Restaurierung eines Fächerahorns
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Zinita,
tropische und subtropische Bäume werden einfach alle zwei bis drei Monate geschnitten. Dazwischen sehen sie struppig aus. Die unteren Äste kann man auch einmal lang sthen lassen und besonders kräftigen.
tropische und subtropische Bäume werden einfach alle zwei bis drei Monate geschnitten. Dazwischen sehen sie struppig aus. Die unteren Äste kann man auch einmal lang sthen lassen und besonders kräftigen.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
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Walter Pall
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
hallo walter,
danke für diesen lehrreichen bericht. ist immer wieder schön, solch fantastische bäume zu sehen. und wie ein vorredner schon sagte, da lernt man mehr als aus diversen büchern.
gruß rico
danke für diesen lehrreichen bericht. ist immer wieder schön, solch fantastische bäume zu sehen. und wie ein vorredner schon sagte, da lernt man mehr als aus diversen büchern.
gruß rico
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Danke für den super Bericht.
Habe das genauso von meinem Bonsai Lehrer Bernie gelehrt. Nur hat der das nicht so gut erklären konnte.
Das funktioniert auch bei allen Sub- und Tropischen Bäumen.
Außer bei Portulacaria afra sollten man die Austriebe nicht zulange werden lassen, macht haeliche dicke Aeste in der Krone. Und das pinnzieren macht die Blätter deutlich kleiner. Nur sind das keine echten Bäume sondern Sukkulenten.
gruss
Tillmann
Habe das genauso von meinem Bonsai Lehrer Bernie gelehrt. Nur hat der das nicht so gut erklären konnte.
Das funktioniert auch bei allen Sub- und Tropischen Bäumen.
Außer bei Portulacaria afra sollten man die Austriebe nicht zulange werden lassen, macht haeliche dicke Aeste in der Krone. Und das pinnzieren macht die Blätter deutlich kleiner. Nur sind das keine echten Bäume sondern Sukkulenten.
gruss
Tillmann
- Walter Pall
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Die Heckenschittmethode angewandt auf einen anderen Ahorn.
Der Baum sieht den ganzen Sommr über merkwürdig aus. Zuerst hat er viel zu lange Triebe, dann wirkt er wie ein geschorenens Schaf, an dem man den untrren Teil vergesen hat. Anfang August wird dann wieder der obere und der untere Teil geschntitten. Danach wirkt er dann später wieder ungeschoren. Erst im November/Dezember wird die Krone fein durchgearbeitet. Nur dann sieht er vernünftig aus. Ud das mti einem bAum, dr auf der Kokufu Ten und auf der Noelanders Tropyh stand.
Es ist verständlich, dass die allermeisten Bonsailiebhaber so was nicth amchen wollen. Dann verzichten sie eben auf eine Weiterentwicklung. Aber nur das Endergebnis zählt. Der Weg ist NICHT das Ziel.
Der Baum sieht den ganzen Sommr über merkwürdig aus. Zuerst hat er viel zu lange Triebe, dann wirkt er wie ein geschorenens Schaf, an dem man den untrren Teil vergesen hat. Anfang August wird dann wieder der obere und der untere Teil geschntitten. Danach wirkt er dann später wieder ungeschoren. Erst im November/Dezember wird die Krone fein durchgearbeitet. Nur dann sieht er vernünftig aus. Ud das mti einem bAum, dr auf der Kokufu Ten und auf der Noelanders Tropyh stand.
Es ist verständlich, dass die allermeisten Bonsailiebhaber so was nicth amchen wollen. Dann verzichten sie eben auf eine Weiterentwicklung. Aber nur das Endergebnis zählt. Der Weg ist NICHT das Ziel.
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Walter Pall
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- Frank Abbing
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Genau Frank,
es ist nur so, dass mehr als 50 % aller Bonsaimenschen nie Gärtner waren und davon keine Ahnung haben.
es ist nur so, dass mehr als 50 % aller Bonsaimenschen nie Gärtner waren und davon keine Ahnung haben.
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mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
-
Helmut Edlmayer
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Frabbing hat geschrieben:Danke Walter! So arbeiten auch Gärtner.
wie wahr, wie wahr sonst täten wir nicht fertig werden
lg
helmut
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
UntertreibungWalter Pall hat geschrieben:Genau Frank,
es ist nur so, dass mehr als 50 % aller Bonsaimenschen nie Gärtner waren und davon keine Ahnung haben.
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Niko
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- Frank Abbing
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Die wenigsten Model-Eisenbahner werden beruflich auch Zugführer sein... 
Liebe Grüße
Frank
Frank
- Andreas R.
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Ich habe nur einige wenige Fächerahorne und die sind auch deutlich kleiner.
Seit ich von Walters Methode gelesen habe mache ich aber im Prinzip das Selbe, nur dass ich mir für den einzelnen Baum mehr Zeit nehmen kann. Ich schneide die neuen Triebe nachdem sie schön weit ausgetrieben haben jeden für sich bis aufs letzte Auge zurück und mache gleichzeitig einen kompletten Blattschnitt, das Ganze drei Mal im Jahr, also zwei Mal so dass noch wieder was nachwächst und einmal im Herbst direkt vor der Winterruhe, wenn die Blätter schon verwelkt sind. Es ist unglaublich was da innerhalb eines Jahres für eine Entwicklung an einem Baum möglich ist. Ich habe einige dieser Bäume von meinem Vater übernommen und konnte sie über Jahre bei herkömmlicher Pflege beobachten.
Ich kann nur jedem empfehlen das auch mal auszuprobieren.
Seit ich von Walters Methode gelesen habe mache ich aber im Prinzip das Selbe, nur dass ich mir für den einzelnen Baum mehr Zeit nehmen kann. Ich schneide die neuen Triebe nachdem sie schön weit ausgetrieben haben jeden für sich bis aufs letzte Auge zurück und mache gleichzeitig einen kompletten Blattschnitt, das Ganze drei Mal im Jahr, also zwei Mal so dass noch wieder was nachwächst und einmal im Herbst direkt vor der Winterruhe, wenn die Blätter schon verwelkt sind. Es ist unglaublich was da innerhalb eines Jahres für eine Entwicklung an einem Baum möglich ist. Ich habe einige dieser Bäume von meinem Vater übernommen und konnte sie über Jahre bei herkömmlicher Pflege beobachten.
Ich kann nur jedem empfehlen das auch mal auszuprobieren.
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Auf Reaktionen bin ich nun sehr gespannt.Andreas R. hat geschrieben:...und mache gleichzeitig einen kompletten Blattschnitt, das Ganze drei Mal im Jahr...
Gruß aus dem Westerwald
Marco
Bonsai ist die Kunst der Zeit!
Marco
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- Andreas R.
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Marco, die Bäume jedenfalls zeigen sehr positive Reaktionen. Ich werde übers Jahr ein paar Fotos machen.
Nur nochmal zur Sicherheit, damit nicht wieder jemand das ohne Zusammenhang liest und nachmacht:
1. Der dritte Blattschnitt zählt eigentlich nicht, der ist im Herbst wenn die Blätter welk sind und eh von selber abfallen würden.
2. Ich spreche hier von Fächerahornen. Die sind sehr wüchsig, bei anderen Laubbäumen mache ich das nicht so extrem, etwa bei Feldahornen. Bei Bergahornen geht es aber genauso.
3. Die Bäume stehen im Substrat nach Walter Pall und werden auch entsprechend gepflegt und vor Allem gedüngt! Ich kann nicht versprechen dass es auch mit einem Baum gutgeht der seit ewigen Zeiten in Betonerde steht und im Jahr drei Brocken Biogold bekommt.
Nur nochmal zur Sicherheit, damit nicht wieder jemand das ohne Zusammenhang liest und nachmacht:
1. Der dritte Blattschnitt zählt eigentlich nicht, der ist im Herbst wenn die Blätter welk sind und eh von selber abfallen würden.
2. Ich spreche hier von Fächerahornen. Die sind sehr wüchsig, bei anderen Laubbäumen mache ich das nicht so extrem, etwa bei Feldahornen. Bei Bergahornen geht es aber genauso.
3. Die Bäume stehen im Substrat nach Walter Pall und werden auch entsprechend gepflegt und vor Allem gedüngt! Ich kann nicht versprechen dass es auch mit einem Baum gutgeht der seit ewigen Zeiten in Betonerde steht und im Jahr drei Brocken Biogold bekommt.
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Da würde ich dringend raten, zwischen dem normalen grünen Fächerahorn (der in der Tat sehr wüchsig ist) und den schwachwüchsigeren Fächerahornsorten (wie Deshojo, Seigen, Shishigashira, Kiyohime etc.) zu unterscheiden.Andreas R. hat geschrieben:...2. Ich spreche hier von Fächerahornen. Die sind sehr wüchsig, ...
LG, Heike
- Andreas R.
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Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Heike hat völlig Recht, das muss man noch weiter einschränken. Gilt nur für sehr wüchsige Sorten. Allerdings sind da auch rote dabei. Meinen Deshojo z.B. würde ich nicht unbedingt als schwachwüchsig bezeichnen. Ein anderer roter (keine Ahnung welche Sorte) ist sogar fast wüchsiger als mein grüner.
Shishigashira ist eher ein Spezialfall und Kiyohime sowieso wegen der Basaldominanz.
Grundsätzlich muss man sich halt den Baum anschauen. Wenn die Triebe eine ordentliche Länge erreicht haben macht man so eine Aktion. Wenn er dann schön ausgetrieben hat und die Triebe wieder so lang sind überlegt man sich ob der Sommer noch lang genug ist damit er wieder austreiben kann dann vor dem Winter noch einige Zeit im vollen Laub dastehen kann um genug Assimilate zu bilden.
Auch bei Sorten die eigentlich wüchsig sind kann mal irgendein Problem sein und dann macht man halt nur einen Schnitt unter dem Jahr oder vielleicht nur mit kleinem Teilblattschnitt. Da darf man nicht pauschalisieren.
Einfach den Baum anschauen und selbst beurteilen was geht oder nicht. Dann kann man es auch auf andere Arten ausweiten.
Shishigashira ist eher ein Spezialfall und Kiyohime sowieso wegen der Basaldominanz.
Grundsätzlich muss man sich halt den Baum anschauen. Wenn die Triebe eine ordentliche Länge erreicht haben macht man so eine Aktion. Wenn er dann schön ausgetrieben hat und die Triebe wieder so lang sind überlegt man sich ob der Sommer noch lang genug ist damit er wieder austreiben kann dann vor dem Winter noch einige Zeit im vollen Laub dastehen kann um genug Assimilate zu bilden.
Auch bei Sorten die eigentlich wüchsig sind kann mal irgendein Problem sein und dann macht man halt nur einen Schnitt unter dem Jahr oder vielleicht nur mit kleinem Teilblattschnitt. Da darf man nicht pauschalisieren.
Einfach den Baum anschauen und selbst beurteilen was geht oder nicht. Dann kann man es auch auf andere Arten ausweiten.
Re: Restaurierung eines Fächerahorns
Hallo Andreas,
Danke Heike und dir für eure weitergehenden Anmerkungen und dass ihr uns an euren Erfahrungen teilhaben lasst.
Darauf wollte ich hinaus. Für einen Anfänger ohne Erfahrung, und davon lesen hier ja sicher auch genug mit, hätte eine generelle und unreflektierte Awendung deines Vorgehens unter Umständen schlimme Folgen.Andreas R. hat geschrieben: Da darf man nicht pauschalisieren.
Danke Heike und dir für eure weitergehenden Anmerkungen und dass ihr uns an euren Erfahrungen teilhaben lasst.
Gruß aus dem Westerwald
Marco
Bonsai ist die Kunst der Zeit!
Marco
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