Die Kupfergiesskanne
Re: Die Kupfergiesskanne
Hallo Undine,Undine hat geschrieben:...Deshalb habe ich mehr Schwierigkeiten beim "fertigen" Baum.Wenn ich keine Idee mehr habe oder nur Erhalten könnte ist es besser,
ich gebe das Bäumchen weiter!
das hört sich für mich etwas unbedarft an. Bitte nicht übel nehmen, ist keineswegs negativ gemeint.
Ein "fertiger" Baum ist nur eine Momentaufnahme, ein Bonsai ist niemals fertig und das ist nicht nur ein Spruch. Je reifer der Bonsai, desto mehr Arbeit macht er und er entwickelt sich ständig weiter, nicht immer in die gewünschte Richtung.
Ist ein schöner, ausstellungsreifer Zustand erreicht, so wird sich der Baum danach zwangsläufig wieder davon entfernen. "Nur erhalten" gibt es im Grunde nicht, die Bäume müssen immer wieder überarbeitet werden und Lösungen für neue Probleme etc. gefunden werden. Es muss auch wieder Erholungsphasen mit mehr Wachstum geben und danach wieder erneute Gestaltungsarbeiten. Das ist sehr anspruchsvoll und sicherlich nicht langweilig.
Am Anfang findet man es meist am spannendsten, immer wieder neue Rohlinge zu gestalten. Aber wo kommt man denn hin, wenn man die dann immer wieder weggibt und neue anfängt? Man bleibt doch immer am Anfang und kommt gar nicht zu den interessanten Feinarbeiten und der langjährigen pflegenden Gestaltung, die dann zu Reife führt.
Glaub mir, die Sicht auf die Dinge und die Prioritäten können sich mit wachsender Erfahrung sehr verändern. Auch wenn jeder anders tickt.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Die Kupfergiesskanne
Danke Thierry für deinen Beitrag,du sprichst mir aus der Seele.
Der "Weg" macht auf die Dauer doch zufriedener als immer nur von Ziel zu Ziel hetzen
Sepp aus dem Allgäu
Der "Weg" macht auf die Dauer doch zufriedener als immer nur von Ziel zu Ziel hetzen
Sepp aus dem Allgäu
Re: Die Kupfergiesskanne
Im Bonsai ist es genauso wie in andere Lebensbereiche : Ohne Überfluß lebt man glücklicher.

Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: Die Kupfergiesskanne
ich finde das bringt das ganze mehr als auf den punkt!Undine hat geschrieben:So lerne ich von den Bäumen Geduld
Re: Die Kupfergiesskanne
Das schöne daran ist, dass jeder für sich sowohl das Ziel als auch den Weg selbst festlegen kann.bonsepp hat geschrieben: Der "Weg" macht auf die Dauer doch zufriedener als immer nur von Ziel zu Ziel hetzen
"höher, weiter, schneller" ist ein gesellschaftlicher Zwang der heutigen Zeit, und jeder kann für sich selbst entscheiden ob man diesem Zwang erliegt.
Von daher ist sowohl der Weg als auch das Ziel verschieden, ich habe nicht einen einzigen spitzenbaum, trotzdem macht es mir Spass einfach an der Entwicklung teilzuhaben, zu sehen wie sich was verändert, zu testen wie man Einfluß darauf nehmen kann. Ohne dass ich primär einen Spitzenbaum erschaffen möchte.
Und eine kleine KupferGießkanne in der Hand kann sehr viel Lebensqualität schaffen.
Viele Grüße
Karsten
PS: Die KLEINEN Dinge sind die Großen
Karsten
PS: Die KLEINEN Dinge sind die Großen
Re: Die Kupfergiesskanne
[quote="Waya Yoshitaka]
Ich hab dazu folgende Theorie: Frauen sind an sich ja emotionaler.
[/quote]
Kann ich nach 4 Jahren Moderation so nicht bestätigen. Es sind immer die Herren, deren Emotionen bei den Diskussionen aus dem Ruder laufen.
Ach und wer sich für die Gießkanne entscheidet, erspart sich Zeit und Geld für das Fitnesscenter.
Ich hab dazu folgende Theorie: Frauen sind an sich ja emotionaler.
[/quote]
Kann ich nach 4 Jahren Moderation so nicht bestätigen. Es sind immer die Herren, deren Emotionen bei den Diskussionen aus dem Ruder laufen.
Ach und wer sich für die Gießkanne entscheidet, erspart sich Zeit und Geld für das Fitnesscenter.
73 Anja
- bonsaimacher
- Beiträge: 745
- Registriert: 09.12.2011, 11:54
- Wohnort: Hamburg
Re: Die Kupfergiesskanne
Ich bin da ganz bei Heike.
Gerade darauf arbeiten wir (jedenfalls ich) doch hin!
Dem Baum in das Stadium zu bringen, in dem man sagen kann, "jetzt kann ich den Baum verfeinern".
Ich selber besitze noch nicht so einen Baum, von dem ich sagen kann, jetzt ist Feinarbeit dran.
Aber wie gesagt, erstmal möchte ich bis dahin kommen, dann freue ich mich auf die "Probleme" für die eine Lösung gefunden werden muss.
aber um einen Baum zu besitzen, von dem man sagen kann "der ist fertig", muss man entweder viel Zeit mit einem Baum verbringen, in der man eigentlich den Baum um keinen Preis der Welt hergeben Würde, oder man muss ne Stange Geld hinlegen um sowas zu haben.
Wobei letzteres ein Widerspruch in sich wäre.
Wer kauft sich einen reifen Baum um ihn dann wieder weg zu geben?
So sehe ich das auf jeden Fall.
wichtig ist aber, das man spass an dem hat was man tut.
Ob ich jetzt einen rohling auf einen guten weg bringe, ihm paar Jährchen
pflege und dann weg gebe, weil ich der Meinung bin, jetzt gibt es nicht mehr
"viel" zu machen, oder ob ich einen Baum 30 Jahre lang besitze, und von Jungpflanze auf gehegt und gepflegt habe, das bleibt jedem selber überlassen. Das wichtigste ist spass an dem zu haben, was man tut.
Genau so ist es auch, ob ich jetzt mit einer Kupferkanne gieße, oder einen Gartenschlauch benutze.
Man sollte das tun, was einem ein gutes Gefühl bei der Sache gibt.
Gruß Daniel
Ps. Den letzten Abschnitt, der hinter diesem Satz steht bitte nicht beachten, aber ich konnte ihn irgendwie nicht mehr löschen. den ich von Jumgpflanze auf gehegt und gepflegt habe
Gerade darauf arbeiten wir (jedenfalls ich) doch hin!
Dem Baum in das Stadium zu bringen, in dem man sagen kann, "jetzt kann ich den Baum verfeinern".
Ich selber besitze noch nicht so einen Baum, von dem ich sagen kann, jetzt ist Feinarbeit dran.
Aber wie gesagt, erstmal möchte ich bis dahin kommen, dann freue ich mich auf die "Probleme" für die eine Lösung gefunden werden muss.
aber um einen Baum zu besitzen, von dem man sagen kann "der ist fertig", muss man entweder viel Zeit mit einem Baum verbringen, in der man eigentlich den Baum um keinen Preis der Welt hergeben Würde, oder man muss ne Stange Geld hinlegen um sowas zu haben.
Wobei letzteres ein Widerspruch in sich wäre.
Wer kauft sich einen reifen Baum um ihn dann wieder weg zu geben?
So sehe ich das auf jeden Fall.
wichtig ist aber, das man spass an dem hat was man tut.
Ob ich jetzt einen rohling auf einen guten weg bringe, ihm paar Jährchen
pflege und dann weg gebe, weil ich der Meinung bin, jetzt gibt es nicht mehr
"viel" zu machen, oder ob ich einen Baum 30 Jahre lang besitze, und von Jungpflanze auf gehegt und gepflegt habe, das bleibt jedem selber überlassen. Das wichtigste ist spass an dem zu haben, was man tut.
Genau so ist es auch, ob ich jetzt mit einer Kupferkanne gieße, oder einen Gartenschlauch benutze.
Man sollte das tun, was einem ein gutes Gefühl bei der Sache gibt.
Gruß Daniel
Ps. Den letzten Abschnitt, der hinter diesem Satz steht bitte nicht beachten, aber ich konnte ihn irgendwie nicht mehr löschen. den ich von Jumgpflanze auf gehegt und gepflegt habe
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Re: Die Kupfergiesskanne
Ich denke eher, beide sind gleichermaßen emotional, können aber aus verschiedenen Gründen nicht gleich gut damit heraus. Die Tradition, die Erziehung spielt eine Rolle und natürlich auch die Gene.Anja M. hat geschrieben:Kann ich nach 4 Jahren Moderation so nicht bestätigen. Es sind immer die Herren, deren Emotionen bei den Diskussionen aus dem Ruder laufen.Waya Yoshitaka hat geschrieben:Ich hab dazu folgende Theorie: Frauen sind an sich ja emotionaler.
Bei Agressionen ist es so: wenn zwei Männer sich prügeln, trinken sie anschließend ein Bier. Bis Frauen mal soweit sind, dass sie sich prügeln, geht da gar nichts mehr, dann sind die Todfeinde. (Grob vereinfacht - es gibt, abgesehen von der offensichtlichen Schwarz-Weiß Einteilung auf Grund der Organe, noch eine Grauzone.)
--------
Mich regt das Thema "Kupfergießkanne" bzw der Hintergrund zum Nachdenken an. Da ich bis zu 60 Stunden außer Haus bin, durchnässe ich in der Regel - oder sogar fast ausschließlich - die Körbe per Gartenschlauch. Morgens, bevor ich aus dem Haus gehe oder abends in einer Werbepause. Wenns da nicht grad schon zu dunkel ist, werfe ich natürlich auch einen Blick auf die Bäume, ob es ihnen gut geht und wieder Wachstumsstand ist.
Am WE ist düngen angesagt, dann ziehe ich mit einem Eimer rund oder mit einer Dose Blaukorn. Hier habe ich dann schon mehr Muße, da ich das für gewöhnlich ohne Zeitdruck mache.
Gelegentlich gehe ich aber auch spontan zu meinen Pflanzen, wenn ich gerade was im Kopf habe.
Manchmal (vor Allem im Winter) sehe ich die Pflanzen aber auch tagelang nicht.
Ich mache das eigentlich alles so spontan aus dem Bauch heraus. Klar, gießen ist Pflicht, aber das Betrachten der Pflanzen, ein paar Sekunden Pause beim Gießen, während man eine genauer in Augenschein nimmt, Blätter anhebt, die beginnende Borke begutachtet und sich darüber freut, Unkraut zupft, überlegt, in welche Richtung man schneiden oder drahten soll und ob es soweit ist.
Dabei entschleunigt man eigentlich automatisch.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Re: Die Kupfergiesskanne
Beim nochmaligen Durchlesen des Threads bemerke ich - natürlich - das irgendwie alles schon geschrieben wurde. Aber das ist vielleich auch die "Kupfergießkanne" des Internetzeitalters: sich ein paar ruhige Minuten nehmen, um die eigenen Gedanken zu sammeln und in den Äther zu schicken.
Ich denke, Bonsai verleitet wie viele andere Hobbies (z.B. Aquaristik) generell zum "Sammeln" oder sogar zur "Leistungsschau", wodurch die "eingehende Beschäftigung mit" und das "Genießen" leicht in den Hintergrund geraten, und das "Verwalten" bzw. "den Pflegeaufwand irgendwie Bewältigen" ein Übergewicht gewinnen kann.
Eklatant wird diese Tendenz für mich immer dann, wenn die "gelungene Präsentation" eher einer "praktischen Unterbringung" gewichen ist, die Pfleglinge also nicht mehr so stehen, dass man sie am besten sieht und aufnimmt, und so, dass sie sich am schönsten in den Lebensrhythmus des Hauses einfügen, sondern so, dass sie "alle noch irgendwie hinpassen" und "keinen Schaden nehmen".
Tendenziell - aber das ist dann schon recht streng gefasst - könnte man das auch daran festmachen, dass es nicht mehr die Kupfergießkanne ist, die man kontemplativ an der Regentonne füllt, sondern der Gartenschlauch, den man (z.B. ich) breitflächig in der Werbepause plätschern lässt...
Ich denke, Bonsai verleitet wie viele andere Hobbies (z.B. Aquaristik) generell zum "Sammeln" oder sogar zur "Leistungsschau", wodurch die "eingehende Beschäftigung mit" und das "Genießen" leicht in den Hintergrund geraten, und das "Verwalten" bzw. "den Pflegeaufwand irgendwie Bewältigen" ein Übergewicht gewinnen kann.
Eklatant wird diese Tendenz für mich immer dann, wenn die "gelungene Präsentation" eher einer "praktischen Unterbringung" gewichen ist, die Pfleglinge also nicht mehr so stehen, dass man sie am besten sieht und aufnimmt, und so, dass sie sich am schönsten in den Lebensrhythmus des Hauses einfügen, sondern so, dass sie "alle noch irgendwie hinpassen" und "keinen Schaden nehmen".
Tendenziell - aber das ist dann schon recht streng gefasst - könnte man das auch daran festmachen, dass es nicht mehr die Kupfergießkanne ist, die man kontemplativ an der Regentonne füllt, sondern der Gartenschlauch, den man (z.B. ich) breitflächig in der Werbepause plätschern lässt...
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Die Kupfergiesskanne
Hallo
In japanischen Ausstellungsbüchern, vor allen den älteren,
besitzen die Bäume "Mochikomi", ein Wort das ich nicht verdeutschen möchte,
da die einfache Übersetzung Reife nicht das ausdrückt
was die ursprüngliche Bedeutung ist.
Schwammig könnte man es als die Ausstrahlung eines Baumes beschreiben,
dem man die jahrelange tägliche Pflege ansieht.
Das Giessen mit der Kupfergiesskanne ermöglicht es uns nicht nur,
jedem Baum die Ihm angemessene Wassermenge zukommen zu lassen,
uns wird auch die Möglichkeit gegeben den Zustand unseres Baumes zu betrachten
und hier ein Insekt, dort ein Blatt zu entfernen.
Natürlich ist die individuelle Pflege aufwendig, kostet Zeit und Aufmerksamkeit
aber Sie ist es die letztendlich die "Qualität" unserer Bäume ausmacht.
mfG Dieter
ps Ich habe keine Kupfergiesskanne, meine Bäume stehen auf Abstellbänken,
mit Wasser und Dünger wird nicht gespart, aber in stillen Minuten...
In japanischen Ausstellungsbüchern, vor allen den älteren,
besitzen die Bäume "Mochikomi", ein Wort das ich nicht verdeutschen möchte,
da die einfache Übersetzung Reife nicht das ausdrückt
was die ursprüngliche Bedeutung ist.
Schwammig könnte man es als die Ausstrahlung eines Baumes beschreiben,
dem man die jahrelange tägliche Pflege ansieht.
Das Giessen mit der Kupfergiesskanne ermöglicht es uns nicht nur,
jedem Baum die Ihm angemessene Wassermenge zukommen zu lassen,
uns wird auch die Möglichkeit gegeben den Zustand unseres Baumes zu betrachten
und hier ein Insekt, dort ein Blatt zu entfernen.
Natürlich ist die individuelle Pflege aufwendig, kostet Zeit und Aufmerksamkeit
aber Sie ist es die letztendlich die "Qualität" unserer Bäume ausmacht.
mfG Dieter
ps Ich habe keine Kupfergiesskanne, meine Bäume stehen auf Abstellbänken,
mit Wasser und Dünger wird nicht gespart, aber in stillen Minuten...
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Die Kupfergiesskanne
... und man stelle sich das - im Zeitalter von TINA-Rhetorik, Burnout und Mobilitätszwang - einmal vor: ein Baum, dem man zehn, zwanzig, dreißig, vierzig Jahre lang jeden Tag ein paar Minuten Pflege widmet.zopf hat geschrieben:...könnte man es als die Ausstrahlung eines Baumes beschreiben, dem man die jahrelange tägliche Pflege ansieht.
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Die Kupfergiesskanne
Das ist ein kulturelles und ein gesellschaftliches Problem...
Vor Jahren dachten einige, es würde ein gesellschaftlicher Umschwung stattfinden - man erinnere sich an den damaligen Erfolg des Buches von Sten Nadolnys, Die Entdeckung der Langsamkeit, oder an Lothar Seiwerts Bestseller, Wenn du es eilig hast, gehe langsam, oder an die Slow Food Bewegung (die in Deutschland nie so erfolgreich war wie in Italien oder Frankreich).
Doch die Geschwindigkeit der Welt um uns herum hat weiterhin zugenommen, und dieser Umschwung hat in Deutschland nie stattgefunden...
Vor Jahren dachten einige, es würde ein gesellschaftlicher Umschwung stattfinden - man erinnere sich an den damaligen Erfolg des Buches von Sten Nadolnys, Die Entdeckung der Langsamkeit, oder an Lothar Seiwerts Bestseller, Wenn du es eilig hast, gehe langsam, oder an die Slow Food Bewegung (die in Deutschland nie so erfolgreich war wie in Italien oder Frankreich).
Doch die Geschwindigkeit der Welt um uns herum hat weiterhin zugenommen, und dieser Umschwung hat in Deutschland nie stattgefunden...
Dieter, kann man denn überhaupt "Mochikomi" in die so völlig fremde deutsche Kultur übersetzen??zopf hat geschrieben:Hallo
In japanischen Ausstellungsbüchern, vor allen den älteren,
besitzen die Bäume "Mochikomi", ein Wort das ich nicht verdeutschen möchte,
da die einfache Übersetzung Reife nicht das ausdrückt
was die ursprüngliche Bedeutung ist.
Schwammig könnte man es als die Ausstrahlung eines Baumes beschreiben,
dem man die jahrelange tägliche Pflege ansieht.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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Re: Die Kupfergiesskanne
Übersetzen? Was ist übersetzen?Thierry hat geschrieben:Dieter, kann man denn überhaupt "Mochikomi" in die so völlig fremde deutsche Kultur übersetzen??
Man kann ein Wort mit einem aus der anderen Sprache ersetzen und anschließend je nach Komplexität seitenlang ausführen, in welchem Kontext dieses Wort benutzt wird. Eine Schwierigkeit kann sein, dass bestimmte Zusammenhännge kulturell verschieden sind und das Problem auftritt, dass zwei kulturell verschiedene Menschen denselben Satz verschieden verstehen, ohne dass der eine weiß oder versteht, wie es dem anderen geht.
Das schaffen wir ja selbst innerhalb desselben Kulturkreises
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Re: Die Kupfergiesskanne
Ja.
Es gab irgendwann mal einen Artikel in der Bonsai Art, in dem versucht wurde, Mochikomi zu erklären, aber die deutsche und die japanische Kultur sind viel zu verschieden um nur annähernd diesen Begriff übersetzen zu können...
Es gab irgendwann mal einen Artikel in der Bonsai Art, in dem versucht wurde, Mochikomi zu erklären, aber die deutsche und die japanische Kultur sind viel zu verschieden um nur annähernd diesen Begriff übersetzen zu können...
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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