Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
michael hohner hat geschrieben:
ps:
seh ich da auf dem letzten bild (5) vielleicht einen rotbuchen-bonsai-anwärter ......... kannst ja mal die nachbarin ein wenig anstacheln ...
Hi Michael,
das ist eine Blutpflaume. Aber die Bombe tickt . Mein Nachbar möchte den Baum an die Stelle versetzen, wo jetzt die Eiche steht (weil es da im Frühjahr ja eh ein Loch gibt). Der hat an die Nachbarin mit den Argusaugen gar nicht gedacht. "Ja, nee, is klar, Mattes", habe ich gesagt, "da helfe ich Dir bei, weil, den müßen wir ein gutes Stück runterschneiden, sonst schafft der das nicht."
Reiner
Walter Pall hat geschrieben:toll, bitte berichte vom weiteren Fortschritt. Im nächsten Frühjahr wird wohl ausgegraben?
Ja Walter,
dann will der Nachbar ihn auch endlich los sein. Dann wird es spannend, da ich die Wurzeln unter der Grasnarbe freilegen muß. Was man bis jetzt an Wurzeln sah, sollte allerdings ausreichen.
Reiner
Fangorn hat geschrieben:
Was ist eigentlich aus dem kleineren der beiden Stämmchen geworden? Per Dickenwachstum mit dem anderen zu dem einen sichtbaren verscholzen?
Mein ungeübtes Auge vermag das leider nicht zu erkennen.
Gruß & viel Erfolg,
Gregor
Sehr gut beobachtet, Gregor.
Der dickere Stamm hat den kleinen tatsächlich geschluckt, so enorm am Umfang hat der zugenommen. Der Baum muß da zwei Jahresringe von gut 15 mm haben.
Reiner
Reiner hat geschrieben:das ist eine Blutpflaume. Aber die Bombe tickt
Sehr interessantes Projekt!
Grüße,
Sebastian
„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
"das ist eine Blutpflaume. Aber die Bombe tickt . ..... .... "Ja, nee, is klar, Mattes", habe ich gesagt, "da helfe ich Dir bei, weil, den müßen wir ein gutes Stück runterschneiden, sonst schafft der das nicht."
und du wirst ihm doch sicherlich erklären, dass die wurzeln natürlich auch entsprechend zurück geschnitten werden müssen ........
also noch viel spaß !!!
gruss micha
"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
Reiner hat geschrieben:
Sehr gut beobachtet, Gregor.
Der dickere Stamm hat den kleinen tatsächlich geschluckt, so enorm am Umfang hat der zugenommen. Der Baum muß da zwei Jahresringe von gut 15 mm haben.
Reiner
Hallo Rainer,
das ist wirklich erstaunlich. Es ist sogar so, dass die Eiche nun viel älter aussieht, als sie es vor 2 Jahren tat. Vorher war die Borke glatt und gleichmäßig, wie bei einem Teenager. Jetzt sieht der Baum mittleren Alters aus.
Ob man aus der Vorgehensweise womöglich ein Standardverfahren ableiten kann? Der Erfolg gibt dir jedenfalls Recht :D#
Reiner hat geschrieben:Die Pfahlwurzel legte ich nun frei und sägte mit dem Elektrofuchsschwanz rundum einen 15 cm breiten Rindenstreifen ab. Der Schnitt ging tief ins Holz, überwallen der Wunde war für den Baum aussichtslos.
das klingt nach einer super Methode, um mit Eiche und ihrem Pfahlwurzeln klar zu kommen, auch wenn mehr Oberflächewurzeln da sind.
In welchem Monat hast du den Rindenstreifen entfernt?
Klaus Kring hat geschrieben:
In welchem Monat hast du den Rindenstreifen entfernt?
Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
dass war im April. Die Knospen fingen gerade zu schwellen an.
Wenn es mit den Wurzeln im nächsten Jahr beim Ausgraben noch nicht reichen sollte, pfropfe ich einige Jungpflanzen an die neuen Wurzeln, um einen stabilen Wurzelballen im darauffolgenden Jahr zu haben. Der Nachbar ist ein guter Freund, deshalb wird er in dem Fall noch ein weiteres Jahr genehmigen :D .
Reiner
Bin schon im nächsten Jahr auf weitere Fotos gespannt!
Wie hast du eigentlich die grossen Schnittflächen behandelt bzw. versorgt?
Grüße und weiterhin viel Erfolg,
Michi
Hi Michi,
ich habe da gar nichts versorgt. Die dickste Schnittstelle ist mittlerweile zu einem Drittel überwallt. Dieses Jahr habe ich einen V-Ausschnitt in die noch offene Wunde geschnitten. Es besteht gute Hoffnung, dass sich die Wunde ganz verschließen wird. Die Wunde des kleineren, zweiten Stammes ist teilweise vom Hauptstamm überwallt und von der anderen Seite vom neuen Zuwachs. Diese Wunde wird vielleicht schon nächstes Jahr nicht mehr zu sehen sein.
Reiner