Und wieder hat meine Durantha Probleme

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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klaus s.
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von klaus s. »

Pflanzen oefters abduschen bis das nicht mehr vorkommt *daumen_new
lg. klaus*
Mijika yo ya
kemushi-no ue ni
tsuyo-no-tama.

Wie kurz war die Nacht!
Auf der behaarten Raupe
Kleine Tautropfen.
Tieftaucher
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Tieftaucher »

Geduscht habe ich die Bäume schon einige male. Blöd ist halt, dass die Ursache der Probleme nicht genau festzustellen ist. Es wäre wirklich schade um die Bäume. Der Liguster ist einer meiner ersten Bäume, den ich seit Jahren Pflege und schon ein paar mal umgestaltet hab. Sogar einen Stammriss hat er vor Jahren schadlos überlebt.

Die Durantha ist nun etwa 20 Jahre und auch nicht leicht zu ersetzen...

ANDI
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camaju +
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von camaju + »

Wenn ich -gespinste an pflanzen- in die große Suchmaschine eingebe, gibt es ettliche Treffer
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Tieftaucher
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Tieftaucher »

Ja klar. Aber wie ich schon geschrieben habe ist nicht ein einziges Tierchen (abgesehen von paar Trauermücken) zu sehen. Im Netz hatte ich neben der Spinnmilbe noch die Gespinstmotte gefunden. Aber in allen Fällen MUSS was zu sehen sein. Womöglich ist es ja auch ein Pilz... das ist gerade der Casus Knacktus.

ANDI
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StevenCA
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von StevenCA »

Mhm interessant...

Ich hatte vor ein paar Wochen das gleiche Phänomen an einem Szechuanpfeffer. Nachdem ich ihn umtopfen musste, verpasste ich ihm jeweils über Nacht eine Plastiktüte (mit Löcher) um die Verdunstung über die Blätter zu verringern. Am 3. Tag war plötzlich der gesamte Stamm, Teile vom Wurzelansatz und einige Äste mit dem genau gleichen Gespinst eingehüllt, teilweise mit 2cm langen Einzelfäden :shock:. Den kompletten Baum mit der Lupe abgesucht -> weder Tierchen noch angefressene Blätter entdeckt.
Als Lösung habe ich ihn 2 Tage lang 2x täglich mit einem hartem Wasserstrahl aus der Dusche abgespritzt und zur Sicherheit - falls doch Tierchen - etwas Lizetan-Granulat auf das Substrat gestreut. Seitdem war/ist Ruhe, der Pfeffer ist satt-grün und treibt schön aus. Ich vermute ebenfalls eine Art Pilz... war für den Baum wohl zu viel Luftfeuchtigkeit. Was mich allerdings doch wundert, da ich mit der Plastiktüten-Methode bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe.
MfG Stefan
Tieftaucher
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Tieftaucher »

Ja, ich tendiere auch immer mehr zu einem Pilz. Ich hatte früher ja bereits mal Spinnmilben an einer Ulme und das war gänzlich anders. Vor allem waren deutlich die kleinen Milben zu sehen. Und mit einem 100er Macro kann ich in vergrößerung wahrscheinlich die Augenfarbe eine 0,1mm Viechs erkennen ;-) ... hab aber rein garnichts gesehen.

Jetzt kann ich nur hoffen das der Wirkstoff Tebuconazole in Baymat Pilzmittel passt... Leider fehlt mir jegliche Erfahrung mit Pilzen... abgesehen vom Teller hatte ich in den ganzen Jahren noch keine.


ANDI
BonsaiSchwein
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von BonsaiSchwein »

würde mich auch mal intressieren den meine mum hat auch so eine pflanze :)
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Andreas R.
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Andreas R. »

Das ist kein Pilz.
Was immer es ist, vielleicht solltest du statt nach vielen kleinen Tieren eher nach wenigen, etwas größeren aber gut getarnten Tieren suchen.

Ich hatte letztes Jahr an einer kleinen Weide folgende Situation: Beim Gießen habe ich festgestellt dass mindestens die Hälfte aller Blätter weg war. Viele waren das eh nicht weil sie gerade erst stark zurückgeschnitten und teilweise entlaubt worden war. Jedenfalls waren die Blätter einfach weg, nicht abgefallen, keine Fraßspuren. Deshalb war es mir wohl auch erst aufgefallen als wirklich schon viele Blätter fehlten. Zuerst dachte ich da will mich einer verarschen. Trotzdem habe ich den Baum abgesucht, nichts gefunden. Am nächsten Tag wollte ich den Baum schattiger stellen damit er sich besser erholen kann. Erst beim dritten Hinsehen habe ich dann eine über 4cm lange Raupe entdeckt, an einem 15cm hohen Baum! Sie war perfekt getarnt, sah täuschend wie ein Ast aus. Es war nur die eine, nachdem ich die entfernt hatte war Ruhe.

Es gibt einige Schädlinge die nachtaktiv sind und sich tagsüber irgendwie tarnen. Schau mal ob du nicht irgendwas Ungewöhnliches findest. Man übersieht leicht größere Dinge wenn man nach etwas sehr kleinen sucht. In meinem Fall war der Ast auf dem ich suchte in Wirklichkeit selbst der Schädling.

Muss nicht sein, ist nur so eine Idee, nachdem alles andere ja scheinbar nicht hilft.
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Heike_vG
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

letztlich ist es bei dieser Durantha wie bei vielen anderen Zimmerbonsai speziell im Winter eigentlich zweitrangig, welche Art Schädling sich daran vergriffen hat.

Die Hauptursache für den schlechten Zustand sind schlechte Haltungsbedingungen, die den Baum schwächen und angreifbar machen.
Es hapert im deutschen Winter gewöhnlich an Licht (Intensität und Tageslichtlänge) und die trockene Wohnungsluft bekommt den Bäumchen auch nicht gut.
Hundertfach geschrieben und empfohlen, Pflanzenlampen helfen da enorm und so oft wie möglich am Tag mit (kalkfreiem) Wasser besprühen tut auch gut.
Die restliche Pflege (richtig Gießen, angemessen Düngen, keiner frostigen Zugluft aussetzen) muss natürlich auch passen.
All das sollte zu gesunden, widerstandsfähigen Zimmerbonsai führen. Ohne diese Voraussetzungen werden die Bäume immer wieder kränkeln, Schädlinge bekommen und vielleicht auch nicht lange leben.
Natürlich gilt es auch für Outdoor-Bonsai, dass wenn sie auffällig oft von Schädlingen befallen werden gewöhnlich etwas in der Haltung und Pflege verkehrt läuft.
Klar muss man auch die Schädlinge bekämpfen, aber eher noch wichtiger ist es, die Haltungsbedingungen zu optimieren.

LG, Heike
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von TeamBOb »

Hallo
@ Heike
Wo bekommst du denn kalkfreies Wasser her?
Meinst du also damit Regenwasser, weil was anderes würde mir nicht einfallen
außer man hat einen großen Filter Zuhause ;)
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camaju +
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von camaju + »

TeamBOb hat geschrieben: Wo bekommst du denn kalkfreies Wasser her?
Aus dem Wäschetrockner z.B. ?
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Heike_vG »

Ja, ich nehme das Wasser aus dem Wäschetrockner. Hat sich seit vielen Jahren gut bewährt.
Mancher filtert auch Wasser zum Teekochen oder so, das geht auch.
Regenwasser geht auch, wenn man sauberes zur Verfügung hat. Ist zu viel Dreck drin riecht es nicht gut und verstopft die Sprühflasche.
Kalkhaltiges Wasser führt leider zu unangenehmen Flecken auf den Blättern.

LG, Heike
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von TeamBOb »

hallo
Also Wäschetrocknerwasser würde ich aber nicht unbedingt nehmen.
Da war kurzen auch ein Bericht in Stift um Waren Test drin und da sind sehr viele
Waschmittelreste und Bakterien drin und das kann der Pflanze auch schaden.
Also bei dir hat sich das ja bewährt, aber es kann auch anderes kommen.
Ich hatte das auch gemacht und nach 2 Wochen nachdem ich angefangen habe mit besprühen
mit Wasser vom Wäschetrockner hat die Pflanze begonnen stark Blätter zu verlieren.
Hatte dann damit aufgehört und der Abwurf hat sich auch dann wieder eingestellt.
Also würde ich damit vorsichtig umgehen.
Selbst wenn man das google wird sehr oft davon abgeraten.
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Josef Knieke
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Josef Knieke »

Heike_vG hat geschrieben:Ja, ich nehme das Wasser aus dem Wäschetrockner. Hat sich seit vielen Jahren gut bewährt.

...Heike ich möchte dir nicht grundsätzlich widersprechen, hab aber einen Einwand! *schulter zuck*
Ettliche Hersteller von Kondenswäschetrocknern warnen davor, aufgrund fehlender Mineralstoffe, mit dem Wasser Haustiere zu tränken. Diese Aussage beziehe ich auch auf unsere Pflanzen.
Nun werden deine Pflanzen aufgrund optimaler Pflegebedingungen vor Vitalität nur so strotzen, so dass mögliche Mangelerscheinungen gar nicht erst zur Geltung kommen.
Aber bei schlechten Standortbedingungen, schlechter Düngung und der Verwendung von Kondenswasser würden die Pflanzen vermtl. bald dahinsiechen! - Da hier im Forum nicht jeder ein sooo glückliches Händchen beweist, würde ich grundsätzlich von der Verwendung von Kondenswasser abraten.


LG


Josef
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Heike_vG
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Re: Und wieder hat meine Durantha Probleme

Beitrag von Heike_vG »

Ich benutze das Trocknerwasser nur zum Einsprühen, nicht zum Gießen oder für sonstwas. Und ich tränke auch keine Haustiere damit. :roll:

Wieviele Waschmittelreste im Wasser sind hängt sicher davon ab, ob man die richtige Menge Waschmittel in die Waschmaschine tut, die auch vernünftig wieder ausgewaschen wird, oder zu viel nimmt. Ich möchte auch keine unnötigen Waschmittelrückstände in meiner Wäsche haben.
Bakterien - so schlimm kann das nicht sein, weil der Kondenstrockner die Wäsche und damit das Wasser ja stark erhitzt. Wetten, dass im Regenwasser aus der Wassertonne oder in der Zisterne viel, viel mehr Bakterien sind? Und die damit gegossenen Bonsai gedeihen auch bestens.

Ist schon irgendwie komisch, dass meine Pflanzen bestens gedeihen, aber meine Pflege-Tipps trotzdem nichts taugen. Ich behalte sie wohl zukünftig besser für mich.

LG, Heike
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