Tut mir leid, wenn ich hier jetzt doppelt und dreifach fragen sollte, aber ich habe nichts aufschlußreiches gefunden.
Erstmal bin entnervt, habe jetzt an die 6 Bonsai (Fukien-Tee, Liguster, Steineiben) verschlissen, sprich totgemurkst. Vertrocknet, ersoffen oder irgendein ominöser Pilzbefall (so die Auskunft des Fachgeschäftes).
Jetzt lässt mein Ficus die Ohren hängen:
Vor ca. 6 Wochen hat er komplett alle Blätter abgeworfen, trotz regelmäßigen maßvollen Düngens und Gießens.
Dann wollte ich ihn schon mit Tränen in den Augen dem Bio-Müll überlassen, aber das gute Teil fing an, wieder fleißig zu knospen.
Bloß die Blätter sehen und sahen wie aus dem Fachbuch für Eisenmangel aus: Normaler Wuchs, grüne Adern, aber blasse Blätter.
Habe dann gut Eisendünger verabreicht, aber es tut sich nichts. Es kommen weiter blasse Blätter, manche davon sind merkwürdig schlaff.
Kann ich den Bio-Müll wieder aufklappen?
Mein zweiter Ficus fängt jetzt auch mit blassen Blättern an. Beide Bäumchen stehen übrigens sonnig und bei sommerlichen Temperaturen draußen.
Wer weiß was? Würde mich sehr freuen!
Ficus trotz Eisendünger weiter Eisenmangel?
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olivenbaum
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Re: Ficus trotz Eisendünger weiter Eisenmangel?
Hallo olivenbaum,olivenbaum hat geschrieben:Erstmal bin entnervt, habe jetzt an die 6 Bonsai (Fukien-Tee, Liguster, Steineiben) verschlissen, sprich totgemurkst. Vertrocknet, ersoffen oder irgendein ominöser Pilzbefall (so die Auskunft des Fachgeschäftes).
diese Vorgeschichte lässt mich leider nichts Gutes ahnen. Dein "Grüner Daumen" scheint noch nicht sonderlich ausgeprägt zu sein. Auch im Fall des Ficus tippe ich anstatt Eisenmangel (So gut wie noch nie gesehen bei Ficus.) viel eher auf einen weiteren Pflegefehler Deinerseits.
Die geschilderten Symptome passen hervorragend zum Übergießen, sprich zu nasse Haltung.
Der erste Blattabwurf kann auch wegen Zugluft oder anderer Gründe erfolgt sein, doch dann hört es sich sehr danach an, dass Du das Teil seither viel zu naß gehalten hast.
Schreibe uns doch mal was genaueres über den Standort, die Erde, Dein Gießverhalten, düngen, etc. Vielleicht lässt sich dann die Sache weiter eingrenzen. Vorerst würde ich auf jeden Fall nicht düngen und die Erde immer erst abtrocknen lassen bevor neu gegossen wird. Derzeit auch nicht tauchen, dies wäre momentan zuviel des Guten.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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olivenbaum
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olivenbaum
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Achso, Deine Fragen will ich natürlich gerne auch noch beantworten.
Düngen tue ich mit Bonsai-Dünger aus dem Fachgeschäft, tauchen tue ich die Pflanzen wohl zu oft, weil eine andere Feige mal gelbeBlätter wegen zuwenig Wasser bekam. Alle meine Bonsai, zwei Oliven, eine Pistazie, ein Bambus, ein Jadebaum stehen auf der sonnigen Fensterbank (Vormittagssonne), im Sommer auch draußen unter gleichen Bedingungen. Ich nehme Bonsai-Erde von Compo.
Ich habe auch mal eine Weile mit sog. "alginure" eingesprüht, scheint aber keinen Effekt gehabt zu haben.
Ich glaube, ich bin mit den Bonsai zu ungeduldig und zu nervös. Sind sie an der Oberfläche zu trocken, tauche ich sie. Wenn sie dann tagelang im Moor stehen, habe ich schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil es eigentlich zu nass ist. Und es tut mir auch leid, das liebevoll gezogene Lebewesen von einem Dilettanten wie mir traktiert werden. Ich habe meinen Baumbestand schon so zusammengestellt, daß es "einfachere" Bäumchen sind. Hinzu kommt, daß die Fachliteratur doch teilweise sehr widersprüchliche Empfehlungen gibt. Naja, vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen wertvollen Tip aus dem Forum, würde mich freuen.
Düngen tue ich mit Bonsai-Dünger aus dem Fachgeschäft, tauchen tue ich die Pflanzen wohl zu oft, weil eine andere Feige mal gelbeBlätter wegen zuwenig Wasser bekam. Alle meine Bonsai, zwei Oliven, eine Pistazie, ein Bambus, ein Jadebaum stehen auf der sonnigen Fensterbank (Vormittagssonne), im Sommer auch draußen unter gleichen Bedingungen. Ich nehme Bonsai-Erde von Compo.
Ich habe auch mal eine Weile mit sog. "alginure" eingesprüht, scheint aber keinen Effekt gehabt zu haben.
Ich glaube, ich bin mit den Bonsai zu ungeduldig und zu nervös. Sind sie an der Oberfläche zu trocken, tauche ich sie. Wenn sie dann tagelang im Moor stehen, habe ich schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil es eigentlich zu nass ist. Und es tut mir auch leid, das liebevoll gezogene Lebewesen von einem Dilettanten wie mir traktiert werden. Ich habe meinen Baumbestand schon so zusammengestellt, daß es "einfachere" Bäumchen sind. Hinzu kommt, daß die Fachliteratur doch teilweise sehr widersprüchliche Empfehlungen gibt. Naja, vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen wertvollen Tip aus dem Forum, würde mich freuen.
Hallo, Deine Gießgewohnheiten bewußt zu ändern wäre schon ein guter Anfang.olivenbaum hat geschrieben:Deine Ferndiagnose trifft garantiert zu, ich habe das Bäumchen wohl zu sehr getaucht.
Wie kann ich denn jetzt weiterverfahren? Auf jeden Fall trockener lassen und ihn in Ruhe lassen?
Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.olivenbaum hat geschrieben:Ich glaube, ich bin mit den Bonsai zu ungeduldig und zu nervös.
Das schlechte Gewissen hinterher ist für die Pflanzen nicht das hilfreichste. Vorher die richtige Aktion wäre viel besser.olivenbaum hat geschrieben:Sind sie an der Oberfläche zu trocken, tauche ich sie. Wenn sie dann tagelang im Moor stehen, habe ich schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil es eigentlich zu nass ist.
Gerade bei der von Dir verwendeten Erde ist der Humusanteil sehr hoch und drainagierende Zusätze fehlen fast gänzlich - eben "Blumenerde". Beim üblicherweise weit verbreiteten Gießverhalten endet das ganze "im Sumpf" und Deine Bonsai teilen ihr Schicksal mit einem Großteil der sonstigen Topfblumen, sie werden zu tote gewässert und sterben an Wurzelfäule, etc.
Die Erkenntnis, dass nur wenige Pflanzen ein "Seerosen-Gen" besitzen, versuche ich auch meiner Mutter beim Gießen ihrer Usambaraveilchen nahe zu bringen. Leider bisher vergeblich.
Wem erzählst du das! Da hilft nur intensive Beschäftigung mit der materie auf mehreren Ebenen paralell.olivenbaum hat geschrieben:Hinzu kommt, daß die Fachliteratur doch teilweise sehr widersprüchliche Empfehlungen gibt.
Tipps, und zwar gute, gibt es hier zuhauf. Musst nur aufmerksam und kritisch lesen.olivenbaum hat geschrieben:Naja, vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen wertvollen Tip aus dem Forum, würde mich freuen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
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- donaurieder
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Dann versuch ichs auch malolivenbaum hat geschrieben: Naja, vielleicht bekomme ich ja noch den einen oder anderen wertvollen Tip aus dem Forum, würde mich freuen.
Misch deiner Blumenerde beim nächsten Umtopfen weinigstens ausgesiebtes Akadama oder ähnliches 1 : 1 bei.olivenbaum hat geschrieben: Ich nehme Bonsai-Erde von Compo.
Oder machs gleich richtig : http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?p=743#743
Grüße
Hermann.
wenn ein baum zu trocken ist-----giesst man ebenolivenbaum hat geschrieben:Sind sie an der Oberfläche zu trocken, tauche ich sie. Wenn sie dann tagelang im Moor stehen, habe ich schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil es eigentlich zu nass ist.
wenn der baum aber zu lange nass ist----hat man ein problem ,weil staunässe schlecht für die wurzeln ist.
oder besser gesagt man hat die falsche erdmischung.
ich würde dir für ficus coco-substrat mit perlite emfehlen 1:1 gemischt,damit hatte ich durchweg nur sehr gut erfahrungen bei ficus.
akadama würd ich überhaupt nicht verwenden bei ficus.
