Eine kapitale Birke
Eine kapitale Birke
Hallo
Heute möchte ich die noch junge Geschichte einer gar nicht so kleinen Birke zeigen.
Zuerst anhand von 10 Bildern die zwei Vegetationsperioden, die der Baum bei mir bisher verbracht hat.
Anfang November 2010 habe ich sie aus Buchen mitgebracht.
Nur zwei einjährige, etwas über bleistiftdicke Triebe hatte der mächtige Stamm. Hermann Hass hat eine phantastische Birke mit nur einem Ast aufgebaut, trotzdem konnte ich mir die Zukunft dieser Birke nur schwer vorstellen.
2011 durfte der Baum frei wachsen nachdem ich ihn in einen tiefen aber nicht so breiten Topf gepflanzt hatte. Das ist für mich immer die erste Maßnahme bei neuen Bäumen in meinem Garten. Umtopfen und nachsehen, was unter der Erdoberfläche Sache ist. So wusste ich, dass sich diese Birke einmal selbst abgemoost haben musste. Zumindest war unterhalb des Nebari noch ein ordentliches Stammstück.
Der Draht wurde schnell zu eng und obwohl ich ihn abnahm ohne die Rinde zu verletzen ist sie ein paar Tage später aufgeplatzt und hat angezeigt, wie sehr der Draht schon das Wachstum beeinträchtigt hatte. Das ist durchaus nicht unüblich bei Birken, hat aber weniger langfristige Folgen als bei anderen Bäumen.
Mitte August sah die Birke schon wieder einem Baum ähnlich.
Den Stamm habe och oben bis zu den beiden Seitenästen eingekürzt und da sich immer wieder Regenwasser im Astloch sammelte habe ich von unten ein Loch in den Stamm gebohrt. Seitdem ist er trocken.
Im Herbst habe ich grob zurückgeschnitten und dann einfach geschützt in die Ecke gestellt und überwintert. Birken sind da pflegeleicht.
Im März 2012 zeigte sich der Baum startklar für die nächste Wachstumsperiode.
2012 durfte der Baum auch wieder kräftig wachsen.
Mir war klar, dass die Birke die große Schnittstelle nie mehr verschließen würde. Ich wollte durch kräftiges Wachtum soviel wie möglich neues Holz bilden lassen, damit zumindest nicht der ganze Stamm halbseitig wegfault und der Baum genug Kraft zur Abschottung nach innen entwicklen konnte.
Im September zeigten sich dann auch "kleine"Wachstumsrisse in der schon kräftigen Brotkrumenborke und auch die beiden Äste haben ordentlich Zuwachs geschoben und schon jetzt eine schöne weiße Rinde entwickelt.
Im November kam dann, was kommen musste.
Die Schnittstelle fühlte sich oberflächlich zwar noch hart an, ein fester Druck und mein Finger befand sich in einem weichem Matsch aus aufgeweichter Holzfaser. Der Stamm war innen so aufgeweicht, dass ich das Holz einfach herauskratzen konnte. Aber der Stamm hielt, hatte durch das kräftige Wachstum gut abgeschottet. Soweit war der Plan aufgegangen.
Die Birke hat sich in den zwei Jahren stark verändert. Nun zog sie weitgehend hohl in den zweiten Winter und ich musste mir in der Ruhephase ernsthafte Gedanken über die Zukunft des Baumes machen.....
Heute möchte ich die noch junge Geschichte einer gar nicht so kleinen Birke zeigen.
Zuerst anhand von 10 Bildern die zwei Vegetationsperioden, die der Baum bei mir bisher verbracht hat.
Anfang November 2010 habe ich sie aus Buchen mitgebracht.
Nur zwei einjährige, etwas über bleistiftdicke Triebe hatte der mächtige Stamm. Hermann Hass hat eine phantastische Birke mit nur einem Ast aufgebaut, trotzdem konnte ich mir die Zukunft dieser Birke nur schwer vorstellen.
2011 durfte der Baum frei wachsen nachdem ich ihn in einen tiefen aber nicht so breiten Topf gepflanzt hatte. Das ist für mich immer die erste Maßnahme bei neuen Bäumen in meinem Garten. Umtopfen und nachsehen, was unter der Erdoberfläche Sache ist. So wusste ich, dass sich diese Birke einmal selbst abgemoost haben musste. Zumindest war unterhalb des Nebari noch ein ordentliches Stammstück.
Der Draht wurde schnell zu eng und obwohl ich ihn abnahm ohne die Rinde zu verletzen ist sie ein paar Tage später aufgeplatzt und hat angezeigt, wie sehr der Draht schon das Wachstum beeinträchtigt hatte. Das ist durchaus nicht unüblich bei Birken, hat aber weniger langfristige Folgen als bei anderen Bäumen.
Mitte August sah die Birke schon wieder einem Baum ähnlich.
Den Stamm habe och oben bis zu den beiden Seitenästen eingekürzt und da sich immer wieder Regenwasser im Astloch sammelte habe ich von unten ein Loch in den Stamm gebohrt. Seitdem ist er trocken.
Im Herbst habe ich grob zurückgeschnitten und dann einfach geschützt in die Ecke gestellt und überwintert. Birken sind da pflegeleicht.
Im März 2012 zeigte sich der Baum startklar für die nächste Wachstumsperiode.
2012 durfte der Baum auch wieder kräftig wachsen.
Mir war klar, dass die Birke die große Schnittstelle nie mehr verschließen würde. Ich wollte durch kräftiges Wachtum soviel wie möglich neues Holz bilden lassen, damit zumindest nicht der ganze Stamm halbseitig wegfault und der Baum genug Kraft zur Abschottung nach innen entwicklen konnte.
Im September zeigten sich dann auch "kleine"Wachstumsrisse in der schon kräftigen Brotkrumenborke und auch die beiden Äste haben ordentlich Zuwachs geschoben und schon jetzt eine schöne weiße Rinde entwickelt.
Im November kam dann, was kommen musste.
Die Schnittstelle fühlte sich oberflächlich zwar noch hart an, ein fester Druck und mein Finger befand sich in einem weichem Matsch aus aufgeweichter Holzfaser. Der Stamm war innen so aufgeweicht, dass ich das Holz einfach herauskratzen konnte. Aber der Stamm hielt, hatte durch das kräftige Wachstum gut abgeschottet. Soweit war der Plan aufgegangen.
Die Birke hat sich in den zwei Jahren stark verändert. Nun zog sie weitgehend hohl in den zweiten Winter und ich musste mir in der Ruhephase ernsthafte Gedanken über die Zukunft des Baumes machen.....
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Eine kapitale Birke
....
Nun, im Frühjahr hatte ich Hilfe von meinem Freund Hans Peter, der aus dem Hessischen angereist war um für drei Tage Spaß zu haben und mir beim Umtopfen meiner größeren Bäume zu helfen.
Nichts ist eine größere Freude als gemeinsam an den Bäumen zu arbeiten.
Wenn nicht jeder Handgriff erklärt werden muss, die Handhabung des Werkzeugs sitzt, Gedanken ausgetauscht werden, geflachst wird, sich auf den Arm genommen...., das ist Bonsaifreude pur für mich.
Im Keller wartete schon länger eine nicht ganz kleine Trommelschale von Peter Krebs auf ihre Bestimmung.
Den Winter hatte ich genutzt um Mut zu fassen und mich entschlossen, die Birke in ihren ersten Schuh zu stellen.
So startet sie jetzt etwas zurückgeschnitten, leicht gedrahtet in die Saison 2013.
Stammdurchmesser knapp 16cm bei 75cm Höhe.
Nicht so ganz schlank und klein.
Etwas Hohe benötige ich noch, da ich die beiden sehr auseinander strebenden Äste einfangen und zu einem Baum fügen muss.
Nach dem rasanten Wachstum über zwei Jahre ist jetzt erst einmal Konsolidierung angesagt.
Der erste Austrieb ist dicht und vielversprechend.
Aber wir mussten schon hart arbeiten an den Wurzeln. So will ich noch etwas zuwarten. Wenn sich alles stabilisiert hat, dann will ich die Äste erst noch einmal etwas zurück nehmen und langsam über die nächsten zwei drei Jahre wieder aufbauen. So können die kleineren und mittleren Schnittstellen verheilen.
Bisher bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden und im Gegensatz zum Startpunkt kann ich mir mittlerweile die Birke auch mit einem Zukunftsbild vorstellen.
Ob das so gut weitergeht?
Die Zeit wid es zeigen. Ich freue mich darauf.
Nun, im Frühjahr hatte ich Hilfe von meinem Freund Hans Peter, der aus dem Hessischen angereist war um für drei Tage Spaß zu haben und mir beim Umtopfen meiner größeren Bäume zu helfen.
Nichts ist eine größere Freude als gemeinsam an den Bäumen zu arbeiten.
Wenn nicht jeder Handgriff erklärt werden muss, die Handhabung des Werkzeugs sitzt, Gedanken ausgetauscht werden, geflachst wird, sich auf den Arm genommen...., das ist Bonsaifreude pur für mich.
Im Keller wartete schon länger eine nicht ganz kleine Trommelschale von Peter Krebs auf ihre Bestimmung.
Den Winter hatte ich genutzt um Mut zu fassen und mich entschlossen, die Birke in ihren ersten Schuh zu stellen.
So startet sie jetzt etwas zurückgeschnitten, leicht gedrahtet in die Saison 2013.
Stammdurchmesser knapp 16cm bei 75cm Höhe.
Nicht so ganz schlank und klein.
Etwas Hohe benötige ich noch, da ich die beiden sehr auseinander strebenden Äste einfangen und zu einem Baum fügen muss.
Nach dem rasanten Wachstum über zwei Jahre ist jetzt erst einmal Konsolidierung angesagt.
Der erste Austrieb ist dicht und vielversprechend.
Aber wir mussten schon hart arbeiten an den Wurzeln. So will ich noch etwas zuwarten. Wenn sich alles stabilisiert hat, dann will ich die Äste erst noch einmal etwas zurück nehmen und langsam über die nächsten zwei drei Jahre wieder aufbauen. So können die kleineren und mittleren Schnittstellen verheilen.
Bisher bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden und im Gegensatz zum Startpunkt kann ich mir mittlerweile die Birke auch mit einem Zukunftsbild vorstellen.
Ob das so gut weitergeht?
Die Zeit wid es zeigen. Ich freue mich darauf.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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- kressevadder
- Beiträge: 1580
- Registriert: 05.07.2009, 14:02
- Wohnort: Mannheim
- Kontaktdaten:
Re: Eine kapitale Birke
Klasse Doku - mal wieder.
Vielen Dank
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Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!
Mein Bonsaitagebuch
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Re: Eine kapitale Birke
dem kann ich mich nur anschließen Norbert, tolle Entwicklung
deiner Birke. Die Äste zeigen schöne Bewegung und die Schale sieht
meiner Meinung nach zwar etwas gedrungen aus, aber paßt doch erstmal gut.
Bitte weiter so mit der Geschichte der Birke fortfahren.
bis dann hendrik
deiner Birke. Die Äste zeigen schöne Bewegung und die Schale sieht
meiner Meinung nach zwar etwas gedrungen aus, aber paßt doch erstmal gut.
Bitte weiter so mit der Geschichte der Birke fortfahren.
bis dann hendrik
Re: Eine kapitale Birke
Hallo Norbert,
ich bin nicht so der große Birken-Fan und wenn ich ehrlich bin habe ich erst nee Hand voll gesehen die mich überzeugen.
Deine Birke könnte in Zukunft dazu gehören, klar die Reife fehlt noch aber das bekommst du in den nächsten Jahren hin. Die Schale gefällt mir, könnte im Durchmesser etwas größer sein.
Halt uns auf dem laufenden, Gruß Olli.
ich bin nicht so der große Birken-Fan und wenn ich ehrlich bin habe ich erst nee Hand voll gesehen die mich überzeugen.
Deine Birke könnte in Zukunft dazu gehören, klar die Reife fehlt noch aber das bekommst du in den nächsten Jahren hin. Die Schale gefällt mir, könnte im Durchmesser etwas größer sein.
Halt uns auf dem laufenden, Gruß Olli.
Mosel-Riesling !
Re: Eine kapitale Birke
Hallo norbert,
Es ist immer wieder erstaunlich in welch kurzer zeit mit bestimmten baumarten ein gutes ergebnis erzielt bzw. ein überzeugender grundstock gelegt werden kann. Ich fürchte meine birke wird auch noch etwas fauliges holz verlieren.
Ich bin gespannt ob deine birke in der genialen schale von peter auch noch so wüchsig bleibt. Mit deiner untersetzermethode ist das sicherlich möglich.
Deine doku hat mir sehr gefallen
Es ist immer wieder erstaunlich in welch kurzer zeit mit bestimmten baumarten ein gutes ergebnis erzielt bzw. ein überzeugender grundstock gelegt werden kann. Ich fürchte meine birke wird auch noch etwas fauliges holz verlieren.
Ich bin gespannt ob deine birke in der genialen schale von peter auch noch so wüchsig bleibt. Mit deiner untersetzermethode ist das sicherlich möglich.
Deine doku hat mir sehr gefallen
Liebe Grüße
Klaus
Naddel-san
http://www.bonsairebellen.de
http://www.bonsai-buchen.de
http://bonsaishigoto.de/
Klaus
Naddel-san
http://www.bonsairebellen.de
http://www.bonsai-buchen.de
http://bonsaishigoto.de/
Re: Eine kapitale Birke
Hallo Nobert,
ich finde Du hast die Birke auf ein richtig guten weg gebracht, die wird bestimmt mal richtig gut.
Vorallem finde ich es gut, das Du das genauso gut dokumentierst wie ein paar andere Leute hier im Forum, besonder bei der Birke, da es hiervon viel zu wenige gibt. Und da sind solche entwicklungen immer gerne gesehen.
Bitte halte uns mit der tollen Birke auf den laufenden und mach immer schöne Updates.
Wünsche Dir weiterhin viel Spaß, erfolg und gutes gelingen mit der Birke.
ich finde Du hast die Birke auf ein richtig guten weg gebracht, die wird bestimmt mal richtig gut.
Vorallem finde ich es gut, das Du das genauso gut dokumentierst wie ein paar andere Leute hier im Forum, besonder bei der Birke, da es hiervon viel zu wenige gibt. Und da sind solche entwicklungen immer gerne gesehen.
Bitte halte uns mit der tollen Birke auf den laufenden und mach immer schöne Updates.
Wünsche Dir weiterhin viel Spaß, erfolg und gutes gelingen mit der Birke.
Gruß Christian
Quäle nie ein Tier aus Scherz, den es fühlt wie Du den Schmerz!
Wer aufhört dazu zu lernen, hat aufgehört gut zu sein.
Quäle nie ein Tier aus Scherz, den es fühlt wie Du den Schmerz!
Wer aufhört dazu zu lernen, hat aufgehört gut zu sein.
Re: Eine kapitale Birke
Danke für die zustimmenden Kommentare.
Es ist ja erst ein sehr kurzes Stück Weg beschritten.
Klaus, ich hoffe sie gibt jetzt weniges Gas. Was ich dazu tun kann wird gemacht.
Meine andere Birke von Hermann lässt es ja auch ruhiger angehen, wie sie es soll.
Das Substrat hat einen ordentlichen Anteil feiner Pinienrinde und Maxit 2-4mm. Damit sollte es bis auf die ganz heißen Tage mit der Wasserversorgung klappen.
Es ist ja erst ein sehr kurzes Stück Weg beschritten.
Klaus, ich hoffe sie gibt jetzt weniges Gas. Was ich dazu tun kann wird gemacht.
Meine andere Birke von Hermann lässt es ja auch ruhiger angehen, wie sie es soll.
Das Substrat hat einen ordentlichen Anteil feiner Pinienrinde und Maxit 2-4mm. Damit sollte es bis auf die ganz heißen Tage mit der Wasserversorgung klappen.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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- Herbert A
- Freundeskreis
- Beiträge: 2452
- Registriert: 07.01.2004, 10:00
- Wohnort: SalzburgerLand
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Re: Eine kapitale Birke
Hallo Norbert,
ein beeindruckender Baum. Ich hoffe dass du den Zersetzungsprozess des Holzes in den Griff bekommst. In offenes weiches Holz wandern sehr leicht Käfer ein. Das hat meiner Birke fast den Garaus gemacht.
super dokumentiert. Danke
Herbert
ein beeindruckender Baum. Ich hoffe dass du den Zersetzungsprozess des Holzes in den Griff bekommst. In offenes weiches Holz wandern sehr leicht Käfer ein. Das hat meiner Birke fast den Garaus gemacht.
super dokumentiert. Danke
Herbert
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.
Info: www.bonsaisalzburg.net
Info: www.bonsaisalzburg.net
- Hans Peter
- Beiträge: 1391
- Registriert: 26.01.2009, 07:35
- Wohnort: Hessenland
Re: Eine kapitale Birke
Wirklich toll geworden Norbert und ich bin mächtig stolz auf unsere Arbeit.....der Spaß hat sich rentiert.
Gruß
Hans Peter
Gruß
Hans Peter
- bonsaiheiner
- Freundeskreis
- Beiträge: 4022
- Registriert: 24.05.2010, 15:30
- Wohnort: Mittelbaden
Re: Eine kapitale Birke
Klasse Arbeit, Norbert und Hans Peter,
Norbert, hast Du die offene Stelle im Stamm, die ja wie ein Trichter Regenwasser auffängt nach unten mit dem Loch im Stamm verbunden, quasi als Drainage und Ablaufmöglichkeit?
Beste Grüsse,
Heiner
Norbert, hast Du die offene Stelle im Stamm, die ja wie ein Trichter Regenwasser auffängt nach unten mit dem Loch im Stamm verbunden, quasi als Drainage und Ablaufmöglichkeit?
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Eine kapitale Birke
Ja, Heiner, ich habe die beiden Ofenrohre durch ein 10er Bohrloch miteinander verbunden.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Eine kapitale Birke
Kapitaler Baum, da wird noch was draus!
Sehe ich da auf dem 3., 5. und 7. Foto Birkenporlinge an dem Baum?
Sehe ich da auf dem 3., 5. und 7. Foto Birkenporlinge an dem Baum?
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Re: Eine kapitale Birke
Ich bin kein Pilzkenner, Marion.
Aber ein Pilz war es und nach etwas Netzbefragung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du recht hast. Das erklärt auch den starken Zerfall des Holzes in so kurzer Zeit.
Jetzt ist ja nicht mehr viel nach und den Pilzhunger zu stillen.
Aber ein Pilz war es und nach etwas Netzbefragung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du recht hast. Das erklärt auch den starken Zerfall des Holzes in so kurzer Zeit.
Jetzt ist ja nicht mehr viel nach und den Pilzhunger zu stillen.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Sullivan, 1924
Re: Eine kapitale Birke
Es ist an der Zeit für ein kurzs Update.
2014 ist die Birke mit den Füßen im Wasserbad wie immer kräftig gewachsen und auch die Totholzpilze arbeiteten fleißig.
Beim nächsten umtopfen 2016 wird der unter dem Nebari iegende Stammrest sicherlich verdaut sein und wohl auch weitere Teile des Stamminneren.
Auf den nächsten Blick ins Wurzelwerk freue ich mich jetzt schon.
2015 startet die Birke gut durch den Winter gekommen frisch gestutzt und eingedrahtet.
Jetzt ist der weitere Höhenaufbau im Hauptast die wichtigste Aufgabe. Der zweite Ast darf nur wenig an Höhe weiter zulegen, muss jetzt untergeordneter in der Gestaltung erscheinen.
Durch den weiteren Aufbau ist beim nächsten Umtopfen im Frühjahr 2016 auch zwingend erforderlich die Schale zu tauschen.
Solange die beiden fast geichwertigen Äste nur breit aber nicht hoch gestaltet waren, war die Wahl der Trommelschale vertretbar bis gut, weil sie den Blick auf den dominanten Stamm zentrierte und das Gesamtbild trotz der auseinander strebenden Äste zusamen hielt.
Das ist aber im Verlauf dieser Vegetationsperiode auch das letzte Mal, dass sie diese Aufgabe übernehmen kann. Eigentlich wäre für dieses Jahr schon ein Schalenwechsel angezeigt gewesen, aber ich habe noch keine besser passende.
Für Schalenvorschläge wäre ich dankbar.
2014 ist die Birke mit den Füßen im Wasserbad wie immer kräftig gewachsen und auch die Totholzpilze arbeiteten fleißig.
Beim nächsten umtopfen 2016 wird der unter dem Nebari iegende Stammrest sicherlich verdaut sein und wohl auch weitere Teile des Stamminneren.
Auf den nächsten Blick ins Wurzelwerk freue ich mich jetzt schon.
2015 startet die Birke gut durch den Winter gekommen frisch gestutzt und eingedrahtet.
Jetzt ist der weitere Höhenaufbau im Hauptast die wichtigste Aufgabe. Der zweite Ast darf nur wenig an Höhe weiter zulegen, muss jetzt untergeordneter in der Gestaltung erscheinen.
Durch den weiteren Aufbau ist beim nächsten Umtopfen im Frühjahr 2016 auch zwingend erforderlich die Schale zu tauschen.
Solange die beiden fast geichwertigen Äste nur breit aber nicht hoch gestaltet waren, war die Wahl der Trommelschale vertretbar bis gut, weil sie den Blick auf den dominanten Stamm zentrierte und das Gesamtbild trotz der auseinander strebenden Äste zusamen hielt.
Das ist aber im Verlauf dieser Vegetationsperiode auch das letzte Mal, dass sie diese Aufgabe übernehmen kann. Eigentlich wäre für dieses Jahr schon ein Schalenwechsel angezeigt gewesen, aber ich habe noch keine besser passende.
Für Schalenvorschläge wäre ich dankbar.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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