Die Sammlung von Ryan Neil

Ausstellungen, Workshops, Arbeitskreise, Events u. -Organisationen, Reisen, Besuchen in Bonsai-Gärten und Töpferstuben.
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Sigrid
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Sigrid »

Dirk K. aus L. hat geschrieben:Heike,

du bist eine Wucht! *daumen_new*
einverstanden *clap*
think pink
Lindwurm
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Lindwurm »

MarcusT hat geschrieben: Jedoch erschließt sich mir die Preisangabe von Werten weit über 20000 Euro in keinster Weise.

und mir erschliesst sich in keinster weise, dass ich jeden tag auf der strasse diverse autos sehe die jeweils 100.000€ oder mehr kosten!

oder anders rum formuliert, wer wäre so blöd und würde 5 solche rohlinge gegen ein dämliches auto tauschen ?? *lach* *confused3* *schulter zuck*
MarcusT
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von MarcusT »

Lindwurm hat geschrieben:
MarcusT hat geschrieben: Jedoch erschließt sich mir die Preisangabe von Werten weit über 20000 Euro in keinster Weise.

und mir erschliesst sich in keinster weise, dass ich jeden tag auf der strasse diverse autos sehe die jeweils 100.000€ oder mehr kosten!

oder anders rum formuliert, wer wäre so blöd und würde 5 solche rohlinge gegen ein dämliches auto tauschen ?? *lach* *confused3* *schulter zuck*

Hallo Lindwurm,

dies ist aber eine Aussage von persönlichen Geschmack und den habe und werde ich bewusst in meinem Beitrag weggelassen. Und was glaubst Du wie ein Besitzer eines "dämlichen" 100.000 Euro Fahrzeugs über jemand denkt der sich Bäume für 20.000 Euro kauft?
Ich halte es für vermessen jemand als "blöd" zu bezeichnen nur weil er einen anderen Geschmack oder Wertschätzung hat.

Marcus
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achim73
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von achim73 »

/mod : leute, es reicht jetzt. weitere diskussionen über sinn und unsinn von preisfindungen bitte in der plauderecke ! *back*
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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Hinomaru
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Hinomaru »

Hallo,

Danke Walther für´s zeigen und Danke Heike für´s übersetzen.
Tschüß Micha
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Arkadius
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Arkadius »

Danke Walter für die tollen Bilder.
Danke auch dir Heike für die Übersetzung.

Gruß
Arkadius
グルッス

アルカディウス
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Arkadius
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Arkadius »

achim73 hat geschrieben:/mod : leute, es reicht jetzt. weitere diskussionen über sinn und unsinn von preisfindungen bitte in der plauderecke ! *back*
Achim, vielleicht kann man die Diskussion abtrennen. Hier gehört sie wirklich nicht hin.

Gruß
Arkadius
グルッス

アルカディウス
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baba
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von baba »

Heike, vielen Dank für die Übersetzung *kiss*

Lieben Gruß
Gökhan
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akamazu
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von akamazu »

Hallo

Vielen Dank an Heike für die Übersetzung, das ist immer ne Menge Arbeit.
Ich habe mir mal Ryans Artikel "Defining Mirai" angesehen und finde das ist eine ebenso tolle wie spannende Geschichte
aus seiner Lehrzeit bei Kimura.
Um Heikes Übersetzung zu vervollkommnen wollte ich allgemein mal fragen ob ihr Interesse an der Übersetzung des Artikel habt.

Gruß Ralf
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Heike_vG
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Ralf,

diese Geschichte aus Ryans Lehrzeit finde ich auch besonders schön und bezeichnend. Man kann beim Lesen erahnen, was für eine Prüfung für Charakter und Willenskraft solch eine japanische Lehre ist. Dies hält man nur mit einer ganz starken Motivation und unendlicher Liebe zu Bonsai durch und am Ende haben die Absolventen nicht nur einen bewundernswerten Erfahrungsschatz, Kenntnisse und Fähigkeiten in Sachen Bonsai erworben, sondern auch Demut, Bescheidenheit und Freundlichkeit in hohem Maße. Die jungen Männer, die solche Lehrjahre hinter sich haben, sind ausgesprochen angenehme Gesellschaft.
Aus dem genannten Titel kann wahrscheinlich nicht jeder entnehmen, wie interessant der Text wirklich ist.
Daher fände ich es toll, wenn Du ihn für die deutschen Bonsaifreunde übersetzen würdest, Ralf. Auch wenn noch keiner "hier" geschrien hat, werden sie dann ihre Freude daran haben! *hello*

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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akamazu
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von akamazu »

Vielen Dank Heike für deine hilfreiche und sinnreiche Beschreibung.
Als anregende Weihnachtslektüre wünsche ich allen viel Spaß dabei.
Es beschreibt das entstehen von Ryans Vision während seiner langen Lehrzeit bei Kimura und wie es zu "Bonsai Mirai" gekommen ist.
Es beschreibt einen kurzen Ausschnitt der Lehrzeit und das Zusammenwirken von Missgeschicken und einem
simplen Aufdruck auf einem Elektrokabel.
Ich bin der Meinung das spornt an, denn man sollte sich mal in diese Lage hinein versetzten, als Amerikaner oder Europäer in Japan eine Ausbildung zu machen, verschiedene Kulturen prallen da aufeinander.
Die Übersetzung ist nicht wortwörtlich, sondern gibt im weitesten Sinne das wieder was Ryan erlebt hat und uns sagen möchte.
Viel Spass.

Ryans Vison und die Definition von „Mirai“

Im Laufe seiner Ausbildung wurde Ryan immer wieder konfrontiert mit der Sinnfrage, welchen Wert bzw. welchen Zweck die bestimmten Arbeiten verfolgen und welchen Nutzen sie haben außer der Zweckerfüllung.
Tag für Tag musste er „niedere“ Arbeiten errichten ohne nur einmal an einem Baum arbeiten zu dürfen.
Diese Arbeiten hatten im eigentlichen Sinne nichts mit direkten Bonsaiarbeiten zu tun, also den Arbeiten an einem Baum. Deshalb erkannte er zunächst nicht den tieferen Sinn darin und fragte sich immer wieder wozu das ganze gut sein sollte.
Doch irgendwann sollten diese speziellen Übungen ihren Zweck zum Vorschein bringen und sich nützlich erweisen, nämlich genau dann wenn es an der Zeit war.
Eine dieser Aufgaben war es immer wieder verschmutzte Lumpen in einem niedrigen Waschbecken aus Stein außerhalb Kimuras Werkstatt zu waschen.
Dies war Ryans Aufgabe und in Erwartung das stets frische und saubere Lumpen zur Verfügung standen, musste dies bei jedem Wetter, ob Regen, Sonnenschein, Sommer, Winter, geschehen. Immer der gleiche Ablauf.
Dort genau an dieser Stelle am Waschbecken war ein Schalter angebracht mit dem man die Gartenbeleuchtung einschalten konnte. Das Kabel vom Schalter abgehend schlängelte sich in Augenhöhe entlang des Waschbeckens zur Werkstatt. Eine alltägliche Situation, wenn da nicht eine geringfügige Kleinigkeit wäre, völlig unbedeutend und eigentlich nebensächlich, der Aufdruck „Mirai“ des Kabelherstellers.
Genau dieses auf dem Kabel aufgedruckte Wort sollte eine enorm wichtige Rolle für sein zukünftiges Leben und ein wertvoller Wegweiser und Wegbegleiter werden. Zu diesem Zeitpunkt noch unbedeutend, sollte ihn eben dieses Wort fortan bei seiner Ausbildung immer begleiten.
In seiner Anfangszeit war Ryan jedenfalls mit dem Waschen von Lumpen beschäftigt, immer auch bemühend keinen Anlass zum Tadel zu geben, auch wohlwissend das er zu dieser Zeit noch nicht offiziel in Kimuras Schule aufgenommen war.
Sein Sinn für Details begann jedenfalls mit dem Wort „Mirai“ das auf dem Kabel stand.
Im zweiten Jahr seiner Ausbildung kam nun ein wichtiger Wendepunkt.
Ryan war mit der Bearbeitung einer Fichte eines Kunden beschäftigt der den Baum auf der Kokufu austellen wollte und wie es denn kommen musste brach der Hauptast während der Bearbeitung ab.
Der Schrecken war groß, jeder kennt das.
Kimura quitierte dies weitesgehend mit Schweigen und redete 2 Wochen nichts mit Ryan.
Durch dieses Missgeschick verlor Ryan zunächst sein Gesicht wie es in der japanischen Kultur üblich ist. Das ganze sollte auch noch längere Zeit an ihm anhaften wie sich später rausstellen sollte.
Eines Tages beauftragte ein guter Kunde Kimura damit seine Ilex mit kirschroten Früchten im Gewächshaus aufzubewahren und somit vor den Vögeln zu schützen.
Der Baum sollte auch planmäßig für die bevorstehende Kokufu hergerichtet werden.
Ryan war damit beauftragt alle Austellungsbäume sicher zu verwahren, ebenso auch diese Ilex mit den kirschroten Früchten. Er suchte ihm ein seiner Meinung nach sicheres Plätzchen.
Doch auch hier kam es wie es kommen musste, als Ryan eines Tages dir Tür zum Gewächshaus öffnete um die Wärme rauszulassen flog ein Vogel heraus, sein Augenmerk richtete sich unversehends auf die Ilex und seine kurz aufkommende Befürchtung bestätigte sich, oh Gott die Früchte waren alle weggefressen. Der Vogel hatte die Früchte scheinbar durch das Glasdach entdeckt und fand irgendwie den Zugang zum Glashaus.
Ryans Herz versank im tiefsten Dunkel und er kam sich vor wie ein gerupftes Huhn.
Diesmal blieb Kimura nicht so ruhig und Ryan bekam die Quittung für beide Fehler. Sozusagen eine erzieherische Maßnahme.
Ryan konnte fortan keinen Fuß mehr in die Werkstatt setzen ohne zu fühlen das die Luft so dick und schwer wie Blei war, volle Ablehnung wurde ihm entgegnet und das ganze zwei volle Monate lang. Diese Zeit war sehr schwer und er hatte viel Zeit zum nachdenken, dabei dachte er auch oft ans aufgeben.
Kimura hatte ihn mit den wertvollsten Bäumen seiner Kunden vertraut er hatte versagt.
Wie würde Kimura das seinem Kunden erklären, „tut mir leid“ oder „es ist geschehen, aber es war nicht meine Schuld“? . Nein. Kimura musste alles auf sich nehmen, sich entschuldigen und sich unterwerfen(Anm. jap. Sitte), denn er allein trug die Verantwortung
Also fand sich Ryan an seinem Lumpenwaschplatz wieder. Tag für Tag diese eintönige Arbeit und dabei schaute er jeden Tag auf das Wort „Mirai“, immer wieder nachdenkend und hoffend auf eine zweite Chance seine Fehler wiedergutmachen zu können.
Gleichzeitig dachte er immer darüber nach, wie denn wohl seine eigene Bonsai Werkstatt in den USA aussehen würde. Ryan entwickelte so eine Art „romantische“ Idee die Bonsaiszene dort zu unterstützen und zu prägen.
Tag ein Tag aus das gleiche. Mit tauben Händen die nun zum zigsten Mal die Lumpen wuschen starrte er immer wieder auf dieses Wort „Mirai“. Nach zwei Jahren nun ohne verstanden zu haben, was „Mirai“ bedeutet, war es doch eben genau diese Situation die ihm widerfahren musste, um den tieferen Sinn zu verstehen.
Ryan gab nicht auf. Nach all den Tiefschlägen musste er seinem Lehrer Kimura beweisen das bei ihm eine Veränderung stattfinden würde. Das Verständnis von „Mirai“ sollte ihm helfen, doch was bedeutet es.
Eines Abends in seinem Appartement angekommen versuchte er „Mirai“ zu übersetzen und fand heraus das es etwas mit Zukunft zu tun hatte. Insgeheim hatte Ryan dies schon geahnt und musste innerlich lächeln.
Seit zwei Jahren nun war dieser Waschplatz eine Art Zufluchtsort für ihn gewesen um über die Missgeschicke nachzudenken oder er genoss es einfach über die wenigen Erfolge nachzudenken.
Er wusch tausende von diesen Lappen auch wenn sie nicht so richtig sauber wurden, dabei schaute er immer wieder auf das Wort „Mirai“. Die Zeit an diesem Waschplatz half ihm darüber hinweg, hier konnte er für eine kurze Zeit abtauchen und sich geistig zu stärken, es half ihm zu überwinden, durchzuhalten und nach vorne zu schauen, immer seine eigene Zukunft vor Augen haltend. Dies alles half ihm sich selbst zu motivieren. und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.
Ryan fand auch durch Recherche heraus das „Mirai“ weit mehr bedeutet als nur die Zukunft, denn es bezieht sich nicht auf die unmittelbare Zukunft sondern auf die noch weiter entfernte, schier unerreichbar zum jetzigen Zeitpunkt.
Ein ferner Traum ein romantischer Gedanke genau die Motivation die ihm den Antrieb gab durchzuhalten.
Niemals hätte er es für möglich gehalten, das ein Stück Kabel seine Zukunft in dieser Tragweite beeinflussen sollte.
Seine Ausbildung verlief mit größter Intensität weiter und aus dieser Situation heraus erkannte Kimura Ryans innerliche Veränderung und nahm ihn wieder mehr unter seine Fittiche.
Ryan verinnerlichte das Wort „Mirai“ so sehr, das es so eine Art Mantra für ihn wurde.
Sein Focus war nicht mehr so sehr auf die Fehler der Vergangenheit gerichtet. Verbesserte Techniken, Reifung des Denkens und die Konzentration auf anstehende Aufgaben fielen ihm von nun an leichter. Problemstellungen zu erkennen und Missgeschicke zu verhindern bevor sie entstehen, dazu verhalf ihm „Mirai“.
Am diesem Waschbecken begann er täglich seine Gedanken zu sammeln. Zusehendst begann er die Bonsaikultur und die Entwicklung von Bonsai in Japan zu verstehen, die ja auch zu dem Entstehen der Bonsaikultur in Europa beigetragen hat. So entwickelte sich nach und nach seine Vision.
Europas stolzes Alter, die Kultur seine einzigartigen Kunstwerke, die alten kunstvollen Gebäude, all das halfen mit eine Grundlage für die Bonsaikultur zu schaffen.
Auch stellte er sich immer die Frage, was hat sein Heimatland Amerika denn so zu bieten? Worin besteht seine Einzigartigkeit? Was können die Amerikaner für die internationale Bonsai Gemeinschaft beitragen?
Wie lässt sich diese Kultur hier in Japan mit der amerikanischen Mentalität, frei sein zu wollen von irgendwelchen Zwängen, verbinden? Es wäre nötig die Professionalität der Meister, das Verhältnis Meister Schüler, sowie das erlernen ihrer speziellen Techniken seinen Landsleuten näherzubringen und verstehen zu lernen.
Diese Bonsai Gemeinschaft sollte hungrig werden auf der Suche nach der eigenen Identität, angetrieben im besonderen durch das wachsende Niveau der Bonsaikultur in anderen Ländern.
Amerikaner würden lernen die unvergleichliche Einzigartigkeit ihrer Yamadori erkennen und diese Einzigartigkeit bis hin zur Weltklasse fördern.
Amerikas Töpfer würden einzigartige kunstvolle Schalen entwerfen. Schreiner würden feine Tische und Stände bauen um die Bonsai auf den amerikanischen Ausstellungen auszustellen.
All diese Elemente würden das Potenzial für eine selbstunterstützende freitragende Bonsai Kultur ermöglichen. Diese neu gefundene Freiheit würde den Profis und Hobbyisten gleichermaßen Tür und Tore öffen, um in einem höheren Maße an Engagement und Enthusiasmus die Bonsai Kultur in den USA zu entwickeln und zu fördern. Das hohe Niveau der japanischen Bonsaikultur würde sie darin unterstützen, sich ebenso darin zu verbessern.
Je mehr Ryan darüber nachdachte wie er seinen eigenen Garten gestalten wollte, nahm dieses Konzept das er sich ausdachte Gestalt in ihm an. Sein Ziel wäre es, einen Ort zu erschaffen, der im Niveau der Bonsai in Europa und Japan in nichts nachstehen sollte.
Er würde das beste Yamadori Material der besten Sammler Amerikas zusammentragen um damit Schüler auszubilden. Viele Stunden würden mit den Bäumen verbracht werden um zu zeigen wie man sie hegt, pflegt und entwickelt, immer auf der Suche nach dem richtigen Design. Dies alles würde ihnen internationale Lob und Anerkennung bringen. Sie würden ihre Bonsai Gestaltungen ausstellen, ebenso mit Gräsern und Beistellpflanzen auf eigens gebauten Ständern und Regalen um so der Welt ihre erstklassigen Bonsai Kreationen präsentieren zu dürfen. Dies alles auf Weltklasse Niveau.
Ryan entwarf also seinen eigenen Garten indem er sein „Mirai“ neu definierte.
Ein Garten mit dem Geist der nie aufhörenden Leidenschaft sich immer weiterzuentwickeln nie stehen zu bleiben ohne Begrenzung zu sein, ein sehr hohes Level der Bonsai Gestaltung und handwerklicher Qualität. Er würde es „Bonsai Mirai“ nennen.
Im Laufe der Jahre entstand so seine Vorstellung von „Mirai“.
Wie auch immer, waren es diese Ideen die an solchen Tagen und Nächten der Einsamkeit entstanden sind, die ihn bewegten diesen Weg einzuschlagen und die ihm das Verständnis gaben den Weg zu formulieren den er gehen wollte und so arbeitet Ryan nun für die Bonsai Gemeinschaft. „One tree at at time“.


Gruß Ralf
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Heike_vG »

Wunderbar, Ralf! *clap* Dankeschön!
Ich hoffe, diese Geschichte macht vielen Leuten nun auf Deutsch Freude und gibt Ihnen Einsichten.

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Rene' »

Danke Ralf,

Eine gute Idee diese schöne Geschichte zu übersetzen .
Ich persönlich kann den Inhalt besser genießen wenn ich mich nicht aufs Übersetzen konzentrieren muß.

Rene'
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Thierry
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von Thierry »

Toll Ralf!
Wer den Aufwand einer Übersetzung kennt, weiss sowas ganz besonders zu schätzen.
Deshalb auch von mir ein grosses Dankeschön. *daumen_new*
Viele Grüße,
Thierry

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bonsaimacher
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Re: Die Sammlung von Ryan Neil

Beitrag von bonsaimacher »

Danke Heike und danke Ralf, für die Übersetzungen.

Gruß Daniel
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