Renes Ansichten und Thesen

Alles andere was zu Bonsai passt.
Rene-F
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Renes Ansichten und Thesen

Beitrag von Rene-F »

Hi Assus,

"Die Erde habe ich zu dieser Zeit nie trocknen lassen."

Das wird das Problem sein ;) Mässig giesen, trocknen lassen , ruhig ein zwei tage trocken stehen lassen und dann wieder mässig giesen. bei Erde kannst du so giesen.
Nimm bitte die obere schicht - was war das noch fürn zeug? - nimm das bitte runter . Das versperrt dir nur die Sicht auf das Substrat - erde.
Ich nehme für solche Indoors " Pflanzen und palmen Erde " . Nimm keine Bonsaierde aus dem handel .
Wenn dein Gieswasser aus der Leitung zu kalkreich ist , dann kannst du das mischen 1:1 mit destilliertem Wasser. Düngen kannst du mit organischem Dünger. Das muss kein Bonsaidünger sein , der muss auch nicht aus dem Bonsai- Fachhandel sein .

Wenn ein Indoor ( Pflanze die im Zimmer gehalten wird) an seinem Platz gut kommt , dann gibt es keinen Grund dafür diesen nach draussen zu stellen !!!
Eine Pflanze kann das komplette lichtangebot der Sonne nicht nutzen . Es ist nur ein kleiner Teil des Spektrums. Auch die kompeltte lichtitänsität kann nicht genutzt werden. Das heißt es gibt ein lichüberangebot in der Natur. Im Gegenteil , um so heller ( volle Sonne ) um so wärmer, das kann die Assimilation stören .
Nach Draussen stellen um zu stressen oder beim reinholen zu stressen , das muss nicht sein . Wenn man keine optimalen oder ausreichenden Bedingungen in der Wohnung bieten kann und man verbessert durch das rausstellen was, dann raus damit. Wenn aber eine Pflanze an ihrem Platz gut kommt , dann werden die bedingungen stimmen und es gibt kein Handlungsbedarf.



Nie mischen !! entwerder du nimmst erde oder du nimmst akadama , seramis oder oder . Nimmst du son Zeug wie akadama etc dann kannst du anders giesen, nämlich mehr und vll auch öfters. Dazu sollte aber garkeine erde mehr drinn sein . Entweder, oder!!

Kleine Blätter , buschigeren wuchs und kürzere Indernodien abstände bekommt man auch durch das mäsige Giesen und wenn man mal trocken stehen lässt . Mit trocken stehen lassen ist aber nicht gemeint tage lang.!
Und die Schnittmassnahmen von Heike ruhig befolgen ;)


Ich habe mit dem was ich oben schreibe Erfolg ;)

ASO .. Palstictüte !! Weg damit wenn die erde zu nass ist !!
Die allermeisten Pflanzen die im Zimmer gehalten werden gehen ein , nicht aus lichtmangel, sondern weil sie viel zu viel gewässert werden .
Seelenruhe,Heiterkeit und Zufriedenheit sind Grundlagen allen Glücks ,aller Gesundheit und des langen lebens.
(ist nicht von mir.Finds aber gut)
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StevenCA
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von StevenCA »

Rene-F hat geschrieben: [...] Auch die kompeltte lichtitänsität kann nicht genutzt werden. Das heißt es gibt ein lichüberangebot in der Natur. Im Gegenteil , um so heller ( volle Sonne ) um so wärmer, das kann die Assimilation stören . [...]
Manchmal liest man hier echt abenteuerliche Dinge! :)

Weil eine Pflanze also eh nicht die gesamte Lichtintensität (was genau?) nutzen kann (wohlgemerkt bei einer Pflanze deren natürliches Habitat äquatornah ist) und es ein "Überangebot" gibt, stelle ich sie absichtlich dunkel auf. Macht Sinn! *daumen_new*

Und da du an anderer Stelle den tollen Wikipedia-Artikel über Photosynthese (=C-Assimilation) verlinkt hast... sollte dir bekannt sein, dass Pflanzen dafür, je nach Art, eine gewisse Lichtmenge und Temperatur zwingend benötigen. Die Werte für immergrüne Tropenpflanzen (=Ficus) sind in dem Artikel ja enthalten. Ich kann es aber auch abkürzen – kein Maximalwert davon wird je in einem deutschen Sommer erreicht, weder „outdoor“ noch „indoor“. Außer man hilft hier künstlich mit Licht ab einem gewissen Lux-Wert nach - jedoch das ist wohl so eine "Sache". Für einen Ficus gibt es jedenfalls „indoor“ hierzulande schlicht keine optimalen Bedingungen. Die Temperatur ist da nicht so das Problem, sondern eben die Anzahl an Sonnenstunden (bzw. Lichtstärke) und Luftfeuchtigkeit. Im Sommer mögen sie ausreichend sein, aber im restlichen Jahr überhaupt nicht. Und selbst im Sommer verringert allein eine Glasscheibe die Lichtstärke deutlich.
Zur Störung bei der Photosynthese: Es ist richtig, dass ein Schaden an der Pflanze entstehen kann wenn die Temperatur zu hoch ist, da sich die Proteine in den benötigten Enzymen verändern. Jedoch liegt das Temperaturoptimum so bei 25 - 30°C, für Pflanzen in unseren Breiten! Bei einer Tropenpflanze wie dem Ficus liegt sie darüber! Für direkte Schäden hingegen müsste da wohl eine Temperatur an die 50°C vorherrschen. So ein Sommer ist mir in Deutschland nicht bekannt ;). Eher noch gibt es den umgekehrten Fall. Bei viel Licht und sinkender Temperatur nimmt die Aktivität der Enzyme immer weiter ab, bis sie an einem Punkt angelangt, ab dem nicht mehr ausreichend Photosynthese betrieben werden kann.

Einen Ficus im Sommer an die frische Luft zu stellen ist das Beste was du für ihn tun kannst!
MfG Stefan
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Heike_vG
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Heike_vG »

Rene-F hat geschrieben:Wenn ein Indoor ( Pflanze die im Zimmer gehalten wird) an seinem Platz gut kommt , dann gibt es keinen Grund dafür diesen nach draussen zu stellen !!!
Wenn er drinnen perfekt gedeiht, OK (meine Ficus-Bonsai am bodentiefen Südfenster bleiben z.B. drinnen). Im Falle dieses halbtoten Ficus hier sieht es aber wahrlich nicht danach aus.
Die meisten Indoors schöpfen über den Sommer draußen die Kraft und Vitalität, mit der sie den nächsten Winter drinnen wieder überstehen können.
Rene-F hat geschrieben:Eine Pflanze kann das komplette lichtangebot der Sonne nicht nutzen . Es ist nur ein kleiner Teil des Spektrums. Auch die kompeltte lichtitänsität kann nicht genutzt werden. Das heißt es gibt ein lichüberangebot in der Natur. Im Gegenteil , um so heller ( volle Sonne ) um so wärmer, das kann die Assimilation stören .
Mir fehlen die Worte! *confused* *nee*
Rene-F hat geschrieben:Nie mischen !! entwerder du nimmst erde oder du nimmst akadama , seramis oder oder . Nimmst du son Zeug wie akadama etc dann kannst du anders giesen, nämlich mehr und vll auch öfters. Dazu sollte aber garkeine erde mehr drinn sein . Entweder, oder!!
:shock: Das sehe ich aber total anders. Substratmischungen haben m.E. in den allermeisten Fällen die größten Vorteile.
Bei allen Substrat-Diskussionen (die seitenweise nachgelesen werden können) hat am Ende immer wieder das Fazit gestanden, dass verschiedene Leute mit verschiedenen Substraten und Mischungen gute Erfolge haben und dass es darauf ankommt, dass die gesamte Pflege darauf abgestimmt ist. Solche lapidaren Aussagen s.o. helfen niemandem, vor allem nicht einem Anfänger.
Rene-F hat geschrieben:Die allermeisten Pflanzen die im Zimmer gehalten werden gehen ein , nicht aus lichtmangel, sondern weil sie viel zu viel gewässert werden .
Gewagte Behauptung. Gießfehler sind eine häufige Ursache, damit gehen die Bäume auch am schnellsten ein. Aber den Lichtmangel zu leugnen, an dem viele Bäume kranken, die wir hier fast täglich gezeigt bekommen, erstaunt mich über alle Maßen.

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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camaju +
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von camaju + »

Ähm, Rene

du willst jetzt aber mit deinen Thesen nicht wieder so ne leidige Diskussion wie letztes Jahr anleiern ?

Die Sache mit der Plastiktüte (richtig angewandt) hat sich, nicht im Bonsaibereich, schon tausendfach bewährt.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Rene-F
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Rene-F »

@ Steven CA

"Weil eine Pflanze also eh nicht die gesamte Lichtintensität (was genau?) nutzen kann (wohlgemerkt bei einer Pflanze deren natürliches Habitat äquatornah ist) und es ein "Überangebot" gibt, stelle ich sie absichtlich dunkel auf. Macht Sinn! *daumen_new*"

Meine Worte bitte nicht Sinn entstellen , danke .;)
Zumal man mit kunstlicht nachhelfen kann !

Wenn du im Sommer noch nie 50 Grad und drüber gemessen hast, dann hast du noch nie gemessen ;)
Und dann nehme mal die Temperatur in der kleinen schale , gerade dann wenn die nicht aus Kusntstoff ist ;) Bäume in der freien Natur stehen nicht in kleine schalen auf den die sonnne Knallt ;)
Ja die Photosynthese kann durch zu warmen oder kalten Themperaturen gestört werden . Hast es richtig erkannt ;) 1+ Danke hab ich vergessen zu erwähnen. . In meinem Post habe ich aber über Assimilation gesprochen.
Alles andere was du so für abenteuerlich hälst, kannst du nachlesen ;)


@ Heike

Bei Mischungen - erde , seramiss, oder so - habe ich persönlich schlechte erfahrungen gemacht.
Was akadama , seramis etc als Allein- Substrat angeht , ja gut , ist bestimmt gut . Aber nur dann wenn der Pfleger das auch richtig giesen kann . Nicht übergiesen aber zu wenig ist die Gefahr .

Die Erde die ich gennant habe , damit habe ich gute Erfahrungen gemacht . Die " spezial Bonsai-Erden " nuzten nur dem händler , man kann auch anderes nehmen. Die Bäume oder Pflanzen kommen mit so manchen Substrat zurecht. Die Frage ist, kommt der Pfleger damit klar ;)

Was das Licht angeht , Dir solleten nicht die Worte fehlen , sondern besser ist du liest es mal nach ;)

@ jürgen

ach wie hab ich dich vermisst :D :D

Wenn der Baum zu nass gehalten wurde ( davon gehe ich aus ) dann ist das mit der tütte tötlich !

LG


Unter: Photosynthese ( Wikipedia) hab ich noch was zu getan . Wer aber wirkliches Interesse hat, der sucht auch selber mal .

das möchte ich hier auch reinsetzten : http://www.biokurs.de/skripten/12/bs12-12.htm

Und : http://www.stepsystems.de/tl_files/step ... abelle.pdf

Und : http://de.wikipedia.org/wiki/Lichts%C3%A4ttigungspunkt

Nebenbei : 12 000 lux sind in der Wohnung auch machbar ;) Und wenn man kunstlicht mit hin zunimmt. Die meisten Pflanzen kommen auch mit weniger gut aus .

Bei Kunstlicht können die Werte sehr gering ausfallen, und trotzdem eine gute Photosynthese satt finden . liegt daran, das ein luxmeter keine Auskunft über den spektralbereich der für die Photosynthese genutzt wird gibt. Das wäre dann ein par- messgerät .

so nachdem ich jetzt eure Hausaufgaben gemacht habe wünsche ich euch ein schönes Wochenende . ;) LG
Rene-F
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Rene-F »

Da das ja nun wiklich viel ist und ich mir fast sicher bin das die Meisten von dennen die alles für Schwachfug halten nicht eine einzige Zeile von den lesen was ich rausgesucht habe .

Hier noch einmal gesondert eine Tabelle . einfach lesen und scrollen. Einfach zu verstehen für jeden denke ich . Und nützlich wenn man mit luxmetern misst ;)

http://www.stepsystems.de/tl_files/step ... abelle.pdf

Ich weiß die steht oben schon , wollte es aber nochmal gesondert machen für alle die nicht lange lesen möchten .

LG
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Heike_vG
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Heike_vG »

Rene-F hat geschrieben:Wenn du im Sommer noch nie 50 Grad und drüber gemessen hast, dann hast du noch nie gemessen ;)
Und dann nehme mal die Temperatur in der kleinen schale , gerade dann wenn die nicht aus Kusntstoff ist ;) Bäume in der freien Natur stehen nicht in kleine schalen auf den die sonnne Knallt ;)
Ja die Photosynthese kann durch zu warmen oder kalten Themperaturen gestört werden . Hast es richtig erkannt ;) 1+ Danke hab ich vergessen zu erwähnen. . In meinem Post habe ich aber über Assimilation gesprochen.
Hallo René, so klingt das doch alles schon ganz anders. Bei derart hohen Temperaturen gibt es wohl nicht nur bei Assimilation / Photosynthese ein Problem, sondern die Hitze selbst ist eins, weil viele Pflanzen die Feuchtigkeit nicht mehr so schnell nachliefern können wie sie verdunstet. Bei manchen Bäumen nehmen die Wurzeln hinter der heißen Schalenwand Schaden und andere, die eh schon kein perfekt leistungsfähiges Wurzelsystem haben, können vertrocknen oder z.B. Blattschäden erleiden.
Dass man dies vermeiden sollte, ist wohl jedem einsichtig. Es sollte aber kein Grund sein, einen Baum nicht draußen zu halten, wenn gute Gründe dafürsprechen.

Rene-F hat geschrieben:@ Heike

Bei Mischungen - erde , seramiss, oder so - habe ich persönlich schlechte erfahrungen gemacht.
Was akadama , seramis etc als Allein- Substrat angeht , ja gut , ist bestimmt gut . Aber nur dann wenn der Pfleger das auch richtig giesen kann . Nicht übergiesen aber zu wenig ist die Gefahr .
Akadama ist ein super Substrat, aber es hat auch ein paar Schwächen, die in einer guten Mischung weitgehend kompensiert werden können. Ich mische es sehr gerne mit Bims und etwas Qualitätsblumenerde, bei Ahornen noch etwas Kanuma hinzu. Na ja, die Substratdiskussionen müssen nicht noch einmal losgehen, die sind auch jederzeit nachzulesen. Nur in Kürze: reines Akadama macht oft Probleme, wenn es die körnige Struktur verliert und sich verdichtet, vor allem bei längeren Umtopfintervallen.
Rene-F hat geschrieben:Die Erde die ich gennant habe , damit habe ich gute Erfahrungen gemacht . Die " spezial Bonsai-Erden " nuzten nur dem händler , man kann auch anderes nehmen. Die Bäume oder Pflanzen kommen mit so manchen Substrat zurecht. Die Frage ist, kommt der Pfleger damit klar ;)
Es ist schön, wenn Du gute Erfahrungen gemacht hast. Ich z.B. mit meinen Mischungen auch. Die Hausmischungen der Händler sind für Leute mit wenigen Bäumen sehr gut geeignet, denn wenn jemand nur wenig Substrat braucht, lohnt es sich nicht für ihn, von allem, was er in seiner Mischung haben möchte, einen ganzen Sack zu kaufen. Sobald man mehr Bäume hat und größere Mengen Substrat benötigt, lohnt es sich natürlich, die Mischungen selber zu machen.
Dein letzter Satz, René, ist nur zu wahr! Der Pfleger muss damit klarkommen, wie ich auch schon schrieb, die gesamte Pflege muss mit dem Substrat zusammenpassen.
Rene-F hat geschrieben:Was das Licht angeht , Dir solleten nicht die Worte fehlen , sondern besser ist du liest es mal nach ;)
Besten Dank. Ich bin sicher, Du weißt, wovon Du sprichst und schreibst. Aber Deine Formulierungen sind teilweise so missverständlich und provokant, dass sie den unbedarften Anfänger leicht auf die falsche Fährte führen. Darum geht es mir.

LG, Heike
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Rene-F »

Besten Dank. Ich bin sicher, Du weißt, wovon Du sprichst und schreibst. Aber Deine Formulierungen sind teilweise so missverständlich und provokant, dass sie den unbedarften Anfänger leicht auf die falsche Fährte führen. Darum geht es mir.

LG, Heike[/quote]

Oh , das ist zu keiner Zeit meine Absicht gewessen provokant zu sein .Auch wenn ich schon manchmal etwas verärgert war :D .
Wenn das aber so verstanden wurde, entschuldige ich mich bei euch .
Danke das du mich darauf hingewiesen hast Heike.
nette Grüße
Renè
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StevenCA
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von StevenCA »

Rene-F hat geschrieben:@ Steven CA
Ja die Photosynthese kann durch zu warmen oder kalten Themperaturen gestört werden . Hast es richtig erkannt ;) 1+ Danke hab ich vergessen zu erwähnen. . In meinem Post habe ich aber über Assimilation gesprochen.
Photosynthese IST Assimilation!
Daher spare ich mir auch auf den Rest einzugehen.
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Rene-F »

Ist es, wenn man es genau nimmt NICHT ;)

Assimilation ist der Saftfluss. (mal einfach ausgedrückt ) . photosynthese findet in den blättern statt .
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Waya
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Waya »

Rene-F hat geschrieben:Ist es, wenn man es genau nimmt NICHT ;)

Assimilation ist der Saftfluss. (mal einfach ausgedrückt ) . photosynthese findet in den blättern statt .
Wie man schon in der Schule gelernt hat:

Assimilation ist die Umwandlung von körperfremden in körpereigne Stoffe. Das Bedarf einer chem. Reaktion bzw. eines chem. Prozesses. Im Fall von Pflanzen Wasser, Nährstoffe und Licht (als Katalysator) in Glucose usw. diesen chem. Prozess nennt man Photosynthese.

Photosynthese findet nicht nur in den Blättern statt, sondern überall wo das grüne Chlorophyll vorkommt. Alle grünen Stängel etc. sind auch grün, also können sie auch Photosysnthese durchführen. Selbst Bäume mit Rinde führen geringfügig noch Photosynthese durch. Wenn man da mal kratz kann man auch sehen, dass es da grün ist. *finger*


Der Saftfluss reflektiert nur die Transpiration der Bäume. Nix weiter. Das hat eher was mit physikalischen Vorgängen zu tun.
Die Bäume haben schon ihre Methoden der Transpiration entgegen zu wirken. Schließlich hatten die einpaar Tausende Jahre sich darauf einzustellen. Hat man Probleme mit verbrannten Blättern oder Trockenschäden liegt es eher an dem Gießer als an der Sonne.


Pflanzen die man nicht raus stellt, werden schwächer. Nur weil sie im Dunkel wachsen (vergeilen, weil sie Licht suchen), oder blühen (Notblüte nach dem Motto "Noch schnell für Nachkommen sorgen, bevor ich Kompost werde") heißt das nicht, das sie es toll finde oder sonst alles paletti ist. Pflanzen sollten alle normalen Umwelteinflüsse erfahren um entsprechend gesund und kräftig zu werden.

Warum ist es ein Überangebot an Licht, wenn man es nicht verwerten kann? Bekommt eine Pflanze nur Licht was ihr nichts nützt, ist das genauso, als wenn die im Dunkeln stehen wurde. Ich mein, selbst du kannst nicht alles an Nahrung verwerten, was du dir zuführst... :roll:
Gruß, Claudia
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Rene-F »

Was da Grün ist wenn man am stamm kratzt ist das Kambium . Es gibt auch noch das splintholz und den bast . In den Beiden findet die assimilation statt .
Das was du beschreibst ist die Phothosynthese.Die assimilation ist der saftfluss von unten nach oben und umgekert .


Nachdem was du sagst ( nund leider auch andere) gibt es keine Menschen die erfolgreich in Ihren Wohräumen Pflanzen und auch Bonsai Pflegen ?
Die sind alle Dumm?
haben die leute die sagen Bonsai ( Tropisch) müssen nach Drausen andere Zimmerpflanzen ?Monstera, drachenbaum etc ? Und sicherlich wird alles im Sommer nach draussen gestellt?
Oder wird hier mit zweilerlei mass gemessen?

Mit Überangebot wollte ich nur sagen das NICHT das ganze Licht genutzt wird . Weshalb Vergleiche mit der Itänsität des sonnenlichtes Draussen nicht nötig sind . Zumal nicht den ganzen tag- und jahreszeitlich- die gleichen Werte herrschen . In der Wohnung kann es sogar heller sein ;) ( mit kunstlicht natürlich ) und geregelter , das betrifft auch die luftfeuchte und alles andere .





Nochmal : Ich spreche nicht von DUNKELHEIT ! !
Eine Pflanze weiß nicht das der wind vom ventilator kommt , das licht von der lampe und lf vom sprühen etc . ;)
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von camaju + »

Rene-F hat geschrieben: Das was du beschreibst ist die Phothosynthese.Die assimilation ist der saftfluss von unten nach oben und umgekert .
Nur mal so

http://www.kleinweich.net/wiki/index.ph ... ilation%29
Nachdem was du sagst ( nund leider auch andere) gibt es keine Menschen die erfolgreich in Ihren Wohräumen Pflanzen und auch Bonsai Pflegen ?
Die sind alle Dumm?
Darüber hast du schon mehrfach deine Meinung kund getan. Das muss hier nciht nochmal diskutiert werden.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Rene-F »

Doch , ebend doch . Das sind alles so dinge die sich hartnäckig halten ;)
Ist wie mit dem Untersetzter mit seramiss unter den bäumen um die luftfeuchte zu erhohen,
Oder wasser abstehen lassen um es zu entkalken ... etc ..alles quatsch .

Ich habe das mal gelernt , nicht nur in der schule .

Mir wird das aber auch zu dumm. da hast du recht jürgen, sich ständig zu wiederholen und links zu suchen, das ist doch zweklos . Die die es anders machen als die allegemeine Forengemeinde wissen wie es geht ;) Ist nur zu hoffen das Anfänger euch nicht alles Glauben, und 1:1 übernehmen !!!

denken wir nur mal an die Plastiktütte über dem Ficus ;)

LG


PS: wenn man Baumwunden versorgt , dann so das die Wunde nach unten hin spitz zu läuft ( Bäume Draussen) . warum ? damit an dieser Stelle die Assimilation reibungslos statt finden kann ;)
Was hat das nun mit der Phothosynthese zu tun ? Assimilation ist der Fluss . Assimilation und Photohosynthese gehören aber zusammen. Sind aber nicht das selbe .
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Re: Blattlose Äste eines Ficus

Beitrag von Waya »

Rene-F hat geschrieben:Nachdem was du sagst ( nund leider auch andere) gibt es keine Menschen die erfolgreich in Ihren Wohräumen Pflanzen und auch Bonsai Pflegen ?
Die sind alle Dumm?
Wenn man wirklich erfolgreich (gutes Wachstum, Gesundheit = so gut wie keine Schädlinge etc.) Pflanzen im Haus halten will, muss man dafür schon einiges an Aufwand betreiben.
Es gibt natürlich Pflanzen (jetzt eher im Hinblick auf normale Topfpflanzen), die besser oder weniger gut sogar in der Wohnung wachsen. Trotzdem kann man an dehnen immer Faktoren und Lichtmangel etc. erkennen: vergeilte Triebe, kaum Wachstum, Schädlinge durch trockene Luft usw. Wenn ich manche Pflanze bei Freunden und Bekannten sehe, denkt ich mir auch nur meist, wie die Pflanzen überhaupt noch an diesem Existenzminimum leben können.
Klar man kann Pflanzen in der Wohnung halten, wird aber nie den Zuwachs und Gesundheit erreichen, als wenn die Pflanze auch draußen stehen würde.
Rene-F hat geschrieben:Ich habe das mal gelernt , nicht nur in der schule .
Jetzt würde mich mal interessieren wo? Ich mein ja klar. Meine Lehrer, Professoren und alle anderen Wissenschaftler, die sich mit Pflanzen beschäftigen haben natürlich unrecht, Photosynthese ist keine Photoautotrophe Kohlenstoff-Assimilation. :shock:

Assimilation = sich etwas einverleiben
Saftfluss = Transport von Stoffen innerhalb der Pflanze
Gruß, Claudia
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