Blattschnitt
- Walter Pall
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Monika,
Rotbuchen meinst Du, Fagus sylvatica. Das ist in der Tat ein Halbschattenbaum. Es empfiehlt sich generell, eine Buche im heißen Sommer bei voller Sonne halbschattig aufzustellen und/oder häufig zu überbrausen.
Bei sehr aufmerksamer Gießerei können Buchen aber auch im Sommer in voller Sonne stehen. Bei mir eher nicht. Irgend wann haben die dann farblich veränderte und später eintrocknende Bätter oder Blattteile.
Rotbuchen meinst Du, Fagus sylvatica. Das ist in der Tat ein Halbschattenbaum. Es empfiehlt sich generell, eine Buche im heißen Sommer bei voller Sonne halbschattig aufzustellen und/oder häufig zu überbrausen.
Bei sehr aufmerksamer Gießerei können Buchen aber auch im Sommer in voller Sonne stehen. Bei mir eher nicht. Irgend wann haben die dann farblich veränderte und später eintrocknende Bätter oder Blattteile.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
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Nachtrag zum kleinen Ahorn.
so sieht das Ding heute aus. Die zweifarbigen Blätter, die ich normalerweise vermeiden will sehen gut aus.
Ich weiß, dass der Spanndraht häßlich ist. Kommt sofort weg, wenn die Zeit gekommen ist.
so sieht das Ding heute aus. Die zweifarbigen Blätter, die ich normalerweise vermeiden will sehen gut aus.
Ich weiß, dass der Spanndraht häßlich ist. Kommt sofort weg, wenn die Zeit gekommen ist.
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- kein Problem. Virtual mit neuer Krone.
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- drei Wochen später. Die Krone ist zu flach.
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- So wurde er beschnitten
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- Ein anderer Ahorn kurz nach dem teilweisen Blattschnitt. Sieht erst einmal komisch aus.
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Walter Pall
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Walter Pall
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Unfreiwilliger Blattschnitt kommt auch vor. Diese beiden kleinen Bäume sind vor zwei Wochen eingetrocknet, obwohl ich zweimal am Tag gegossen hatte.
Nichts um darauf stolz zu sein. Nur interessant im Zusammenhang mit Blattschnitt. Das ist nämlich der natürliche Blattschnitt, den die Bäume durchaus vertragen, wenn sie gesund sind. Ansonsten wären sie wohl schon ausgestorben.
Nichts um darauf stolz zu sein. Nur interessant im Zusammenhang mit Blattschnitt. Das ist nämlich der natürliche Blattschnitt, den die Bäume durchaus vertragen, wenn sie gesund sind. Ansonsten wären sie wohl schon ausgestorben.
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- drei Wochen später: Entwarnung, alles treibt.
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- Die Hainbuchengrupp sieht entsetzlich aus. Oh Schreck!!
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- drei Wochen später: nichts passiert
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- sieht schlimm aus
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Reiner Goebel
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Wie Walter schon angedeutet hat, sind Bücher nicht unbedingt auf dem (vor)letzten Stand.Markus Fortmeier hat geschrieben:Hallo Rainer,
danke für Deine Ausführung. Gut zu wissen. Ich könnte hier auf Anhieb drei wohl bekannte Bücher nennen, die genau das Gegenteil schreiben...
Reiner G.
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Das ist der große Ahorn heute, fünf Wochen anch dem Blattschnitt. Jetzt sieht er deutlich besser aus als noch kurz vor dem Blattschnitt. Aber für eine Ausstellung sind mir schon wieder zu viele große Blätter dran. Die werden jetzt sorgfältig abgezupft. Die häßlichen Spannrähte kommen erst am Tag vor der Ausstellung weg.
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So sieht der Ahorn dan nach dem erneuten Blattzupfen aus.
Die große Linde steht fünf Wochen nach dem Blattschnitt auch wieder schön da.
Die Linde wird nicht ausgestellt. ich würde sie auch so nicht zeigen wollen. Die Krone wirkt wie eine einzige grüne Blattmasse. So ein Baum gehört im blattlosen Zustand ausgestellt.
Die große Linde steht fünf Wochen nach dem Blattschnitt auch wieder schön da.
Die Linde wird nicht ausgestellt. ich würde sie auch so nicht zeigen wollen. Die Krone wirkt wie eine einzige grüne Blattmasse. So ein Baum gehört im blattlosen Zustand ausgestellt.
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Reiner Goebel
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Reiner,
vielleicht schaffen wir das.
Reiner weiss, dass die Äste nach Abnahme der Spanndrähte ein wenig oder ein wenig mehr wieder in die ursprüngliche Position zurückspringen.
Deshalb wird beim Spannen ÜBERTRIEBEN. D.h., ein Ast wird weiter herunter gespannt (manchmal auch hinauf) als man aus künstlerischen Gründen eigentlich will. Dann sieht der Baum eine Zeit lang ein wenig übertrieben gestaltet aus. Man kann auch sagen, das er überspannt wirkt.Wenn man irgend wann den Draht weg nimmt, dann sprigt der Ast zurück. Mit Glück genau dahin, wo man ihn ohnehin wolte.
vielleicht schaffen wir das.
Reiner weiss, dass die Äste nach Abnahme der Spanndrähte ein wenig oder ein wenig mehr wieder in die ursprüngliche Position zurückspringen.
Deshalb wird beim Spannen ÜBERTRIEBEN. D.h., ein Ast wird weiter herunter gespannt (manchmal auch hinauf) als man aus künstlerischen Gründen eigentlich will. Dann sieht der Baum eine Zeit lang ein wenig übertrieben gestaltet aus. Man kann auch sagen, das er überspannt wirkt.Wenn man irgend wann den Draht weg nimmt, dann sprigt der Ast zurück. Mit Glück genau dahin, wo man ihn ohnehin wolte.
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Und so sehen die beiden Faldahorne vier Wochen nach dem Blattschnitt aus.
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- Und so der japanische Bergahorn sieben Wochen danach.
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Eigentlich bin ich ja stiller Mitleser, da es bei meinen Anfangsstadiumexperimenten nicht viel zu zeigen und bei meinem Erfahrungsstand auch nicht viel zu Fachsimpeln gibt, aber bei diesem Thread, welchen ich komischerweise heute das erste mal angeschaut habe (lese sonst sehr fleissig mit) muss ich mal spontan meine Begeisterung loswerden: Grandioser Baum, dein "großer Ahorn" Walter!
Es wurden doch immer mal wieder Fotos von "echten" Bäumen virtuell in Schalen gesetzt um den naturalistischen Stil zu verdeutlichen. Dieser Baum nun ist der erste den ich hier im Forum sehe, bei dem man dieses Experiment umdrehen könnte, ohne das die Virtuals falsch wirken würden.
Liebe Grüße,
Andreas
Es wurden doch immer mal wieder Fotos von "echten" Bäumen virtuell in Schalen gesetzt um den naturalistischen Stil zu verdeutlichen. Dieser Baum nun ist der erste den ich hier im Forum sehe, bei dem man dieses Experiment umdrehen könnte, ohne das die Virtuals falsch wirken würden.
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Dann schaumer mal wie die Bäume jetzt aussehen.
Die Feldahorn-Flossform ist jetzt fertig für den Gingko Award.
Die Feldahorn-Flossform ist jetzt fertig für den Gingko Award.
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mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Walter Pall
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Franz aus Wien
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Hallo Walter !
In einer deiner Antworten schriebst du u.a.:
Der Ahorn wird komplett entlaubt, weil er im Herbst wahrscheinlich beim Gingko Award ausgestellt wird.
Da sollten alle Bläter gleich groß und in gleicher Farbe sein.
Dieser Satz lässt mir irgendwie keine Ruhe, weil ich meine dich in letzter Zeit so verstanden zu haben, daß du eher zu einer naturnahen Gestaltung tendierst und in der Natur doch eher unterschiedliche Blattgrössen u. Farben an einem Baum zu finden sind.
Oder irre ich ?
Falls ja, bitte klär mich auf.
Viele Grüsse,
Franz
In einer deiner Antworten schriebst du u.a.:
Der Ahorn wird komplett entlaubt, weil er im Herbst wahrscheinlich beim Gingko Award ausgestellt wird.
Da sollten alle Bläter gleich groß und in gleicher Farbe sein.
Dieser Satz lässt mir irgendwie keine Ruhe, weil ich meine dich in letzter Zeit so verstanden zu haben, daß du eher zu einer naturnahen Gestaltung tendierst und in der Natur doch eher unterschiedliche Blattgrössen u. Farben an einem Baum zu finden sind.
Oder irre ich ?
Falls ja, bitte klär mich auf.
Viele Grüsse,
Franz
Ich verzichte auf eine weitere Teilnahme im Forum / 13. Sept. 2005
- Walter Pall
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Franz,
stelle dir eine lange Linie vor, ganz links ist ein Anfang, da ist ein Baum genau so wie in der Natur. Ganz rechts ist ein Piktogramm, so wie auf einem Verkehrszeichen, an dem man einen extrem abstrakten Baum noch immer also solchen erkennen kann. Natürlich und Abstrakt sind also Gegensätze.
Irgend wo auf dieser Linie liegt ein Punkt für jede Bonsaigestaltung. Ich tendiere häufig eher nach links von der Mitte. Das nenne ich dann naturalistisch. Aber es ist natürlich immer noch recht abstrakt, also kein völlig naturnahes Gebüsch.
Die gleich grossen Blätter mit gleichen Farben wirken sauber, gut, richtig. Wenn sie ungleich gross sind, dann ist das zwar naturnah, wirkt aber schlampig.
Es ist eine Gratwanderung. Naturalistischer Bonsaistil meint nicht, dass alle Details möglich naturnah sind. Er meint, dass der Bonsai wie ein naturnaher Baum wirken soll. Da ist ein groser Unterschied.
stelle dir eine lange Linie vor, ganz links ist ein Anfang, da ist ein Baum genau so wie in der Natur. Ganz rechts ist ein Piktogramm, so wie auf einem Verkehrszeichen, an dem man einen extrem abstrakten Baum noch immer also solchen erkennen kann. Natürlich und Abstrakt sind also Gegensätze.
Irgend wo auf dieser Linie liegt ein Punkt für jede Bonsaigestaltung. Ich tendiere häufig eher nach links von der Mitte. Das nenne ich dann naturalistisch. Aber es ist natürlich immer noch recht abstrakt, also kein völlig naturnahes Gebüsch.
Die gleich grossen Blätter mit gleichen Farben wirken sauber, gut, richtig. Wenn sie ungleich gross sind, dann ist das zwar naturnah, wirkt aber schlampig.
Es ist eine Gratwanderung. Naturalistischer Bonsaistil meint nicht, dass alle Details möglich naturnah sind. Er meint, dass der Bonsai wie ein naturnaher Baum wirken soll. Da ist ein groser Unterschied.
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