Die Kupfergiesskanne

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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zopf
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Die Kupfergiesskanne

Beitrag von zopf »

In der heutigen Zeit ein viel belächeltes, Zeitraubendes Arbeitsgerät
um unsere Bäume mit dem nötigen Nass zu versorgen.
Wir benutzen durchlässiges Substrat, giessen wie die Weltmeister
und düngen in solchen Mengen, das wir auch Riesentomaten ernten könnten.
Die Anzahl unserer Bäume wird nur durch den zur Verfügung stehenden Platz begrenzt
und wenn uns ein Bäumchen unwiderstehlich erscheint,
schaffen wir auch dafür noch ein Plätzchen.

Aber ist es das, was unser Hobby letztenendes ausmacht ?
Ist die reine Quantität an Bäumen, Zuwachs und Größe wirklich so erstrebenswert ?
Sollte diese Beschäftigung "alter" Männer nicht auch beschaulich, besinnlich sein ?
Haben wir den Überblick und gönnen jedem einzelnen Bäumchen die Aufmerksamkeit
die es eigentlich auch verdient hat ?
Oder jagen wir, wie in Arbeit, Sport und Spiel, auch weiterhin
wie ein gehetztes Reh durch den Wald ?

mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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Amadeus
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Amadeus »

Hallo Dieter,

welchen Anspruch man hat, welches Ziel man verfolgt, ob Plaste reicht oder ob Kupfer nicht gut genug ist, ob Bonsai der Präsentation oder dem eigenen Innehalten dient ... das muss wohl jeder mit sich selbst abklären, nur dann, wenn man anfängt, seine liebgewonnenen Eigenarten zum Bewertungsmaßstab für die Arbeit anderer zu machen, dann wirds mitunter problematisch.
Viele Grüße
Holger

Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
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zopf
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von zopf »

Hallo Holger
Das Geschriebene ist eher als Kritik an meiner eigenen Handlungsweise zu sehen,
da ich viel zu oft vergesse, worum es eigentlich geht.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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Thierry
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Thierry »

Hallo Dieter,

die Menge an Bäume und die einzelnen Baumgrössen, welche ein/e Bonsaianer/in besitzt, hängt auch ganz erheblich von seinem/ihrem Gesundheitszustand ab :
- Grosse Bäume = Kraftakt beim Umtopfen,...
- Viele Bäume = viel tragen,...
- Usw.
Spielt also irgendwann die Gesundheit (zB der Rücken) nicht mehr mit, dann bedeutet das zwangsläufig das Ende einer unvernünftig überdimensionierten Sammlung (und das Ende der grossen Bäume sowieso...).

LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry

"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
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klauso
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von klauso »

Dieter,

Liegt es nicht in der natur des mannes zu jagen und zu sammeln? Ich habe mich oft gefragt warum überwiegend männer unserem hobby nachgehen. Meine frau frotzelt mich immer mit.... da kannst du einem lebewesen deinen willen aufzwängen..... und ..... redet von machtgehabe. Ist das so, dass dies der grund ist, warum überwiegend männer unser hobby ausüben?

Gießkannen hin oder her, mein ziel/meine bewertung ist: jeder baum in meiner sammlung muss je nach entwicklungsstand mit dem maximum an der gerade zu erledigender arbeit gepflegt und gestaltet sein. Wenn das nicht zu 90 % erfüllt ist muss ich entweder mehr zeit investieren oder meine sammlung verkleinern. Der spass und die gesundheit unserer bäume muss/sollte aus meiner sicht im fordergrund stehen! Wir sollen uns keine arbeit aufbürden, die die in stress ausartet!
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Amadeus
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Amadeus »

zopf hat geschrieben:Das Geschriebene ist eher als Kritik an meiner eigenen Handlungsweise zu sehen,
da ich viel zu oft vergesse, worum es eigentlich geht.
*daumen_new*

Zufriedenheit - darum gehts uns doch und ein Stückchen Erkenntnis.
Viele Grüße
Holger

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Norbert_S
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Norbert_S »

In anderen Threads habe ich ja schon mehrfach beschrieben:
"Das Betrachten ist das Ziel, nicht die Arbeit an den Bäumen"

Da die "Arbeit" oder besser die aktive Beschäftigung an und mit den Bäumen aber eben auch nicht ohne Reiz ist, verschieben sich die Prioritäten leicht.
Wenn der Weg zum Ziel mit so viel Freude verbunden ist, ist ein abweichen verständlich.

Nicht ohne Einfluss ist unsere unruhige um nicht zu schreiben hektische Lebensführug im allgemeinen. Die Mentalität des mediterranen Müßiggangs ist eben nicht weit verbreitet.

Mein Ziel, täglich zumindest für eine halbe Stunde vor einem meiner Bäume zu sitzen und nichts zu tun als ihn zu betrachten, habe ich bisher bei weitem nicht erreicht.
Ich bin nicht ohne Hoffnung, aber der Weg ....
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
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Waya
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Waya »

klauso hat geschrieben:Liegt es nicht in der natur des mannes zu jagen und zu sammeln? Ich habe mich oft gefragt warum überwiegend männer unserem hobby nachgehen. Meine frau frotzelt mich immer mit.... da kannst du einem lebewesen deinen willen aufzwängen..... und ..... redet von machtgehabe. Ist das so, dass dies der grund ist, warum überwiegend männer unser hobby ausüben?!
Ich hab dazu folgende Theorie: Frauen sind an sich ja emotionaler. Leider übertragen viele das auch auf Pflanzen. Wenn man also wo was abschneidet, heißt es gleich "oh die arme Pflanze" und es wird mit einer Amputation am eigenen Körper gleichgesetzt.
Sowas ist nervig, wenn man einen ganzen Garten voller Gestrüpp hat, was dringend ausgelichtet gehört, für das Wohl der Pflanze. Am Ende bekommt man nur zu hören, warum man Blüten abgeschnitten hat, oder das der Flieder ja dann nächstes Jahr gar nicht blüht. :roll: Da geht es nur darum, was sie JETZT von der Pflanze haben. Nicht UM die Pflanze. Weiblichen Kunden muss beim bei Gehölzarbeiten viel mehr zureden und ihnen klar machen, dass man der Pflanze nicht schadet, sondern hilft. Das ein Rückschnitt eines alten Flieders dazu führt das er nächstes Jahr zwar nicht sehr blüht, dafür aber im darauffolgenden Jahr blühen wird wie noch nie zuvor, weil er sich verjüngt hat. 8)
Ich denk auch das viele Mädchen in dem Sinne "verzogen" werden. Jungs dürfen im Dreck spielen, Mädchen nicht. Ich hab mich nie davon abbringen lassen, ich hab schon immer gern im Dreck gespielt. 8)

Ich geh immer davon aus, dass es Männern auch sehr um das Handwerkliche geht, aber in der Beziehung will ich mich hier nicht aus dem Fenster hängen. :lol:



Das, was für mich dieses Hobby ausmacht, ist zu sehen, wie sich meine "Schützlinge" entwickeln. Stressigen Dingen wie Wässern im Sommer kann man durch eine Bewässerungsanlage Abhilfe schaffen. Dann kann man sich auch mehr auf die Bäume konzentrieren. Dann hat man genug Zeit um nach der Arbeit einfach einen Streifzug durch den Garten zu machen. Man bleibt hier und da stehen, schaut sich was an, überlegt. Wenn es was zu tun gibt, kein Problem. Auch das lenkt einfach von anderen Dingen ab und lässt einen doch irgendwo in eine eigene kleine Welt abtauchen. Besser entspannen kann man doch kaum.

Wenn man aber nicht mal mehr Zeit für das Betrachten etc. hat und alles in Stress ausartet, ist das wohl aber ein sicheres Zeichen, dass man was machen muss, um wieder Zeit zu gewinnen. Sei es durch Technische Verbesserungen oder durch das reduzieren von Bäumen. :lol:
Gruß, Claudia
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HaJo
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von HaJo »

Hallo Dieter,

ich kann mich Deiner "SelbstkritiK" nur anschließen. Ich sage mir schon seit einiger Zeit lieber "Klasse statt Masse".
Die Reife durch Pflege kommt bei Masse nämlich zu kurz.
Aber der "Jagdinstinkt" ist leider immer noch sehr stark.

Grüß vom Rhein
HaJo
Einfach einmal vorbeischauen .........
http://bonsai-treff-unkel.com
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Amadeus
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Amadeus »

Waya Yoshitaka hat geschrieben: Stressigen Dingen wie Wässern im Sommer kann man durch eine Bewässerungsanlage Abhilfe schaffen. Dann kann man sich auch mehr auf die Bäume konzentrieren.
... ist das nicht ein Widerspruch in sich :)
Viele Grüße
Holger

Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
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Waya
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Waya »

Amadeus hat geschrieben:... ist das nicht ein Widerspruch in sich :)
Wenn ich Bäume gieße, mach ich das rein mechanisch. Ich "sehe" sie zwar, betrachte sie doch aber nicht. Wenn ich also nur Zeit hab zum gießen an sich, hab ich keine Zeit mir die Bäume genau anzusehen. Zu überlegen wie der Baum demnächst aussehen könnte, mal bewusst nach Schädlingen oder anderen Details zu gucken.

Gießen ist für mich ein Arbeitsschritt und kein Genuss.
Gruß, Claudia
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Heike_vG
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Heike_vG »

Das ist bei mir ein wenig anders. 8)
Zwar habe ich eine Bewässerungsanlage, aber die mache ich nur an, wenn ich wegfahre und weiß, dass ich nicht rechtzeitig zurück bin, ehe die Bäume wieder Wasser brauchen. Klar ist aber, dass eine Bewässerungsanlage die Bäume nie so individuell gießen kann wie man es von Hand tut.
Das richtige, individuelle Wässern ist aber eine wichtige Voraussetzung, um seine Bäume vorteilhaft entwickeln zu können. Gießt man (bzw. die Bewässerungsanlage) den einen zu oft, den anderen tendenziell zu wenig, so ist das ein paar Tage oder auch mal 2 Wochen nicht so schlimm. Aber wenn das die ganze Zeit so geht, dann ist es ungünstig.
Wenn ich zu Hause bin versuche ich daher lieber, die Bäume, die noch nicht so trocken sind, noch warten zu lassen und dann vielleicht eine oder zwei Stunden später zu gießen.

Ich habe auch einen Schlauch mit einem Gießstab, der eine feine Brause hat und recht rationelles Gießen ermöglicht. Aber wenn ich genug Zeit habe, so lächerlich das vielleicht klingt, nehme ich am liebsten eine kleine Kupferkanne mit kaum mehr al 1 l Inhalt und laufe damit immer wieder hin und her, gieße ganz langsam, schaue dem Wasser beim Einsickern zu und zupfe nebenbei ein Unkräutlein oder ein Grashälmchen aus.

Auch ich neige dazu, mir zu viele Bäume aufzuhalsen, manchen Verlockungen nicht widerstehen zu können und mich schwer von Bäumen zu trennen. Aber für mich ist es sehr wichtig, dass ich mich jedem Baum in Ruhe widmen kann. Die Umtopfzeit, so sehr ich mich jedes Jahr darauf freue, ist zwangsläufig immer eine stressige Zeit, weil sich da am meisten jahreszeitlich gebundene Arbeit konzentriert. Aber sonst möchte ich meine Bäume mit Muße und Ruhe bearbeiten und ich habe im Sommer immer einen Liegestuhl vor dem Bonsairegal stehen, in dem ich oft ein Weilchen sitze / liege, um die Bäume zu betrachten.

Wenn ich meine Bonsai umtopfe, gestalte oder beschneide, dann bin ich nicht darauf aus, möglichst zeitsparende Akkordarbeit zu leisten, sondern jeden in aller Sorgfalt bis ins Detail zu bearbeiten. Da ich keine 500 oder 1000 Bäume habe und die meisten auch nicht übermäßig groß und schwer sind, muss ich keine Elektrosäge für den Wurzelballen benutzen, sondern kann mit herkömmlichen Werkzeugen und Hilfsmitteln fein und völlig unrationell arbeiten so lange es eben dauert und auch wenn ich die Triebe im Sommer zurückschneide, kann ich jeden Trieb genau anschauen, wie und wo ich ihn schneide.

Michael Hagedorn bedauerte in seinem Buch, dass wenn er mit seinem Chef und dem anderen Lehrling für einen Tag zu Kunden musste, um dort die Sammlungen zu pflegen, sie in solchem Tempo arbeiten mussten, dass sie die herrlichen Bäume nicht genießen konnten.
Da hat man als Amateur doch auch wieder Vorteile... :lol:

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Thierry
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Thierry »

Ich weiß nicht ob das wirklich eine Rolle spielt wie Männer und Frauen ticken. Ich kann das aber sehr schlecht sagen, da ich nicht sehr "repräsentativ" bin... :lol:

Beim Menschen ist es wie bei einem Baum :
- Je größer das äußere Reichtum eines Menschen, desto stärker muss der Halt im Inneren sein (trotz kontinuierlich gestiegenen Wohlstand haben Zufriedenheit und Glücklichsein keineswegs zugenommen...).
- Je größer die Krone eines Baumes, desto stärker muss sein Wurzelwerk sein - sonst weht ihn der erste Sturm um.

Wenn wir diese Balance verlohren haben, dann gilt es, die inneren Ressourcen bewusst zu aktivieren und innerlich wieder "aufzutanken".

Doch wie man innerlich auftankt, hängt auch ganz entscheidend davon ab, was man wie macht :

Bei der Art wie viele Menschen ihre Freizeit verbringen (mit Zeitvertreib, Zerstreuungen, Ablenkungen, usw.), kann das alles ganz amüsant, kurzweilig und unterhaltsam sein, nur innerlich aufzutanken, zu sich selbst zu finden, die inneren Ressourcen zu reaktivieren dürfe dabei sehr schwierig sein.

Mit Bonsai, im Garten, in der Natur kann man innerlich auftanken :

Ein paar Stunden im Garten mit seinen Bäumen kann beruhigend und innerlich erfrischend sein. Denn je künstlicher das Leben ist, je mehr man sich den Rythmen der Natur entzieht, je schnelllebiger und lauter der Alltag wird, umso mehr bringt es uns wieder in Balance, wenn wir in der Natur (im Wald, im Garten, in den Bergen,...) gehen und das auftanken was die Natur uns bietet : die Stille des Waldes, das Rauschen des Baches, die Schönheit einer Bergkulisse, das Wehen des Windes, die Wärme der Sonnestrahlen auf der Haut,...
Und je weniger wir uns durch andere Geräusche ablenken lassen (Handy abschalten, überlaufene Wanderwege meiden, usw.), umso intensiver nimmt man die Kraft und die Schönheiten um sich herum wahr.
Versucht es einfach mal : Bleibt ab und an stehen und erlaubt Euch, die Bäume, der Garten und die Natur mit möglichst vielen Sinnen aufzunehmen. Lauscht die verschiedenen Laute, schaut Euch herum, riecht an den Bäumen und Pflanzen, fühlt Baumrinde und Blätter.

Nach diesem Auftanken sieht man manche Dinge ganz anders...
Viele Grüße,
Thierry

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Kyrilla
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Kyrilla »

Sehr vorurteilslastig.....der Tread.
Meine Bäumchen sind handlich,und ich komme ohne großes Gerät aus.
Mir geht es um Erhalt und Pflege meiner bisherigen gärtnerischen Tätigkeiten auf kleinsten Raum.
Außerdem hatte ich mal mit Keramik zu tun.
Deshalb habe ich mehr Schwierigkeiten beim "fertigen" Baum.Wenn ich keine Idee mehr habe oder nur Erhalten könnte ist es besser,
ich gebe das Bäumchen weiter!
Ich freue mich an Blütenbäumen(ganz weiblich) und halte zu (wehrhaften)jNadelbäumen Abstand.
Aber ich vergesse nicht,das es lebene Wesen sind,kein Deko-objekt,das man mal fix zurechtschnippeln kann!
Die Sammelleidenschaft ist eher niedrig,dabei die Versuchsobjekte hoch.So sind Jungpflanzen für mich interessanter.
So lerne ich von den Bäumen Geduld-was sonst in meinem Job zu kurz kommt.Und da habe ich noch viel zu lernen.....
Jeder Jeck ist anders.
LG,Undine
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
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Thierry
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Re: Die Kupfergiesskanne

Beitrag von Thierry »

Was Dieters "Sorge" angeht :

Von morgen bis abends wird man mit Idealen konfrontiert : von den Idealen, wie ein Baum aussehen muss und wie wir ihn zu schneiden, drahten, düngen, wässern, usw. haben, wie viel Erfolg wir mit der Bonsaipflege haben müssen, und und und.
So sind viele Menschen auf eine ständige Jagd nach dem Optimum und dem Ideal.
Das ist nicht nur extrem anstregend sondern auch unmöglich.
Keinem kann es gelingen, all diesen Idealbildern zu folgen, so sehr er sich auch anstrengen mag (und je größer die Mühe, desto größer meist die innere Unzufriedenheit mit einem selbst...).

Wichtig ist deshalb :
Erstes zu akzeptieren, dass diese Jagd keinen Sinn macht.
Zweitens, selbst so zu sein, wie wir sind : menschlich normal, jeder mit Fehlern und Schwächen, individuell verschieden und nicht ideal gleichartig !

LG,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry

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