angeregt durch die erneute Diskussion über Akadama zeige ich Euch hier einmal meine chinesische Quitte, die ich im Dezember 2007 in recht bedauernswertem Zustand günstig gekauft habe. Der obere Teil des Stamms war abgestorben.
Der Wurzelzustand war mehr als erschreckend!
Reines, grobes Akadama hat für solche Zwecke besondere Vorteile: es ist gut belüftet, erwärmt sich gut, aber nicht übermäßig, trocknet schnell, aber nicht zu schnell, hat wenig Nährstoffe, so dass die Wurzeln erst einmal tüchtig wachsen und "suchen" und bei guter Entwicklung kann man sehr gut mit entsprechendem Dünger arbeiten.
Im Frühjahr 2008 trieb der Baum kräftig aus und ließ erst dann die alten Blätter fallen. Bereits Mitte des Sommers wurden viele kleine Würzelchen an der Substratoberfläche sichtbar. Ich steigerte die Düngung kräftig. Die neuen Triebe, die ich ungehindert wachsen ließ, wurden etwa einen halben Meter lang.
So sah die Quitte im November 2008 aus: Im Workshop mit Ralf Steiner (Ralla) wurde das tote Holz abgesägt und gefräst.
