Fichtenentwicklung

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Dagmar M.
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Beitrag von Dagmar M. »

... tolle Fichten...

na hoffentlich kann ich die nächste Woche in natura sehen *huldigen* :wink:
Grüßle
Dagmar

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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Noch so eine: die Unentschlossene.

Der Baum 'vorher' irritiert mich ein wenig. Er weiß nicht, ob er nach rechts hinaus ins Universum springen soll, oder doch lieber umkehren.
Ich habe mich entschlosen ihn umkehren zu lassen.

Der Baum hat sich übrigens sharimäßig selbst weiter gestaltet. Die Rinde war ganz lose am linken Stammfuß. Da habe ich sie einfach abgehoben.
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mit passender Schale - Virtual
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eine Stunde gegen den Uhrzeigersinn gedreht, wohl bessere Vorderseite
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Weil wir schon dabei sind, hier ein Virtual der Kronenentwicklung in drei bis fünf Jahren. Die Fichte scheint Großes vor zu haben.
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KHarry
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Beitrag von KHarry »

Die 'Große Heimwehkranke'! :D
Klasse-Baum. Die anderen auch. Den 'Bären' finde ich auch beeindruckend. Allein mit dem Grünbereich bei diesem Teil weiß ich nicht so recht was anzufangen...
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Es geht noch weiter.

Die mit dem langen tiefen Ast

und

Die mit dem großen Knieshari
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Dagmar M.
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Beitrag von Dagmar M. »

Hallo Walter,

ich nehm dann "die Elegante". :wink:

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Grüßle
Dagmar

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flu
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Beitrag von flu »

Hi Walter,

hab da mal zwei Fragen an dich:
1. In welchem zeitlichen Abstand überarbeitest du gezeigte Bäume in dieser Form? Jährlich?
2. Entdrahtest du die Bäume dazu erst vollkommen um sie dann neu einzudrahten und auszuformen?

Danke im Voraus!
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Ulf,

1) jährlich

2) kommt nicht in Frage. Es dauert so etwa 20 Tage, bis ein einziger Baum durchgedrahtet ist. Der Draht bleibt so lange dran wie es nur irgendwie geht. Teilweise wird der Neuzuwachs nachgedrahtet. Das sieht dann ganz schlimm aus. Ist mir aber egal, weil ich ergebnisorientiert bin und nicht tunorientiert, wie die meisten Asiaten.
Ich lasse den Draht dan, bis er deutlch einzuwachsen beginnt. Erst dann kommt er runter.
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Walter Pall
Michael T.
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Beitrag von Michael T. »

Walter Pall hat geschrieben:Die mit dem langen tiefen Ast
Hi Walter,

ich schätze, auf diesen Einwand hast Du schon gewartet :wink: :
Welchen Zweck erfüllt der Ast in deinen Augen?
Für mich wäre er ein Fremdkörper und schon längst ab. Hat in meinen Augen auch nichts mit Naturalismus zu tun, oder doch?
Viele Grüße aus dem Sauerland,
Michael
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Michael,

hat damit zun tun dass ich das so mag. Damit ist der Baum einmalig, unverwechselbar. Hat Charakater, schert sich nicht um die Meinung anderer Leute, zeigt den Bonsaifundamentalisten eine lange Nase. Finde ich sympathisch, sollte öfter vorkommen.

Außerdem ist das sehr wohl naturalistisch. Genau so kann es durchaus aussehen in den Bergen.
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mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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crimson
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Beitrag von crimson »

Also ich finde genau diesen Baum (die mit dem langen tiefen Ast) von den hier gezeigten am schönsten und das unter anderem wegen dieses Astes. Ob und welchem Stil er folgt ist mir im Moment (?noch?)relativ egal.

Edit: zu Walter antwort: Das mit dem Charakter, ist das was einen Baum (ob groß oder klein) interessant macht - ähnlich wie bei Menschen :wink:
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
Michael T.
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Beitrag von Michael T. »

Walter Pall hat geschrieben:Michael,

hat damit zun tun dass ich das so mag. Damit ist der Baum einmalig, unverwechselbar. Hat Charakater, schert sich nicht um die Meinung anderer Leute, zeigt den Bonsaifundamentalisten eine lange Nase. Finde ich sympathisch, sollte öfter vorkommen.

Außerdem ist das sehr wohl naturalistisch. Genau so kann es durchaus aussehen in den Bergen.
Auf die Gefahr hin, mich hier als Fundamentalist zu outen (wofür ich mich eigentlich nicht halte), möchte ich hier doch nochmal nachhaken.
Um den Ast ansich geht es mir eigentlich nicht so sehr, vielmehr geht es mir um die Tatsache, daß er der einzige Ast am Baum ist, der in einem nach oben gerichteten Winkel dem Stamm entspringt. Er ist der Einzige, der die Schwerkraft überlistet zu haben scheint und das obwohl er vorgibt der älteste und längste Ast am ganzen Baum zu sein.
Bei einem Laubbaum können die Äste meinetwegen kreuz und quer stehen, bei einer Kiefer würd´s mich wohl auch nicht so stören, aber grad bei der Fichte, die wohl am extremsten dazu neigt der Schwerkraft nachzugeben kommt mir das schon irgendwie befremdlich vor. Läge dort ein Felsen auf den sich der Ast stützt wäre das Ganze für mich schlüssig, so wie es ist hab ich damit einfach meine Probleme.
Bin ich tatsächlich ein Fundamentalist, wenn ich das so sehe?

Die anderen Fichten find ich im übrigen durchweg Klasse.
Viele Grüße aus dem Sauerland,
Michael
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Nee Michael,

Fundamentalist bist Du keiner. Dazu fragst Du zuviel. Fundamentalisten wissen was richtig ist, sie fragen nicht.

Man kann natürlich verschiedener Meinung sein. Ich finde den Ast gut, nicht unnatürlich. Kann sein, dass ich mich bloß daran gewöhnt habe, dass ich betriebsblind bin.

Jedenfalls kann man an diesem Beispiel wieder einmal die so oft besprochene eher moderne Bonsaigestaltung erklären. In der traditionellen Gestaltung wird versucht, einen idealen Baum darzustellen. Einen Baum, der gefällt, der nicht aneckt. Man kann sagen einen möglichst 'gewöhnlichen' Baum. Bei dieser Fichte würde man dann wohl den langen auffälilgen, abartigen Ast sofort abschneiden.
In der modernen Gestaltung wird genau das Gegenteil gewünscht. Deshalb 'Paradigmenwechsel', auch wenn der Gunter das gar nicht so gerne hören mag.
Es wrid versucht, den einzigartigen, ungewöhnlchen Baum darzustellen. Der durchaus aneckt, der Charakter hat, den man nicht vergißt. Der auch häßlich sein kann, so wie Reiner der Bär. Das eckt natürlich bei denen an, die erwarten, dass ein idealer Baum gezeigt wird. Die betroffen sind, wenn sie merken, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Der Elchfelsen
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mit freundlichen Grüßen
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ixus
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Beitrag von ixus »

hi
kein wort gegen die bäume ,aber die schale von dem baum namens:
die schräge vorher-ist ja ma sensationell.sehr sehr geil
gruss gerhard
wer nen rechtschreibfehler findet ,darf ihn behalten :)


Bonsaifreunde Bruchköbel-bei Hanau: Arbeitskreis Bruchköbel
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