Mykorrhiza
Re: Mykorrhiza
Hier hab ich auch ein Bild von Pilzen bei einem Feuerahorn.
- Andreas R.
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Re: Mykorrhiza
Danke an Alle für die Bilder. Ich hoffe da kommen noch mehr, in diesem Thread hat es ja bisher nicht so viele Bilder gegeben weil das ja alles sehr theoretisch war. Ich arbeite momentan auch an einem ausführlichen Artikel fürs Fachwissen, in den die Ergebnisse aus dieser Diskussion hier einfließen sollen. Da kann ich auch das eine oder andere Bild brauchen, ich werde mich dann per PN melden ob ich es verwenden darf.
Es würde aber auch schon ein Bild reichen, wo man das Verhältnis von Baum- und Pilzgröße erkennt, also ein (relativ) großer Fruchtkörper mit dem ganzen Bonsai als Größenvergleich. Da ist ja das Verhältnis oft deutlich verschoben im Vergleich zur freien Natur, auch wenn die Pilze nie so groß werden wie die größten Exemplare die man so im Wald findet.
Viele Grüße,
Andy
Herr Agerer war erstaunt darüber, dass bei einem Bonsai doch relativ große Fruchtkörper auftreten können, weil der kleine Baum ja viel weniger Kohlenhydrate liefern kann als ein großer Waldbaum. Die beschriebene 10cm Eiche mit 10cm Pilz wäre der ideale Beweis, es wäre super wenn du das Bild finden würdest.kressevadder hat geschrieben:was ist den an einem fruchtenden Pilz in der Bonsaischale so besonders das der Prof so scharf drauf ist (Kopf kratz???)
Irgendwo habe ich ne 10cm Eiche mit 10cm Pilz. Muss mal suchen...
Es würde aber auch schon ein Bild reichen, wo man das Verhältnis von Baum- und Pilzgröße erkennt, also ein (relativ) großer Fruchtkörper mit dem ganzen Bonsai als Größenvergleich. Da ist ja das Verhältnis oft deutlich verschoben im Vergleich zur freien Natur, auch wenn die Pilze nie so groß werden wie die größten Exemplare die man so im Wald findet.
Viele Grüße,
Andy
Re: Mykorrhiza
Hm, wenn ich so überlege...
Eine gut 50cm große Linde mit kaum Krone hat hier heuer 7 centgroße Dunkelscheibige Fälblinge auf einen Streich angefüttert. Nun wächst die aber auch selbst wie blöd. Die 50cm große Blutbuche schaffte das auch einmal, brachte die aber nicht alle durch. Ein einzelner Fälbling brachte es bei der Buche mal auf die Größe eines 50ct-Stücks.
Wenn ich das mit der Birke im Hof vergleiche, die ist doppelstämmig und gut 15m hoch und mag übers Jahr so 100 normalgroße Pilze ernährt haben, darunter ein paar prächtige Birkenpilze von bis zu 12cm. 2008 muss sie allein schon von den Kahlen Kremplingen 100 gefüttert haben, aber die sind seither nicht wieder in dermaßen massiv aufgetreten. Ich vermute, die haben "angespart" und brauchen ne Weile bis zur nächsten Schwemme. An dem Platz wächst auch sonst nix, links und rechts von dem vermutlichen Kremplings-Myzel sind Rotfußröhrlinge. Gegenüber gibts Täublinge und Ritterlinge.
Und die Hälfte vom Wurzelteller der Birke ist noch überpflastert, da wuchs nur einmal ein Ausblassender Birkentäubling durch.
Ich kann jetzt schlecht schätzen, aber ist das viel?
Wir düngen doch unsere Bonsai.
OK, wieviele Kilo Pilze könnte man ernten unter einem freien Baum, aber wieviel Wurzelraum hat der auch, der mit Myzel ausgefüllt werden muss? Und unter unseren Bonsai sitzt in der Regel ein Myzel in einem kleinen Topf, hat nur wenig auszufüllen und den ganzen Baum für sich. Bleibt da nicht mehr Stoff für Schwammerln?
Eine gut 50cm große Linde mit kaum Krone hat hier heuer 7 centgroße Dunkelscheibige Fälblinge auf einen Streich angefüttert. Nun wächst die aber auch selbst wie blöd. Die 50cm große Blutbuche schaffte das auch einmal, brachte die aber nicht alle durch. Ein einzelner Fälbling brachte es bei der Buche mal auf die Größe eines 50ct-Stücks.
Wenn ich das mit der Birke im Hof vergleiche, die ist doppelstämmig und gut 15m hoch und mag übers Jahr so 100 normalgroße Pilze ernährt haben, darunter ein paar prächtige Birkenpilze von bis zu 12cm. 2008 muss sie allein schon von den Kahlen Kremplingen 100 gefüttert haben, aber die sind seither nicht wieder in dermaßen massiv aufgetreten. Ich vermute, die haben "angespart" und brauchen ne Weile bis zur nächsten Schwemme. An dem Platz wächst auch sonst nix, links und rechts von dem vermutlichen Kremplings-Myzel sind Rotfußröhrlinge. Gegenüber gibts Täublinge und Ritterlinge.
Und die Hälfte vom Wurzelteller der Birke ist noch überpflastert, da wuchs nur einmal ein Ausblassender Birkentäubling durch.
Ich kann jetzt schlecht schätzen, aber ist das viel?
Wir düngen doch unsere Bonsai.
OK, wieviele Kilo Pilze könnte man ernten unter einem freien Baum, aber wieviel Wurzelraum hat der auch, der mit Myzel ausgefüllt werden muss? Und unter unseren Bonsai sitzt in der Regel ein Myzel in einem kleinen Topf, hat nur wenig auszufüllen und den ganzen Baum für sich. Bleibt da nicht mehr Stoff für Schwammerln?
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
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Re: Mykorrhiza
Hallo Andy,Andreas R. hat geschrieben:Ich arbeite momentan auch an einem ausführlichen Artikel fürs Fachwissen, in den die Ergebnisse aus dieser Diskussion hier einfließen sollen. Da kann ich auch das eine oder andere Bild brauchen, ich werde mich dann per PN melden ob ich es verwenden darf.
Bilder, die hier im BFF gepostet wurden, darfst Du für das BFF-Fachwissen laut Nutzungsbedingungen auch weiterverwenden. Dann schreibst Du aber den Namen des Fotografen (nickname) und ggf. Bonsaibesitzer unter das Foto.
LG, Heike
- kressevadder
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Re: Mykorrhiza
Andy,
jetzt muss ich leider passen. Ich dachte ich hätte das damals mit dem Telefon fotografiert. Irgendwie finde ich da nix.
Das nächste mal werde ich das aber ordentlich dokumentieren, versprochen!
Die Eiche wächst übrigens in Seramis im TPK. Die ist als Eichel per Zufall in meinem Garten in einen Topf mit Seramis geplumst und darf seit dem an einem "Cut&Grow" Experiment teilnehmen. Also noch nie Erde gesehen.
Gruß
Manfred
jetzt muss ich leider passen. Ich dachte ich hätte das damals mit dem Telefon fotografiert. Irgendwie finde ich da nix.
Das nächste mal werde ich das aber ordentlich dokumentieren, versprochen!
Die Eiche wächst übrigens in Seramis im TPK. Die ist als Eichel per Zufall in meinem Garten in einen Topf mit Seramis geplumst und darf seit dem an einem "Cut&Grow" Experiment teilnehmen. Also noch nie Erde gesehen.
Gruß
Manfred
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Mein Bonsaitagebuch
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- Andreas R.
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Re: Mykorrhiza
Hab ich grade gemacht.MarionS hat geschrieben:Andreas, mach doch vielleicht noch mal einen neuen Thread auf mit einem Aufruf, Fotos zu posten. Es werden sicher nicht alle Mitglieder diesen Thread hier verfolgen.
Normale Bäume werden zwar nicht gedüngt, aber das braucht es ja auch nicht. Das ganze Laub was die verlieren ist hervorragendes Futter für die Pilze und es gibt auch noch viele andere Sachen die da im Boden so vor sich hinverrotten.MarionS hat geschrieben:Wir düngen doch unsere Bonsai.
OK, wieviele Kilo Pilze könnte man ernten unter einem freien Baum, aber wieviel Wurzelraum hat der auch, der mit Myzel ausgefüllt werden muss? Und unter unseren Bonsai sitzt in der Regel ein Myzel in einem kleinen Topf, hat nur wenig auszufüllen und den ganzen Baum für sich. Bleibt da nicht mehr Stoff für Schwammerln?
Was zählt ist die Blattfläche. Da ist zwischen Bonsai und normalem Baum ein riesiger Unterschied. Müsste man mal ausrechnen...
Alles klar, danke Heike.Heike_vG hat geschrieben: Bilder, die hier im BFF gepostet wurden, darfst Du für das BFF-Fachwissen laut Nutzungsbedingungen auch weiterverwenden. Dann schreibst Du aber den Namen des Fotografen (nickname) und ggf. Bonsaibesitzer unter das Foto.![]()
Passt schon Manfred. Vielleicht wächst ja dieses Jahr wieder einer.kressevadder hat geschrieben:jetzt muss ich leider passen. Ich dachte ich hätte das damals mit dem Telefon fotografiert. Irgendwie finde ich da nix.
Das nächste mal werde ich das aber ordentlich dokumentieren, versprochen!
Dann bringst du ihn zu mir und wir machen ein ordentliches Foto
Viele Grüße,
Andy
- Andreas R.
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Re: Mykorrhiza
Hat da jemand was von Mykorrhiza gesagt?
Ich hab das mal hierher kopiert, da passt es besser. Stammt ursprünglich aus dem Thread Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"
- Hoher Phosphorgehalt im Substrat bzw. im verwendeten Dünger.
- Nicht die richtigen Symbionten für die Baumart.
- Fehlen anderer Mikroorganismen, die der Pilz zum Aufschließen von Nährstoffen benötigt.
Fertige Mykorrhiza-Präparate für den Hobby-Bereich enthalten ein unbestimmtes Gemisch verschiedener Pilzarten. Besonders bei Bäumen die Ektomykorrhiza eingehen besteht ein gewisses Risiko, dass kein geeigneter Pilz enthalten ist. Man müsste beim Hersteller die Artenzusammensetzung erfragen, diese wird aber evtl. gar nicht bekannt sein da die Zusammensetzungen wechseln und die verwendeten Pilze gar nicht bestimmt wurden.
Die von Ghaz kultivierte Duranta wird als tropische Pflanze höchstwahrscheinlich arbuskuläre Mykorrhiza machen. Ob die Besiedlung errfolgreich war lässt sich also mit dem bloßen Auge nicht erkennen.
Marion,
wie hast du die drei verschiedenen Mykorrhiza kultiviert? Kannst du das etwas genauer beschreiben? Welche Baumarten? Konntest du die Pilzarten anhand von Fruchtkörpern bestimmen?
Ich hab das mal hierher kopiert, da passt es besser. Stammt ursprünglich aus dem Thread Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"
Die Bedenken von Ghaz sind durchaus berechtigt. Es sind verschiedene Gründe denkbar warum das Animpfen mit Mykorrhiza nicht erfolgreich sein könnte, z.B.:MarionS hat geschrieben:Warum nicht?Ghaz hat geschrieben:Etwas Mykorrhiza haben wir auch untergemischt. Bin mal gespannt ob das Zeug überhaupt anwächst![]()
Ich benutze Lava/Seramis/Akadama in 1/1/1 und habe schon drei verschiedene Mykorrhiza kultiviert.
- Hoher Phosphorgehalt im Substrat bzw. im verwendeten Dünger.
- Nicht die richtigen Symbionten für die Baumart.
- Fehlen anderer Mikroorganismen, die der Pilz zum Aufschließen von Nährstoffen benötigt.
Fertige Mykorrhiza-Präparate für den Hobby-Bereich enthalten ein unbestimmtes Gemisch verschiedener Pilzarten. Besonders bei Bäumen die Ektomykorrhiza eingehen besteht ein gewisses Risiko, dass kein geeigneter Pilz enthalten ist. Man müsste beim Hersteller die Artenzusammensetzung erfragen, diese wird aber evtl. gar nicht bekannt sein da die Zusammensetzungen wechseln und die verwendeten Pilze gar nicht bestimmt wurden.
Die von Ghaz kultivierte Duranta wird als tropische Pflanze höchstwahrscheinlich arbuskuläre Mykorrhiza machen. Ob die Besiedlung errfolgreich war lässt sich also mit dem bloßen Auge nicht erkennen.
Marion,
wie hast du die drei verschiedenen Mykorrhiza kultiviert? Kannst du das etwas genauer beschreiben? Welche Baumarten? Konntest du die Pilzarten anhand von Fruchtkörpern bestimmen?
Re: Mykorrhiza
Hey,
durch mein Studium habe ich immer eine gewisse Grundskepsis, wenn Produkte die Natur nachahmen wollen^^
In Pflanzenphysiologie lernt man das mit den Pilzen auch. Praktisch gibt es in der natürlichen Umwelt einer Pflanze abertausende verschiedene Bakterienarten, nochmal soviele Pilze, die alle unterschiedliche Funktionen einnehmen.
Man hat nun EINIGE dieser Arten näher untersucht, aber welche passen jetzt GENAU zu meiner Pflanze?-im Prinzip kann man nur eine Mischung nehmen und hoffen, dass der Baum gnädig ist und den Pilz ranlässt
Ist dasselbe wie mit diesem Vitaminboom. Man sieht IRGNDEINEN Zusammenhang, isoliert einen Stoff und der soll dann gegen Schnupfen helfen?-warum hat der Apfel denn tausend verschiedene Stoffe in seiner Frucht, wenn ein Stoff ausreicht?
Aus Sorge um meinem Baum und weil es halt ein neues Hobby ist, habe ich das jetzt mal gekauft. Sehe ja später das Mycel wenn der Pilz da ist.
Im Grunde müsste man nur etwas Erde aus dem Wald nehmen und einen Komposttee aufsetzen. Da sind dann genug Sporen drin.
Achja, weiss nicht ob ich Werbung machen darf, aber ich habe mein Mykorrhiza anfertigen lassen nach den Infos die ich hatte. Habe genau die Pilzarten bestellt die nach der Literatur für meinen Baum richtig sind. Wer will kann mich ja anschreiben, dann gebe ich die Adresse oder poste es hier.
Ghaz
durch mein Studium habe ich immer eine gewisse Grundskepsis, wenn Produkte die Natur nachahmen wollen^^
In Pflanzenphysiologie lernt man das mit den Pilzen auch. Praktisch gibt es in der natürlichen Umwelt einer Pflanze abertausende verschiedene Bakterienarten, nochmal soviele Pilze, die alle unterschiedliche Funktionen einnehmen.
Man hat nun EINIGE dieser Arten näher untersucht, aber welche passen jetzt GENAU zu meiner Pflanze?-im Prinzip kann man nur eine Mischung nehmen und hoffen, dass der Baum gnädig ist und den Pilz ranlässt
Ist dasselbe wie mit diesem Vitaminboom. Man sieht IRGNDEINEN Zusammenhang, isoliert einen Stoff und der soll dann gegen Schnupfen helfen?-warum hat der Apfel denn tausend verschiedene Stoffe in seiner Frucht, wenn ein Stoff ausreicht?
Aus Sorge um meinem Baum und weil es halt ein neues Hobby ist, habe ich das jetzt mal gekauft. Sehe ja später das Mycel wenn der Pilz da ist.
Im Grunde müsste man nur etwas Erde aus dem Wald nehmen und einen Komposttee aufsetzen. Da sind dann genug Sporen drin.
Achja, weiss nicht ob ich Werbung machen darf, aber ich habe mein Mykorrhiza anfertigen lassen nach den Infos die ich hatte. Habe genau die Pilzarten bestellt die nach der Literatur für meinen Baum richtig sind. Wer will kann mich ja anschreiben, dann gebe ich die Adresse oder poste es hier.
Ghaz
Re: Mykorrhiza
Aber gern:Andreas R. hat geschrieben:Marion,
wie hast du die drei verschiedenen Mykorrhiza kultiviert? Kannst du das etwas genauer beschreiben? Welche Baumarten? Konntest du die Pilzarten anhand von Fruchtkörpern bestimmen?
Ich habe zu meinen Bäumen einfach passende Großpilze gesucht. Da ich hiesige Bonsai bevorzuge, nicht das große Problem... und seither interessiere ich mich auch noch für Pilze
Naja, dann ging es auf den Wochenmarkt für einen Steinpilz für die eine Stieleiche, in ein bekanntes Revier für einen Fliegenpilz für eine weitere Stieleiche und meiner Linde habe ich einen Rotfußröhrling gepflückt, der mir grad so über den Weg lief. Davon kam je ein Hut mit den Röhren/Lamellen nach unten ins Substrat.
Mir war schon aufgefallen, dass die 2008 geimpften Eichen eine auffällige Resistenz gegen Mehltau zeigten, die widerstanden zumindest länger dagegen als andere und heilten auch gut wieder ab. Pilze sprossen noch keine, aber in allen drei Fällen habe ich an jeweils einem Tag immer zur gleichen Zeit im Jahr beim Gießen einen auffälligen Geruch feststellen können: der Steinpilz umwerfend lecker, der Fliegenpilz so schwach/unauffällig, dass mein Verstand nicht viel merkte, mein Instinkt aber schon beim Öffnen des Fensters sofort richtig lag und der Rotfußröhrling hat einen mittleren, mir nicht sonderlich angenehm metallischen Geruch, den ich aber sofort wiedererkannte.
Beim Umtopfen merkt man dem Substrat nichts an, und es ist auch nicht gelungen, eine weitere Eiche durch übertragenes Substrat zu impfen. Ich benutze Akadama/Seramis/Lavagranulat im TPK.
Ich müsste mal gelegentlich jedem noch einen zweiten Pilz gönnen, damit die vorhandenen Myzele befruchtet werden, vielleicht wächst dann mal ein Schwammerl.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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Re: Mykorrhiza
für Aussenpilze kann man auch gut in den Wald gehen ;-D
Für Indoors wird das dann schon schwieriger. Trichoderma soll ja gut sein.
Wenn ihr wollt, kann ich mal eine Anleitung im Forum schreiben, wie man Pilze richtig züchtet. Ist im Grunde sehr einfach. Man muss nur wissen, welcher Pilz zum Baum passt. Irgendwelche Champignons auf seinen Bonsai zu hauen macht keinen Sinn
Für Indoors wird das dann schon schwieriger. Trichoderma soll ja gut sein.
Wenn ihr wollt, kann ich mal eine Anleitung im Forum schreiben, wie man Pilze richtig züchtet. Ist im Grunde sehr einfach. Man muss nur wissen, welcher Pilz zum Baum passt. Irgendwelche Champignons auf seinen Bonsai zu hauen macht keinen Sinn
Re: Mykorrhiza
Zeitmangel *seufz* Mangels Auto komm ich auch nicht weit.Ghaz hat geschrieben:für Aussenpilze kann man auch gut in den Wald gehen ;-D
Ich war schon froh, den Fliegenpilz erlegt zu haben, die pflückt einem wenigstens keiner weg. Auf dem Weg zur Arbeit hat mich schon zwei mal an einem Grünstreifen IMHO Steinpilz-Geruch angefallen, aber das ist ein abgezäunter Bereich, da komm ich ohne Hausmeister o.ä. nicht dran.
Zumal Schampis Saprobionten sindIrgendwelche Champignons auf seinen Bonsai zu hauen macht keinen Sinn
Gruß,
MarionS
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- Andreas R.
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Re: Mykorrhiza
Danke für die Details Marion. Das ist eine sehr gute Methode für Ektomykorrhiza. Ich habe das ja hier auch schon einmal so beschrieben.
Bei arbuskulärer Mykorrhiza geht das natürlich nicht.
Bei arbuskulärer Mykorrhiza geht das natürlich nicht.
Ich glaube wir haben das hier schonmal besprochen: Aus dem Fruchtkörper werden Sporen beider "Geschlechter" abgegeben. Eine Befruchtung hat demnach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon stattgefunden.MarionS hat geschrieben:Ich müsste mal gelegentlich jedem noch einen zweiten Pilz gönnen, damit die vorhandenen Myzele befruchtet werden, vielleicht wächst dann mal ein Schwammerl.
Du züchtest Trichinoderma? Auf Agarplatten? Da wäre eine Anleitung sicherlich interessant, wenn möglich mit Bildern.Ghaz hat geschrieben:Trichoderma soll ja gut sein.
Wenn ihr wollt, kann ich mal eine Anleitung im Forum schreiben, wie man Pilze richtig züchtet.
Re: Mykorrhiza
*räusper* Ich meine, woanders auch noch mal was anderes gelesen zu haben.Andreas R. hat geschrieben:Ich glaube wir haben das hier schonmal besprochen: Aus dem Fruchtkörper werden Sporen beider "Geschlechter" abgegeben. Eine Befruchtung hat demnach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon stattgefunden.
Nicht persönlich nehmen, ich bin nur ein Laie.
Meine drei fruchten nicht. Obwohl zumindest die Linde zuvor schon eine Reihe von Fälblingen ernährt hat, kam nicht ein einziger Rotfuß rum. Es ist jetzt nicht das Drama, gelegentlich nochmal nachzuimpfen und zu schauen, was dann passiert. Schaun wir mal.
Gruß,
MarionS
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Re: Mykorrhiza
Hallo,
dann steuere ich mal ein Bild nach einem Regenguss von meiner abgemoosten Zerreiche bei.
Die Fruchtkörper der Pilze behagen mir nicht so recht! Sie sitzen ziemlich dicht am abgemoosten Wurzelfuss und nicht peripher.
Sieht für mich nach Hallimasch aus. Gibt´s Handlungsbedarf oder ist in diesem Stadium der Kuchen schon gegessen?
Sorgenvolle Grüsse,
Heiner
dann steuere ich mal ein Bild nach einem Regenguss von meiner abgemoosten Zerreiche bei.
Die Fruchtkörper der Pilze behagen mir nicht so recht! Sie sitzen ziemlich dicht am abgemoosten Wurzelfuss und nicht peripher.
Sieht für mich nach Hallimasch aus. Gibt´s Handlungsbedarf oder ist in diesem Stadium der Kuchen schon gegessen?
Sorgenvolle Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Mykorrhiza
Leg mal ein größeres, geöffnetes Pilzchen mindestens über Nacht auf ein Papier, ob es weiß aussport.
Eine Aufnahme von unten, von den Lamellen wäre auch gut.
Eine Aufnahme von unten, von den Lamellen wäre auch gut.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
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