Tom E. hat geschrieben:Soweit ich weiss klappen die Ihre Blätter aber auch Abends zusammen... Mit Regen hat dies doch nichts zu tun, gell?
Angenommen die Regenwahrscheinlichkeit ist nachts genau so hoch wie tags, dann ist es doch von Vorteil, nachts (also den halben Tag) seine Blätter geschlossen zu halten, ganz unabhängig davon, ob es wirklich regnet oder nicht. Tagsüber können sie ihre Blätter ja nicht schließen, da muss assimiliert werden.
Andreas Ludwig hat geschrieben:Vielleicht
– ist es von Vorteil, die Blattflächen zu reduzieren, wenn die Abend- und Morgenwinde wehen.
Das denke ich eher nicht. Wind steigert die Transpiration und diese wird nachts genauso benötigt wie tags.
- ist es besser, keinen Morgentau in der Blüte zu haben, der alles verpappt.
vor allem den Pollen - hört sich schlüssig an.
– ist das eine Nebenerscheinung, durch Turgorveränderungen hervorgerufen, die in anderen Zusammenhängen praktisch sind
In welchen anderem Zusammenhang? Das löst unsere Frage nicht sondern verlagert das Problem allenfalls.
– ist es ganz was anderes
Die Option lässt sich leider nie 100% ausschließen.
«Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als wir uns in unserer Schulweisheit träumen lassen».

Andreas, meine Träume sind zum Glück nicht von Schulweisheiten geprägt sondern durch und durch surreal, fantastisch und frei. Aber dieser Ausspruch zielt ja eher darauf ab, der Naturwissenschaft abzusprechen, alle Naturerscheinungen rational erklären zu können. Ich denke doch, dass wir das können, da auch Gott sich an seine eigenen Naturgesetze hält.
Die Tatsache, dass er sie geschaffen hat und uns den Verstand gegeben hat sie zu erkennen spricht doch dafür, dass er uns Naturwissenschaftlern so zu sagen den Ball zuspielt. :D