenzierte Düngung ist meiner Meinung nach bei Bonsai nicht praktikabel. Sowas wird z.B. beim industriellen Anbau von Tomaten gemacht. Die werden hydroponisch kultiviert und die Nährlösung entsprechend der Wachstumsphase angepasst. Dabei wird der Leitwert der Lösung auf ein Maß reguliert das die Pflanzen gerade noch vertragen ohne Stress zu haben. Deshalb muss vermieden werden das die Lösung Nährstoffe enthält die von den Pflanzen gar nicht benötigt werden. Das lässt sich nur mit automatisierten Anlagen realisieren. Bei Bonsai würde das bedeuten 3-5 Mal am Tag zu gießen, den Leitwert und pH des Porenwassers zu bestimmen und aus drei oder mehr Düngerkomponenten für jeden Baum einzeln die richtige Nährlösung zu mischen. Da ist es viel einfacher immer den gleichen Dünger zu verwenden der alles an Nährstoffen enthält, der Baum nimmt sich dann was er braucht, der Rest wird wieder ausgewaschen. Beide Varianten wurden schon in zahlreichen Threads diskutiert und haben mit dem Umtopfen eigentlich nicht viel zu tun.
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akamazu
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von akamazu »

Hallo

was fehlt noch?
Irgendwelche Ideen?

Gruß Ralf
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zopf
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von zopf »

Hallo
Wenn ich die Kurven der sylvestris richtig interpretiere,
ergibt sich die Hauptwachstumskurve der Wurzeln
aus dem neuen Wachstum der Triebe, neue Nadeln brauchen neue Wurzeln.
Also wäre ein "optimaler" Zeitpunkt Anfang Juli,
da dort die Kurve stark ansteigend ist.
Anfang August ist der Zeitpunkt der größten Stickstoffaufnahme
daher hätten die Wurzeln 1 Monat Zeit sich vom Wurzelschnitt zu erholen
um dann mit der Nährstoffaufnahme/Einlagerung für den nächsten Austrieb zu beginnen.
Wir hätten eine Übergangssituation maximale Nadelmasse - reduziertes Wurzelwerk
müssten dem Baum also mit z.B. Nebelanlagen über diesen Monat helfen
und gleichzeitig dafür sorgen das sich die Feinwurzeln stark entwickeln.
Wenn wir dem Baum helfen wollen indem wir die Nadelmasse reduzieren
wäre es am sinnvollsten im unteren Bereich zu "entnadeln",
da im oberen Bereich die Hormonproduktion am effektivsten ist.
Das widerum wäre kontraproduktiv zu unseren Zielen
hauptsächlich den unteren Bereich zu stärken.

Vorrangig wäre die Frage ob z.B. eine Nebelanlage die Wurzeln eher träge macht ?

mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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Andreas R.
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Andreas R. »

zopf hat geschrieben:Vorrangig wäre die Frage ob z.B. eine Nebelanlage die Wurzeln eher träge macht ?
Ja, das ist so. In der Nebelanlage wird der Trockenstreß minimiert. Bei länger auftretendem Trockenstreß verschiebt sich das Wachstum: der Sproß wächst weniger, die Wurzeln mehr. Es werden Reservestoffe für das Wurzelwachstum genutzt.
Zu starker Trockenstreß ist aber auf jeden Fall auch nicht förderlich. Der Baum schließt die Spaltöffnungen dann und kann keine Photosynthese mehr betreiben.
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akamazu
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von akamazu »

zopf hat geschrieben:Hallo
Wenn ich die Kurven der sylvestris richtig interpretiere,
ergibt sich die Hauptwachstumskurve der Wurzeln
aus dem neuen Wachstum der Triebe, neue Nadeln brauchen neue Wurzeln.
Also wäre ein "optimaler" Zeitpunkt Anfang Juli,
da dort die Kurve stark ansteigend ist.
Anfang August ist der Zeitpunkt der größten Stickstoffaufnahme
daher hätten die Wurzeln 1 Monat Zeit sich vom Wurzelschnitt zu erholen
um dann mit der Nährstoffaufnahme/Einlagerung für den nächsten Austrieb zu beginnen.
Wir hätten eine Übergangssituation maximale Nadelmasse - reduziertes Wurzelwerk
müssten dem Baum also mit z.B. Nebelanlagen über diesen Monat helfen
und gleichzeitig dafür sorgen das sich die Feinwurzeln stark entwickeln.
Wenn wir dem Baum helfen wollen indem wir die Nadelmasse reduzieren
wäre es am sinnvollsten im unteren Bereich zu "entnadeln",
da im oberen Bereich die Hormonproduktion am effektivsten ist.
Das widerum wäre kontraproduktiv zu unseren Zielen
hauptsächlich den unteren Bereich zu stärken.

Vorrangig wäre die Frage ob z.B. eine Nebelanlage die Wurzeln eher träge macht ?

mfG Dieter
Hallo Dieter

sehr kühn!! So was würde ich mich nicht trauen hier zu schreiben!
Ich höre mir gerne solche Sachen an wenn sie von Erfahrenen Leuten (wie dir) kommen.
Du kennst das bestimmt alles, aber nochmal als Info auch für andere und die Kiefer betreffend.
Es gibt den übersetzten Artikel von Hans van Meer "Die Pflege zweinadeliger Kiefern" hier im Forum und hier: http://www.karamotto.org/index.php?page=40
dort bemerkt er das er eigentlich immer im Frühjahr topft jedoch zunehmend zu dem Schluss kommt es im August zu tun, weil dann Wurzelwachstum stattfindet. Ein Jahr später revidiert er das ganze nachzulesen hier: http://www.karamotto.org/index.php?page=47
Zwei wertvolle Bäume sind eingegangen!?
Nun unterstellen wir mal, das so ein erfahrener Mann weiß was er tut und weiß worauf es ankommt, denn im August kann es bekanntlich sehr heiß werden.
Wir wissen nicht was, wieviel und wo er an den Wurzeln geschnitten hat. Wir kennen nicht das Substrat, den Nährstoffzustand der Bäume die zugrunde gingen, die Bewässerung, Schutz vor übermässiger Verdunstung usw.
Da Nadelbäume sowieso ein höher strukturiertes Phellem als Laubbäume haben, besteht auch die Gefahr des eindringens Pathogener Keime in den Wurzeln.
Deshalb ja oben schon vermerkt dieser immer wieder berühmte "Äpfel mit Birnen" Vergleich.
Aber lass uns mal philosophieren.
Wie Norbert schon sagte gilt das Diagramm für die ungestörte Wachstumsdynamik innerhalb der Vegetationsperiode.
Es ist jedoch förderlich wenn wir in einen günstigen Bereich hineinkommen in dem der Baum sowieso gerne Wurzeln bildet.
Das Diagramm soll eigentlich dazu dienen den ganzen Sachverhalt auf einen Blick darzustellen, es verleitet jedoch dazu die Dinge zu theoretisch zu betrachten, wobei dies natürlich abdinglich ist.
Theorie muss sein!
Bei den im August umgetopften Bäumchen von Hans van Meer, die nun kaputt sind, könnte es durchaus sein, das sie nicht gut im Futter standen. Für den Aufbau neuer Wurzeln wird ja nunmal auch Energie benötigt, aber woher nehmen wenn nicht stehlen, angenommen der frisch umgetopfte Bonsai wurde (nach dem umtopfen) nicht gedüngt (da streiten sich die Gelehrten oder Experten) dann nimmt der Baum die Energie dazu von seinen Reserven, also zweigt er oben was ab (natürliche Überlebensstrategie). Leider hat es nicht funktioniert. Wäre dann noch die Frage war das neue Substrat schon vorgedüngt oder handelt es sich um ein Null-Substrat (mineralisch-Torf). Hier gilt es immer "Von nix kommt nix".
Ich würde mich gerne an WPs Rezept halten, die Bäume erst "Fett" machen das heißt ordentlich düngen und dann Topfen, schneiden etc.
Dies scheint super zu funktionieren.
Ich denke dann ist auch ein Umtopfen der Waldkiefer im August möglich (mit pfleglicher und sorgfältiger Behandlung).
WP macht das auch ab Mitte August bis Mitte Ende September wie er sagt. Seine Bäume stehen aber immer gut im Futter, das heißt vor solchen und immer riskanten Aktionen sollte man strategisch schon lange vorher richtig gedüngt haben.
Umtopfen und gleichzeitig Nadeln entfernen halte ich für sehr riskant. Kann der Baum die obere Blattmasse nicht aus den Wurzeln ernähren schmeißt er schon von alleine Nadeln ab die überflüssig sind, das sind meistens die inneren, also vom Stamm ausgehend zu den äußeren Ästen und Zweigen.
Bei den kaputten Bonsai von Hans van Meer wäre ja auch nichts zu entnadeln gewesen, da zu klein, das kann man nur an Weihnachsbäumen machen.

Gruß Ralf
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Kyrilla
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Kyrilla »

Was ich bis jetzt verstanden habe.
Erst Triebwachstum,dann Wurzelwachstum.
Herbst eigentlich schwierig mit Umtopfen,weil ich ein bischen der Natur zuwiederlaufe-es sei den,der umgetopfte Baum vermeidet Frosttiefpunkte.
Gute Düngung repariert vieles....
Beispiel Lärche.Wurzelschaden im August. Nottopfung nötig.Ein paar Triebe vertrocknen(Wurzeln abgerissen)Knospen treiben neu aus(wurzelwachstum)
Jetzt steht die Lärche in Grün(heute,am 11.11.),langsam scheint die Herbstfärbung zu kommen.
Wenn sie also langsam in Herbstfärbung kommt,gering Frost ranlassen,dann kalt überwintern.
Dann habe ich im Frühjahr eine Chance,das sie nicht wie Barbarazweige austreibt und eingeht....
Hab ich das richtig verstanden?
LG,Undine
PS.Zumindest kann ich dann verstehen,warum sie noch Knospen geöffnet hat.
Überleben natürlich ohne Gewähr!
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
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zopf
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von zopf »

Hallo Ralf
Mich interessieren die Diagramme im Hinblick auf bessere Wachstumssteuerung.
Da ich keine Möglichkeit habe Nadelbäume geschützt zu überwintern
(im Gewächshaus stehen die Japaner und der Nachwuchs)
topfe ich nur im Frühjahr um.
Shinpakus sind ein bischen toleranter und werden auch schon mal im Juni getopft.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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akamazu
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von akamazu »

Hallo Dieter

Ja das Dilemma haben die meisten
Hattest du schon mal Ausfälle bei den Nadelbäumen?
Mir ist mal ein Wacholder abgestorben, da konnte ich aber mangelnde Feuchtigkeit im Substrat diagnostizieren, da ich zu dusselig war.
An der gleichen Stelle sitzt nun ein ca. 30 Jahre alter Procumbens nana. Das Alter weiß ich deshalb da er in etwa zu diesem Zeitpunkt
in unserer Firma vor der Eingangstür in einem großen Pott eingepflanzt wurde.
Bis vor ca. 4 Jahren war er riesig gewachsen und da er innendrin völlig kahl bzw. braun war und labberig aus dem Waschbetonkübel herunterhing, fragte ich die Chefin (Frau vom Chef) ob sie nicht mal ein anderes "nettes" Arangement für die Eingangstür machen könnte, das sieht ja furchtbar aus, ich würde den Nadeligen auch mitnehmen. Sie fragte verwundert was ich denn damit machen wollte, ich sagte ich sammle sowas und mache kunstvolle Bonsai daraus. Sie hat eingewilligt obwohl sie mich nicht verstanden hat. Ich sagte allerdings nicht das es sich um für mich wertvolles Material handelte. Einige haben blöd geguckt als ich das Ding aushob!!!
Eben genau dieser Wacholder sitzt bei mir am Haus in der Windschneise und da weht oft richtig eiskalter Wind, der Wacholder bekommt keinen Schutz mit Folie oder so etwas. Durch die Fehler in der Vergangenheit versuche ich nun die Bäume nicht mehr austrocknen zu lassen.
Wobei ich sagen muß das die Töpfe, Schalen eher etwas größer sein sollten als so klitze kleine Dinger.
Momentan sind die frisch nachgewachsenen Triebspitzen etwas bräunlich, dies ist deshalb weil ich dieses Jahr enorm viel und oft pinziert habe, das hat den Baum sehr viel Energie gekostet, es sind jedoch viele kleine bläulich schimmernde Triebe zu sehen (schei... pinziern).
Ich überlege ob ich ihn diesen Winter da weg nehme und windgeschützt aufstelle (Erdnah) besser ist besser.
allerdings erst bei -10°C oder so. Letztes Jahr war ca. 2 Wochen lang um die -20°C. Normalerweise mache ich mir bei nadeligen keine Gedanken.
Ein umtopfen im Frühjahr oder Herbst das ist die große Frage die sich jeder selbst stellen muss, der Baum wird zwar in der Entwicklung etwas zurückgeworfen, wenn man im Frühjaht topft, doch hat der Baum das ganze Jahr über Zeit in die Pötte zu kommen.
In Anbetracht des Wachstumsrhytmuses sind die Diagramme sehr wertvoll, gerade was das Düngeschema anbelangt. Ich weiß jetzt ist das Thema des Threads verfehlt, bitte um Entschuldigung. Wenn ich vom Juli bis Anfang September eine stickstoffbetonte Düngung eingetragen habe, bezieht sich das auf einen unangetasteten (nicht getopften) Baum, würde ich in diesem Zeitpunkt umtopfen wäre meine gewählte Düngung eher ausgewogen (NPK 1: 0,8: 1), bzw. eine Zeit lang eher PK betont z.B. NPK 1 : 1,5 : 3 und Mg, S, Fe und Spuren, statt N-betont. Ich gebe jetzt aus gutem Grund keine Mengenangabe an.
Der Überhang an P und K ist unproblematisch und hat keine negativen Auswirkungen. Bei Stickstoff ist das anders.
Dann ist die Frage wie Hans van Meer seine beiden gehimmelten Geliebten nach den Topfen im August gedüngt hat (ich glaube gelesen zu haben organisch). Hier hat man eine wesentliche Verzögerung der Nährstoffaufnahme da Pflanzen ja bekanntlich die Nährstoffe nur in mineralform aufnehmen. Eine flüssige mineralische Düngen nach dem Umtopfen ist ratsam wenn mans nicht übertreibt und den Salzgehalt nicht überzieht. Der Stickstoffbedarf der Nadeligen ist sowieso im niedrigen bis mittleren Bereich.
Jetzt geht es Richtung Düngen.....und wir sind schon beim Fachsimpeln über Sylvestris, ich höre jetzt mal auf, sonst wird wieder gemeckert.
Ich würde mich gerne mehr mit gleichgesinnten Austauschen leider gibt es hier keine Bonsaiverückten geschweige denn AKs, außer Jürgen Zaar der wohnt nicht mal 20km von mir entfernt, der ist auch die einzigste Koryphäe weit und breit.
Nun ja ich denke die nächsten Jahre werden es zeigen, schade das die Vegetationsperioden so kurz sind, kaum hat man sich verguckt ist schon wieder Winter.
(Jo is dän scho wieder weihnochten?) Man würde besser in Rio wohnen, aber da gibt es leider keine Pinus sylvestris und Shinpakus und Fagus und Birken usw. also doch besser hier wohnen.
Die bessere Wachstumsteuerung die du dir wünschst (wie alle) würde ich dann so in etwa dieser o.g. Richtung angehen.
Von daher sind die Diagramme eigentlich sehr nützlich
Alles andere weißt du ja.

Gruß Ralf
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Dirk K. aus L.
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Moin!

Man kann noch so viele Theorien bemühen und schlaue Diagramme hervorholen und neue Hypothesen aufstellen. Ich halte mich hinsichtlich des Umtopfens an die Termine, welche die Profis unter uns seit Jahrzehnten erfolgreich einhalten.

Wie schrieb hier Walter Pall einmal so treffend (mit Blick auf die Medizin): Wer heilt, hat recht. Amen!

Nichtsdestotrotz finde ich den Thread hier interessant.

Grüße, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
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akamazu
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Re: Umtopfen im Herbst...?

Beitrag von akamazu »

Dirk K. aus L. hat geschrieben:Moin!

Man kann noch so viele Theorien bemühen und schlaue Diagramme hervorholen und neue Hypothesen aufstellen. Ich halte mich hinsichtlich des Umtopfens an die Termine, welche die Profis unter uns seit Jahrzehnten erfolgreich einhalten.

Wie schrieb hier Walter Pall einmal so treffend (mit Blick auf die Medizin): Wer heilt, hat recht. Amen!

Nichtsdestotrotz finde ich den Thread hier interessant.

Grüße, Dirk
Hallo Dirk

Das ist schön, dann können wir uns den ganzen Zinnober hier sparen.
Wärst du so nett und teilst uns die Termine mit, dies wäre dann für alle hilfreich.

Pflanze....................................Name Profi/Meister ..................................Umtopftermin

Pinus sylvestris
Pinus mugo
Pinus parviflora
Pinus thunbergii
Pinus nigra
Picea abies
Juniperus chinensis
Juniperus communis
Acer palmatum
Acer einheimische
Eiche
Erle
Eibe
Birke
Weißdorn
Erle
Linde
Buchen
Azaleen


Gruß Ralf
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